Google gibt Huawei offenbar keine Android-Updates mehr

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  • AnakinSky
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  • das wäre schon nen Supergau wenn China von heute auf Morgen den Export nach Amerika deutlich einschrenken würde... als das ganze gerade erst so angefangen hat mit Corona und es bereits voll in Gange war in China hab ich meine meisten Technik Ersatzteile nicht mehr bekommen, weil oh wunder der Zulieferer gerade verhindert sei....
  • ... sollte man aber einfach mal machen :D

    Mal schaun, ob das trotzige Trumpeltier das dann lustig findet. Am Ende marschiert der noch gen Asien um "seine" Importe zu gewährleisten.

    Keine Ahnung, was ausser Erdnussbutter noch so "systemrelevantes" aus Amiland kommt oder ob man da nicht tatsächlich auf Ami-Produkte verzichten kann. Dann können die mal ihr "make America great again" ausleben ...

    "America first" haben sie ja schon hingekriegt, wenn man auf die Corona-Zahlen schaut.
    Da, wo die Neurosen blüh'n, da möcht' ich Landschaftsgärtner sein!
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    Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: »Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!« (R. Mey)
  • Ach was, es geht doch nicht um wirtschaftliche Interessen. Es geht doch nur darum, der bösartigen Fratze der Diktatur mutig das Licht der Freiheit entgegen zu halten. Und plötzlich (da solltste mal sehen, wie schnell) werden aus gebannten (Tech)Firmen, wertvolle Partner und wahre Freude, die sich den USA langjährig verpflichtet fühlen, ihre Dankbarkeit zu bezeigen.

    Aber natürlich gibt es auch die ewigen Miesmacher, die behaupten, dass es ach so typisch für die USA ist, die Dinge welche sie gerne annekt ähh schützen wollen in Ländern zu schützen, die ihnen nicht gehören. Was selbstverständlich völliger Quatsch ist. Es geht nämlich immer um höchste moralische Ideale wie den Profit ähhh ich meine natürlich Mitmenschlichkeit und praktizierte Nächstenliebe. Denn Fairness, Freundschaft und Mildtätigkeit sind und waren bei unseren transatlantischen Freunden immer an oberster Stelle. Das kann objektiv betrachtet jeder bestätigen.

    Gut jetzt nicht unbedingt die Indianer fragen, oder die Afroamerikaner, oder die Iraner, oder die Iraker, oder ... – aber irgendwas ist ja immer.
  • Handelsembargo: Huawei wirft USA Zerschlagung ausländischer Firmen vor

    Das Unternehmen sieht aber auch das internationale Vertrauen in den Handelspartner USA geschädigt. Das neue Embargo zeigt bereits erste "Erfolge". TSMC nimmt offenbar keine neuen Aufträge von Huawei an.

    Huawei hat die neuen Sanktionen der US-Regierung, die die Chipfertigung des Unternehmens lahm legen sollen, scharf kritisiert. Unter anderem sieht sich Huawei nun in seiner Existenz bedroht – zumal die neuen Exportkontrollen offenbar schon Wirkung zeigen. Unter anderem soll TSMC ab sofort keine neuen Aufträge von Huawei annehmen.

    „Die USA nutzen ihre eigenen technologischen Stärken, um Unternehmen außerhalb ihrer eigenen Grenzen zu vernichten“, heißt es in einer Stellungnahme von Huawei. „Dies wird nur dazu dienen, das Vertrauen internationaler Unternehmen in die US-Technologie und Lieferketten zu untergraben. Letztendlich wird dies den US-Interessen schaden.“

    Die Auflagen seien „bösartig“ und „willkürlich“. Sie schadeten zudem der weltweiten Halbleiterbranch und auch der Wirtschaft im allgemeinen. Huaweis Geschäfte seien indes „unweigerlich“ von dem Versuch der US-Regierung betroffen, den Zugang des Unternehmens mit weltweiten Chipmarkt einzuschränken.

    Der aktuelle Huawei-CEO Guo Ping zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass sein Unternehmen eine Lösung finden werde. Man werde sich selbstverständlich an die US-Regularien halten. „Das Schlüsselwort lautet aktuell Überleben“, sagte der Manager bei der jährlichen Analystenkonferenz seines Unternehmens.

    Wie Nikkei Asian Review berichtet, hat der Chipfertiger TSMC bereits auf die neuen Exportkontrollen reagiert. „TSMC hat die Annahme neuer Aufträge von Huawei eingestellt, nachdem die neue Regeländerung angekündigt wurde, um der neuesten Exportkontrollverordnung vollständig zu entsprechen“, sagte demnach eine mit der Situation vertraute Person. TSMC führe jedoch alle vor dem neuen Verbot erhaltenen Aufträge aus, auch die, die noch nicht in der Produktion seien, vorausgesetzt, die bestellten Chips würden vor Mitte September ausgeliefert.

