Massiver DDOS-Angriff auf Wikipedia

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  • Massiver DDOS-Angriff auf Wikipedia

    IoT-Geräte dürften einen DDOS-Angriff auf Wikimedia ermöglicht haben. Zunächst in Deutschland und dann überall war auch Wikipedia zeitweise unerreichbar.

    Unbekannte Täter haben die Server des spendenfinanzierten Wikimedia-Projekts, zu dem auch die Online-Enzyklopädie Wikipedia gehört, sabotiert. Freitag um etwa 20 Uhr begann ein massiver DDOS-Angriff, der etwa neun Stunden dauern sollte. Zunächst stiegen die Latenzen für Nutzer auf den Amerika-Kontinenten stark an, dann wurden die deutschsprachigen Angebote gestört.

    In der Folge sorgte die mutwillige Sabotage für Ausfälle bei allen Sprachversionen Wikimedias. In den frühen Morgenstunden war dann Schluss. Über ein neu eingerichtetes Twitter-Konto begründeten die mutmaßlichen Täter ihre Online-Randale damit, "neue Geräte testen" zu wollen.

    Courtesy of Internet of Things
    Den Angaben zu Folge nutzen sie Geräte des Internet der Dinge (IoT). Immer mehr Verbraucher und Unternehmen nehmen vernetzte Geräte in Betrieb, die sich durch mangelhafte Sicherheitsmaßnahmen auszeichnen und kaum Updates erfahren. Das hilft Verbrechern ungemein, die fremde IoT-Geräte für ihre Zwecke missbrauchen, ohne dass die Eigentümer davon etwas mitbekommen.

    Häufig besteht die beste Abhilfe darin, vernetzte Dinge offline zu nehmen und dem Recycling zuzuführen. Die Wikipedia-Saboteure haben ihre IoT-Gerätearmee inzwischen auf diverse Streamingdienste losgelassen.

    Quelle: Massiver DDOS-Angriff auf Wikipedia | heise online
  • -Massiver DDOS-Angriff auf Wikipedia-


    Der Grund ist hier die Frage: Ging es ihnen um Ruhm oder Geld?

    Wikipedia ist für mich wichtig in dieser Welt.

    Welsches Kolektiv auch immer es war es hat echt einen an der Waffel.

    "neue Geräte testen"<-- :huh: bitte bei VW und nicht bei Wikipedia.

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    :whistling: sollte ich eine Regel im Board gebrochen haben mit dem kurzem Text so bitte ich um verzeihung.


    MFG Maxxi 7523
  • Vielleicht beantwortet der folgende Artikel Deine Frage, Maxxi 7523
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    DDoS-Attacke: Angriff auf Wikipedia und Twitch

    Das Online-Lexikon war ab Freitagabend nicht erreichbar. Hinter dem Angriff steckt offenbar die bislang unbekannte Gruppe "UkDrillas". Die Pixelkrieger lassen darüber abstimmen, welche Seiten als nächstes ins Visier genommen werden sollen.

    Der Angriff auf Wikipedia begann am Freitag um kurz vor 19 Uhr. Betroffen waren neben Deutschland auch andere europäische Länder wie Italien, Polen, Frankreich und Großbritannien. Laut Wikipedia Deutschland war ein "massiver und sehr breit angelegter DDoS-Angriff" schuld daran, dass das Online-Lexikon über Stunden nicht erreichbar war.

    DDoS-Angriffe zwingen Webseiten in die Knie
    DDos steht für "Distributed-Denial-of-Service". Bei einer DDoS-Attacke wird eine Seite mit so vielen Anfragen überhäuft, dass sie unter der Last zusammenbricht. In der Regel bedienen sich die Angreifer hierbei spezieller Programme. Um an einer DDos-Attacke teilzunehmen, sind oftmals keine tiefgreifenden technischen Fähigkeiten nötig. "Richtige" Hacker sprechen deswegen bei DDoS-Angreifern oft verächtlich von "Scriptkiddies".

    DDoS-Attacken werden bisweilen in politischen Kontexten genutzt, etwa um gegen bestimmte Unternehmen oder Organisationen zu protestieren, in diesen Kreisen gelten DDoS-Attacken als eine Art "digitale Sitzblockade", weil an den angegriffenen Seiten an sich nichts verändert und damit auch kein größerer Schaden angerichtet wird.

    Aber auch Staaten setzten DDoS-Attacken ein, um unliebsamen Gruppen die Kommunikation zu erschweren. Vor allem große Seiten schützten sich mit verschiedenen technischen Gegenmaßnahmen. Dass eine Seite wie Wikipedia Opfer eine DDos-Attacke wird, ist deswegen eher ungewöhnlich.

