Noch ein Update für iOS, iPadOS und watchOS

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  • Apple bringt Updates für HomePod und Apple TV

    Nach iOS 13.5 hat Apple auch neue Betriebssysteme für seinen Smart Speaker und seine Multimediabox vorgelegt.

    Große Update-Woche bei Apple mit Aktualisierungen für fast alle Geräte. Nach watchOS 6.2.5 und iOS 13.5 beziehungsweise iPadOS 13.5 liegen nun auch neue Betriebssysteme für Apple TV und HomePod zum Download bereit. Leider hält sich Apple bei diesen Zubehörprodukten gerne mit Releasenotes zurück. Dies ist diesmal ebenfalls so: Sowohl tvOS 13.4.5 für die Multimediabox als auch HomePod OS 13.4.5 für die Siri-Lautsprecher wurden komplett kommentarlos veröffentlicht.

    Was ist neu?
    Es ist dennoch damit zu rechnen, dass die Aktualisierungen wie üblich Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen enthalten; ob auch neue Features, ist derzeit noch unklar. Sicherheitslücken wurden jedoch gestopft – dies ist, zumindest für tvOS, Apples offizieller Security-Updates-Übersicht zu entnehmen. Dort heißt es, Details würden "bald" publiziert. Das gilt im Übrigen auch für watchOS 6.2.5, watchOS 5.3.7 füt ältere Computeruhren sowie iOS 13.5 und iPadOS 13.5 – Apple legt unschönerweise einmal mehr nicht sofort bei Veröffentlichung der Betriebssysteme seine Fix-Liste vor. Warum das so ist, bleibt unklar.

    Installiert werden tvOS wie HomePod OS entweder automatisch, falls der Nutzer dies so ausgewählt hat, oder über die Systemeinstellungen (Apple TV) beziehungsweise die Home-App auf dem iPhone (HomePod). Eine schnelle Installation ist wegen geschlossener Sicherheitslücken sicher sinnvoll, Problemmeldungen liegen aktuell nicht vor. Bei HomePod OS sorgt Apple zudem gerne dafür, dass auch HomeKit-Probleme mit den Updates gefixt werden. Das Smart-Speaker-Betriebssystem basiert seit kurzem auf tvOS, nachdem es lange ein iOS-Derivat war.

    Catalina fehlt noch
    Was aktuell noch fehlt, ist eine neue Version von macOS 10.15 alias Catalina. Version 10.15.5 wird aktuell in der fünften Beta getestet. Es ist recht ungewöhnlich für Apple, Betriebssysteme nicht zusammen zu veröffentlichen. Diesmal kam zuerst ein neues watchOS, dann iPadOS beziehungsweise iOS mit den neuen Corona-Tracking-Features. Mit macOS 10.15.5 ist zeitnah zu rechnen.

    Quelle: Apple bringt Updates für HomePod und Apple TV | heise online
  • Apple liefert Updates für ältere iPhones und iPads

    Einmal mehr können Besitzer von Geräten, die iOS 13 nicht unterstützen, ihr Betriebssystem aktualisieren. Vermutlich geht es um die Sicherheit.

    Nutzer von älteren iPhones, iPads und iPod-touch-Geräten aufgepasst: Apple hat auch für diese eine frische Betriebssystemaktualisierung parat. Für alle Produkte, die iOS 13 zwar nicht mehr unterstützen, aber mit iOS 12 arbeiten können, steht seit letzter Woche iOS 12.4.7 zum Download bereit. Davon abgedeckt werden iPhone 5s, iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPad Air, iPad mini 2, iPad mini 3 und der iPod touch der sechsten Generation.

    Einspielen: Besser ist das
    Was konkret neu ist in der Aktualisierung hat Apple bislang nicht bekannt gegeben. Einziges erwähntes Detail in den Releasenotes sind "wichtige Sicherheitsupdates", die in iOS 12.4.7 enthalten sein sollen. Der Download fällt mit rund 50 MByte auf den meisten Geräten recht schmal aus.

    Nutzer sollten, wie bei allen sicherheitsrelevanten Updates, die Aktualisierung dringend einspielen. Grundsätzlich ist es lobenswert, dass Apple die Altgeräte noch mit Security-Updates versorgt; dies geschieht allerdings nicht regelmäßig und scheint von dem Unternehmen davon abhängig gemacht zu werden, wie schwer die jeweilige Lücke ausfällt.

