Windows 10 - Insider Preview Neuigkeiten

  • Win10

  • HotPi
  • 393 Aufrufe 4 Antworten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Windows 10 - Insider Preview Neuigkeiten

    Insider Preview
    Windows 10 April 2019 Update: Das ist neu in Version 1903
    16.11.2018 von Christian Immler
    Die erste Insider Preview zum Windows 10 April 2019 Update ist da. Wir zeigen die 13 wichtigsten Neuerungen, die Windows 10 Version 1903 bringt.

    Zweimal im Jahr bringt Microsoft große Funktionsupdates für Windows 10. Nach dem aktuellen Update auf Version 1809, das kurz nach Veröffentlichung wegen möglicher Datenverluste zunächst zurückgezogen und erst Anfang November wieder veröffentlicht wurde, wird im April 2019 bereits das nächste große Update erwartet. Es wird die Versionsnummer 1903 tragen und voraussichtlich im April ausgeliefert werden. Wir haben uns die Neuheiten in der Vorabversion Build 18282 angesehen. Hier die 13 wichtigsten Neuerungen.

    1. Cortana verbündet sich mit Alexa

    Die persönlichen Assistenten Google Assistant, Amazon Alexa, Cortana und Siri stehen in starker Konkurrenz zueinander. Da wundert es umso mehr, dass zunächst nur in der US-amerikanischen Windows Preview Cortana und Alexa auf einmal zusammenarbeiten. Alexa kann dort Cortana aufrufen, um Termine zu suchen oder anzulegen. Umgekehrt kann Cortana Alexa starten, um Einkäufe zu tätigen. In der deutschen Vorabversion ist das noch nicht möglich.

    2. Ruhe vor Benachrichtigungen

    Der Benachrichtigungsassistent bekommt eine neue Regel, mit der man bei jedem Programm, das im Vollbildmodus läuft, Ruhe vor Benachrichtigungen haben kann. Der Benachrichtigungsassistent war mit dem Oktober-Update eingeführt worden und dient dazu, in bestimmten Situationen, wie zum Beispiel Spielen, Präsentationen auf einem Beamer oder einfach in der Nacht Ruhe von den Windows-Benachrichtigungen zu haben. Android hat es bereits seit einiger Zeit vorgemacht.

    Bleibt nur die Frage, warum bietet Windows nicht einen einfachen Schalter im Info-Center an, um alle Benachrichtigungen auf still oder ganz aus zu stellen, wenn dies doch offensichtlich ein Bedürfnis vieler Nutzer ist.

    3. Vorinstallierte Apps deinstallieren

    Viele der in Windows 10 vorinstallierten Apps stoßen auf wenig Gegenliebe bei den Benutzern, konnten bisher aber nicht deinstalliert werden. Mit dem Windows Update 1903 lassen sich 3D Viewer, Taschenrechner, Kalender, Groove Music, Mail, Filme & TV, Paint 3D, Screenshot (Ausschneiden und skizzieren), Sticky Notes und der Sprachrecorder wie "normale" Windows-Programme über die Einstellungen oder das Kontextmenü des Startmenüeintrags deinstallieren.

    4. Neue Funktionen für eines der Screenshotwerkzeuge

    Nachdem Windows jahrelang keine brauchbare Funktion zum Erstellen von Bildschirmfotos (Screenshots) mitlieferte, übernahmen zahlreiche Freeware- und Kaufprogramme unterschiedlichster Hersteller diese Aufgabe. Im Laufe der Entwicklung von Windows 10 baute Microsoft fünf verschiedene Screenshotfunktionen in Windows 10 ein:

