Angepinnt Sammelthema: Streamingdienste / IPTV-News

  • News

  • patchmatch
  • 6797 Aufrufe 22 Antworten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Verstösse gegen die Bereichsregeln zu dauerhafter Accountssperre führen können!

  • Sammelthema: Streamingdienste / IPTV-News

    Sammelthema: Streamingdienste / IPTV-News


    Bitte postet hier eure News zu Streamingdiensten und (legalem) IPTV.


    Dieses Thema dient der reinen Mitteilung von Informationen. Bitte beachtet dabei, dass es gemäß Bereichsregeln für "Digital TV" um "Technik" geht. Dazu gehören unter anderem, wenn neue Sender/Anbieter/Funktionen hinzukommen, alte abgeschaltet werden oder sich etwas ändert. Auch Neuigkeiten zur Empfangstechnik (außer TV-Geräte, Video) gehören dazu.


    Zum Bedanken nutzt bitte die LIKE-Funktion.


    Falls ihr zu einer Information Fragen oder Diskussionsbedarf habt, dann macht bezüglich der betreffenden Information gerne ein neues Thema auf.


    Hinweise:
    In Abweichung zu den allgemeinen Forenregeln sind in diesem Thema Doppelposts gestattet, sofern es sich um komplett andere / neue Informationen handelt, die inhaltlich nicht in einen Beitrag passen.

    Bitte helft uns, den Beitrag #2 "Streamingdienste im Überblick" aktuell zu halten, indem ihr Infos zu neuen Streamingdiensten oder Änderungen bei den bestehenden Streamingdiensten postet. Die Informationen werden dann dort eingepflegt. Nach einiger Zeit wird euer Post eventuell aus Gründen Übersichtlichkeit gelöscht.
    Lächelnde SMILEYS bringen Farbe in den tristen Alltag!
    Rechteübersicht * Forenregeln * F.A.Q. * Lexikon
    Suchfunktion * Chat * User helfen User
  • Streamingdienste im Überblick

    Die größten Vertreter im Überblick

    Netflix
    Film- und Serienfreunde können direkt in einen kostenlosen Probemonat starten, danach läuft das Abonnement für die Video-Flatrate zu monatlichen Preisen ab 7,99 Euro weiter. Für zwei Euro Aufpreis pro Monat kann der Dienst auf zwei Endgeräten statt nur einem genutzt werden und bietet zudem Streams in HD-Qualität. Der Top-Tarif von Netflix schraubt die Auflösung gar auf Ultra-HD hoch, sofern verfügbar, und erlaubt die Nutzung auf bis zu vier Geräten zugleich – Kostenpunkt: 11,99 Euro. Infos hier...

    Maxdome
    Der Zugang zum Streamingangebot von „Maxdome» kostet 7,99 Euro im Monat. Dafür gibt es neben US-Serien und Filmen zahlreiche deutsche Serien, die aus dem Programm der Sender der ProSiebenSat.1-Gruppe bekannt sind. Im Monatspaket sind aber nicht alle Inhalte des Dienstes verfügbar. Manch eine aktuelle Blockbuster-Produktion kostet extra. Für unterwegs können Filme und Serienfolgen für einen begrenzten Zeitraum gespeichert und über die Mobil-App angesehen werden. Guckste mal hier...

    Amazon Prime Video
    Amazons Videodienst kostet entweder 69 Euro im Jahr oder 8,99 Euro im Monat. Im Angebot sind Filme und Serien, einige Inhalte vertreibt der Dienst exklusiv. „Prime Video» richtet sich besonders an Amazonkunden mit der hauseigenen Kindle-Hardware. Auch hier gibt es eine Offlinefunktion - aber nur für Kindle-Fire-Geräte.
    Looki Looki hier...

    Sky Ticket
    Der Streamingdienst des Bezahlsenders Sky kostet ab 9,99 Euro im Monat. Es gibt 3 Bereiche: Entertainment, Cinema und Supersport. Das Supersport-Ticket kann auch nur für 1 Tag oder eine Woche gebucht werden. Infos hier...

    Sky X
    Sky x hat ein umfangreicheres Programm als Sky Ticket. Man kann fast das gesamte Angebot von Sky streamen. Sky X ist zurzeit nur in Österreich verfügbar. mehr Details


    Joyn
    Das Streaming-Portal Joyn lockt mit einem neuen Ansatz: keine monatlichen Gebühren und zusätzlich zu den Serien die Livestreams von über 50 Live TV-Sendern, dafür unterbricht jedoch Werbung das Fernsehvergnügen. Joyn ist nicht nur ein neuer Name für 7TV, es bietet auch viele neue Möglichkeiten. Neben den Serien, die auf den teilnehmenden Sendern wie ZDF, Sat.1, SIXX und DMAX laufen, bietet das Portal auch Exklusives, Previews von Serien, die im Fernseher noch nicht ausgestrahlt wurden, sowie Joyn Originals. Dazu gehört zum Beispiel die dritte Staffel der Serie „jerks“ von und mit den Schauspielern Christian Ulmen und Fahri Yardim. Die ersten beiden Jerks-Staffeln liefen erfolgreich auf Maxdome. Joyn...

    Mubi
    Dieser kleine Streamingdienst richtet sich an Fans von anspruchsvolleren Filmen. Für 5,99 Euro im Monat gibt es Zugriff auf 30 Arthouse-Produktionen und Dokumentarfilme im Monat. Auch hier gibt es eine Offlinefunktion und Apps für iOS-Geräte und Sonys Playstation. Mubi...

    Magine
    Dieser Streamingdienst hat seine Tätigkeit zum 28. Februar 2019 eingestellt.

    Netzkino.de
    Wer nicht die neuesten oder teuersten Filme sehen will, findet bei diesem kostenlosen Video-on-Demand-Dienst so manche Perle. Neben zahlreichen B-Movies zeigt Netzkino.de zum Beispiel auch Produktionen von Lars von Trier oder Hitchcock-Klassiker. Das Angebot ist werbefinanziert. Netzkino...

    alleskino.de
    Das Portal des deutschen Produzenten und Regisseurs Hans W. Geißendörfer zeigt nur deutsche Produktionen. Auch alte Produktionen der DEFA sind verfügbar. Ausgewählte Filme werden zeitlich beschränkt kostenlos angeboten, andere sind kostenpflichtig. Es gibt auch einen sogenannten Filmclub ab 4,99 € / Monat. Alleskino...

    Viewster
    Viewster bietet einige kostenlose Filme an, davon auch einige in deutscher Sprache. Viewster...

    Crunchyroll
    Crunchyroll ist eine US-amerikanische On-Demand-Plattform zu ostasiatischen Medien, darunter Animes, Mangas, Dramas und asiatische Real-Serien und -Filme. Vieles ist kostenlos. Premimum kostet 4,99€/Monat und Premium+ wird man für 8,99 € im Monat. Crunchyroll...

    TV Spielfilm LIVE
    Mit TV Spielfilm LIVE hat man direkten Zugriff auf Live TV Streams von über 80 TV-Sendern, mehr als 60 davon in HD. Die Kosten belaufen sich auf 9,99 € im Monat. TV Spielfilm LIVE...

    Zattoo
    Zattoo ist mit rund 20 Millionen registrierten Nutzern der größte Fernsehstreaminganbieter in Europa. Kostenlos sind zurzeit 88 TV-Sender. Durch einen Premium-Zugang (9,99 €/Monat) erhält man Zugriff auf 106 Sender (inkl. Pro7, RTL). Für mehr parallele Streams und mehr Aufnahmen gibt es eine Ultimate-Mitgliedschaft für 19,99 € im Monat. Zattoo...

    DAZN
    DAZN ist ein Streamingdienst für Sport. Der erste Monat ist kostenlos, danach werden 11,99 € / Monat fällig. DAZN

    Einzelabruf
    Neben reinem Streaming bieten zahlreiche andere Dienste (z.B. Apple iTunes, Chili.tv, Crunchyroll, Google Play, Juke!, Pantaflix, Sony Playstation Video, Videobuster, Videociety, Videoload, wuaki.tv) auch den kostenpflichtigen Einzelabruf von Filmen und Serienfolgen an. Diese können entweder gekauft oder für einen geringeren Preis für eine festgelegte Zeit ausgeliehen werden. Darunter sind Apples iTunes, Google Play oder Sony Video Unlimited, zu denen man durch den Kauf der meisten Smartphones und Tablets automatisch Zugang erhält.

    Mediatheken
    Kostenlos streamt, wer auf die Online-Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender zugreift. Die meisten Inhalte sind hier noch sieben Tage nach dem Sendetermin verfügbar, einige sogar noch länger. Auch die meisten Privatsender stellen ihr Programm ins Netz. Je nach Sendung können für den Abruf aber Kosten anfallen.

    Streaming-Apps,
    die das Internet nach frei verfügbaren streams durchsuchen, diese in Kategorien einteilen und dem Nutzer über eine grafische Oberfläche anbieten. Beispiele dafür sind Mobdro plus Mobdro , Cinema Box Cinema Box und Hotstar Hotstar (zurzeit nur über VPV zu erreichen).

