Angepinnt Sammelthema: Streamingdienste / IPTV-News

  • News

  • patchmatch
  • 12317 Aufrufe 54 Antworten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Verstösse gegen die Bereichsregeln zu dauerhafter Accountssperre führen können!

  • Apple TV+: Kostenloses Abonnement bis Februar 2021 verlängert

    Apple verlängert das kostenlose Jahresabonnement für Apple TV+. Es soll Bestandskunden nun bis zum Februar 2021 erhalten bleiben.

    Wir erinnern uns: Wer ein neues Apple-Produkt wie ein iPhone, ein Pad oder einen Apple TV 4K kaufte, konnte ein Abonnement für ein Jahr Apple TV+ als Bonus mitnehmen. Dadurch konnte das Unternehmen aus Cupertino sein Streaming-Angebot dann auch recht schnell wachsen lassen. Denn wir gehen davon aus, dass ein erheblicher Teil der Nutzer durch das einjährige Gratis-Abonnement zu Apple TV+ gekommen ist.

    Nun verlängert Apple das Gratis-Abonnement: Es soll für Bestandskunden bis zum Februar 2021 weiterlaufen. Je nachdem wann es für euch beendet wäre, wird es verlängert. Wer etwa eigentlich am 15. November 2020 raus wäre, darf bis zum 15. Februar 2021 weiterschauen. Für diejenigen, für die es z. B. am 20. November vorbei wäre, ist es das dann erst am 20. Februar 2021 – und so weiter.

    Teilnehmen können an der Aktion alle, die vor dem 31. Januar 2020 ein kostenloses Abonnement erhalten haben. Noch nicht offiziell: Auch das Bundle-Angebot wird wohl wieder aufgefrischt. Wer dann dieses Jahr beispielsweise ein Apple iPhone 12 kauft, soll abermals für 1 Jahr Apple TV+ kostenlos erhalten. Es heißt, dass zum Ablauf der ganzen Aktion in den nächsten Tagen E-Mails an die betroffenen Nutzer verschickt werden

    Apple TV+: Ein lohnenswerter Streaming-Anbieter?
    Apple TV+ will sich nicht durch Quantität, sondern durch Qualität von der Maße abheben. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Anzahl der Inhalte eben im Vergleich mit Konkurrenten wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix überschaubar ist. Ist die ganze Aktion Altruismus von Apple? Das kann man klar verneinen. Zum einen könnte die Abonnentenzahl eventuell erst einmal sinken, wenn viele Kunden nach der Gratis-Phase ihr Abonnement für Apple TV+ aufgeben. Das will man sicherlich verhindern.

    Außerdem drosselte auch Apple in der Corona-Krise die Bitrates für sein Streaming-Angebot deftig. Das sorgte bei vielen Kunden für Ärger, die man nun eventuell wieder etwas versöhnen möchte.

    Quelle: Apple TV+: Kostenloses Abonnement bis Februar 2021 verlängert - 4K Filme
  • Neuer Pixar-Film "Soul" erscheint direkt bei Disney Plus

    Pixars nächster Animationsfilm "Soul" wird nicht im Kino erscheinen. Stattdessen startet Disney den Film direkt zum Streamen bei Disney Plus.

    Eigentlich war für Pixars neuesten Animationsfilm, welcher den Namen "Soul" trägt, ein Kinostart im November geplant, um Familien zur Weihnachtszeit an die Kinokassen zu locken. Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie wird daraus jedoch nichts. Disney bringt den Film stattdessen wie zuvor auch schon das Musical "Hamilton", "Artemis Fowl" und die Live-Verfilmung von "Mulan" direkt für den Streamingdienst Disney Plus heraus.

    Für Kinofans ist das wohl die nächste herbe Enttäuschung, nachdem Disney zuletzt bereits verkünden ließ, dass man das Release-Datum des nächsten Marvel-Films "Black Widow" auf 2021 zurückverlege. Nachdem Christopher Nolans "Tenet" die Zuschauer nicht wie erwartet in großen Mengen zurück vor die Leinwand lockte, will Disney das Risiko eines unrentablen Kinostarts wohl nicht eingehen.

    Pixars "Soul": Disney Plus Premier Access wie bei "Mulan"?
    "Soul" wird dabei aber nicht wie "Mulan" nur mit sogenanntem "Premier Access" zu sehen sein. Für die Real-Verfilmung der chinesischen Ballade hatte Disney neben dem regulären Abonnement von Disney Plus noch einmal zusätzliche 22 Euro verlangt.

    Für den Pixar-Film wird stattdessen ein reguläres Disney-Plus-Abo ausreichen. Wer dieses noch nicht besitzt, zahlt für das einmonatige Abonnement inkl. "Soul" 7 Euro. Im Vergleich zur Kinokarte kommen insbesondere Familien also deutlich günstiger weg.