    • [Win]+[Druck] erstellt einen Screenshot des aktuellen Bildschirms. Dieser wird als PNG-Datei im Ordner Screenshots unterhalb des Ordners Eigene Bilder abgelegt. Mit einer Einstellung in der OneDrive-Desktop-App wird der Screenshot direkt auf OneDrive gespeichert.
    • [Win]+[Umschalt]+[S] blendet den Bildschirminhalt leicht ab. Jetzt ziehen Sie mit der Maus einen rechteckigen Bereich auf. Dieser wird beim Loslassen der Maustaste automatisch in der Zwischenablage abgelegt. Dieses Werkzeug bekommt mit dem Update 1903 eine eigene Schaltfläche bei den Schnellaktionssymbolen im Info-Center. Der in der Zwischenablage abgelegte Screenshot wird im Info-Center angezeigt und kann von dort aus eingefügt und geteilt werden.
    • [Win]+[Alt]+[Druck] erstellt einen Screenshot in einem Spiel oder anderen unterstützten Programmen. Alternativ können Sie mit [Win]+[G] die Spielleiste öffnen und auf das Kamerasymbol klicken. Unten rechts auf dem Bildschirm erscheint eine Benachrichtigung. Klicken Sie darauf, öffnet sich das persönliche Xbox-Spielerprofil und zeigt den Screenshot.
    • Über die Bildschirmskizze im Windows Ink Arbeitsbereich erstellen Sie einen Screenshot des gesamten Bildschirms und können diesen direkt mit dem Stift oder der Maus kommentieren.
    • Das klassische Snipping Tool im Startmenü unter Windows-Zubehör bietet einfache Funktionen, um Anmerkungen in Screenshots einzubinden oder Bildteile auszuschneiden. Dieses Tool wird mit einem zukünftigen Update wegfallen und zeigt in der Preview bereits einen Hinweis auf das neue Ausschneiden und skizzieren.
    Mit dem April-Update 1803 kam ein sechstes Screenshotwerkzeug Ausschneiden und skizzieren dazu, das mit dem Update 1903 überarbeitet wird, um auch offene Pulldown-Menüs und andere interaktive Elemente von Fenstern abbilden zu können. Wie die meisten Freewaretools bietet das Programm die Möglichkeit, einen Screenshot zeitverzögert nach 3 oder 10 Sekunden zu erstellen. Die neuen Optionen finden Sie im Auswahlmenü zum Button Neu oder in der Sprungliste, wenn das Screenshot-Tool auf der Taskleiste angeheftet ist.

    5. Dunkler Modus (Dark Mode)

    Das dunkle Windows-Design sieht nicht nur cool aus, sondern schont die Augen und spart auf Notebooks und Tablets sogar Strom. In der Anfangszeit von Windows 10 musste es noch über einen geheimen Registry-Trick aktiviert werden, inzwischen ist es offiziell in den Einstellungen unter Personalisierung / Farben zu finden.
    Mit dem Update 1903 kann neben dem bisher bekannten App-Modus Hell oder Dunkel auch noch ein sogenannter Windows-Modus eingestellt werden, der das Startmenü und das Info-Center wie bisher dunkel oder jetzt auch hell darstellt.

    6. Sticky Notes

    Die Kurznotizen-App, die vor einigen Updates in Sticky Notes umbenannt wurde, unterstützt jetzt auch das das dunkle Design und synchronisiert die Daten über das Microsoft-Konto auf mehrere Geräte. Zusätzlich gibt es jetzt ein Übersichtsfenster aller aktuellen Notizen.

    7. Verbesserte lokale Suche

    Die lokale Suche nach Dateien kann auf alle Ordner erweitert werden und beschränkt sich nicht mehr auf wenige Standardbenutzerordner.

    8. Verbesserungen im Info-Center

    Die Schnellaktionssymbole im Info-Center lassen sich direkt dort verschieben oder bei Bedarf deaktivieren. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eines der Symbole und wählen Sie im Menü Bearbeiten, um in den Bearbeitungsmodus zu gelangen.

    Die Bildschirmhelligkeit lässt sich wieder über einen Schieberegler anstatt durch mehrfaches Anklicken eines Schnellaktionssymbols regeln. Dies funktioniert nur auf Laptops und 2in1-Geräten, nicht auf Bildschirmen, die extern angeschlossen sind.

    9. Neue Symbole auf der Bildschirmtastatur

    Das Omega-Zeichen auf der Bildschirmtastatur blendet neue Tastaturpaletten ein, die Pfeile, mathematische Symbole und fremdsprachige Buchstaben enthalten.