    Apple hält Details unter Verschluss
    Aktuell ist nach wie vor unklar, welche Patches in den jüngsten Versionen von iOS, iPadOS, watchOS sowie tvOS enthalten sind. Das gilt für iOS und iPadOS 13.5 genauso wie für watchOS 6.2.5 und 5.37 sowie tvOS 13.4.5 und iOS 12.4.7. Entsprechende Details hat Apple nach wie vor nicht publiziert, spricht auf seiner Supportseite seit Tagen davon, dass die Infos "bald" verfügbar sein sollten.

    Neu ist diese Verzögerungstaktik nicht, sie wird schon seit längerem bei manchen Updates gepflegt. Sicherheitsexperten kritisieren dies. Früher standen Detailinfos normalerweise sofort zur Veröffentlichung einer Aktualisierung bereit. Ob Apple mit der späteren Veröffentlichung Exploit-Gefahren eindämmen möchte – indem Nutzern mehr Zeit gegeben wird, Updates einzuspielen – ist unklar.

    Quelle: Apple liefert Updates für ältere iPhones und iPads | heise online
  • iOS 13.5.1 killt Jailbreak

    Apple hat ein Zusatz-Update veröffentlicht, das den unc0ver-Hack aushebelt. Aktualisierungen gibt es auch für iPad, Mac, Apple Watch und Apple TV.

    Apple hat in der Nacht zum Dienstag überraschend ein weiteres Update für iOS und iPadOS vorgelegt. In den Releasenotes war zunächst nur zu lesen, dass die Aktualisierung "wichtige Sicherheits-Updates" liefere und daher "für alle Nutzer" empfohlen werde. Wie sich kurze Zeit später herausstellte, dient die neue Software mit der Versionsnummer 13.5.1 dazu, die vom Jailbreak unc0ver 5 ausgenutzte Zero-Day-Lücke in iOS beziehungsweise iPadOS 13.5 zu stopfen.

    Ein Credit für unc0ver
    Das bestätigte Apple in einer sehr kurzen Patch-Notiz auf seiner Sicherheits-Website. Dort heißt es lapidar, der Bug erlaubte es einer Anwendung, "beliebigen Code mit Kernel-Privilegien" auszuführen. Grund sei ein Speicherverbrauchsproblem, das man mit "verbessertem Memory Handling" adressiert habe.

    Unter Credits wird "unc0ver" verzeichnet. iOS (beziehungsweise iPadOS) 13.5 war ungewöhnlicherweise sofort nach Ankunft durch einen Jailbreak knackbar gewesen, wurde also gleich mit einer Lücke ausgeliefert. Das dürfte Apples Sicherheitsabteilung kaum geschmeckt haben. Wenig später war außerdem ein Jailbreak für die jüngste Version von tvOS verfügbar.

    Weitere Updates für alle Geräte
    Neben iOS und iPadOS 13.5.1 hat Apple auch weitere Aktualisierungen vorgelegt, die sich allesamt um die Behebung der Kernel-Lücke kümmern. Dies sind watchOS 6.2.6, tvOS 13.4.6 sowie HomePod OS 13.4.6. Der Fehler steckt außerdem auch in macOS. Daher verteilt Apple hierfür "Supplemental Updates".

    Diese sind für macOS 10.15.5 ebenso wie für das Security Update 2020-003 High Sierra erhältlich, allerdings nicht für das ebenfalls zusammen mit macOS 10.15.5 verteilte Security Update 2020-003 Mojave. Ob dies bedeutet, dass dort die Lücke nicht besteht, bleibt unklar – es ist allerdings merkwürdig, dass das Unternehmen eine frühere macOS-Variante (High Sierra, 10.13) versorgt, das neuere Mojave (10.14) aber nicht.

    Quelle: iOS 13.5.1 killt Jailbreak | heise online

    Update: 09.06.2020

    Apple macht Rückweg zum Jailbreak dicht

    Erst kürzlich kam iOS 13.5.1 heraus, das einen ungepatchten Kernel-Exploit behob. Die Vorversion ist nun nicht mehr installierbar.