    Handlung von "Souls": Darum geht es im neuen Pixar-Film
    "Soul" erzählt die Geschichte von einem Musiklehrer namens Joe (im Original gesprochen von Jamie Foxx), der sich aus Versehen in der Welt der Seelen wiederfindet. Er landet im sogenannten "You-Seminar", in dem Seelen lernen sollen, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln.

    Während Joe in der Seelenwelt festsitzt lernt er die Seele 22 kennen, welche noch dabei ist, sich selbst zu finden. Die beiden schließen sich zusammen, um einen Weg zurück für Joe zu finden.

    Quelle: Neuer Pixar-Film "Soul" erscheint direkt bei Disney Plus - PC Magazin
  • Netflix: Gratis-Monat ist wieder zurück - aber ganz anders!

    Netflix hat für Nutzer aus Deutschland wieder einen Gratis-Test-Monat eingeführt. Es gibt aber einen kleinen Haken.

    Netflix legt einen neuen Köder für Neukunden aus. Wer sich jetzt hier für das Streamingangebot von Netflix anmeldet, der bekommt den zweiten Monat geschenkt. Sie zahlen also für den ersten Netflix-Monat den vollen Preis und für den zweiten Monat gar nichts. Faktisch bedeutet das, dass Sie Netflix zwei Monate lang zum halben Preis nutzen können.

    Für Netflix hat dieses auf den ersten Blick etwas merkwürdig aussehende Angebot den Vorteil, dass es den Kunden immerhin für mindestens zwei Monate an sich bindet. Damit dürfte Netflix die Hoffnung verbinden, dass sich der Kunde in zwei Monaten eher an das Netflixangebot gewöhnt und es nicht mehr missen möchte, als es nach nur einem kostenlosen Testmonat der Fall wäre.

    Den (ersten) Gratis-Monat hatte Neflix erst im August 2020 für Kunden aus Deutschland abgeschafft, wie man auch der für Deutschland gültigen Netflix-Hilfeseite entnehmen kann. Wer dagegen Netflix von Österreich aus nutzen will, bekommt nach wie vor den Gratis-Monat angeboten. Das geht aus der entsprechenden Hilfeseite von Netflix hervor. Allerdings erhöhte Netflix für österreichische Kunden teilweise im August 2020 die Preise.

    Das Angebot mit dem zweiten Monat gratis gibt es nur für Neukunden. Da Sie Netflix zudem monatlich kündigen dürfen, können Sie das Netflix-Abonnement tatsächlich direkt nach dem zweiten - kostenlosen - Nutzungsmonat beenden und haben somit zwei Monate lange Netflix zum halben Preis geschaut.

    Netflix lässt sich insgesamt sehr flexibel handhaben: Sie können das Netflix-Abo nicht nur jeden Monat kündigen, sondern auch auf einen anderen Tarif umstellen.

    Quelle: Netflix: Gratis-Monat ist wieder zurück - aber ganz anders! - PC-WELT
  • Disney+: Hinweis warnt vor "rassistischen Stereotypen"

    Disney+ blendet bei einigen Filmen einen neuen Hinweis ein, mit dem man sich noch deutlicher von dessen Inhalten distanziert.

    Der Streaming-Dienst Disney+ distanziert sich nun noch deutlicher als bisher von den Inhalten einiger früherer Filme des Walt-Disney-Konzerns. Dazu wird ein neu formulierter Disclaimer vor dem Abspielen dieser Filme gezeigt. Wie etwa bei Aladdin (1992) . Dort heißt es nun in dem neuen Disclaimer:

    "Dieses Programm enthält negative Darstellungen und/oder eine nicht korrekte Behandlung von Menschen oder Kulturen. Diese Stereotypen waren damals falsch und sind es noch heute. Anstatt diese Inhalte zu entfernen, ist es uns wichtig, ihre schädlichen Auswirkungen aufzuzeigen und aus ihnen zu lernen und Unterhaltungen anzuregen, die es ermöglichen, eine integrativere gemeinsame Zukunft ohne Diskriminierung zu schaffen. Disney hat es sich zum Ziel gesetzt, Geschichten mit inspirierenden und zukunftsweisenden Botschaften zu erzählen, in denen die große Vielfalt der Menschen rund um den Globus berücksichtigt wird und niemand diskriminiert wird."

    Bisher enthielten Inhalte nur einen etwas dezenteren Hinweis, dass sie "veraltete kulturelle Darstellungen" enthalten. Im Zuge der "Black Lives Matter"-Debatte war Disney daher auch in die Kritik geraten und hatte eine Besserung angekündigt. Wie das Unternehmen auf seiner Website Stories Matter erklärt, werde "im Rahmen unseres kontinuierlichen Engagements für Vielfalt und Integration" aktuell die gesamte Disney-Bibliothek auf Inhalte hin überprüft, die "negative Darstellungen von Menschen" enthalten.