    10. Neue Emojis

    Mit der Unterstützung des Unicode 12 Standards kommen neue Emojis in Windows. Unter anderem gibt es jetzt Eiswürfel, Warnweste, Waffel, Saturn, Faultier, verschiedene medizinische Geräte sowie Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen wie Rollstuhl, Hörgerät, weißer Stock und Blindenhund.

    11. Mehr Details in der Anzeige der Speicherbelegung

    Die Anzeige zur Belegung der Festplatte ist deutlich ausführlicher geworden und bietet jetzt auch erweiterte Möglichkeiten zum Freigeben von Speicherplatz, der von nicht mehr benötigten Daten belegt ist.

    12. Kleine Verbesserungen in den Updateeinstellungen

    In den Updateeinstellungen kann eine Pause von bis zu 7 Tagen eingerichtet werden, in der keine Updates installiert werden sollen. Außerdem lassen sich die Benachrichtigungen bei Updates einschränken.

    13. ToDo mit Stiftbedienung

    Die Microsoft To-Do App unterstützt Stiftbedienung, um Aufgaben zu erstellen und erledigte Aufgaben durchzustreichen.
    Nach dem schwachen Update 1809, das nach erheblichen Anlaufschwierigkeiten außer der erweiterten Zwischenablage kaum Neues brachte, sind im kommenden Update 1903 viele, wenn auch kleine, Verbesserungen zu erwarten.


    Quelle: Windows 10 April 2019 Update: Das ist neu in Version 1903 - PC Magazin
  • Windows 10 Version 1903: Microsoft reserviert 7 GByte Speicher für Updates

    Geräte mit der vorinstallierten Version 1903 - interner Codename 19H1 - richten den reservierten Speicher für Updates und andere temporäre Dateien ein. Er wird nicht als freier Speicherplatz angesehen. Die Reservierung ist nicht mehr rückgängig zu machen.

    Microsoft will mit dem kommenden Windows 10 Version 1903 mindestens 7 GByte Speicherplatz für Updates und andere temporäre Dateien reservieren. Die Neuerung in der Laufwerksverwaltung kommt in einigen Monaten mit der neuen Windows-Version, bislang unter dem internen Codenamen 19H1 bekannt. Der reservierte Speicher wird automatisch eingerichtet auf Geräten mit einer vorinstallierten Version 1903 sowie auf Geräten mit einer sauberen Neuinstallation von Version 1903. Ein Zutun des Nutzers ist nicht erforderlich, vielmehr läuft der Prozess automatisch im Hintergrund.

    Der abgetrennte Speicherplatz wird nicht mehr als freier Speicherplatz angesehen und soll von Updates, Apps, temporären Dateien und System-Cache-Inhalten genutzt werden. „Unser Ziel ist es, die alltägliche Funktion Ihres PCs zu verbessern, indem wir sicherstellen, dass kritische OS-Funktionen immer Zugriff auf Laufwerksplatz haben“, heißt es dazu im Blog Storage at Microsoft. „Ohne reservierten Speicher sind verschiedene Windows- und Anwendungsszenarios nicht mehr verlässlich, wenn Nutzer ihren Speicherplatz fast völlig auffüllen. Mit reserviertem Speicher ist es weniger wahrscheinlich, dass Updates, Apps, temporäre Dateien und Cache-Inhalte wertvollen freien Speicherplatz beschneiden, und sollten daher wie erwartet funktionieren.“

    Wenn Anwendungen und Systemprozesse temporäre Dateien erzeugen, werden diese automatisch im reservierten Speicher platziert. Storage Sense – auf deutschen Rechnern Speicheroptimierung genannt – soll dabei für die automatische Entfernung nicht mehr benötigter temporärer Dateien sorgen. Sollte sich der reservierte Bereich dennoch komplett auffüllen, soll Windows vorübergehend wieder auf freien Laufwerksspeicher außerhalb der Reserve zugreifen, um seine Funktionsfähigkeit zu erhalten.

