Prostatakrebs-Vorsorge

  • Allgemein

  • GoSoft
  • 244 Aufrufe 6 Antworten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Prostatakrebs-Vorsorge

    Ich schreibe diesen Text, weil nicht nur mein Vater und ein paar meiner Onkels, sondern auch gute Bekannte von mir an Prostatakrebs gestorben oder erkrankt sind.

    Wie oft höre ich die Meinung, man würde den Krebs am Urinstrahl merken. Dies stimmt leider nicht. Nur die gutartige Vergrösserung der Prostata merkt man am Urinstrahl. Den bösartigen Krebs merkt man erst, wenn es zu spät ist.

    Dabei ist die Vorsorge ganz einfach. Man geht zum Hausarzt, lässt sich wenig Blut abnehmen und den PSA Wert bestimmen. Kein Aufwand und keine schmerzliche Prozedur. Ab 50 sollte jeder Mann den PSA Wert bestimmen lassen.

    Ein Kolleg in der Firma hat sich von mir überreden lassen und siehe da, sein Wert war etwas erhöht. Nun kann er die Sache abklären lassen, bevor es zu spät ist.

    Hier noch eine Erklärung vom Arzt zum PSA Wert:

    Der PSA-Wert wurde vor etwas mehr als 40 Jahren in den USA als Maß für die Aktivität von Prostatagewebe entdeckt. Das Prostataspezifische-Antigen (PSA) ist ein Eiweiß, das ausschließlich von Prostatazellen gebildet wird. Es lässt sich im Blut messen (PSA-Test). Der PSA-Wert wird zur Verlaufsbeurteilung von Prostatakrebs bestimmt.

    Hans
  • Bei Prostatakrebs ist es so, das entweder eine Prostataentfernung durchgeführt wird (mit allen nachteiligen Folgen von Inkontinenz bis Impotenz), oder das eine/mehrere Chemotherapie in Kombination mit Hormontherapie empfohlen wird.

    Das der Krebs idR langsam wächst (feingewebliche Proben erforderlich) ist die Zeit, die ich mir durch die Maßnahmen erkaufe, teuer bezahlt. Denn die Überlebensdauer bei Nichtbehandlung ist ungefähr vergleichbar. Quelle mein Hausarzt, der mir kürzlich noch bei der Untersuchung meiner P. von diversen Studien erzählte.

    Mal ganz abgesehen von den Fällen, in denen es unklar ist und die sich tragischerweise operieren lassen, obwohl die Diagnose nicht eindeutig gesichert war. Zwei meiner Bekannten wurden operiert und hinterher war das Wehklagen groß. Der Befund war unklar, der PSA etwas erhöht und die Panik angetriggert.

    Der PSA ist nur ein Kriterium.
  • Hallo AnakinSky

    Bin nicht ganz Deiner Meinung. Sollte sich ein Krebs bilden, kann dieser, wenn im Frühstadium entdeckt, geheilt werden. Dazu muss die Prostata nicht entfernt werden. Eine Methode ist die Erhitzung, bei welcher die Krebszellen abgetötet werden, bevor der Krebs streut.

    Das Problem beim Prostatakrebs ist, dass er streut und die dadurch entstehenden Ableger verursachen danach die Probleme, die zum Tod führen.

    Zudem kann jeder selber für eine gesunde Prostata sorgen. Eine Methode sind die Druckpunkte. Werde demnächst einen Post zum Thema machen. Wichtig ist auch, dass man genug trinkt und sich bewegt. Sitzende Tätigkeiten sind Gift für die Prostata. Auch gesundes Essen, wenig Schweinefleisch, mehr Fisch, wenig Weissmehl dafür Vollkornmehl und eine zuckerarme Ernährung sind gut für die Vorbeugung. Am Besten ist, wenn man jeden Tag mindestens zwei bis drei Kilometer läuft. Man kann auch unter dem Tag, anstelle den Lift zu benutzen, die Treppe nehmen.

    Hans