    Apple hat am Dienstag damit aufgehört, iOS und iPadOS 13.5 mit einer digitalen Signatur zu versehen. Damit ist es nun nicht mehr möglich, diese Betriebssystemversionen auf iPhones und iPads zu installieren. Das ist insofern ungewöhnlich, als dass Apple normalerweise mehrere Wochen wartet, bis dieser Signaturprozess beendet wird, nachdem eine neuere iOS-Version verfügbar ist – doch diesmal ist alles anders.

    Schnelles Ende der Signierung
    Denn Apple hatte mit dem erst Anfang Juni erschienenen iOS 13.5.1 den Jailbreak unc0ver 5 ausgehebelt. Dieser hatte einen Zero-Day-Kernel-Exploit ausgenutzt, mit dem die Vorversion iOS 13.5 ausgeliefert worden war. Entsprechend schnell reagierte der Konzern mit einem Update. Das Ende der Signierung von iOS 13.5 sorgt nun dafür, dass Nutzer nicht mehr leicht downgraden können – außer sie haben sich die sogenannten SHSH-Blobs gesichert.

    Alle aktuellen iPhones betroffen
    unc0ver 5 konnte alle aktuellen iPhones knacken – inklusive den 2019er und 2020er Modellen, also iPhone 11, 11 Pro, 11 Pro Max und SE 2020. Beim iPad ging es hoch bis zum iPad Pro 2020. Der Jailbreak erfolgt über eine App, die per Sideloading auf das Gerät gelangt. Apple versucht mit dem Ende der Signierung normalerweise, Nutzer dazu zu bewegen, stets auf der aktuellsten iOS-Version zu sein – auch aus Sicherheitsgründen. Dass das Unternehmen nun den Jailbreak-Kreislauf frühzeitig unterbricht, wirkt da nur folgerichtig – so störend das für Jailbreak-Interessierte auch ist.

    Alte Geräte weiter knackbar
    Diese verfügen sowieso noch über weitere Möglichkeiten, wenn sie nicht das allerneuste iOS-Gerät verwenden wollen. Denn: Im Spätsommer 2019 war ein unpatchbarer Boot-ROM-Exploit aufgetaucht, der es möglich macht, jede iOS-Versionen zu jailbreaken, allerdings nur auf älteren Modellreihen bis hin zu iPhone 8 und X. Das darauf basierende Jailbreak-Tool checkra1n unterstützt aktuell allerdings nur Betriebssystemversionen bis hoch zu iOS 13.5.

    Quelle: Apple macht Rückweg zum Jailbreak dicht | heise online

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  • Apple stellt iOS 13.6 bereit

    Das Update für das iPhone- und iPad-Betriebssystem bringt diverse neue Features mit, unter anderem CarKey für BMW-Autos sowie im Gesundheits- und News-Bereich.

    Eigentlich ist iOS 13 bereits weit fortgeschritten, doch Apple reicht immer noch größere Updates nach: Am Mittwochabend ist Version 13.6 zum Download freigegeben worden. Die Aktualisierung kommt einen Monat nach iOS 13.5.1 und steht als iPadOS 13.6 auch für Apples Tablets bereit.

    iPhone als Autoschlüssel
    Wichtigste neue Funktion ist die Unterstützung für CarKey, ein Feature, mit dem man Fahrzeuge direkt per iPhone über NFC öffnen und starten kann. Aktuell ist dies nur mit BMW-Modellen der Baureihen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, X5, X6, X7, X5M, X6M und Z4 möglich, die nach dem 1. Juli aus dem Werk kamen. Ob auch ältere Modelle per Update hinzukommen, ist derzeit unklar. iPhone XS, XR oder neuer sind Mindestvoraussetzung, zudem muss die offizielle BMW-Connected-App auf dem Gerät laufen. Die reine Schlüsselfunktion ist bis zu fünf Stunden nach Akkuende nutzbar.

    Nächste Neuerung in iOS 13.6 beziehungsweise iPadOS 13.6 ist ein neuer Schalter, der dem Nutzer die Möglichkeit gibt, zu entscheiden, ob iOS und iPadOS automatisch Updates per WLAN herunterladen und auf dem Gerät vorhalten. Zuvor lief das automatisch, was den freien Speicherplatz reduzierte. Außerdem neu ist ein Installieren-Schalter, der es ermöglicht, eine neue iPhone- oder iPad-Software automatisch über Nacht auf dem Gerät einspielen zu lassen, wenn es am Strom hängt.