    Bei Geräten mit reserviertem Speicher haben Updates Vorrang, wenn sie Speicherplatz benötigen, und können nach Möglichkeit den ganzen reservierten Bereich nutzen. Microsoft will damit offenbar ärgerliche Engpässe vermeiden, wie sie bei früheren Aktualisierungen auftraten. So warnte Microsoft beim Update auf Windows 10 Version 1809 davor, dass es auf Systemen mit begrenzten freiem Speicherplatz scheitern könnte. Die Warnung galt offiziell für Thin Clients und Embedded Systems, war aber auch für günstige Windows-Notebooks und Tablets mit beispielsweise nur 32 GByte internem Flash-Speicher relevant. Schon die Initialisierung des Updates konnte demnach scheitern, da laut Microsoft „Windows Update Systeme nicht auf ausreichenden Speicherplatz prüft, bevor es initialisiert“. Die Anwender hätten daher selbst manuell für ausreichenden Speicherplatz zu sorgen, indem sie zuvor Dateien löschen oder auf ein externes Speichermedium auslagern.

    Teilnehmer des Windows-Insider-Programms können das neue Speicherplatz-Feature ab Build 18298 erproben. Microsoft erwartet, dass das finale Windows 19H1 mindestens 7 GByte reservierten Speicher anlegen wird. Der Bedarf dafür könnte sich jedoch mit der Zeit ändern, abhängig von der eigenen Gerätenutzung. Eine Möglichkeit, den reservierten Speicher zu entfernen, soll es nicht geben. Der Bedarf an reserviertem Speicher soll sich jedoch ein Stück weit reduzieren lassen durch das Deinstallieren optionaler Features von Windows, die ebenfalls reservierten Speicherplatz beanspruchen.

    Quelle: Windows 10 Version 1903: Microsoft reserviert 7 GByte Speicher für Updates
  • Special: Windows 10 – Nachfolger heißt 19H1 statt Windows 11
    Windows-10-Nachfolger: Diese Neuerungen bringt das 19H1-Update

    08.01.2019, 15:27 Uhr Microsoft will 2019 zwei Gratis-Updates für Windows 10 veröffentlichen. Das erste Windows-Update heißt „19H1“ und kommt wohl im April 2019. Die wichtigsten Infos zum nächsten Windows-10-Nachfolger!
    von Andre Hesel, Hubert Popiolek, Markus Schmidt, Timo Schurwanz

    Während Microsoft noch fleißig das Windows 10 Oktober 2018 Update verteilt, schraubt der Konzern im Hintergrund am nächsten Windows-10-Nachfolger. Doch auch der hört nicht auf Windows 11, sondern entsteht unter dem Arbeitstitel 19H1-Update für Windows 10 – Windows-Insider rufen es kostenlos ab. Im sogenannten Fast Ring bekommen die derzeit Build 18309 aufgespielt. Wie Microsoft verrät, bringt die aktuelle Beta des Windows-10-Nachfolgers statt neuer Funktionen eher Detailverbesserungen. So findet sich etwa die zuletzt nur für Windows 10 Home eingeführte Wiederherstellungsfunktion der Anmelde-PIN in alle Windows-10-Varianten wieder. Auch die Option, sich statt per Kennwort mithilfe des Smartphones bei Windows 10 anzumelden, steht nun für alle Test-Versionen von Windows 10 zur Verfügung. Interessant: Nutzer von Windows 10 Home bekommen endlich auch Zugriff auf die Pause-Funktion für Windows-Updates, die diese bis zu sieben Tage aufschieben kann. Und damit Updates und andere Systemfunktionen reibungslos laufen, führt Microsoft einen reservierten Speicherplatz ein.

    Der langen Liste mit weiteren Änderungen zufolge hatten die Entwickler über die Feiertage alle Hände voll zu tun. Doch trotz der zahlreichen Nachbesserungen enthält die Ankündigung zum Windows-10-Nachfolger in Form von Build 18309 eine beinahe ebenso lange Liste mit bekannten Fehlern. Bis zur finalen Version ist also noch eine Menge Arbeit zu bewältigen. Immerhin: Der jüngst aufgetretene Fehler mit der neuen Sandbox-Funktion ist dank eines weiteren Patches behoben. Welche grundsätzlichen Neuerungen der Windows-10-Nachfolger aka Windows 10 19H1 bereithält, zeigt die obige Fotostrecke.

