Fake-Mail im Namen der Sparkasse

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    Fake-Mail im Namen der Sparkasse
    Sparkassen-Kunden, aufgepasst: Diese Mail ist brandgefährlich
    07.05.2019, 13:29 Uhr Schon Anfang 2019 nahmen Cyberkriminelle Kunden der Sparkasse mit Phishing-Mails ins Visier. Jetzt macht ein neuer Angriff die Runde!

    Kunden der Sparkasse lassen einmal mehr besondere Vorsicht walten: Nachdem Cyberkriminelle im Januar 2019 gefälschte E-Mails zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) versendeten, um arglosen Kunden ihre privaten Daten abzuringen, läuft jetzt die nächste Angriffswelle. Einem Medienbericht zufolge berichten Kunden aktuell gehäuft von verdächtigen E-Mails im Namen der Sparkasse. Im Betreff heißt es etwa „Aktualisierung Ihrer Daten“, „Sicherheitsupdate Sparkasse“ oder „Bankdaten bestätigen“. Die täuschend echt aussehenden E-Mails enthalten Links, die Empfänger auf eine gefälschte Version der Sparkassen-Webseite leiten.

    Phishing-Mail: Gefälschte Sparkassen-Seite
    Auf dieser fordern die Betrüger ihre Opfer dazu auf, sich in ihr Konto einzuloggen und persönliche Daten zum Abgleich einzugeben. Folgen Sie den Anweisungen, erhalten die Hacker vollen Zugriff auf Ihr Konto. Sind Sie einer derartigen Aufforderung nachgekommen, sollten Sie umgehend handeln! Informieren Sie Ihre Sparkasse und ändern Sie Ihre Zugangsdaten zum Konto! Selbst wenn Sie nicht aktiv auf eine der Mails reingefallen sein sollten, sollten Sie checken, ob Sie bereits ins Visier der Kriminellen geraten sind. Auf der Webseite des Hasso-Plattner-Instituts lässt sich überprüfen, ob man Ihre E-Mail-Adresse kompromittiert hat.

    Phishing-Mail: So schützen Sie sich!
    Um sich vor Phishing-Mails zu schützen, sollten Sie auf bestimmte Details achten. Enthält die E-Mail eine unpersönliche Anrede, etwa „Sehr geehrter Kunde“? Erzeugt die E-Mail das Gefühl von Dringlichkeit, droht man beispielsweise mit Kontosperrung? Oder fordert man Sie auf, sensible Daten preiszugeben? All das sind sichere Indikatoren dafür, dass Kriminelle hinter der Nachricht stecken. Weitere Hinweise zum Erkennen und zum Umgang mit Phishing-Mails gibt die Sparkasse auf ihrer Webseite.

    Fake-DSGVO-Mail im Namen der Sparkasse
    Auch auf weiterhin im Umlauf befindliche Fake-Mails zur DSGVO sollten Sie achten. In diesen heißt es, es habe eine Änderung der AGB beim Online-Bezahldienst PayPal gegeben, weshalb man sämtliche Kundendaten verifizieren müsse. Klicken Unbehelligte auf den Link in der E-Mail, gelangen sie auf eine Webseite, die sie auffordert, sich im Sparkassen-Online-Banking einzuloggen. Doch Vorsicht: Auch diese Seite ist ein Nachbau der offiziellen Webseite. Wenn Opfer dort ihre Daten eingeben, können die Internetbetrüger diese mitlesen und sich danach in das Nutzerkonto einloggen. Trickreich ist auch in diesem Fall, dass die Mail täuschend echt anmutet. Trotzdem findet der aufmerksame Leser Ungereimtheiten, die in offiziellen Sparkassen-E-Mails wohl nicht auftauchen: Hier fehlt ein Komma, da steht ein falsches Datum.

    Phishing: Das rät die Sparkasse
    Die Sparkasse rät: „Gegen den Passwortklau hilf vor allem eines: Aufmerksam sein“ – und damit hat die Bank recht. Falls Sie also Fehler in angeblich offiziellen E-Mails entdecken, seien Sie vorsichtig. Klicken Sie nicht auf Links in verdächtigen Mitteilungen, sondern markieren Sie diese direkt als Spam und löschen Sie sie. Installieren Sie eine Schutzsoftware oder nutzen Sie einen Browser mit integriertem Virenschutz – dann erhalten Sie, falls Sie doch mal auf einen dubiosen Link klicken, eine Warnung und gelangen erst gar nicht auf die Webseite der Betrüger. Wenn das trotzdem passiert: Geben Sie keine Log-in-Daten ein. Prüfen Sie die Adresszeile im Browser; kommt Ihnen die verdächtig vor, schließen Sie sofort das Fenster.


    Quelle: Sparkasse: Phishing-Mail zur DSGVO im Umlauf - COMPUTER BILD