Twitter räumt mögliche unerlaubte Datenweitergabe ein

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  • Twitter räumt mögliche unerlaubte Datenweitergabe ein

    Twitter räumt mögliche unerlaubte Datenweitergabe ein
    Der Kurznachrichtendienst hat eingeräumt, dass einige Daten von Nutzern mehr als ein Jahr lang mit Anzeigenkunden geteilt und für personalisierte Werbung verwendet wurden.
    von dpa 08.08.2019

    Einige Daten von Twitter-Nutzern könnten ohne deren Wissen mehr als ein Jahr lang mit Werbekunden des Dienstes geteilt worden sein. Zu den Informationen gehöre etwa der Länder-Code des Nutzers sowie ob und gegebenenfalls wann die Anzeige angesehen wurde, erklärte Twitter in der Nacht zum Mittwoch.
    Durch den Fehler seien Nutzern möglicherweise seit Mai 2018 auch auf Basis unzulässig gesammelter Daten personalisierte Werbeanzeigen angezeigt worden. Informationen zu Passwörtern oder E-Mail-Konten seien nicht betroffen. Die Probleme seien am 5. August behoben worden.

    Wie viele Nutzer davon betroffen gewesen sein könnten, werde noch untersucht. Das in San Francisco ansässige Unternehmen entschuldigte sich: «Sie vertrauen darauf, dass wir Ihre Auswahl einhalten, wir haben dabei versagt», schrieb Twitter mit Blick auf die persönlichen Einstellungen. «Es tut uns leid, dass das passiert ist.» Das Unternehmen treffe Vorkehrungen, damit sich ein solcher Fehler nicht wiederhole.

    Gute Quartalszahlen

    Twitter hatte sein Werbegeschäft im vergangenen Quartal deutlich ausgebaut. Wie der Kurznachrichtendienst Ende Juli mitteilte, stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 841 Millionen US-Dollar (rund 750 Millionen Euro). Unterm Strich verbuchte Twitter einen Quartalsgewinn von 1,1 Milliarden US-Dollar – den Ausschlag dafür gab aber eine Steuergutschrift von gut einer Milliarde US-Dollar.

    Die Zahl täglich aktiver Nutzer, denen Twitter Werbung zeigen kann, legte binnen dreier Monate von 134 auf 139 Millionen zu.
    Die Anzeigen gibt es auf der Website von Twitter sowie in hauseigenen Apps des Dienstes auf Mobil-Geräten zu sehen. Zugleich gibt es einige spezialisierte Programme zur Twitter-Nutzung ohne Werbung.


    Quelle: Twitter räumt mögliche unerlaubte Datenweitergabe ein
  • Twitter gibt versehentlich Daten für Werbezwecke frei

    Twitter hat aus Versehen Telefonnummern und E-Mail-Adressen, die Nutzer hinterlegt haben, zum Abgleich mit Werbeunternehmen freigegeben.


    Telefonnummern und E-Mail-Adressen, die von Nutzern aus Sicherheitsgründen bei Twitter hinterlegt wurden, hat das Unternehmen für Werbezwecke genutzt. Es sei ein Versehen gewesen, Twitter entschuldigt sich dafür. Wie viele Konten betroffen sind, ist bisher unklar.

    Bereits am 17. September habe man den Fehler entdeckt, schreibt Twitter jetzt in einer Stellungnahme. Die privaten Daten seien zum Abgleich für Werbefirmen freigegeben gewesen, um zielgerichtet Werbung ausspielen zu können.

    Im sogenannten Tailored Audience und Partner Audience Advertising System können Werbetreibende eigene Kundenlisten hochladen und mit Twitter-Nutzern abgleichen. Dies sollte jedoch nicht mit den Telefonnummern und E-Mail-Adressen, die ausschließlich zu Sicherheitszwecken hinterlegt wurden, geschehen – etwa zur Zwei-Faktor-Authentifizierung. "Das war ein Fehler und wir entschuldigen uns." Twitter betont, dass die Daten nicht direkt weitergegeben worden sind.

    Zugang mit Zwei-Faktor-Authetifizierung
    Erst kürzlich war der Account von Twitter-Chef Jack Dorsey gekapert worden, Twitter sperrte daraufhin den SMS-Zugang, über den die Angreifer Tweets absetzen konnten. Der Fehler habe laut des Unternehmens bei einem Mobilfunk-Anbieter gelegen.

    Zudem wurde eine Verbesserung der Zwei-Faktor-Authentifizierung angekündigt. Damit soll die Anmeldung sicherer werden: Nutzer hinterlegen Daten, um etwa bei einer Neu-Anmeldung von einem anderen Gerät zusätzlich zum Passwort einen Code per SMS zu bekommen, den sie eingeben müssen.

    Quelle: Twitter gibt versehentlich Daten für Werbezwecke frei | heise online