    Windows-10-Nachfolger: ISO-Dateien herunterladen

    Bereits mit Erscheinen der Vorabversion Build 18290 hatte Microsoft bekannt gegeben, dass alle älteren 19H1-Testversionen zum 14. Dezember 2018 ablaufen. Wer diesen Zeitpunkt verpasst hat und Windows nicht mehr startet, steigt per Neuinstallation auf Build 18290 des Windows-10-Nachfolgers um und erhält die jüngsten Versionen wieder automatisch per Windows Update. Auch die bislang auf Build 18272 basierenden ISO-Dateien hat Microsoft aktualisiert und zum Download freigegeben.

    Übrigens: Um Versionsstand und Ablaufdatum einer beliebigen Windows-10-Betas zu ermitteln, drücken Sie die Windowstaste, geben den Befehl winver ein und bestätigen ihn per Eingabetaste.

    Windows 10: Was plant Microsoft?
    Seit 25. Juli 2018 laden Windows-Tester die ersten Builds des nächsten Windows-10-Nachfolgers herunter. Sie brachten vor allem Fehlerbehebungen und Funktionen, die schon im Windows-10-Oktober-Update stecken. Allmählich lieferte Microsoft aber auch neue Features wie den Acryl-Effekt im Anmeldefenster, vereinfachte Netzwerkeinstellungen und eine automatische Fehlerbehebung. Was der Konzern für sein 19H1-Update plant, ist unklar. Wahrscheinlich kehrt die Sets-Funktion zurück, die Microsoft aus dem Oktober-2018-Update gestrichen hat. Das Team in Redmond war mit der Umsetzung der Tab-Funktion unzufrieden, hat aber versprochen, Sets grundlegend umgebaut zurückzubringen. Berichten zufolge testen die Entwickler eine Funktion, bei der die Seitenleiste – mit ihren Verknüpfungen zu den Einstellungen, Windows-Explorer & Co. – im Startmenü automatisch ausklappt, sobald man den Mauszeiger darüberfährt. Und: Bereits seit Jahren kursieren Gerüchte zum Projekt Andromeda. Microsoft arbeitet demzufolge an einer neuartigen Geräteklasse für Windows 10, die das eingestampfte Windows 10 Mobile ersetzt. Laut bislang letzten Meldungen hat das Unternehmen die Veröffentlichung verschoben, da es mit der Software nicht zufrieden gewesen sei. Nicht ausgeschlossen, dass dieser Windows-10-Nachfolger hier ansetzt.

    Retpoline: Mehr Tempo trotz Spectre2-Patch
    Als Anfang 2018 unter der Bezeichnung Spectre/Meltdown gravierende Sicherheitslücken in Prozessoren von Intel, AMD und ARM ans Licht gekommen waren, veröffentlichten Soft- und Hardware-Hersteller zahlreiche Updates, um Nutzer vor möglichen Angriffen zu schützen. Insbesondere die mit Windows ausgelieferten Microcode-Patches der CPU-Hersteller gegen die Spectre2-Variante bedingen je nach Prozessor und Windows-Version bis heute teils deutliche Leistungseinbußen. Für gute Laune sorgte daher die Twitter-Ankündigung des Microsoft-Chefentwicklers Mehmet Iyigun, man habe den von Google entwickelten Linux-Patch „Retpoline“ und eine weitere Funktion namens Importoptimierung implementiert, die die negativen Auswirkungen der Microcodes minimiere. Iyigun antwortete damit einem erstaunten Windows-Insider, der nach dem Umstieg auf Version 19H1 eine deutliche Geschwindigkeitsverbesserung beim Datentransfer bemerkt hatte.

