Windows 10 - Insider Preview Neuigkeiten

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    Insider Preview
    Windows 10 April 2019 Update: Das ist neu in Version 1903
    16.11.2018 von Christian Immler
    Die erste Insider Preview zum Windows 10 April 2019 Update ist da. Wir zeigen die 13 wichtigsten Neuerungen, die Windows 10 Version 1903 bringt.

    Zweimal im Jahr bringt Microsoft große Funktionsupdates für Windows 10. Nach dem aktuellen Update auf Version 1809, das kurz nach Veröffentlichung wegen möglicher Datenverluste zunächst zurückgezogen und erst Anfang November wieder veröffentlicht wurde, wird im April 2019 bereits das nächste große Update erwartet. Es wird die Versionsnummer 1903 tragen und voraussichtlich im April ausgeliefert werden. Wir haben uns die Neuheiten in der Vorabversion Build 18282 angesehen. Hier die 13 wichtigsten Neuerungen.

    1. Cortana verbündet sich mit Alexa

    Die persönlichen Assistenten Google Assistant, Amazon Alexa, Cortana und Siri stehen in starker Konkurrenz zueinander. Da wundert es umso mehr, dass zunächst nur in der US-amerikanischen Windows Preview Cortana und Alexa auf einmal zusammenarbeiten. Alexa kann dort Cortana aufrufen, um Termine zu suchen oder anzulegen. Umgekehrt kann Cortana Alexa starten, um Einkäufe zu tätigen. In der deutschen Vorabversion ist das noch nicht möglich.

    2. Ruhe vor Benachrichtigungen

    Der Benachrichtigungsassistent bekommt eine neue Regel, mit der man bei jedem Programm, das im Vollbildmodus läuft, Ruhe vor Benachrichtigungen haben kann. Der Benachrichtigungsassistent war mit dem Oktober-Update eingeführt worden und dient dazu, in bestimmten Situationen, wie zum Beispiel Spielen, Präsentationen auf einem Beamer oder einfach in der Nacht Ruhe von den Windows-Benachrichtigungen zu haben. Android hat es bereits seit einiger Zeit vorgemacht.

    Bleibt nur die Frage, warum bietet Windows nicht einen einfachen Schalter im Info-Center an, um alle Benachrichtigungen auf still oder ganz aus zu stellen, wenn dies doch offensichtlich ein Bedürfnis vieler Nutzer ist.

    3. Vorinstallierte Apps deinstallieren

    Viele der in Windows 10 vorinstallierten Apps stoßen auf wenig Gegenliebe bei den Benutzern, konnten bisher aber nicht deinstalliert werden. Mit dem Windows Update 1903 lassen sich 3D Viewer, Taschenrechner, Kalender, Groove Music, Mail, Filme & TV, Paint 3D, Screenshot (Ausschneiden und skizzieren), Sticky Notes und der Sprachrecorder wie "normale" Windows-Programme über die Einstellungen oder das Kontextmenü des Startmenüeintrags deinstallieren.

    4. Neue Funktionen für eines der Screenshotwerkzeuge

    Nachdem Windows jahrelang keine brauchbare Funktion zum Erstellen von Bildschirmfotos (Screenshots) mitlieferte, übernahmen zahlreiche Freeware- und Kaufprogramme unterschiedlichster Hersteller diese Aufgabe. Im Laufe der Entwicklung von Windows 10 baute Microsoft fünf verschiedene Screenshotfunktionen in Windows 10 ein:

    • [Win]+[Druck] erstellt einen Screenshot des aktuellen Bildschirms. Dieser wird als PNG-Datei im Ordner Screenshots unterhalb des Ordners Eigene Bilder abgelegt. Mit einer Einstellung in der OneDrive-Desktop-App wird der Screenshot direkt auf OneDrive gespeichert.
    • [Win]+[Umschalt]+[S] blendet den Bildschirminhalt leicht ab. Jetzt ziehen Sie mit der Maus einen rechteckigen Bereich auf. Dieser wird beim Loslassen der Maustaste automatisch in der Zwischenablage abgelegt. Dieses Werkzeug bekommt mit dem Update 1903 eine eigene Schaltfläche bei den Schnellaktionssymbolen im Info-Center. Der in der Zwischenablage abgelegte Screenshot wird im Info-Center angezeigt und kann von dort aus eingefügt und geteilt werden.
    • [Win]+[Alt]+[Druck] erstellt einen Screenshot in einem Spiel oder anderen unterstützten Programmen. Alternativ können Sie mit [Win]+[G] die Spielleiste öffnen und auf das Kamerasymbol klicken. Unten rechts auf dem Bildschirm erscheint eine Benachrichtigung. Klicken Sie darauf, öffnet sich das persönliche Xbox-Spielerprofil und zeigt den Screenshot.
    • Über die Bildschirmskizze im Windows Ink Arbeitsbereich erstellen Sie einen Screenshot des gesamten Bildschirms und können diesen direkt mit dem Stift oder der Maus kommentieren.
    • Das klassische Snipping Tool im Startmenü unter Windows-Zubehör bietet einfache Funktionen, um Anmerkungen in Screenshots einzubinden oder Bildteile auszuschneiden. Dieses Tool wird mit einem zukünftigen Update wegfallen und zeigt in der Preview bereits einen Hinweis auf das neue Ausschneiden und skizzieren.
    Mit dem April-Update 1803 kam ein sechstes Screenshotwerkzeug Ausschneiden und skizzieren dazu, das mit dem Update 1903 überarbeitet wird, um auch offene Pulldown-Menüs und andere interaktive Elemente von Fenstern abbilden zu können. Wie die meisten Freewaretools bietet das Programm die Möglichkeit, einen Screenshot zeitverzögert nach 3 oder 10 Sekunden zu erstellen. Die neuen Optionen finden Sie im Auswahlmenü zum Button Neu oder in der Sprungliste, wenn das Screenshot-Tool auf der Taskleiste angeheftet ist.