    Quelle: Alternativen zu Netflix - Streamingdienste im Überblick | INFOSAT & INFODIGITAL - Alles aus der digitalen Welt
  • Konkurrenz zu Netflix15.02.2019, 10:24 Uhr
    Apple startet Video-Streamingdienst
    Der Markt der Streamingangebote ist hart umkämpft. Amazon und Netflix heissen bis jetzt die Platzhirsche. Nun will sich auch Apple mit einem eigenen Streamingdienst im Wettbewerb behaupten.

    Apple will seinen seit Jahren vorbereiten Video-Streamingdienst laut Medienberichten in den kommenden Monaten an den Start bringen. Der iPhone-Konzern wolle das Angebot am 25. März vorstellen.

    Dazu habe Apple Hollywood-Stars wie Jennifer Aniston und Reese Witherspoon eingeladen, schrieb der Finanzdienst Bloomberg. Der Dienst solle dann zum Sommer ans Netz gehen, hiess es unter Berufung auf informierte Personen. Der Sender CNBC berichtete unterdessen, Apple strebe einen Start bereits im April oder Anfang Mai an.

    Apple will in dem Video-Dienst zum einen - ähnlich wie Netflix oder Amazon - exklusiv verfügbare Inhalte wie Serien zeigen. Zugleich soll man dort laut Medienberichten aber auch Bezahlangebote anderer Anbieter abonnieren können. In den USA würden Kanäle wie Starz oder Showtime zum Start dabei sein, der bekannte Bezahlsender HBO mit Serien wie «Games of Thrones» schwanke noch, schrieb CNBC. Netflix bleibe aussen vor. Mit den Eigenproduktionen wäre der Apple-Dienst ein direkter Netflix-Konkurrent.

    Apple hatte für den Service Deals mit Entertainment-Schwergewichten wie Steven Spielberg und Oprah Winfrey und wollte laut Medienberichten allein im vergangenen Jahr eine Milliarde Dollar in Inhalte stecken. Bisher unklar war das Geschäftsmodell: So wurde spekuliert, ob der Video-Dienst mit bestehenden Angeboten wie dem Streaming-Service Apple Music mit seinen 50 Millionen Kunden gebündelt wird, oder als separates Abo erhältlich sein wird. Bei CNBC hiess es jetzt, die Eigenproduktionen sollen für Inhaber von Apple-Geräten kostenlos sein.

    Autor(in)
    dpa


    Quelle: Apple startet Video-Streamingdienst - onlinepc.ch
  • Wer Netflix regelmäßig nutzt, wird schnell feststellen, dass man Bewertungen oder gar Text-Rezensionen auf der Streaming-Plattform vergeblich sucht. Eine praktische Erweiterung für Chrome und Firefox soll nun Abhilfe schaffen, indem in einem solchen Fall die Bewertungen der IMDB eingeblendet werden.

    Auf der Suche nach dem nächsten Blockbuster oder der passenden Serie stößt man auf einen interessanten Film, Dokumentation oder Serie - hält der Titel, was er verspricht? Genau das, erfahren Netflix-Nutzer erst gar nicht. Denn wer nun erwartungsvoll weiter scrollt und auf eine Sternebewertung oder gar Textbesprechung hofft, der wird enttäuscht. So etwas sieht die Plattform nicht vor.
    Der Streaming-Dienst bietet seinen Nutzern derzeit lediglich eine Übereinstimmungsquote, basierend auf bereits gesehenen Inhalten. Das Add-on "IMDb ratings on Netflix" zeigt Ihnen auf den ersten Blick, welche Filme und Serien es wirklich wert sind, indem es die Bewertungen der Internet Movie Database (kurz: IMDB) unterhalb der Titelzeile einblendet.

    IMDb ratings on Netflix: Add-On sowohl für Chrome wie auch Firefox verfügbar
    Damit Sie kein extra Browser-Tab öffnen oder zum Smartphone greifen müssen, um dort in der IMDB nachzuschlagen, wie die Kritik zu einem Film oder einer Serie ausgefallen ist, reicht es, wenn Sie sich das schlanke Add-On "IMDb ratings on Netflix" installieren. Denn nach der erfolgreichen Installation reicht es aus, wenn Sie einfach einen Blick auf die Vorschau zu werfen und schon bekommen Sie das Rating zum Film oder der Serie zu sehen. Das Add-on gibt es sowohl für Firefox, wie auch für Google's Chrome Browser.
    Die Erweiterung greift auf die zum Amazon-Konzern gehörende Internet Movie Database zurück und zeigt deren Bewertungen an. Diese erfasst Informationen zu sämtlichen Filmen, Fernsehserien, Videoproduktionen und Computerspielen sowie deren Darsteller. In einigen anderen Filmen sehen Sie neben der IMDB-Einschätzung auch die Bewertung von Rotten Tomatoes, einem ähnlichen Projekt, das zu Warner Bros. Entertainment und Comcast gehört.

    Quelle: Praktische Browser-Erweiterung für Netflix-Nutzer: IMDB-Bewertungen sofort im Blick - CHIP
  • Deutlich günstiger, monatlich kündbar: Sky überrascht mit komplett neuem Streaming-Angebot "Sky X"

    In der Alpenrepublik startet Sky seine neue Antwort auf Streaming-Dienste; erstmals kann man (fast) das komplette TV-Angebot von Sky streamen. Smart Streaming nennt Sky das neue Angebot, das auf Sicht auch die anderen europäischen Märkte erreichen soll.
    Es war der 9. Februar 2016, als Sky in England mit SkyQ die Art, Sky zu sehen revolutionierte. Eine neue Box, eine neue Benutzeroberfläche und viele wunderbare Zahlen. SkyQ-Kunden nutzen nachweislich mehr Inhalte On Demand, die Kundenzufriedenheit ist höher, die Kündigungsquote niedriger. Rund zwei Jahre später kam SkyQ letztlich auch nach Deutschland. Für eine andere Sky-Innovation ist nun Österreich Vorreiter. Die Sky-Gruppe, mittlerweile im Besitz des Kabel-Giganten Comcast, testet dort Sky X.

    Erstmals wird das (fast) komplette Sky-Fernsehprogramm via Stream und somit unabhängig von Kabelnetzbetreibern oder Satellitenbetreibern zu sehen sein. Kunden können grundsätzlich zwischen vier Paketen wählen: Fiction & Live-TV für monatlich 19,99 Euro, Sport & Live-TV für 24,99 Euro oder beides in Kombination für 34,99 Euro.
    Theoretisch, erklärt SkyX auf der schon freigeschalteten Internetseite, gibt es auch eine abgespeckte Variante nur mit dem Best-Of-Free-TV für weit weniger als zehn Euro. Denn - 17 Free-TV-Sender - vom ORF über Servus TV, VOX, RTL, Sat.1, ProSieben, Eurosport bis hin zu Sky Sport News HD, ist immer bei SkyX dabei.

    Sky X kommt ohne Receiver aus
    SkyX im maximalen Paket für rund 35 Euro bietet fast die komplette Produktpalette von Sky; darunter Sky1 HD, Sky Atlantic HD, sämtliche Sportsender sowie Drittsender wie TNT Serie HD, FOX oder Sky Arts HD. Kleine Einschränkung: Die Cinema-Sender stehen vorerst nicht in HD zur Verfügung, UHD ist ebenfalls nicht Teil des Pakets. Dass SkyX klar günstiger ist als das bisher angebotene Sky komplett dürfte eine Mischung aus Einführungskampfpreis und den wegfallenden Einspeisegebühren etwa in Kabelnetzen sein.

    SkyX kommt üblicherweise direkt über den SmartTV ins Haus. Mittels einer App lässt sich Sky so streamen. Unterstützt werden zum Start Windows-Geräte (ab Windows 7), Mac, iPad & iPhone, Android-Smartphones und Tablets (ab 4.1), die PlayStation, SmartTVs von Samsung (Modelle ab 2015) sowie LG-Geräte ebenfalls ab 2015. Vier Geräte können registriert, zwei parallel genutzt werden.

    Wer keinen Smart TV hat, kann sich die Sky X Streaming Box bestellen und diese dann mit seinem Fernseher verbinden. Die Sky-Streaming-Box ist das schon aus England bekannte Gerät Sky Q Mini, das übrigens demnächst auch nach Deutschland kommt; hier dann als Unterstützung von SkyQ, in Zweiträumen.

    Österreich als Testlauf für Europa
    SkyX wird sich 14 Tage lang testen lassen und monatlich kündbar sein. Auch wenn SkyX ab sofort buchbar ist, will Sky Österreich den Start von "Game of Thrones" Mitte April für die große Launchkampagne des neuen Sky abwarten. Bei einem Presseevent in Österreich wurde zudem bestätigt, dass SkyX in Österreich Sky Ticket ablösen wird. Der Dienst soll zunächst noch weiter bestehen, schon in Kürze aber sollen keine Neuanmeldungen mehr möglich sein. Somit dürfte mittelfristig auch in Deutschland aus Sky Ticket Sky X werden.
    Dass Sky Österreich für den Probelauf für das neue Sky ausgewählt wurde, ist übrigens kein Zufall. Österreich ist in zahlreichen Netzthemen Vorreiter, der Ausbau wird staatlich stark gefördert.