    "UkDrillas" bekennen sich zu DDos-Attacke auf Wikipedia
    Umso größer war die Freude bei denjenigen, denen es gelungen war, Wikipedia zeitweise lahmzulegen. Auf Twitter bekannte sich die bislang unbekannte Gruppe "UkDrillas" zu der Aktion. Die Gruppe setze den Angriff zeitweise aus, um zu beweisen, dass sie wirklich die Urheber des Wikipedia-Ausfalls waren.

    Die Pixelkrieger kommunizierten bisweilen mit ihren Followern, beruhigten User, die aus beruflichen Gründen dringend auf Wikipedia angewiesen sind, und ließen Samstag früh über ihre nächsten Angriffsziele abstimmen. Sollte Wikipedia weiterhin offline bleiben? Oder sollten stattdessen bekannte Twitch-Streamer ins Visier genommen werden?

    Zweiter Angriff sollte Twitch ausschalten
    Die Twitterschaft entschied, dass der DDoS-Bannstrahl nun die Twitch-Streamer treffen sollte, Wikipedia ist seither wieder online. Twitch ist eine Plattform auf der vor allem Computerspiele gestreamt werden, aber auch Koch - oder Talkformate finden sich auf dem beliebten Dienst, der zum Amazon-Konzern gehört.

    Das Problem für "UkDrilla": Der milliardenschwere Tech-Konzern Amazon ist auf DDos-Attacken offenbar angemessen vorbereitet. Zumindest waren die angegriffenen Twitch-Streamer auch nach der Ankündigung von "UkDrilla" noch online. Die Gruppe scheint sich an Twitch die Zähne auszubeißen und wird nun selbst auf Twitter mit Häme überschüttet: "Die waren gerade mal eine Minute offline. Ihr könnt gar nichts. Erbärmlich. Gebt auf."

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  • Nach DDoS-Angriff: Wikipedia bekommt Millionenspende für IT-Sicherheit

    Die Wikipedia erhält 2,5 Millionen US-Dollar von dem Mäzen Craig Newmark. Mit dem Geld soll der Schutz vor Cyberangriffen verbessert werden.

    Wenige Tage nachdem die Wikipedia massiv durch einen Online-Angriff gestört wurde, erhält Wikipedia eine Millionen-Spende für Gegenmaßnahmen. Von der Stiftung des Medienunternehmers Craig Newmark kommen 2,5 Millionen US-Dollar, die in die Sicherheit der Plattform fließen sollen. Ziel sei auch, Informationen über die Nutzer besser zu schützen, teilte die Wikimedia-Stiftung am Dienstag mit.

    Nach Angaben der Wikimedia-Stiftung sollen die zusätzlichen Mittel dazu verwendet werden, um mögliche Risiken bereits im Vorfeld zu erkennen und zu vereiteln. Dazu solle das IT-Sicherheitsteam der Wikimedia Foundation aufgestockt werden. Damit sei es unter anderem möglich, die Anwendungssicherheit, das Risikomanagement sowie die Reaktion auf Vorfälle zu verbessern. Das ist nach Ansicht von John Bennett, Leiter der IT-Sicherheit der Wikimedia Foundation auch notwendig: "Der anhaltende Erfolg der Wikipedia als Top-10-Website mit Hunderten von Millionen Nutzern macht sie zu einem Angriffsziel für Vandalismus, Hacking und andere Bedrohungen der Cybersicherheit, die der freien Wissensbewegung und der Community schaden."

    Beschützer der Wikipedia
    Craig Newmark hatte in den 90er Jahren die Anzeigen-Website Craigslist gegründet und wurde damit reich. Inzwischen ist er als Mäzen aktiv und spendete zuvor bereits fast zwei Millionen Dollar für Wikipedia-Projekte, wie die Online-Enzyklopädie weiter mitteilte. Die Intention seiner Unterstützung mit seiner neuerlichen Spende ist eindeutig: "Da Desinformation und andere Sicherheitsbedrohungen weiterhin die Integrität unserer Demokratie gefährden, müssen wir in Systeme investieren, die die Dienste schützen, die hart daran arbeiten, um der Öffentlichkeit genaue und vertrauenswürdige Informationen vor der Öffentlichkeit zu geben."

    Unbekannte hatten am Freitag Wikipedia-Websites, darunter auch die deutsche Version, mit einem DDOS-Angriff für mehrere Stunden lahmgelegt. Bei solchen Attacken werden Server mit einer Flut sinnloser Anfragen überlastet und in die Knie gezwungen.

    Quelle: Nach DDoS-Angriff: Wikipedia bekommt Millionenspende für IT-Sicherheit | heise online