Hundepension: Wie ist eure Erfahrung? Auf was muss man achten?

  • Vierbeiner

  • Claudia8181
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  • Hundepension: Wie ist eure Erfahrung? Auf was muss man achten?

    Hallo an euch alle,

    wir bekommen kommende Woche unseren ersten Vierbeiner.
    Die Vorfreude ist riesig.

    Da wir aber auch sehr viel unterwegs sind (auch mit dem Flieger), beschäftigt uns die Frage nach der passenden "Hundepesion".
    Wie handhabt Ihr das denn so? Oder doch lieber zur Verwandtschaft?

    Ich freue mich auf Eure Anregungen...
    liebe Grüße
  • Ohne euch nahe treten zu wollen.

    Ihr kriegt nächste Woche euren 1. Hund und mir stellen sich folgende Fragen:

    - Mit dem Hintergrundwissen, dass ihr viel unterwegs seid, und wie sich das liest, ist damit nicht die allg. übliche tägliche Abwesenheit gemeint: Wie seid ihr auf den Gedanken gekommen, ein Hund sei der richtige Gefährte für euch (der ja gar nicht Gefährte sein wird, sondern, so wie sich's liest, nur die "Beschäftigung" für zwischendurch, wenn ihr mal nicht unterwegs seid)
    - Seid ihr euch der artspezifischen Bedürfnisse eines Hundes (Rudeltier mit starker Bindung an sein "Rudel") bewusst oder habt ihr bei der Entscheidung nur eure eigenen Bedürfnisse berücksichtigt?

    Nochmal sorry, aber ... wenn man sich — schon bevor das neue Familienmitglied im Haus ist — Gedanken macht, wo man es "parkt" (nicht 1x sondern voraussehbar regelmässig und oft), komme ich ins Grübeln, ob das eine so gute Idee ist.


    Claudia8181 schrieb:

    Ich freue mich auf Eure Anregungen...

    Meine wäre: Überdenkt nochmal die Basisentscheidung (aus Hundesicht) ... vllt. kommt ihr zu der Erkenntnis, dass kein Hund besser wäre (zumindest zur Zeit, wo ihr so "rastlos" seid) und versucht es vllt. erstmal mit Fischen oder einer kleinen Gruppe Meerschweinchen/Kaninchen o.ä., die bei Abwesenheit auch mal vom Nachbarn/guten Bekannten gefüttert/gereinigt werden können ohne Schaden zu nehmen.


    MfG
    Da, wo die Neurosen blüh'n, da möcht' ich Landschaftsgärtner sein!
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  • Hi NeHe,

    danke für Deine kritischen Anmerkungen.

    Mein Mann und ich, wir hatten jeweils schon vor der Ehe einen Hund.
    Jetzt ist es der erste gemeinsame nach den Kindern.

    Ich bin immer zuhause. Hausfrau quasi.
    Mein Mann ist den halben Monat zuhause. Die andere Hälfte unterwegs. Nicht am Stücke. Tageweise.

    Evtl. habe ich mich falsch ausgedrückt:
    Ich denke wir fahren zb öfter in den Urlaub aus der Durchschnitt (ca. 4 mal im Jahr). Und sind auch schon mal übers Wochenende weg.
    So ein Tier soll ja auch zu seinem Recht kommen.
    Wir wollen nur sehr gut vorbereitet an die Sache rangehen und den Hund dann nicht übereilig irgendwo unterbringen müssen.

    Zu deiner Beruhigung: wir sind heute aus dem Urlaub gekommen (das letzte mal ohne Hund) und haben noch zwei Reise geplant dieses Jahr jeweils mit Hund in die Berg.
    Evtl. verschiebt sich unser Reiseverhalten ja auch so total, dass alles gar nicht nötig ist.
    Wir wollen ihm nur keine 12h Flug zumuten.

    Danke Dir
    ein schönes Wochenende
  • Huhu Claudia,

    euer Reiseverhalten wird sich wahrscheinlich mit der Zeit ändern, das war bei uns genauso ;)

    Um auf deine Frage zurückzukommen, tut euch und vor allem eurem Hund den Gefallen und kümmert euch sorgfältig um eine Pension. Ich habe da schon sogenannte "Pensionen" gesehen, die haben nicht mal den Namen Absteige verdient.
    Oftmals kann man auch "zur Probe" mal den Hund vorbeibringen und sich vor Ort ein Bild machen. Da müsst ihr dann natürlich mit normalem Menschenverstand an die Sache rangehen und euch fragen, ob die größe des Auslaufs/Gartens mit der Anzahl der dort im Durchschnitt betreuten Hunde passt und wie sauber es dort ist, nur um mal die wichtigsten Fragen nennen.