    Gesundheit und Apple News
    In der Gesundheits-App auf dem iPhone gibt es eine neue Sektion "Symptome". Hier kann ein User verschiedene Krankheiten erfassen – etwa Muskelschmerzen, Appetitlosigkeit, Husten, Kopfweh und Ähnliches – alles, um einem Arzt gegebenenfalls die Diagnose zu erleichtern. Die Übersicht zeigt zudem Symptome, die man bei Verwendung des EKG der Apple Watch oder mit der Funktion zum Tracking der Periode erfasst hat.

    Apple News, das es in Deutschland offiziell noch nicht gibt, hat nun Hörstories integriert – einige der besten Geschichten aus dem Abodienst News+ lässt Apple vorlesen. "Apple News Today" ist als kostenloses tägliches Nachrichtenbriefing verfügbar; es ist über die Podcasts-App zu hören. Die Audioinhalte aus News beziehungsweise News+ lassen sich auch über die Fahrzeugintegration CarPlay wiedergeben. In den USA gibt es zudem künftig kuratierte Lokalnachrichten in fünf Regionen.

    Fehlerbehebungen und Sicherheitsfixes
    Apple verspricht weiterhin einige Fehlerbehebungen. Diese stehen im Zusammenhang mit der iCloud-Drive-Synchronisation (Einfrieren beim Übertragen), der eSIM-Nutzung (Data-Roaming-Anzeige unzuverlässig), WLAN-Anrufe (Registrierungsprobleme mit iPhone 6S und SE, schlechtes Audio) sowie dem Kontrollzentrum (Stabilitätsprobleme bei aktivem Assistive Touch).

    Weiterhin behebt iOS 13.6 beziehungsweise iPadOS 13.6 eine ganze Reihe von Sicherheitslücken, die Apple erstmals seit längerem ohne Zeitverzug publiziert hat. Teilweise aus der Ferne ausnutzbare Lücken betrafen die Audiowiedergabe (Code-Ausführung), den AVEVideoEncoder (Code-Ausführung mit Kernel-Privilegien), GeoServices (GPS-Daten auslesbar), Bluetooth (Denial of Service durch Absturz), ImageIO (Code-Ausführung), Mail (Denial of Service) und Messages (entfernter Nutzer konnte Gruppen wieder beitreten). Kernel-, USB-Audio- und WLAN-Bugs wurden ebenfalls gefixt; drei Fehlerbereiche erwähnt Apple, ohne nähere Details zu nennen.

    Quelle: Apple stellt iOS 13.6 bereit | heise online
  • macOS 10.15.6, watchOS 6.2.8 und tvOS 13.4.8 verfügbar

    Neben iOS und iPadOS 13.6 hat Apple auch seine anderen Betriebssysteme aktualisiert – plus HomePod OS und Safari.

    Besitzer von Mac, Apple Watch, Apple TV und HomePod sollten einen Blick in die Softwareaktualisierung ihres Gerätes werfen: In der Nacht zum Donnerstag hat Apple neben iOS 13.6 und iPadOS 13.6 auch für diese Produkte frische Updates verteilt.

    Fehlerbehebungen in macOS Catalina
    So landet macOS Catalina nun bei Version 10.15.6. Diese bringt in den USA, Kanada, Großbritannien und Australien eine neue Version der Apple-News-App. Sie bietet in verschiedenen US-Städten mehr lokale Nachrichten samt entsprechender Kuratierung und einen täglichen Newsletter von Apple News, der sich personalisieren lässt. Weiterhin wurden mehrere Fehler behoben. So konnte es passieren, dass sich der Rechnername nach Installation eines Softwareupdates unvermittelt änderte. Ein Bug, bei dem USB-Mäuse und andere Peripheriegeräte mit USB 2.0 die Verbindung verloren hatten, soll ebenfalls nicht mehr auftreten.