    Quelle: Deutlich günstiger, monatlich kündbar: Sky überrascht mit komplett neuem Streaming-Angebot "Sky X" - CHIP
  • MotoGP 2019: DAZN kauft Online-Rechte und holt Edgar Mielke an Bord

    Überraschung kurz vor dem MotoGP-Saisonauftakt: Der Streaming-Dienst DAZN hat sich für 2019 die deutschen Online-TV-Rechte an der beliebten Rennserie gesichert

    (Motorsport-Total.com) - Mit dieser Meldung hatte wenige Tage vor dem Saisonauftakt der Motorrad-WM 2019 auf dem Losail International Circuit in Katar wohl kaum jemand gerechnet: Der Streaming-Dienst DAZN hat sich die Online-Rechte an der Rennserie für Deutschland, Österreich sowie die Schweiz gesichert und wird alle Grands Prix in diesem Jahr live im Netz übertragen.

    Eigentlich hatte ServusTV die MotoGP-Übertragung ab 2019 von Eurosport auch für Deutschland übernommen, zeigt hierzulande aber nur die Qualifyings und Rennen live im Free-TV und Online-Stream. Die restlichen Trainingssessions stehen ausschließlich österreichischen Zuschauern als Stream zur Verfügung.

    Mit DAZN wird diese Lücke nun gefüllt, und das bereits ab dem kommenden Rennwochenende in Katar. Dann zeigt der Anbieter ab Freitag die freien Trainings, Qualifiyings und Rennen aller drei Klassen mit deutschem Kommentar. Für zwölf der insgesamt 19 Rennen hat der Streaming-Dienst Edgar Mielke als Kommentator verpflichten können.

    Er begleitete die MotoGP bereits mehrere Jahre auf Sport1, war dann aber nicht mehr Teil des Teams, als die Übertragung zu Eurosport überging. Nun feiert der Deutsche, der 2018 auch die DTM in Sat.1 kommentierte, sein Comeback in der Motorrad-WM. Wer die restlichen Rennwochenenden am Mikro begleiten wird, hat DAZN noch nicht bekanntgegeben.

    MotoGP-Rechteinhaber Dorna kompensiert mit dem Deal, dass die Pläne eines deutschen Kommentars für den offiziellen Livestream auf 'MotoGP.com' gescheitert waren. Dieser steht weiterhin nur mit englischem Originalkommentar zur Verfügung. Bei DAZN können Fans die Rennserie hingegen auf Deutsch verfolgen. Allerdings nur gegen Bezahlung.

    Der Streaming-Dienst ist kostenpflichtig und veranschlagt derzeit einen Preis von 9,99 Euro pro Monat. Vor allem für seine Fußball-Übertragungen bekannt, engagierte sich DAZN zuletzt verstärkt im Motorsport-Bereich. In Spanien übernahm der Anbieter die MotoGP-Übertragungsrechte von Movistar, hierzulande streamt er ab sofort auch die IndyCar-Serie.

    Quelle: MotoGP 2019: DAZN kauft Online-Rechte und holt Edgar Mielke an Bord
  • Sky ändert Bedingungen für Sky Ticket: Was Nutzer jetzt wissen sollten

    Sky hat für die Laufzeiten des hauseigenen Streaming-Dienstes Sky Ticket einige Änderungen vorgenommen. Nutzer dürfen sich zum einen über mehr Flexibilität bei der Kündigung freuen, Neukunden verlieren jedoch auf der anderen Seite die Möglichkeit, die bislang häufig angebotenen Gratistage mitzunehmen.

    Wer den Sky-Streaming-Dienst Sky Ticket bereits nutzt oder buchen will, muss ab sofort eine neue Laufzeitlogik beachten. Bislang erhielten Neukunden bei Buchung eines Sky-Monatstickets die Tage des aktuelle laufenden Monats gratis dazu. Die Monatstickets haben nun jedoch eine Laufzeit von exakt einem Monat. Das heißt, wer etwa ein Ticket am 22.03 bucht, kann das Angebot nicht wie bisher bis Ende April, sondern nur bis zum 21.04 um 23:59 Uhr nutzen. Neukunden können das Sky Ticket zum Ablauf der Vertragslaufzeit kündigen.
    Wer Bestandskunde bei Sky Ticket ist, bekommt hinsichtlich der Kündigungsfristen etwas mehr Flexibilität. Bislang mussten Nutzer das Monatsticket bis 7 Tage vor Ablauf kündigen, ansonsten verlägerte es sich automatisch. Die Kündigung des Monatstickets ist nun bis zum letzten Tag der Laufzeit möglich, die 7-Tage-Deadline fällt also weg.
    Bei den Sky Tages- und Wochentickets ändert sich hingegen nichts.

    Vorbereitung auf Sky X in Deutschland?
    Auch wenn die Konkurrenz um Netflix und Co. ebenfalls auf exakte Laufzeiten setzt, sind die neuen Laufzeit-Bedingungen für Nutzer von Sky Ticket eher ärgerlich, da auf diese Weise die besagten Gratistage wegfallen. Allerdings könnte der Dienst in Deutschland perspektivisch ohnehin bald von "Sky X" abgelöst werden – und Sky X soll generell etwas günstiger sein als Sky Ticket. Sky X wird bisher nur in Österreich angeboten; mehr zum Dienst erfahren Sie in diesem Artikel so wie auch im oben angehängten Video.

    Quelle: Sky ändert Bedingungen für Sky Ticket: Was Nutzer jetzt wissen sollten - CHIP
  • Angriff auf Amazon & Netflix: Was steckt hinter Apples neuem Streaming-Dienst?

    Heute soll es soweit sein: Apple stellt höchstwahrscheinlich seinen neuen Streaming-Dienst vor. Das iPhone hat Apple zum wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht. Doch die Zeiten des großen Wachstums im Smartphone-Markt sind vorbei, jetzt will der Konzern verstärkt Geld mit Abo-Diensten verdienen. Dafür ging Apple unter anderem nach Hollywood. Das Event selbst können Sie live mitverfolgen: zum Stream führen wir Sie in diesem Beitrag.

    Apple wird heute voraussichtlich einen eigenen Video-Streamingdienst und neue Abo-Angebote vorstellen (hier geht's zum kostenlosen Live-Stream). Der Schritt unterstreicht den Wandel des Apple-Geschäfts. Seit Jahren verdient der Konzern sein Geld vor allem mit dem Verkauf von Geräten, am wichtigsten ist das iPhone. Doch die Verkäufe des Smartphones sind zuletzt zurückgegangen und Apple sucht verstärkt nach neuen Erlösquellen.

    Als eine davon machte der Konzern Video-Streaming aus. Vor rund zwei Jahren engagierte Apple zwei Top-Manager der Sony-Fernsehstudios, unter deren Aufsicht dort Hits wie "Breaking Bad" produziert wurden. Laut US-Medienberichten pumpte der iPhone-Konzern bisher rund zwei Milliarden Dollar in eigene Produktionen. Das aufsehenerregendste unter den bisher bekanntgewordenen Projekten ist eine Serie über eine Rivalität im Frühstücksfernsehen mit Hollywood-Prominenz wie Reese Witherspoon und Jennifer Aniston. Apple zahlt ihnen nach Informationen der "Washington Post" 1,1 Millionen Dollar pro Folge - eine Größenordnung, die bei Top-Serien im klassischen Fernsehen üblich ist. Und Hollywood-Regisseur M. Night Shyamalan ("The Sixth Sense", "Glass") hat einen noch komplett geheimen Thriller gedreht.

    "Apple ist das einzige Unternehmen auf der Welt, dass ein paar Millionen Dollar für Entertainment springen lassen kann und ohne einen Hinweis auf einen Plan für Marketing oder Vertrieb Reese Witherspoon und M. Night Shyamalan an Bord bekommt", sagte ein informierter Hollywood-Insider der "Washington Post". Tatsächlich ist noch völlig unbekannt, wie Apples Geschäftsmodell für die Exklusiv-Produktionen aussehen wird. Darüber wird munter spekuliert. Eine Idee soll gewesen sein, sie nur auf Apple-Geräten zugänglich zu machen. Oder sollen sie Kunden für ein neues Video-Abo anlocken, nach dem Vorbild von Apple Music?

    Apple ist Distributor, kein Produzent
    Nun hieß es in US-Medienberichten zuletzt aber auch, dass es verfrüht sei, den Vorstoß von Apple schon als einen Frontal-Angriff auf Netflix zu betrachten. So sind zwei Milliarden Dollar zwar eine Menge Geld - aber Netflix gab zuletzt pro Jahr um die acht Milliarden für Inhalte aus, einen wachsenden Teil davon für exklusiv nur bei dem Dienst verfügbare Filme oder Serien. Aktuell seien es sogar 1,4 Milliarden Dollar pro Monat, sagte jüngst Netflix-Chef Reed Hastings.