    5. Dunkler Modus (Dark Mode)

    Das dunkle Windows-Design sieht nicht nur cool aus, sondern schont die Augen und spart auf Notebooks und Tablets sogar Strom. In der Anfangszeit von Windows 10 musste es noch über einen geheimen Registry-Trick aktiviert werden, inzwischen ist es offiziell in den Einstellungen unter Personalisierung / Farben zu finden.
    Mit dem Update 1903 kann neben dem bisher bekannten App-Modus Hell oder Dunkel auch noch ein sogenannter Windows-Modus eingestellt werden, der das Startmenü und das Info-Center wie bisher dunkel oder jetzt auch hell darstellt.

    6. Sticky Notes

    Die Kurznotizen-App, die vor einigen Updates in Sticky Notes umbenannt wurde, unterstützt jetzt auch das das dunkle Design und synchronisiert die Daten über das Microsoft-Konto auf mehrere Geräte. Zusätzlich gibt es jetzt ein Übersichtsfenster aller aktuellen Notizen.

    7. Verbesserte lokale Suche

    Die lokale Suche nach Dateien kann auf alle Ordner erweitert werden und beschränkt sich nicht mehr auf wenige Standardbenutzerordner.

    8. Verbesserungen im Info-Center

    Die Schnellaktionssymbole im Info-Center lassen sich direkt dort verschieben oder bei Bedarf deaktivieren. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eines der Symbole und wählen Sie im Menü Bearbeiten, um in den Bearbeitungsmodus zu gelangen.

    Die Bildschirmhelligkeit lässt sich wieder über einen Schieberegler anstatt durch mehrfaches Anklicken eines Schnellaktionssymbols regeln. Dies funktioniert nur auf Laptops und 2in1-Geräten, nicht auf Bildschirmen, die extern angeschlossen sind.

    9. Neue Symbole auf der Bildschirmtastatur

    Das Omega-Zeichen auf der Bildschirmtastatur blendet neue Tastaturpaletten ein, die Pfeile, mathematische Symbole und fremdsprachige Buchstaben enthalten.

    10. Neue Emojis

    Mit der Unterstützung des Unicode 12 Standards kommen neue Emojis in Windows. Unter anderem gibt es jetzt Eiswürfel, Warnweste, Waffel, Saturn, Faultier, verschiedene medizinische Geräte sowie Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen wie Rollstuhl, Hörgerät, weißer Stock und Blindenhund.

    11. Mehr Details in der Anzeige der Speicherbelegung

    Die Anzeige zur Belegung der Festplatte ist deutlich ausführlicher geworden und bietet jetzt auch erweiterte Möglichkeiten zum Freigeben von Speicherplatz, der von nicht mehr benötigten Daten belegt ist.

    12. Kleine Verbesserungen in den Updateeinstellungen

    In den Updateeinstellungen kann eine Pause von bis zu 7 Tagen eingerichtet werden, in der keine Updates installiert werden sollen. Außerdem lassen sich die Benachrichtigungen bei Updates einschränken.

    13. ToDo mit Stiftbedienung

    Die Microsoft To-Do App unterstützt Stiftbedienung, um Aufgaben zu erstellen und erledigte Aufgaben durchzustreichen.
    Nach dem schwachen Update 1809, das nach erheblichen Anlaufschwierigkeiten außer der erweiterten Zwischenablage kaum Neues brachte, sind im kommenden Update 1903 viele, wenn auch kleine, Verbesserungen zu erwarten.


    Quelle: Windows 10 April 2019 Update: Das ist neu in Version 1903 - PC Magazin