    Viele Sicherheitsfixes
    Außerdem wurden Sicherheitslücken gestopft. Insgesamt 17 Bereiche nennt Apple hier. Betroffen sind unter anderem die Audio-Unterstützung, WLAN, CoreFoundation, Grafiktreiber, ImageIO, Mail, Messages, USB-Audio, Open-Source-Werkzeuge wie VIM und Heimdal sowie der Kernel. Diverse Bugs erlauben eine Ausführung böswilligen Codes oder Denial-of-Service-Angriffe, einige sind auch aus der Ferne ausnutzbar. Neben macOS 10.15.6 stellt Apple auch Sicherheitsupdates für Mojave (Security-Update 2020-004) und High Sierra (Security-Update 2020-004) zur Verfügung. Der Browser Safari erreicht nun Version 13.1.2. Er wird in macOS 10.15.6 mitgeliefert und ist für Mojave und High Sierra einzeln erhältlich. Hier werden mehrere WebKit-Lücken behoben.

    watchOS, tvOS und Co.
    watchOS 6.2.8 bringt Support für die CarKey-Funktionalität, mit der man BMW-Modelle per NFC aufsperren kann – ab der Apple Watch Series 5. In Bahrain, Brasilien und Südafrika werden außerdem die EKG-Funktion sowie die Benachrichtigung bei irregularem Herzrhythmus aktiv geschaltet. Eine Reihe von sicherheitsrelevanten Bugfixes wird ebenfalls mitgeliefert. Was in tvOS 13.4.8 für Apple TV HD und Apple TV 4K neu ist, ist noch unklar – hier hat Apple bislang nur Details zu behobenen Sicherheitslücken publiziert. Der Smartspeaker HomePod landet ebenfalls bei Version 13.4.8 – hier gibt es bislang gar keine Infos.

    Updates für ältere Hardware
    Daneben hat Apple iOS 12.4.8 für ältere Geräte (iPhone 5s, 6 und 6 Plus, iPad Air, iPad mini 2 und 3, iPod touch 6G) sowie watchOS 5.3.8 (für die Apple-Watch-Serien 1 bis 4) und Xcode 11.6 publiziert. Für diese fehlen ebenfalls Detailangaben; auch in Sachen Sicherheitsfixes wird nichts auf Apple.com gelistet.

    Quelle: macOS 10.15.6, watchOS 6.2.8 und tvOS 13.4.8 verfügbar | heise online
  • iOS 13.6.1 soll Probleme bei Corona-Kontaktmitteilungen ausräumen

    Das iPhone- und iPad-Update soll Probleme mit vollem Speicherplatz, grünlichen Displays und deaktivierten Begegnungsmitteilungen beheben.

    Mit einem Bugfix-Update bessert Apple nochmals bei iOS 13 nach: Das in der Nacht auf Donnerstag freigegeben iOS und iPadOS 13.6.1 sorgt nach Angabe des Herstellers für drei wichtige Fehlerbehebungen. Es lässt sich über die integrierte Softwareupdate-Funktion auf iPhone und iPad beziehen, die Größe variiert je nach Modelltyp, auf einem iPhone X sind es beispielsweise gut 100 MByte. Alternativ ist es weiter möglich, es mit iTunes herunterzuladen und über eine verkabelte Verbindung einzuspielen.

    Deaktivierte Corona-Begegnungsmitteilungen
    iOS 13.6.1 soll auf iPhones ein Problem ausräumen, durch das die Corona-Begegnungsmitteilungen "für einige Benutzer deaktiviert werden können".

    Weitere Details nennt Apple nicht, entsprechend bleibt offen, ob betroffene Nutzer keine Benachrichtigung nach einem Kontakt mit einer infizierten Person erhalten haben oder ob die komplette Aufzeichnung aller Begegnungen durch den Bug bedingt gestoppt wurde.

    Einzelne Nutzer berichteten mit iOS 13.6, dass die Corona-Warn-App plötzlich warnt, die Risiko-Emittlung sei gestoppt – diese zugleich aber als aktiv aufführt. Andere Nutzer erhielten einen Fehler bei der Aktivierung der Risikoermittlung in der Corona-Warn-App – und konnten diese nicht mehr anschalten. Ob diese Fehler durch das Update beseitigt werden, ist noch unklar.