    "Anstatt diese Inhalte zu entfernen, sehen wir eine Gelegenheit, Gespräche und einen offenen Dialog über Geschichte zu entfachen, die uns alle betrifft. Wir wollen auch anerkennen, dass einige Gemeinschaften ausgelöscht oder ganz vergessen worden sind, und wir sind entschlossen, auch ihren Geschichten eine Stimme zu geben", heißt es auf der Website von Disney.

    Quelle: Disney+: Hinweis warnt vor "rassistischen Stereotypen" - PC-WELT
  • Neu

    Ab dem 27. Oktober: ARD-Sender starten besonderes Retro-Programm

    Schmankerl für Retro-Fans: Die ARD öffnet anlässlich des UNESCO Welttags ihre Archive und zeigt zeitgeschichtliche Videos kostenlos in der Mediathek. Dabei liegt vor allem die Zeit vor 1966 im Fokus.

    Zum UNESCO-Welttag sind ab dem 27. Oktober unter dem Label "ARD Retro" der ARD-Mediathek zeitlich geschichtliche Videos zu finden. Die Videos sind zeitlich unbegrenzt verfügbar, bei denen man Einblicke in die Nachrichten- und Magazin-Beiträge des DDR-Fernsehens bekommt. Das macht das Deutsche Rundfunkarchiv, eine Stiftung von ARD und Deutschlandradio, möglich. Sie verfügen noch über alte Bestände des DDR-Fernsehens und zusammen mit der ARD öffnen sie ihr Archiv für die Zuschauer. Unter dem Label "ARD Retro" wird es weitere Themenrubriken geben, die nach und nach ausgebaut werden.

    "Bei ARD Retro gibt es ein Wiedersehen mit der früheren Prominenz aus Politik, Kultur und Gesellschaft: Hier trifft man Helmut Schmidt, Konrad Adenauer, Hildegard Knef, Peter Alexander, Heinrich Böll, Günter Grass und viele andere in Interviews und Porträts ihrer Zeit", sagt ARD-Vorsitzender Tom Buhrow. "Wir bringen Videos in die ARD-Mediathek, die bislang in unseren Archiven schlummern, ohne dass die Menschen im Land sie sehen können. Ich freue mich vor allem auch darüber, dass wir zusammen mit dem Deutschen Rundfunkarchiv die Lebenswelt der DDR aus dieser Zeit ebenfalls abbilden können."

    Was man erwarten kann: Die Veränderung des Frauenbilds seit den 1960er Jahren, die Entwicklung von Deutschlands Metropolen und Clips über das Amerika-Bild in Deutschland in den 50er- und 60er-Jahren. Zum 11. November werden Brauchtum und Traditionen wie die Feste rund um St. Martin und der Karnevalsbeginn in den historischen Blick genommen.

    Auch das Deutschland-Radio startet Retro-Initiative
    Man kann auch Fritz Walter beim Training mit seiner Weltmeister-Elf von 1954 zusehen und ihn in Interviews hören, das ist dann unter dem Retro-Bereich "Sportlich" zu finden. Man kann auch noch Sendungen von vielen anderen Sendern dieser Zeit erwarten. Aus rechtlichen Gründen werden zunächst Videos mit dem Entstehungsdatum bis zum 31. Dezember 1965 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

    ARD ist allerdings nicht der erste, der auf so eine Idee kommt. Der BR konnte mit seinem im Jahr 2015 begonnenen Projekt "BR24-Zeitreise" bereits Nutzerzahlen im hohen zweistelligen Millionenbereich verzeichnen. Das ARD-Retro-Angebot richtet sich nicht nur an Wissenschaft, Forschung und den Bildungsbereich: Auch das an der Zeitgeschichte interessierte Publikum greift auf die bisher nur dezentral angebotenen Beiträge aus den Archiven bereits stark zu und kann sich nun auf mehr freuen.

    Neben der Veröffentlichung in der ARD-Mediathek öffnet auch das Deutschlandradio seine Archive zunächst in der "Dlf Audiothek App" und stellt hier ebenfalls am 27. Oktober einen Themenband aus Fotos und Gesprächen mit verstorbenen Persönlichkeiten zur Verfügung, dieser ist allerdings nur für eine Woche abrufbar. Unter dem Titel "Deutschlandradio Retro" wird es in Zukunft auch Beiträge im ARD-Archivportal geben.

    Der Beitrag ARD stellt Produktionen von vor 1966 online erschien zuerst bei quotenmeter.de und wurde von CHIP-Autoren um weitere Informationen ergänzt.

    Quelle: Ab dem 27. Oktober: ARD-Sender starten besonderes Retro-Programm - CHIP