Microsoft zieht fehlerhafte Patches für Outlook 2010 zurück

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  • Microsoft zieht fehlerhafte Patches für Outlook 2010 zurück

    Sie lösen Abstürze der Anwendung aus und vertragen sich offenbar nicht mit Microsoft Access. Eigentlich sollen die Updates den japanischen Kalender von Outlook 2010 verbessern. Ein sicherheitsrelevantes Update, das Outlook 2010 64-Bit unbrauchbar macht, zieht Microsoft indes nicht zurück.

    Microsoft hat Ende vergangener Woche zwei Updates für Outlook 2010 zurückgezogen. Auslöser waren Beschwerden von Nutzern, die offenbar eine Zunahme von Abstürzen beobachteten. Die nicht sicherheitsrelevanten Updates waren seit 6. November im Umlauf.

    „Nach der Installation dieses Updates kann es zu Abstürzen in Microsoft Access oder anderen Anwendungen kommen“, heißt es nun in den Knowledge-Base-Artikeln KB4461522 und KB2863821 der beiden fraglichen Updates. „Dieses Update ist nicht mehr erhältlich.“ Betroffenen Nutzern rät das Unternehmen, die Patches zu deinstallieren.

    Veröffentlicht wurden beide Updates für Office 2010 Service Pack 2. Beide brachten zudem Änderungen für den japanischen Kalender in Outlook 2010.

    Ein weiteres Update für Outlook 2010, das ebenfalls Abstürze auslöst, ist jedoch weiterhin im Umlauf. Dabei handelt es sich um das Sicherheitsupdate KB4461529. „Nach der Aktualisierung von Outlook 2010 auf das Public-Update vom November 2018 stürzt Outlook ab oder schließt sich beim Start plötzlich. Das Problem betrifft nur 64-Bit-Installationen von Outlook 2010“, teilte Microsoft mit.

    Das im Rahmen des November-Patchdays veröffentlichte Update beseitigt vier Schwachstellen, die eine Remotecodeausführung ermöglichen. Sie lassen sich mithilfe von speziell gestalteten E-Mails ausnutzen. Ein Fix ist bisher allerdings noch nicht verfügbar. Aufgrund der Schwere der Anfälligkeiten rät Microsoft in dem Fall jedoch nicht zur Deinstallation des Updates. Nutzer sollen stattdessen auf Outlook Web Access ausweichen.

    Quelle: Microsoft zieht fehlerhafte Patches für Outlook 2010 zurück | ZDNet.de