    Grünliche iPhone-Displays
    Ein Problem mit der Temperatursteuerung konnte auf "einigen Displays" für eine Grünverfärbung sorgen, merkt Apple außerdem an, auch das soll Version 13.6.1 ausräumen. Vorrangig Nutzer von iPhone 11 und iPhone 11 Pro hatten über das Symptom berichtet, nach dem Entsperren des Gerätes war der Bildschirm unter Umständen auffällig grünlich. Die Verfärbung soll in den meisten Fällen innerhalb einiger Sekunden wieder verschwunden sein.

    Apple ist außerdem ein mögliches Volllaufen des iPhone- und iPad-Speicherplatzes angegangen: Wird der verfügbare Speicherplatz knapp, soll das Betriebssystem nicht benötigten Systemdateien wieder zuverlässig automatisch löschen, um Freiraum zu schaffen.

    Sicherheitsrelevante Neuerungen bringt iOS 13.6.1 nicht. Es dürfte eines der letzten Updates für iOS 13 sein, Apple arbeitet parallel an der Fertigstellung von iOS 14, das im Herbst erscheinen soll – für alle Geräte, auf denen auch iOS 13 läuft.

    Quelle: iOS 13.6.1 soll Probleme bei Corona-Kontaktmitteilungen ausräumen | heise online
  • iOS 13.7 verfügbar: Corona-Tracking direkt im Betriebssystem

    Künftig können Gesundheitsbehörden die Kontaktverfolgung auch ohne eigene App auf dem iPhone implementieren. Google macht's ähnlich.

    Apple hat am Dienstagabend die vermutlich letzte Version von iOS 13 freigegeben, bevor iOS 14 ansteht. iOS 13.7 ist als iPadOS 13.7 auch für Apple-Tablets erhältlich und bringt auf dem iPhone einige neue Funktionen. So hat Apple erstmals das sogenannte Exposure-Notifications-Express-System implementiert, mit dem es Gesundheitsbehörden möglich werden soll, eine Coronavirus-Kontaktverfolgung auch ohne eigene App anzubieten. In den USA wollen die Bundesstaaten Maryland, Nevada, Virginia sowie Washington, D.C das Feature als erste nutzen, europäische Regionen dürften folgen.

    Apple arbeitet wie zuvor schon mit Google zusammen – dort will man die Funktion ebenfalls direkt im Betriebssystem integrieren. Die Nutzer werden in unterstützten Regionen gefragt, ob sie an der Nachverfolgung teilnehmen wollen. Bestehende Corona-Warn-Apps werden weiterhin funktionieren, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten. Die neue Methode soll zu einer schnelleren Verbreitung der Kontaktverfolgung führen, da künftig nicht mehr jedes Land und jede Behörde eine eigene App entwickeln muss. Schon zuvor verwendeten Corona-Warn-Apps in iOS und Android integrierte Funktionen, allerdings war zum Auslesen stets eine App notwendig.

    Warnung nun auch ohne App
    Die Technologie soll helfen, die Coronavirus-Ausbreitung zu stoppen, indem Nutzer gewarnt werden, wenn sie sich neben einer infizierten Person aufhielten. Smartphones, auf denen die Funktion aktiviert wurde, tauschen untereinander Bluetooth-Schlüssel aus. Nach aktuellen Vorgaben der Gesundheitsbehörden gibt es eine Warnung, wenn sich herausstellt, dass man sich 15 Minuten lang in der Nähe eines Infizierten aufhielt.

    Die Dauer und die Entfernung können von den Behörden angepasst werden. Ein Erfolg der Apps hängt auch davon ab, dass Nutzer ihre positiven Ergebnisse einer Corona-App in der App teilen. Der Abgleich der Schlüssel wird dabei nur auf den Smartphones durchgeführt, um den Datenschutz zu gewährleisten.

    Opt-in bleibt bestehen
    iOS 13.7 enthält nun einen entsprechenden Schalter, um die Kontaktverfolgung betriebssystemweit zu aktivieren. Er befindet sich in den Einstellungen. Die Funktion warnt auch automatisch, sobald es eine passende App in der Region des Nutzers gibt – diejenigen, die über die Express-Funktion verfügen, werden dann ebenfalls sichtbar. Es gilt weiterhin ein Opt-in – nur auf Wunsch nimmt man an der Kontaktverfolgung teil.

    iPadOS 13.7 steht ebenfalls zum Download bereit. Welche neuen Funktionen hier enthalten sind, wurde noch nicht kommuniziert – vermutlich sind es Bugfixes. Sicherheitsrelevante Fehlerbereinigungen wurden offenbar nicht vorgenommen – auch in iOS 13.7 nicht.