    "Apples Fokus wird - zumindest vorerst - darauf liegen, anderen beim Verkauf ihrer Videostreaming-Abos zu helfen und einen Umsatzanteil davon zu bekommen", schrieb der gut vernetzte Medienreporter Peter Kafka beim Technologieblog "Recode". Apple könne künftig etwa gebündelte Pakete von Abos - zum Beispiel der Bezahlsender HBO, Showtime und Starz in den USA - günstiger verkaufen als die Einzelangebote. Im "Wall Street Journal" hieß es in der Nacht zum Montag, pro Sender-Abo sollen 9,99 Dollar fällig werden.

    Eine weitere Ankündigung am Montag könnte ein neues Abo-Angebot für Nachrichten sein. Laut Medienberichten hat Apple dafür als Top-Adresse zumindest das "Wall Street Journal" an Bord holen können. Dagegen wollten die "Washington Post" und die "New York Times" nicht mitmachen. Das "Wall Street Journal" hatte wenige Wochen zuvor mit einem Bericht, wonach Apple von Verlagen die Hälfte der Abo-Erlöse einbehalten wolle, für heftige Kritik an dem iPhone-Konzern aus der Medienbranche gesorgt. Spekuliert wird auch über einen Abo-Dienst, der Zugriff auf diverse kostenpflichtige Spiele gewähren würde.

    Quelle: Apple gegen Netflix: Bald neuer Streaming-Dienst? - CHIP
  • iOS: Netflix killt AirPlay-Unterstützung

    Weil der Dienst künftig nicht mehr kontrollieren kann, auf welchen Geräten über das Apple-Protokoll verschickte Streams laufen, hat er es gleich ganz abgedreht.

    Nutzer von Netflix auf iPhone, iPad und iPod touch erlebten zum Wochenende eine unangenehme Überraschung: Die populäre AirPlay-Funktion, mit der man die Streams des Videodienstes an Apple-TV-Boxen schicken kann, um sie auf dem großen Fernseher, Projektor oder einem ähnlichen Wiedergabegerät zu betrachten, streikte plötzlich. Die Begründung, die in Form einer Fehlermeldung auftauchte, war nicht sehr hilfreich: "Keine Wiedergabe des Titels möglich. Bitte versuchen Sie es später noch einmal."

    "Technische Einschränkungen" – aber nicht von Apple
    Anfragen an den Netflix-Support liefen zunächst ins Leere. Die vage Antwort des Konzerns: AirPlay werde "nicht länger" auf iOS-Geräten unterstützt, weil es "technische Einschränkungen" gebe. Was damit gemeint ist, wurde zunächst nicht mitgeteilt. AirPlay ließ sich weder in der App selbst aktivieren noch über die Funktion im iOS-Kontrollzentrum.
    Eine nähere Begründung, warum das Weiterleiten an andere Geräte im Heimnetz nicht mehr möglich ist, kam dann am Sonntagabend von der Netflix-Pressestelle. Gegenüber US-Medien hieß es in einer Stellungnahme, Grund für die AirPlay-Deaktivierung sei, dass Apple nun die Unterstützung der Funktion für Third-Party-Geräte ausgerollt habe. Damit sind die Verbesserungen für AirPlay im Rahmen von iOS 12.2 gemeint, womit es erstmals möglich ist, verschiedene Smart-TVs von Herstellern wie Samsung, LG oder Vizio mit Streams zu beschicken.

    Netflix kann die Nutzererfahrung nicht kontrollieren
    Netflix schmeckt das augenscheinlich nicht. Es sei dem Unternehmen technisch nicht möglich, zwischen diesen Geräten (und Apple TV) zu unterscheiden. Man wolle jedoch sicherstellen, dass die Mitglieder eine "großartige Netflix-Erfahrung auf jedem Gerät, das sie benutzen" hätten. Die "Erfahrungen" auf den Third-Party-Geräten kann Netflix jedoch nicht kontrollieren sowie auch nicht "zertifizieren", wie der Unterhaltungskonzern sagt. Entsprechend könne man auch den "Zuseher-Qualitätsstandard" nicht sicherstellen. Das Unternehmen will nun offenbar abwarten, bis Apple Änderungen an AirPlay vornimmt, damit der Service steuern kann, auf welchen Geräten Videos ausgegeben werden und auf welchen nicht.

    Apple-TV-Nutzer haben aktuell nur eine alternative Möglichkeit: Sie können Netflix in Form der tvOS-App installieren und komplett auf dem Fernseher steuern. Das ist zwar für User, die AirPlay von ihrem iOS-Gerät aus bislang gewöhnt waren, leidlich unbequem – doch Netflix bietet auf absehbare Zeit keine andere Möglichkeit an.

    Quelle: iOS: Netflix killt AirPlay-Unterstützung | heise online
  • Netflix wird in Deutschland teurer

    Die Preise für Netflix-Abos steigen. Nur das Einstiegsangebot bleibt von der Erhöhung verschont.

    Der Videostreaming-Dienst Netflix macht in Deutschland zwei von drei seiner Abo-Varianten teurer. Lediglich der Preis des günstigsten Angebots, bei dem Netflix auf nur einem Gerät und ohne HD-Qualität genutzt werden kann, bleibt unverändert bei 7,99 Euro pro Monat. Der Preis der mittleren Tarifstufe, in der HD-Auflösung und die Nutzung auf einem weiteren Gerät dazukommen, steigt von 10,99 auf 11,99 Euro pro Monat, wie Netflix in der Nacht zum Donnerstag bekanntgab.

    In der teuersten Variante, die noch bessere Ultra-HD-Qualität des Bildes sowie hochwertigeren Sound bei gleichzeitiger Nutzung auf bis zu vier Geräten bietet, werden nun 15,99 statt bisher 13,99 Euro fällig. Für Neukunden greift die Erhöhung sofort, für bestehende Nutzer zur nächsten monatlichen Abo-Verlängerung. In den USA hatte Netflix zuletzt im Januar seine Abos teurer gemacht. Davor waren die Preise im Oktober 2017 in den USA angehoben worden, im Zuge dessen auch in Deutschland. Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein sind die ersten Märkte in Europa, die von der neuen Preisrunde betroffen sind.

    Netflix begründet die Preiserhöhungen vor allem mit dem breiten Angebot an Eigenproduktionen, für die der Streaming-Dienst viel Geld ausgibt. Bisherige Preisrunden überstand Netflix ohne Nutzerschwund. Der Dienst hat nach jüngsten Angaben 5,2 Millionen Nutzer in Deutschland und insgesamt gut 139 Millionen weltweit.

    Quelle: Netflix wird in Deutschland teurer | heise online
  • Joyn: Gratis-Streaming-Dienst mit 50 Live-TV-Sendern

    Mit dem Start der Streaming-Plattform Joyn will die ProSieben AG den führenden Streaming Diensten Netflix und Amazon Prime Video zumindest in Deutschland Konkurrenz machen.

    Das Streaming-Portal Joyn lockt mit einem neuen Ansatz: keine monatlichen Gebühren und zusätzlich zu den Serien die Livestreams von über 50 Live TV-Sendern, dafür unterbricht jedoch Werbung das Fernsehvergnügen. Joyn ist nicht nur ein neuer Name für 7TV, es bietet auch viele neue Möglichkeiten. Neben den Serien, die auf den teilnehmenden Sendern wie ZDF, Sat.1, SIXX und DMAX laufen, bietet das Portal auch Exklusives, Previews von Serien, die im Fernseher noch nicht ausgestrahlt wurden, sowie Joyn Originals. Dazu gehört zum Beispiel die dritte Staffel der Serie „jerks“ von und mit den Schauspielern Christian Ulmen und Fahri Yardim. Die ersten beiden Jerks-Staffeln liefen erfolgreich auf Maxdome.

    Der neue Streaming Dienst Joyn funktioniert über einen Browser, auf Android-Smartphones und -Tablets ab Android 5, auf iPhones und iPads ab iOS 11, mit Android TV und Fire TV. Außerdem soll das Angebot auch auf Apps für Tablets und Streaming-Sticks erweitert werden.

    Jyon kann ohne vorherige Registrierung oder monatliche Gebühren genutzt werden, jedoch muss man sich dafür mit unterbrechender Werbung und – wie wir finden – nicht so optimaler Video-Qualität abfinden. Das sind Eigenschaften, die Nutzer von Netflix nicht kennen. Außerdem ist die Mediathek nur in Deutschland nutzbar und es ist bis jetzt nicht möglich, Serien auf Joyn per Download auch ohne Internetverbindung anzuschauen.

    Ebenfalls unter dem Namen Joyn versuchten Telekom und Vodafone im Jahr 2012 eine App auf den Markt zu bringen, die der SMS nachfolgen und WhatsApp ersetzen sollte. Dies scheiterte jedoch kläglich. Nun ist abzuwarten, ob es die Mediathek Joyn schafft, sich neben Netflix und Amazon Prime zu etablieren.