    Einer anderen Quelle zufolge ist TSMC die Entscheidung nicht leicht gefallen, das Huawei der zweitgrößte Kunde des Unternehmens sei. Verstöße gegen das Embargo würde die US-Regierung jedoch möglicherweise sanktionieren. Das wiederum könnte einen anderen wichtigen TSMC-Kunden betreffen: Apple lässt dort die A-Serie-Prozessoren für iPhones und iPads fertigen.

    Huawei verliert wiederum einen wichtigen Fertigungspartner für seine Chip-Designs, darunter die Prozessoren, die es in seinen Flaggschiff-Smartphones verbaut. TSMC produziert laut Nikkei Asian Review aber auch AI- und Netzwerk-Chips für Huawei.

    Die neuen Exportkontrollen hatte Washington Ende vergangener Woche verhängt. Sie sollen laut US-Wirtschaftsministerium verhindern, dass Huawei eigene Prozessoren entwickeln und fertigen kann. Unter anderem müssen nun alle Chiplieferanten von Huawei, die US-Technologien oder in den USA hergestelltes Equipment nutzen, eine Exportlizenz für Geschäfte mit Huawei beantragen. Da viele Chipfertiger auf Anlagen von US-Anbietern wie Applied Materials setzen, ist praktisch die gesamte Branche betroffen.

    Quelle: Handelsembargo: Huawei wirft USA Zerschlagung ausländischer Firmen vor | ZDNet.de
  • Nachvollziehbar, das sich Huawei darüber beschwert. Es wird nur leider nichts bringen. Ich wünsche mir für die chinesischen Techfirmen, das diese massive Unterstützung durch den Staat bekommen und mit Entschlossenheit ein eigenes Silicon Valley entstehen lassen.
    Es wird wirklich Zeit sich unabhängig zu machen - das gilt im übrigen auch für Europa. Wir sind beim aktuellen Stand der Verteilung von Know-how und Technologie alle viel zu erpressbar. Das darf einfach nicht so weiter gehen.
  • Offiziell 14.07.2020, 17:33 Uhr
    Grossbritannien schliesst Huawei vom Ausbau seines 5G-Netzes aus
    Huawei darf sich nicht am Aufbau des 5G-Netzes in Grossbritannien beteiligen. Der Kauf von Komponenten des chinesischen Herstellers soll für Netzwerkanbieter in Grossbritannien demnach von Ende dieses Jahres an verboten sein.

    Medien hatten schon früher darüber spekuliert, jetzt ist es offiziell: Der chinesische Technologiekonzern Huawei soll nun endgültig nicht am Ausbau des superschnellen 5G-Mobilfunknetzes in Grossbritannien beteiligt werden. Das teilte der zuständige britische Minister Oliver Dowden im Parlament in London mit.

    Der Kauf von Huawei-Komponenten für Netzwerkanbieter in Grossbritannien soll demnach von Ende dieses Jahres an verboten sein. Bereits verbaute Teile sollen bis 2027 entfernt werden, so Dowden. Noch Anfang des Jahres hatte die Regierung von Premierminister Boris Johnson eine Beteiligung Huaweis zumindest teilweise erlaubt. Erwartet wird, dass der Ausbau des 5G-Netzes in Grossbritannien durch die Kehrtwende nun um Jahre zurückgeworfen wird.

    Grund für den Schritt sind nach Angaben der Regierung neben Sicherheitsbedenken auch die Folgen der kürzlich verhängten US-Sanktionen gegen Huawei. Washington versucht seit Monaten, Druck auf seine Partner auszuüben, Huawei vom Ausbau seiner 5G-Netze auszuschliessen. Grossbritannien hofft auf ein lukratives Handelsabkommen mit den USA nach dem Austritt aus der Europäischen Union. Ein Streit um Huawei hätte die Verhandlungen erheblich belasten können.

    Doch auch mit China hofften die Briten nach dem Brexit auf ein erhöhtes Handelsvolumen. Doch die Beziehungen mit Peking sind derzeit durch den Streit um das von China eingeführte Sicherheitsgesetz in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong ohnehin erheblich angespannt.

    Der Kurswechsel der britischen Regierung kommt die Mobilfunk-Provider des Landes teuer zu stehen. Da die vierte Mobilfunkgeneration 4G (LTE) und 5G technisch aufeinander aufbauen, hätte bereits vorhandene LTE-Technik von Huawei vergleichsweise einfach auf 5G aufgerüstet werden können. Wenn man im 5G-Netz Huawei jedoch als Anbieter ausschliesst, müssen auch die 4G-Anlagen der Chinesen im Rahmen der 5G-Aufrüstung entfernt werden, obwohl die eigentlich noch voll funktionsfähig sind. Daher wehren sich auch die Provider in Deutschland dagegen, Huawei aus dem Kreis der Wettbewerber zu verbannen. Allerdings verwenden weder die Telekom noch Vodafone und Telefónica Huawei in ihren Kernnetzen.

    Autor(in)
    dpa


    Quelle: Grossbritannien schliesst Huawei vom Ausbau seines 5G-Netzes aus - pctipp.ch