    Quelle: iOS 13.7 verfügbar: Corona-Tracking direkt im Betriebssystem | heise online
  • Corona-Warn-App: Bug in iOS 13.7 stört Corona-Tracing

    SAP und Deutsche Telekom warnen vor einem Problem, bei dem die COVID-19-Gefahr höher dargestellt wird, als sie eigentlich ist. Nur iPhones sind betroffen.

    Im offiziellen Blog zur deutschen Corona-Warn-App wird auf ein aktuelles Problem im Zusammenhang mit der jüngsten Version von Apples Mobilbetriebssystem hingewiesen. iOS 13.7 könne auf dem iPhone dazu führen, dass Nutzern unter Umständen ein höheres Risiko angezeigt, als sie tatsächlich hatten, so die Macher von SAP und Deutscher Telekom. "Unter der am 1. September von Apple veröffentlichten neuen iOS-Version kann es bei einer geringen Zahl von Nutzern zu irreführenden Risiko-Berechnungen kommen", schreiben die Entwickler. Das Problem sei im Rahmen von regelmäßigen Tests der App durch das Developer-Team entdeckt worden.

    Verbesserungen durch Apple integriert – und Bugs
    Nutzer der Anwendung auf Android-Geräten sowie auf iPhones mit einem älteren iOS (bis einschließlich Version 13.6.1) sind den Angaben zufolge von dem Bug nicht betroffen. "Aktuell wird unter Hochdruck gemeinsam mit Apple an einer Lösung gearbeitet, damit auch die betroffenen Nutzer unter iOS 13.7 wieder eine korrekt berechnete Risiko-Ermittlung erhalten."

    Eigentlich sollte iOS 13.7 Verbesserungen beim Contact-Tracing bringen. Damit ist es erstmals möglich, dies ohne eigene App zu implementieren. Lokale Gesundheitsbehörden müssen nur noch eine Konfigurationsdatei an Apple schicken, die zum Beispiel Informationen über Risikoeinschätzungen und das Verfahren bei möglicher Infektion beinhaltet. Das überarbeitete Framework generiert daraus dann selbst die Anwendung, die direkt in iOS integriert wird. Google macht dies bei Android genauso. In Deutschland ist jedoch weiterhin die App notwendig. Es geht vor allem darum, Ländern das Corona-Tracing zu erleichtern, in denen keine Ressourcen für eine eigene Anwendung vorhanden sind.

    Eigentlich hatten die Entwickler die App empfohlen
    Wie es dazu kam, dass iOS 13.7 die Kontaktverfolgung verschlechtert, ist aktuell noch unklar. Noch vor einer Woche hatten die Entwickler von SAP und Deutscher Telekom den iPhone-Nutzern empfohlen, die aktuellste Betriebssystem-Version 13.7 zu installieren, weil Apple in den vergangenen Wochen die technische Schnittstelle (API) "erheblich verbessert" habe.

    Wann Apple ein Update veröffentlichen wird, in dem der nun entdeckte Fehler beseitigt wird, stand am Freitag nicht fest – auch nicht, ob es seitens SAP und Deutscher Telekom einen Fix geben kann. Die App, die vom Robert Koch-Institut (RKI) herausgegeben wird, wurde mittlerweile über 18 Millionen Mal heruntergeladen. Seit der Veröffentlichung im Juni waren mehrfach Fehler entdeckt und wieder behoben worden.

    Quelle: Corona-Warn-App: Bug in iOS 13.7 stört Corona-Tracing | heise online
  • Neu

    iOS 14 und iPadOS 14: Golden Master darf geladen werden

    Die neuen Mobilbetriebssysteme von Apple kommen in diesem Jahr schneller als erwartet.