    Quelle: Joyn: Gratis-Streaming-Dienst mit 50 Live-TV-Sendern - PC-WELT
  • Neuer Streaming-Dienst "HBO Max": Warner verrät erste Details

    Im Frühjahr geht es in den USA los: Unter anderem mit den "Friends".

    Das Streamingangebot von WarnerMedia hat einen Namen: HBO Max. Die Tochterfirma von AT&T wählt den weltweit bekanntesten Markennamen mit dem Zusatz "Max". Im Frühjahr 2020 soll der Dienst mit rund 10.000 Stunden Content seinen Dienst aufnehmen. Darunter werden auch alle Folgen der Sitcom "Friends" fallen – zumindest in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ob Netflix außerhalb der USA weiterhin die Rechte behalten kann, ist derzeit nicht klar.

    WarnerMedia nannte keinen preislichen Rahmen für HBO Max. Der neue Dienst wird unter anderem mit Netflix und Disney+ konkurrieren, zudem soll künftig auch Hulu international ausgerollt werden - ein weiterer Konkurrent. Im kommenden Jahr möchte außerdem auch NBC Comcast weltweit einen Streamingdienst starten, der in Europa Sky-Kunden zur Verfügung stehen soll. "Es tut uns leid, dass "Friends" Anfang 2020 (in den USA) zu Warners Dampfschiff gehen wird", tweetete Netflix nach der Ankündigung von WarnerMedia.

    Exklusiver Deal mit HBO Max
    Zudem kündigte WarnerMedia auch einen neuen exklusiven Filmdeal mit HBO Max und dem Serienproduzenten Greg Berlanti an. Im Rahmen des neuen Vertrags wird Berlanti zunächst vier Filme für junge Erwachsene produzieren. Reese Witherspoons Hello Sunshine wird zunächst zwei Filme drehen.

    In den Vereinigten Staaten wird HBO Max alle Episoden von "Der Prinz von Bel Air" mit Will Smith sowie "Pretty Little Liars" enthalten. Außerdem werden alle Warner Bros.-Serien, die ab der TV-Saison 2019/2020 für The CW produziert werden, bei HBO Max landen. Darunter sind unter anderem auch die DC Entertainment-Formate "Batwoman" und das "Riverdale"-Spin-Off "Katy Kenne".

    Insgesamt wird HBO Max Inhalte von HBO und Programme von Warner Bros., New Line, DC Entertainment, CNN, TNT, TBS, truTV, The CW, Turner Classic Movies, Cartoon Network, Adult Swim, Crunchyroll, Rooster Teeth und Looney Tunes kombinieren. "HBO Max wird die vielfältigen Reichtümer von WarnerMedia zusammenführen, um Programme und Benutzererlebnisse zu schaffen, die es bisher auf keiner Streaming-Plattform gab, sagte WarnerMedia Entertainment-Chef Bob Greenblatt.

    Quelle: Neuer Streaming-Dienst "HBO Max": Warner verrät erste Details - CHIP
  • Oberverwaltungsgericht erklärt StreamOn der Telekom für rechtswidrig

    Durch die Ausgestaltung des Streamingdienstes sieht es Netzneutralität und europäische Roaming-Regelungen verletzt. Damit wird ein früheres Urteil bestätigt. Der Beschluss ist unanfechtbar.

    StreamOn, der von der Telekom angebotene Streamingdienst kann in seiner gegenwärtigen Form nicht weiterbetrieben werden. Dies hat das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in einem durch die Telekom Deutschland GmbH gegen die Bundesnetzagentur angestrengten Eilverfahren entschieden und damit die erstinstanzliche Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln bestätigt. Gegen das Urteil kann die Telekom keine Rechtsmittel einlegen. „Der Beschluss ist unanfechtbar.“, so das Gericht.

    Meldung vom 21.11.2018: Verwaltungsgericht erklärt StreamOn der Telekom für rechtswidrig
    Das Verwaltungsgericht Köln sieht den StreamOn-Dienst der Telekom als rechtswidrig an. Es lehnte deshalb einen Eilantrag der Telekom Deutschland GmbH gegen eine Anordnung der Bundesnetzagentur ab, die einzelne Vertragsbedingungen des Dienstes für Musik- und Videostreaming untersagt hatte.

    StreamOn erlaubt es Mobilfunkkunden bestimmter Tarife der Telekom, auf Audio- und Videoangebote von Partnern zuzugreifen, ohne dass die Nutzung das Datenvolumen des Vertrags belastet. Dazu gehören Amazon, Apple Music, Netflix, Spotify und Youtube. Kritiker sehen darin schon länger eine Bevorzugung bestimmter Anbieter und damit einen Verstoß gegen die Netzneutralität. Bei entsprechender Ausgestaltung wäre das StreamOn-Geschäftsmodell offenbar dennoch mit EU-Regeln vereinbar – aber die Deutsche Telekom wollte von der Bundesnetzagentur verlangte Nachbesserungen nicht umsetzen. Das veranlasste die Behörde zur Anordung eines Zwangsgelds von 100.000 Euro je Verstoß.

    Der Grundsatz der Netzneutralität verpflichtet Anbieter wie die Telekom, bei der Erbringung von Internetzugangsdiensten den gesamten Verkehr gleich zu behandeln, führt das Gericht in seiner Entscheidung aus. Hiergegen verstoße aber die gedrosselte Übertragungsgeschwindigkeit beim StreamOn-Angebot, die nicht für ein Streaming in HD-Qualität genügt. Keine Rolle spiele dabei die angeblich freiwillige Hinnahme der Drosselung durch Vertragsabschluss, da die Kunden sie letztlich nicht verhindern könnten.

    Das Gericht monierte außerdem die fehlende Übereinstimmung mit europäischen Regelungen, die für Roaming-Dienste im europäischen Ausland keine zusätzlichen Entgelte über die inländischen Endkundenpreise hinaus erlauben. Die Telekom rechne die durch Streaming verbrauchte Datenmenge auf das jeweilige Datenvolumen aber nur bei inländischer Nutzung nicht an und entspreche damit nicht den europäischen Roaming-Regelungen.

    Gegen den Kölner Beschluss kann die Telekom Beschwerde einlegen, über die dann das Oberverwaltungsgericht Münster zu entscheiden hat – und eine solche Beschwerde hat das Unternehmen auch bereits angekündigt. „Die Gerichtsentscheidung hat auf unser StreamOn-Angebot keine unmittelbare Auswirkung“, so ein Telekom-Sprecher. „Im Interesse unserer Kunden werden wir weiterhin alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, damit StreamOn weiter angeboten werden kann. Eine Einstellung von StreamOn würde einen großen Nachteil für unsere mehr als 1,7 Millionen Kunden sowie die über 350 Inhalte-Partner bedeuten.“

    Quelle: Oberverwaltungsgericht erklärt StreamOn der Telekom für rechtswidrig | ZDNet.de
  • DAZN führt ab August neues Abo-Modell ein

    DAZN führt ab August neues Abo-Modell ein
    Der Sport-Streamingdienst DAZN führt zum 1. August ein neues Abo-Modell ein. Erstmals steht dann ein Jahresabo zur Auswahl. Dieses kostet 119,99 Euro pro Jahr – und ist damit auf den Monat gerechnet genauso teuer wie bisher das monatlich kündbare Abo. Dieses wird allerdings bald teurer. Wer flexibel bleiben will, der zahlt monatlich 11,99 Euro statt 9,99 Euro – kann dafür aber nach wie vor jederzeit aus seinem Vertrag raus. Der neue Preis gilt ab 1. September.
    Dafür können DAZN-Kunden bereits ab August 40 Bundesliga-Spiele pro Saison schauen – 30 Spiele am Freitag sowie jeweils fünf am Sonntag und Montag. Die Rechte hat DAZN erst kürzlich von Eurosport übernommen.




    Quelle: Keine Kita-Gebühren, mehr Bafög & Zuschüsse: Wer ab August mehr Geld bekommt - CHIP
  • Nach Urteil: Telekom ändert "StreamOn"-Angebot

    Die Telekom ändert nun doch ihr "StreamOn"-Angebot - zum Vorteil ihrer Kunden. Eine Preiserhöhung gibt es nicht.

    Jetzt also doch: Die Deutsche Telekom kündigt am Freitag eine Änderung ihres StreamOn-Angebots an. Damit reagiert die Telekom auf ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts NRW von Mitte Juli. Die gute Nachricht: Für Verbraucher wird der Dienst besser. Die noch bessere Nachricht: Die Telekom hält ihr Versprechen und erhöht nicht den Preis für StreamOn.

