Microsoft streicht wichtiges Bordmittel: Jetzt müssen Nutzer selbst vorsorgen

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  • Microsoft streicht wichtiges Bordmittel: Jetzt müssen Nutzer selbst vorsorgen

    Welche Funktionen Windows genau abdecken muss, darüber lässt sich trefflich streiten. Dass die eingebaute Imaging-Funktion nicht weiterentwickelt wird, steht schon länger fest. Aus der nächsten Windows 10-Version wird Microsoft diese Backup-Funktion wohl komplett entfernen. Nutzer müssen jetzt selbst vorsorgen.

    Schon seit Mitte 2017 ist klar, dass das eingebaute Imaging-Tool in Windows 10 keine Zukunft hat. Microsoft führte das Tool für Komplett-Sicherungen damals schon auf einer Streichliste für das Windows 10 Fall Creators Update. Gekennzeichnet war es auf der Todesliste mit dem Zusatz "Deprecated", sprich es ist zwar noch in Windows 10 enthalten, wird aber nicht mehr angefasst. Bei derart veralteten Werkzeugen ist dann aber auch klar, dass sie irgendwann verschwinden. Wann genau, steht jetzt wohl fest.

    Bloggern ist es aufgefallen, dass in der aktuellen Vorabversion von Windows 10 19H1, also im ersten großen Windows 10-Update für 2019, die Imaging-Funktion fehlt. Nutzer müssen also dann selbst ein Backup-Tool an den Start bringen.

    In Windows 10 stecken bis heute verschiedene Funktionen zur Datensicherung. Unter anderem verwendet aber selbst das aktuelle Windows 10 Oktober Update immer noch das alte Image-Tool von Windows 7.
    In den "Einstellungen" unter "Sicherung" wird es aber nicht mehr allzu prominent beworben. "Suchen Sie eine alte Sicherung?" steht dort und genau dafür ist es eigentlich gedacht; alte Backups aus Windows 7-Zeiten einbinden. Viele Nutzer verwenden es aber nach wie vor als Lösung für Komplett-Backups von Windows 10. Dafür braucht man ab der nächsten Windows 10 Version eine Alternative.

    Microsoft selbst rät dazu, auf Drittanbieter-Tools für Backups zu setzen.

    Quelle: Microsoft streicht wichtiges Bordmittel: Jetzt müssen Nutzer selbst vorsorgen - CHIP