    Windows-10-Nachfolger: Microsoft setzt auf 19H1
    Die auffälligste Umstellung für Windows-Interessierte betrifft die Namensgebung. Bislang hat Microsoft alle halbjährlichen Windows-10-Updates seit 2016 unter dem Codenamen „Redstone“ entwickelt. Die neue Bezeichnung hingegen führt Jahr sowie Halbjahr des Updates auf – entsprechend heißt das Update im ersten Halbjahr 2019 „19H1“. Auch wenn das Kürzel zunächst eigenartig anmutet, ist die Umbenennung praktisch und klarer. Denn Redstone 2 von Redstone 4 zu unterscheiden, fällt mittlerweile selbst eingefleischten Windows-Fans schwer. Ob 19H1 der finale Name des Updates ist, bleibt offen. Es gibt aber überzeugende Argumente, wonach Microsoft künftig auch Bezeichnungen wie „Creators Update“ oder „Herbst Update“ durch eine einheitliche Namensgebung wie „Windows 10 19H1“ ersetzt.

    Laut aktuellen Gerüchten nimmt die Systematik ab Herbst 2019 wieder ab: Das dann erscheinende Update trage nicht wie bislang vermutet den Codenamen „19H2“, sondern „Vanadium“ – nach dem chemischen Element. Die folgende Version im Frühjahr 2020 benennt Microsoft dann eventuell nach dem fiktiven Element „Vibranium“, aus dem der Schild des Comic-Helden „Captain America“ besteht.

    Slow Ring: Mehr Updates, mehr „Service“
    Im Windows-Insider-Programm verteilt Microsoft frühe Versionen des Windows-10-Nachfolgers über zwei Kanäle: Wagemutige Tester nutzen den „Fast Ring“ (Schnellanzeige), in dem verfügbare Versionsstände („Builds“) taufrisch zum Download bereitstehen. Vorsichtige Nutzer bedient der „Slow Ring“, den Microsoft erst mit einiger Verzögerung und möglichst um grobe Fehler bereinigt herausgibt. Er soll künftig stabiler sein: Der Konzern will dem Slow Ring einem Blogeintrag zufolge zum einen häufiger neue Builds, zum anderen kumulative Updates liefern. Vorteil: Insider müssen nicht auf die nächste große Entwicklungsstufe warten, bis entdeckte Fehler und Sicherheitslecks behoben sind. Mit diesem „Servicing“ orientiert sich Microsoft bei der Verteilung im Slow Ring mehr an den offiziellen Windows-10-Releases, die regelmäßig kumulative Updates erhalten.


    Quelle: Windows-10-Nachfolger: Das bringt das 19H1-Update - COMPUTER BILD
  • Windows 10: Microsoft trennt Cortana und Suche

    Cortana und die Windows-Suche gehen fortan in Windows 10 getrennte Wege. Eine neue Windows-10-Version ist da.

    Microsoft hat für Windows Insider eine neue Vorabversion von Windows 10 19H1 (Windows 10 Frühlings-Update 2019) veröffentlicht. Wichtigste Neuerung: Ab dieser Version mit der Build-Nummer 18317 gehen die Windows-Suche und Cortana getrennte Wege. In dem Sucheingabefeld neben dem Start-Button in der Taskbar ist damit nur noch die Windows-Suche aktiv. Die persönliche Sprachassistentin Cortana wird dagegen erst nach einem Klick auf das Cortana-Icon in der Taskbar aktiv.

    Die Trennung der Suche von Cortana hatte Microsoft bereits für einige Windows Insider testweise vollzogen. Nun wird die Änderung in Windows 10 in allen
    Vorabversionen aktiv. Ab sofort getrennt sind nun auch alle Einstellungen für die Suche und Cortana. Die Trennung gilt auch in den Gruppenrichtlinien.
    Wer sich bisher darüber geärgert hat, dass bei Nutzung des Sucheingabefeldes neben den (eigentlich gewünschten) lokalen Suchergebnissen immer auch Internet-Suchergebnisse und Cortana-Vorschläge (Termin-Erinnerungen, Kontakte, etc) angezeigt wurden, der dürfte die Änderung begrüßen. Zumal die Nutzung der Suche dadurch merklich beschleunigt wird.