    Eine der wenigen Überraschungen bei Apples Keynote vom gestrigen Dienstag ist die Tatsache, dass iOS 14, iPadOS 14 sowie watchOS 7 und tvOS 14 bereits am heutigen Mittwoch ausgeliefert werden. Schon in der Nacht wurden Golden-Master-Versionen der Betriebssysteme auf die Entwicklerserver gestellt. Die schnelle Verfügbarkeit ist erstaunlich, da der iPhone-Hersteller normalerweise das Release neuer Smartphone-Modelle abwartet, bevor auch das neue iOS erscheint. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Mit dem "iPhone 12" ist nicht vor Oktober (oder gar November) zu rechnen.

    iOS 14 krempelt den Homescreen um
    Die Aktualisierungen bieten eine ganze Reihe von lange erwarteten Neuerungen. iOS 14 bekommt zum Beispiel ein komplett neues Homescreen-Design. Die bislang in einer eigenen Ansicht untergebrachten Widgets lassen sich künftig in unterschiedlichen Größen konfigurieren und auch direkt auf dem Home-Bildschirm neben Apps platzieren. Eine neue Bild-in-Bild-Ansicht erlaubt es außerdem, Videos weiter abzuspielen, wenn die App gewechselt wird; das hat Apple bislang dem iPad vorbehalten. Erstmals wird es möglich, Apps automatisch zu sortieren, etwa nach Kategorien – das schafft signifikant mehr Übersicht.

    Die Nachrichten-App erlaubt es in iOS 14, wichtige Konversationen oben anzuheften. Zudem hat Apple die Memoji-Funktion weiter ausgebaut, um die comicartigen Ebenbilder anzupassen – etwa mit einer Gesichtsmaske. In Gruppenunterhaltungen wird es möglich, auf einzelne Nachrichten direkt zu antworten, das erfolgt in einer neuen Inline-Thread-Ansicht und soll für mehr Übersicht sorgen.

    iPadOS 14 wird produktiver
    iPadOS 14 bietet ebenfalls Homescreen-Verbesserungen, unterstützt Schrifterfassung mit dem Apple Pencil deutlich besser und liefert einige neue Produktivitätsfunktionen. Anrufe und Siri stören weniger, weil sie eigene Fenster erhalten und nicht den ganzen Bildschirm kapern. Sowohl iOS 14 als auch iPadOS 14 können künftig Standardbrowser und Standard-E-Mail-Programme setzen, die nicht von Apple kommen müssen.

    watchOS 7: Mehr Tracking und mehr Ziffernblätter
    Im ebenfalls neuen watchOS 7 werden neue Trackingfeatures fürs Schlafen und fürs Händewaschen implementiert. Ziffernblätter lassen sich flexibler anpassen, Entwickler können etwa mehrere verschiedene der sogenannten Komplikationen – kleine Info-Anzeigen – für ihre Apps anbieten. Neben weiteren neuen Ziffernblättern und kleineren Anpassungen erlaubt Apple es künftig, die Ziffernblattkonfigurationen mit Dritten zu teilen – per E-Mail, iMessage aber auch beispielsweise über Webseiten und den App Store. Das Update soll die Schutzfunktionen für das Gehör durch eine erweiterte Kontrolle der Kopfhörerlautstärke ausbauen und integriert Neuerungen, die Apple auch für iOS 14 angekündigt hat, darunter die Fahrradnavigation in Karten und Siri als Übersetzer.

    tvOS 14 ist unterhaltsam
    Apples Multimediabox Apple TV kriegt ebenfalls ein frisches Update. Die praktische Bild-im-Bild-Funktion arbeitet in tvOS 14 nun systemweit: Das gerade laufende Video lässt sich beim App-Wechsel in einem kleinen Fenster weiterschauen. Nutzer von HomeKit-Sicherheitskameras können per Siri oder über das Kontrollzentrum ein kleines Live-Bild der Kamera oder einer Videotürklingel auf dem Fernseher einblenden. Mit AirPods ist ein Audio-Sharing möglich. Der Mehrbenutzermodus unterstützt in tvOS 14 Apples Spieledienst Arcade, damit jeder auf eigene Spielstände zugreifen kann

    Alle Infos zu den neuen Betriebssystemversionen lesen Sie im Mac & i Heft 4/2020, das aktuell am Kiosk liegt und im heise shop bestellt werden kann.

    Quelle: iOS 14 und iPadOS 14: Golden Master darf geladen werden | heise online