    Wie die Telekom mitteilt, werde das StreamOn-Angebot gemäß den von der Bundesnetzagentur geforderten Vorgaben geändert. So werde bereits in der kommenden Woche die bisher geltende "Bandbreitenoptimierung" aufgehoben. Zusätzlich wird das StreamOn-Angebot ab September auch innerhalb aller EU-Länder verfügbar sein. "Wir haben von Anfang an betont, dass wir StreamOn weiter anbieten werden und dass es nicht zu Preiserhöhungen für die StreamOn-Optionen kommen wird", heißt es in der äußerst knapp gehaltenen Mitteilung.

    Das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen hatte Mitte Juli entschieden, dass die Deutsche Telekom ihr StreamOn-Angebot nicht mehr in der bisherigen Form anbieten dürfe und eine Frist für die Umsetzung der Änderungen gesetzt. Damit wurde eine erstinstanzliche Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln vom November 2018 bestätigt (wir berichteten).

    Geklagt hatte die Bundesnetzagentur, weil es aus ihrer Sicht StreamOn in seiner bisherigen Form rechtswidrig War. Konkret bemängelte die Behörde die Drosselung der Video-Übertragungsrate, die bei einigen Telekom-Tarifen in Verbindung mit StreamOn bisher galt. Dadurch konnten Videos mancher Anbieter nur noch in maximal SD-Qualität betrachtet werden. Damit, so die Ansicht der Bundesnetzagentur, verstoße die Telekom gegen ihre Verpflichtung zur Netzneutralität. Hinzu käme auch noch ein Verstoß gegen das "Roam Like at Home"-Prinzip, weil im EU-Ausland bei Videostreaming der anfallende Verkehr dem Datenvolumen angerechnet wurde.

    Das Oberverwaltungsgericht des Landes NRW folgte in seinem Urteil vom Juli der Sicht der Bundesnetzagentur und kritisiert konkret: "Für bestimmte Mobilfunktarife willigt der Kunde (...) in eine generelle Bandbreitenbegrenzung für Videostreaming auf maximal 1,7 Mbit/s ein, was für eine Auflösung in HD-Qualität nicht mehr genügt. Eine Nutzung von 'StreamOn' ist zudem nur innerhalb Deutschlands vorgesehen. Im Ausland wird der Datenverkehr für Audio- und Videostreaming immer auf das Inklusivdatenvolumen angerechnet."

    Außerdem stellte das Gericht beim "StreamOn"-Angebot der Telekom sowohl einen Verstoß gegen den "europarechtlich verankerten Grundsatz der Netzneutralität" als auch einen Verstoß gegen "europäische Roaming-Regelungen" fest.

    Die Telekom verstoße gegen die Netzneutralität. weil die Übertragungsgeschwindigkeit für Videostreaming gegenüber anderen Diensten oder Anwendungen gezielt gedrosselt werde. Der Grundsatz schütze bei sämtlichen Nutzern "ein grundlegendes Funktionsprinzip" des Internets. Daher sei es unerheblich, dass die Kunden vor der Buchung des StreamOn-Dienstes der Drosselung zustimmen müssen. Außerdem sei es nach den geltenden Roaming-Regeln verboten, für Roaming-Dienste im europäischen Ausland ein zusätzliches Entgelt gegenüber dem inländischen Endkundenpreis zu verlangen.

    Im Juli hatte die Deutsche Telekom noch nach Bekanntwerden des Urteils gegenüber der PC-WELT erklärt: "Wir werden jetzt prüfen, wie wir mit dem Urteil umgehen. Wir erwarten, dass die BnetzA (gemeint ist die Bundesnetzagentur, Anm. d. Redaktion) durch eine angemessene Umsetzungsfrist die nun erforderlichen Anpassungen ermöglicht. Von der Rechtmäßigkeit von StreamOn sind wir weiterhin überzeugt und werden auch zukünftig alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen."

    Betont wurde in der Stellungnahme, dass die Telekom StreamOn auch weiterhin anbieten werde und es für dieses Angebot auch weiterhin keinen Aufpreis geben wird.

    Quelle: Nach Urteil: Telekom ändert "StreamOn"-Angebot - PC-WELT
  • Keine Amazon Prime Video App auf einigen Sony Smart TVs mehr



    Nutzer eines Sony SmartTVs können bald nicht mehr auf die Prime Video App von Amazon zurückgreifen. Das Versandhaus stellt die Unterstützung auf einigen Sony Modellen ein. Für Zuschauer gibt es Alternativen, allerdings benötigen diese eine zusätzliche Hardware.


    Amazon Prime Video verschwindet auf Sony TVs

    Amazon Prime Kunden, die den Videostreamingdienst des Onlinehändlers auf einem Sony Smart TV nutzen, müssen sich demnächst eine Alternative suchen. Denn offenbar stellt Amazon die Unterstützung der App auf den Geräten in Kürze ein. Wie Caschys Blog berichtet, informiert das Unternehmen betroffene Kunden derzeit per Email über die anstehende Veränderung. Wieso Amazon die Prime Video App einstellt, ist nicht bekannt.

    Darin wird deutlich, dass Amazon die Prime-Video-App auf Sony Smart TVs ab 26. September 2019 nicht mehr anbieten wird.
    Davon sind wohl auch Kunden betroffen, die einen aktuellen Sony Fernseher der 2019-Modellreihe nutzen. Allerdings wohl nur dann, wenn dieser nicht auf Android TV basiert. Denn Geräte mit diesem System werden weiterhin von Amazon unterstützt, heißt es. Alle anderen Sony Smart TV Nutzer können Prime Video ab Ende September nicht mehr direkt über ihren Fernseher schauen.


    Welche Sony TV Geräte sind betroffen?
    Allerdings sind nicht alle Besitzer eines Sony TVs betroffen, konkret betrifft die Einstellung der Prime Video App folgende Modelle:

    2010 BRAVIA Modelle:
    BX30* and BX40* Series
    EX30*, EX4**B, EX40*, EX50*, EX60*, EX70* and EX71* Series
    NX50*, NX70*, NX71*, NX80* and NX81* Series
    HX70*, HX80*, HX90*, LX90* and PX30* Series


    2011 BRAVIA Modelle:
    EX32*, EX42*, EX52* and EX72* Series
    HX72*, HX82*, HX92*, NX72*, and CX52* Series


    2012 BRAVIA Modelle:
    EX55* and EX65* Series
    HX75*, HX85*, HX95* and X90** Series


    2013 BRAVIA Modelle
    W60*A, W65*A, W68*A, W80*A, W85*A and W90*A Series
    X85**A, X90**A, and S99*A Series


    Wie empfange ich Prime Video in Zukunft?

    Obwohl Amazon die Unterstützung der Smart TV App einstellt, können Sony-Nutzer auch in Zukunft Prime Video schauen. Allerdings benötigen sie dafür ein zusätzliches Gerät. Zum Beispiel einen Amazon Fire TV oder Fire TV Stick, einen Google Chromecast oder Apple TV. Dabei ist die Unterstützung des Chromecast noch relativ neu. Denn lange Zeit funktionierte die Prime Video App nicht mit dem Google-Gerät. Erst eine Beilegung des Streits zwischen Amazon und Google hat vor kurzem zur Freigabe des Cast-Sticks geführt.

    Offenbar hat auch Amazon das Problem erkannt und bietet den Angaben nach betroffenen Kunden eine Art Wechselangebot an. Denn betroffene Sony-Kunden erhalten derzeit den Fire TV mit einem Rabatt von 20 Euro. Dadurch ist dieser bereits ab knapp 20 Euro erhältlich. Neben Amazon Prime Video bietet der Fire TV auch zahlreiche andere Features. Etwa den Zugriff auf weitere Streamingdienste und Amazon-Inhalte.


    Abruf der Amazon Inhalte per Webbrowser

    Eine weitere aber umständliche Alternative bietet der Zugriff per Webbrowser. Denn Amazon-Kunden können sich auch über einen Browser ihres SmartTVs in ihr Amazon-Konto einloggen. Anschließend können die passenden Inhalte wiedergegeben werden. Diese Methode ist allerdings umständlich und deutlich zeitintensiver.


    Habe das selbst mal durchgespielt über den Browser an meinem X905 !

    Das ist eine Arbeit und gefrickel für einen der Vater und Mutter erschlagen hat. :evil:
    I can accept failure, everyone fails at something. But I can't accept not trying
  • Mit Billig-Preis gegen Amazon & Netflix: Apples Streaming-Dienst startet bald

    Apple hat weitere Informationen zu seinen eigenen Video-Streamingdienst vorgestellt. Das Angebot mit dem Namen "Apple TV Plus" wird schon bald starten - und das zu einem echten Kampfpreis. Apple will damit seine aktuelle Abhängigkeit vom iPhone-Geschäft verringern.

    Mit Apple TV Plus konkurriert Apple - wenn auch zunächst in kleinerem Format - mit Diensten wie Netflix oder Amazon Prime Video.

    Der Preis für "Apple TV Plus" ist bemerksenswert: Für nur 4,99 Dollar soll ein Familien-Abo zu haben sein. Wer ein iPhone Pad oder Apple TV kauft, bekommt das Abo für ein Jahr kostenlos. Netflix etwa kostet in der günstigsten Tarifoption 7,99 Euro im Monat.
    Starten soll der Dienst bereits am 1. November 2019 - dann werden erste exklusive Apple-Inhalte über die schon vorhandene App verfügbar sein. Zum Start sollen die Inhalte gleich mehr als 100 Ländern verfügbar sein - man darf davon ausgehen, dass auch Deutschland dabei sein wird.