    Weitere Änderungen in Windows 10 19H1 Build 18317
    Die neue Version enthält darüber hinaus noch ein paar weitere, nennenswerte Neuerungen und Änderungen. Auf technischer Seite kümmerte sich bisher
    ShellExperienceHost.exe um das Verhalten des Start-Menüs, ein Prozess der auch für diverse andere Funktionen der Oberfläche verantwortlich ist.
    Ab Build 18317 erfolgt hier eine Trennung und für das Start-Menü ist nur noch StartMenuExperienceHost.exe verantwortlich. Laut den Entwicklern ist dies mit vielen Vorteilen verbunden, wie etwa ein vereinfachtes Debugging. Außerdem reagiert das Start-Menü nun schneller auf die Befehle des Anwenders.
    In den Einstellungen wird der Umgang mit Schriftarten verbessert. Neue Schriftarten können einfach per Drag & Drop in das Einstellungsmenü (Windows-
    Einstellungen, Personalisierung, Schriftarten) gezogen werden und installieren sich dann automatisch. Auch die Deinstallation von Schriftarten wird vereinfacht.
    Überarbeitet wurde auch die "Windows Insider Program"-Seite in den Einstellungen. Außerdem werden der Windows Console für Linux diverse Updates spendiert und diverse Bugs in Windows 10 behoben.

    Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass die Vorabversion noch diverse bekannte Probleme enthält, die unter Announcing Windows 10 Insider Preview Build 18317 | Windows Experience Blog in den Veröffentlichungsnotizen erwähnt werden.
    Sollte beispielsweise ein Spiel eine Anti-Cheat-Technologie einsetzen, dann kann Windows 10 mit einem GSOD abstürzen.
    Sprich: Einem Green Screen of Death.
    Außerdem gibt es derzeit noch Probleme mit X-Fi-Soundkarten von Creative.
    Alle Windows Insider werden auch zum nächsten Bug Bash für die 19H1-Version eingeladen. Zwischen dem 23. Januar und 3. Februar 2019 wird gemeinsam
    verstärkt nach Fehlern in Windows 10 19H1 gesucht.

    Quelle: Windows 10: Microsoft trennt Cortana und Suche - PC-WELT
  • Betriebssystem 21.01.2019, 10:29 Uhr
    Windows 10: Build 18317 kommt
    Microsoft hat die neue Preview-Build angekündigt. Version 18317 trennt unter anderem die Suchfunktion und Cortana. Was sonst noch? Derweil kommt Build 1809 zurück – mal wieder.

    In den kommenden Tagen dürfen Windows-10-Insider im Fast Ring mit der neuen Preview-Build rechnen. Primär hat man seitens Microsoft verlauten lassen, dass in der kommenden Build die Trennung von Assistentin Cortana und der klassischen Suchleiste vollzogen wird. Dabei geht es einerseits um einen offenbar vielgeäusserten Wunsch der Nutzer, als auch darum, dass man bei der Weiterentwicklung einer Funktion nicht stets auf die andere Rücksicht genommen werden muss. Weiter wird es Design-Änderungen bei der Suchfunktion und eine Integration des To-Do-Widgets in Cortana geben. Weiter wurde die Startroutine des OS verbessert und das Font-Management überarbeitet – die Installation von Fonts soll intuitiver und nicht mehr so fummelig sein.

    Gemäss Microsoft-Angaben gibt es schon vereinzelte Clients, die mit der Build 18317 ausgerüstet wurden und deren Feedback bereits auf den grossen Insider-Roll-out mit einfliesst. Offenbar will man ein Hin- und Her wie bei Build 1809 so gut es geht vermeiden. Eine komplette Übersicht über Features und Bugfixes finden Sie im entsprechenden Changelog (Englisch).

    Nach diversen Stopps, Rückrufen und Problemen soll das Oktober-Update nun automatisch an all jene Clients verteilt werden, die das Update bisher ausgesetzt haben. Allerdings nur an jene, welche die Überprüfung durch das Next-Gen-Machine-Learning ohne Probleme überstanden haben. Den restlichen Nutzern will man nur eine manuelle Update-Routine anbieten.

    Autor(in)
    Florian Bodoky


    Quelle: Windows 10: Build 18317 kommt - onlinepc.ch