    Ich habe unseren Hund anfänglich mal während einer Projektphase in der ich länger als sonst arbeiten musste in eine Pension gegeben. Allerdings war der danach immer noch so aufgedreht, dass er nicht wirklich zur Ruhe gekommen ist, auch Stunden später nicht. Da habe ich das irgendwann gelassen und ihn statt dessen für 1 Woche zu Verwandten gebracht, die sich liebevoll um Ihn gekümmert haben.

    Gruß
  • Hi Baffy,

    das sich unser Reiseverhalten ändert, merken wir bereits, bzw. haben wir schon vor dem Hund entsprechend (zumindest) für dieses Jahr angepasst.

    Ich stimme dir in allem zu.
    Erste Wahl ist aktuell auch die Oma, die mit Anfang 60 ja auch noch fit genug ist.

    Aber irgendwann kommt sicher der Tag oder die Urlaubswoche, wo es eben mal nicht passt. Und dann wollen wir einfach entsprechend vorbereitet sein.

    Ab kommenden Samstag beginnt die Hunde- bzw. Welpenschule.
    Diese Schule hat einen extrem guten Ruf bei uns und bietet auch eine Pension an.

    Ich denke, dass ist eine ganz gute Gelegenheit im Rahmen der Hundeschule schon mal die Örtlcihkeiten kennenzulernen, bevor es dann vielleicht mal dazukommt, dass der Fellfreund dann auch wirklich mal dort logieren darf.

    Danke dir,
    viel Spaß mit dem Vierbeiner
  • Hallo Claudia,
    ich kann Dir vielleicht etwas helfen. Ich bin Mutter und auch Hundehalterin. Da ich schon immer eine Passion für Hunde und andere Tiere habe hat sich das ganz natürlich für ergeben das wir ein tierischer Haushalt werden. Nun ist es so das auch ich verreise, mal mit Hund mal ohne. In der Regel mit unserem Camper. Denn mit der Anzahl an Kindern wie bei uns ist ein normaler Urlaub im Hotel schon mal gar nicht möglich. Das andere ist das ich da wir viele Jahre gar nicht verreist sind. So habe ich vor etwa 10 Jahren einen Sachkundenachweis für Hunde abgelegt und angefangen andere Hunde bei mir zu Hause in der Familie zu betreuen. So hat es sich ergeben das ich sehr viele sehr nette Menschen kennen gelernt habe und anders herum wir gegenseitig unsere Hunde beaufsichtigt haben. Natürlich auch gegen Entlohnung. Ich kann dir zumindest sagen was die Kunden bei mir schätzen und was ich wiederum suche wenn ich unsere Maus abgeben muss. Ich möchte gern meine Hündin in der Familie untergebracht wissen ohne Zwinger haltung. Dazu ist ein vorheriges Kennenlernen und hier und da Probebetreuung unerlässlich. Ich möchte ja wissen ob wir auf einer Wellenlinie liegen. Gerade wenn mein Hund sich noch im Erziehungsstatus verhält möchte ich nicht mit einem danach verkorksten Hund zu tun haben. Das heisst in Form von Pflege Training und Erziehung muss man sich einig sein. Ein Sachkundenachweis ist von Vorteil garantiert mir aber nicht wirklich das jemand gut mit meinem Hund umgeht. Da ist intensives Kennenlernen wichtig. In der Regel freut sich der Hund bei wiederholtem Bringen schon wie Bolle wenn es in Richtung der Betreuung geht. es gibt Kunden die können nicht in unsere Nähe fahren weil der Hund merkt das es zu uns geht und dann geht ein richtiges Hundetheater los. Die wollen zu mir. Naja.. Das heisst eigtl. sollte der Hund sich freuen wenn es zur Betreuung geht aber auch lcoker flockig mit nach Hause gehen. Ideal ist wenn der Betreuer für Ruhe im Rudel sorgen kann. ein unruhiges Hunderudel am Anfang ok. Andauernde Unruhe ist nicht ok. Es sollten einige Schlafplätze und Trinknäpfe die Gefüllt sind herumstehen. Sind die Näpfe sauber? Die Liegeflächen einigermaßen ordentlich? Nicht zuletzt ist der Preis für mich genauso wichtig. Im Münchner Raum sollte er nicht mehr als 35,- pro Übernachtung ausmachen. Alles unter 20,- ist unseriös. Ausser natürlich man betreut in gegenseitigkeit. Wenn Du noch Fragen hast darfst du mich gern anschreiben.
  • Hallo Limpkin,

    danke für deine Hilfreichen Inputs.
    Wir werden uns entsprechend umschauen. Ich denke, wenn man sich einfach hin und wieder die Frage stellt, "möchte ich hier auch eine Woche bleiben (wäre ich ein Hund)", findet man sicher was, worauf man sich einlassen kann.
    Danke dir.
    Schönes Wochenende