    Die auf Apple-Geräten bereits vorhandene TV-App wurde über den neuen Dienst hinaus ausgebaut.
    Apple gewann für einzelne Projekte bekannte Filmemacher wie Steven Spielberg und J. J. Abrams sowie Hollywood- und TV-Stars wie Oprah Winfrey, Jennifer Aniston und Reese Witherspoon.

    Auch einzelne Sender lassen sich abonnieren
    Außerdem bekommen Nutzer die Möglichkeit, einzelne Bezahlsender direkt dort zu abonnieren und zu nutzen. In den USA sind zum Beispiel HBO, Showtime und Hulu mit dabei. International sollen Kanäle aus den jeweiligen Ländern verfügbar sein. Die App soll zudem personalisierte Vorschläge auf Basis der bisher angesehenen Sendungen machen.

    Die App ist übrigens nicht nur auf Apple-Geräten, sondern auch auf Fernsehern von Samsung, LG und Sony verfügbar , sowie auf Streaming-Boxen von Roku und Amazons Fire TV.

    Apple will an die Streaming-Geldtöpfe
    Mit den Ankündigungen verstärkt Apple seine Bemühungen, mehr Geschäft mit Diensten zu machen. Aktuell ist das iPhone das wichtigste Produkt des Konzerns - im vergangenen Geschäftsjahr brachte es mehr als 60 Prozent der Erlöse ein. Doch zuletzt waren die Verkäufe zurückgegangen - und auf jeden Fall sind die Zeiten des rasanten Wachstum in dem Geschäft vorbei. Deshalb will Apple die rund 1,4 Milliarden Geräte in den Händen seiner Kunden als Basis nutzen.
    ...

    Quelle: Apples TV Plus startet bald: Mit Billig-Preis will man Amazon und Netflix ärgern - CHIP

    weitere Infos zu Apple TV+ :

    Apple TV+: Nur wenige Inhalte zum Start bekannt

    Apples hauseigener Streamingdienst kommt zum Kampfpreis. Allerdings könnte das Angebot anfangs mau ausfallen.

    Lange Zeit wusste niemand, was Apple mit seinem neuen Streamingdienst Apple TV+ tatsächlich vorhat. Weder einen Starttermin noch den konkreten Inhalteumfang noch den Preis nannte der iPhone-Hersteller zunächst. Zumindest ersteres und letzteres ist seit gestern bekannt: Los geht es am 1. November und der Preis liegt bei moderaten 5 Euro im Monat. Hinzu kommt, dass beim Kauf eines neuen Geräts seit dem 10. September – Apple nannte hier iPhone, iPad, iPod touch, Mac oder Apple TV – eine Nutzung über ein Jahr gratis sein soll.

    Nur wenige Trailer veröffentlicht
    Damit dürfte Apple TV+ von Anfang an über reichlich Nutzer verfügen. Was die allerdings konkret erwartet, ist bislang unklar – und auch, wie der konkrete Vertrieb der Inhalte aussehen wird. So weiß noch niemand, ob ein Binge-Watching von Serien möglich sein wird oder Apple Folgen wöchentlich herausgibt.

    Bislang offiziell mit Trailer präsentiert wurden vier Shows: "The Morning Show", ein Drama im TV-Umfeld mit Jennifer Aniston, Steve Carell und Reese Witherspoon, "For All Mankind", eine Weltraumserie mit Joel Kinnaman, die alternative Szenarien der Mondlandung durchgeht, "Dickinson", ein Fantasy-Drama aus der Welt der Autorin Emily Dickinson sowie gestern "See", eine Science-Fiction-Action-Serie mit Jason Momoa.

    Kindershows und mehr
    Ebenfalls bereits bekannt sind die Kindershows "Helpsters" von den "Sesamstraße"-Machern, die PBS-Jugendreihe "Ghostwriter" sowie die Serie "Snoopy in Space" mit den "Peanuts"-Figuren. Weiterhin wurden verschiedene Dokus angekündigt, etwa die Tierdokumentation "Elephant Queen" und ein Projekt mit Oprah Winfrey, bei dem es um Bücher gehen soll.

    In Branchenblättern wurden außerdem mindestens fünf weitere Shows oder Filme bekannt. Darunter sind "Little America" über Einwanderer in den USA, eine Krimireihe namens "Truth be Told", ein Film namens "Hala" über muslimische Jugendliche sowie "Servant" von Horror-Regisseur M. Night Shyamalan.

    Quelle: Apple TV+: Nur wenige Inhalte zum Start bekannt | heise online

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mad.de () aus folgendem Grund: Update 11.09.2019

  • Doppel-Abo mit Netflix: Telekom startet neuen Streaming-Tarif

    Netflix-Schnäppchen bei der Deutschen Telekom: Das Unternehmen erweitert im Herbst seine Streaming-Tarife um eine neue Option. Unter den Namen "MagentaTV Netflix" bietet das Unternehmen seinen Streaming-Service zusammen mit einem Netflix-Abo zum vergünstigten Preis an.

    Ab dem 15. Oktober können Telekom-Festnetzkunden wohl einen neuen IPTV-Tarif buchen, der auf den Namen "MagentaTV Netflix" hören soll und neben dem hauseigenen Streaming-Angebot MagentaTV auch das Netflix-Portfolio abdeckt. Dies geht aus einem Bericht des Online-Portals ifun hervor (via teltarif.de). Damit zieht das Unternehmen offenbar mit dem Streaming-Anbieter Sky gleich, der seit knapp einem Jahr ein Paket mit einem Netflix-Abo anbietet. Der neue Tarif soll monatlich 19 Euro kosten und neben dem MagentaTV-Plus-Paket auch das Standart-Abo bei Netflix beinhalten, das das parallele Streamen auf zwei Geräten in HD-Qualität erlaubt (mehr zu den unterschiedlichen Netflix-Paketen erfahren Sie hier).

    Im Vergleich zu einer Einzelbuchung würden Verbraucher mit dem neuen Tarif knapp 3 Euro pro Monat sparen; eine Einzelbuchung beider Dienste würde 21,99 Euro kosten. Dabei entfallen 11,99 Euro auf Netflix und 10 Euro auf das Plus Paket von MagentaTV.

    MagentaTV und Netflix im Doppel-Abo: Leider nicht für alle Nutzer
    Das Angebot hat aber leider auch seine Schwächen. So steht das Paket zu diesen Konditionen offenbar nur Festnetzkunden der Telekom zur Verfügung. Auch dürfte sich die Mindestvertragslaufzeit von Netflix an die Laufzeit des Telekom-Vertrages anpassen. Somit wird es wahrscheinlich nicht möglich sein, Netflix monatlich zu kündigen und jederzeit wieder hinzuzubuchen.

    Auch gibt es noch keine Informationen darüber, ob bestehende Netflix-Abonnements in das Gesamtpaket integriert werden können. Somit dürfte das neue Streaming-Paket vor allem für Neukunden ohne Netflix-Account interessant sein.

    Quelle: Doppel-Abo mit Netflix: Telekom startet neuen Streaming-Tarif - CHIP
  • Smart-TV-Studie: Amazon Fire TV und Roku sind Datenschleudern

    Streaming-Boxen von Amazon und Roku gucken dem Nutzer beim Videoschauen über die Schulter und senden vertrauliche Daten teils unverschlüsselt an Dritte.

    Nicht nur beim Surfen im Web, über Apps auf dem Smartphone oder via Sprachassistenten werden Anwender ausgespäht, sondern auch beim Abrufen von Videos. Forscher der Princeton-Universität haben erstmals die Streaming-Boxen von Amazon und Roku unter die Lupe genommen und herausgefunden, wohin die Online-Geräte teils sehr persönliche Daten über die Nutzer senden. Klar wird damit, dass eine Reihe von Firmen ziemlich genau nachvollziehen, was die Nutzer wann schauen und darauf basierend ausgefeilte Profile erstellen können.

    Fast alle Channels reden mit Trackern
    Um den Informationssammlern auf den Smart-TV-Boxen auf die Spur zu kommen, haben die Wissenschaftler vom Center for Information Technology Policy und der Inspire Research Group ein Werkzeug programmiert, das tausende Kanäle auf den Streaming-Geräten installiert. Käufer können generell diverse solche "Channels" abonnieren, etwa Netflix, Hulu, YouTube oder traditionelle TV-Programme. Der von dem Team erstellte Crawler startet einen solchen Kanal und tut so, als ober er darüber ein Video schaut. Dabei belauscht das aus verschiedenen Hard- und Softwarekomponenten bestehende System den Netzwerkverkehr mit einem Proxy.

    Insgesamt haben die Forscher laut der Studie so über 2000 Streaming-Kanäle der beiden "Over the Top"-Anbieter analysiert. Dabei stellten sie fest, dass 89 Prozent der Channels von Amazon Fire TV und 69 Prozent von Roku mit bekannten Trackern kommuniziert haben. Die Datensammel-Funktionen sprachen dabei auf beiden Geräten am häufigsten Domains von Google und Facebook wie doubleclick.net, google-analytics.com, googlesyndication.com oder facebook.com an. In 687 der am häufigsten abonnierten Fire-TV-Kanäle tauchten zudem Verbindungen zu amazon-adsystem.com auf. Auch die Marketingplattformen Score Card Research und Spotxchange wurden rege mit Messwerten versorgt. Dazu kamen kaum bekannte Netzwerke wie adrise.tv oder monarchads.com.

    Geodaten, Geräteadresse, WLAN-SSID übermittelt
    Einzelne Kanäle kontaktierten laut der Untersuchung bis zu 60 Tracker gleichzeitig und teilten mit diesen nicht nur Geodaten, sondern etwa auch die Gerätenummer, die MAC-Adresse, gegebenenfalls die WLAN-Kennung sowie die Titel der abgerufenen Videos. Der Nutzer wird damit nahezu gläsern. 79 Prozent der Channels von Roku und 76 Prozent der auf Fire TV verschickten die Informationen zudem jeweils mindestens einmal unverschlüsselt über das Standard-Webprotokoll HTTP. Auf der Roku-Plattform entdeckten die IT-Sicherheitsexperten quasi nebenbei noch eine Schwachstelle, die es böswilligen Webseitenbetreibern ermöglichte, Anwender zu orten, ihre Geräte zu identifizieren und Kanäle ohne ihre Einwilligung zu installieren.

    Beide Anbieter der Geräte, die selbst in Luxusvarianten kaum mehr als 150 Euro kosten und daher auf Datenextraktion angelegt sind, erlauben Nutzern zwar zumindest, die personalisierte Werbeansprache abzustellen. Damit wird aber nur eine spezielle Banner-Kennung nicht mehr verfolgt, wohl aber die gesamte restliche Information zur Identifizierung von Geräten und gegebenenfalls auch einzelnen Nutzern.

    Selbstregulierung beim Datenschutz reicht nicht aus
    Die Forscher fordern daher bessere Optionen für den Datenschutz, vergleichbar etwa zu einem "Privaten Modus" bei Web-Browsern. Zudem seien Transparenz- und Löschfunktionen nötig. Unsichere Verbindungen dürften zudem nur noch in Einzelfällen auf Anfrage hin unterstützt werden. Letztlich sieht das Team den Gesetzgeber gefordert, da die Selbstregulierung angesichts des praktizierten Geschäftsmodells kaum ausreichen dürfte.

    Weiteren Streaming-Plattformen wie Apple TV wollen die Wissenschaftler nach eigenen Angaben in künftigen Arbeiten auf den Zahn fühlen. Da jedes System mit eigenen Schnittstellen und Funktionalitäten aufwarte, müssten diese erst nach und nach in den Crawler integriert werden. Auch eine Liste der IP-Adressen der ausgemachten Tracker-Domains will die Gruppe noch veröffentlichten, um deren Blockade zu vereinfachen. Roku ist hierzulande noch nicht so bekannt wie Amazon Fire TV. Der US-Hersteller hat aber etwa den Streaming-Stick von Sky entwickelt. Was Smart-TV-Geräte generell ins Internet übermitteln und wie leicht sie sich hacken lassen, hat c't voriges Jahr analysiert.

    Quelle: Smart-TV-Studie: Amazon Fire TV und Roku sind Datenschleudern | heise online
  • Disney+: Alle Starttitel des neuen Videostreamingdienstes

    Über Twitter und YouTube hat Disney die Starttitel seines neuen Streamingdienstes verkündet, der hierzulande Anfang 2020 seinen Betrieb aufnehmen dürfte.

    Am 12. November startet Disney In den USA seinen Flatrate-Videostreamingdienst "Disney+". Passend dazu gab das Studio jetzt bekannt, welche Titel zum Start bereitsstehen werden

    Dafür wählte das Studio vergleichsweise außergewöhnliche Wege. So spendierte es zum einem jedem einzelnen Titel (sortiert nach Veröffentlichungsjahr) einen eigenen Tweet auf dem Twitter-Kanal von Disney+ und veröffentlichte zum anderen auf YouTube ein über 3 Stunden langes Video mit allen Ausschnitte aus allen US-Starttiteln.

    Zu den genannten Titeln auf Disney+ zählen „The Mandalorian“, "The World According To jeff Goldblum", „Captain Marvel“, „Dumbo“, "Kim Possible", „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, „Titanic – 20 Years Later“, „Marvel Inhumans“, „Cars 3“ und zahlreiche National-Geographic-Dokumentationen.

    Preis und Leistung
    Im November soll Disney+ auch in Kanada, Australien, Neuseeland und in den Niederlanden an den Start gehen. Aktuell finden sich im Netz daher immer wieder erste Erfahrungsberichte von der niederländischen Vor-Start-Phase. Dort kostet der Dienst 6,99 Euro im Monat beziehungsweise 69,99 Euro im Jahr. Dafür bekommt man bis zu vier parallele 4K-Streams und bis zu sieben Profile.

    Der Dienst liefert auch Videobilder im dynamischen HDR-Format Dolby Vision und (englischen) Atmos-Ton. Damit ist es äußerst wahrscheinlich, dass Disney+ auch Filme mit einem dynamisches HDR-Bild anbieten wird, die man auf Ultra HD Blu-rays von Disney lediglich mit statischem HDR-Bild bekommt.

    Deutschlandstart
    Zu den Wiedergabegeräte, mit denen sich Disney+ nutzen lassen soll, zählen das Apple TV (4K) und Microsofts Spielkonsole Xbox One. Hierzulande wird Disney+ voraussichtlich im Frühjahr 2020 starten, die Konditionen dürften denen in den Niederlanden entsprechen.

    Allerdings dürften nicht alle auf Twitter und YouTube präsentierten Starttitel auch im deutschen Angebot zu finden sein. So liegen beispielsweise die hiesigen Rechte des aufgeführten Dokumentarfilms "Free Solo" nicht bei Disney, sondern bei Capelight Pictures.

    Quelle: Disney+: Alle Starttitel des neuen Videostreamingdienstes | heise online
  • Netflix-Konkurrent startet Gratis-Angebot: Serien & Filme kostenlos gucken

    Rakuten TV startet bald ein neues Streaming-Angebot, auf das Nutzer kostenlos zugreifen können, ohne vorher ein Abonnement abzuschließen. Dort soll es unter anderem Hollywood Filme, TV-Serien und exklusive Inhalte zu sehen geben.

    Streamingdienste stehen hoch im Kurs und Netflix und Amazon Prime bekommen immer mehr ernstzunehmende Konkurrenz. Besonders gefährlich werden könnten den beiden Marktriesen jetzt Angebote, für die Nutzer im Gegensatz zu den auf Abonnements basierenden Plattformen nichts zahlen müssen. Im Sommer 2019 erschien in Deutschland die von ProSiebenSat.1 in Leben gerufene Streamingplattform Joyn, auf der die Inhalte einiger deutscher TV-Sender im Video-on-Demand Format verfügbar sind. Statt eine Abogebühr zu zahlen, müssen Nutzer hier damit leben, dass ab und zu Werbeinhalte gezeigt werden. Allerdings in deutlich geringerem Ausmaß als im Free-TV. Nun startet mit Rakuten TV eine weitere Streamingplattform ein kostenloses Angebot, das nach demselben Prinzip funktioniert.

    Rakuten TV mit kostenlosem Streaming-Angebot
    Der Streamingdienst Rakuten TV setzte bisher auf Transactional-Video-on-Demand (TVoD) Angebote, bei denen Nutzer für das Streaming einzelner Produkte zahlen müssen. Wie das Medienmagazin DWDL berichtet, hat der Geschäftsführer von Rakuten TV auf der MIPCOM in Cannes jetzt eine für den Nutzer kostenlose Erweiterung des Programms angekündigt. In Zukunft soll es auf der Streamingplattform auch eine Auswahl an Werbefinanzierten Inhalten nach Advertising-Video-on-Demand-Prinzip (AVoD) geben.

    Zum Start des kostenlosen Angebots werden dort vor allem Hollywood-Produktionen und lokale Produkte zu sehen sein. Später sollen exklusive Rakuten-Inhalte, TV-Serien, Dokumentarfilme und Sportkanäle hinzukommen. Exklusiv auf Rakuten TV wird zum Beispiel die neue Dokuserie "Matchday – Inside FC Barcelona" über den spanischen Fußballclub gezeigt. Das Gratis-Angebot kommt zunächst als Beta-Version auf aktuelle Smart TVs und soll dann Schritt für Schritt auf anderen Plattformen eingeführt werden.

    Quelle: Netflix-Konkurrent startet Gratis-Angebot: Serien & Filme kostenlos gucken - CHIP