Antivirus-Programme Avast und AVG verhindern Windows-10-Update

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    Antivirus-Programme Avast und AVG verhindern Windows-10-Update
    Ältere Avast- und AVG-Versionen können ein Windows-10-Update verhindern. Wer eine Windows-10-Setup-Warnung erhält, sollte die neuste Antivirus-Programm-Version installieren.
    von Claudia Maag 25.11.2019


    Wer ein Antivirus-Programm von Avast in der Version 19.5 oder tiefer installiert hat, sollte die Software dringend updaten. Denn diese älteren Versionen (sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige) sind nicht mehr mit dem Windows-10-Update (Version 1903/Mai-Update) kompatibel, schreibt «Techdows» (Englisch).

    Dasselbe gilt für AVG-Versionen AVG Ultimate 19.5 und tiefer, AVG Internet Security 19.5 und tiefer sowie AVG AntiVirus Free 19.5 und tiefer.
    Wer versucht, auf das Windows-10-1903-Update oder Windows-10-1909-Update zu aktualisieren, erhält vermutlich eine Windows-10-Setup-Warnung (siehe links). Diese empfiehlt, das Antivirus-Programm zu deinstallieren.

    Microsoft hat auf der Informationsseite (Englisch) zur Veröffentlichung von Windows v1909 festgestellt, dass es Probleme mit «einigen älteren Versionen von AVG- und Avast-Antiviren-Produkten gibt».

    Sowohl Avast als auch AVG empfehlen, die neuesten Versionen neu zu installieren, wenn Sie betroffen sind. Hier geht es zu den Support-Artikeln von Avast und AVG – leider sind sie nur in Englisch verfügbar.


    Quelle: Antivirus-Programme Avast und AVG verhindern Windows-10-Update
  • Bluetooth, Wi-Fi, Audio: "Upgrade-Blocker" für Windows 10 1903/1909 beseitigt

    Drei Probleme mit Realtek-, Qualcomm- und Intel-Treibern, die die Windows-10-Versionen 1809 bis 1909 betrafen, sind laut Microsoft jetzt behoben.

    Microsoft hat in den vergangenen Wochen drei Probleme mit Treibern externer Hersteller auf der Windows-10-Statusseite für behoben erklärt. Sie betrafen die Bereiche Bluetooth (Realtek), Wi-Fi (Qualcomm) und Audio (Intel) und führten unter den Windows-10-Versionen 1809 bis1909 zu Komplikationen. Daraus resultierten vorsorgliche Upgrade-Blockaden, die Microsoft nun aufgehoben hat.

    Laut den entsprechenden Einträgen auf der Windows-10-Statusseite ("Intermittent loss of Wi-Fi connectivity", "Unable to discover or connect to Bluetooth devices using some Realtek adapters" und "Intel Audio displays an intcdaud.sys notification") bestanden die Probleme bereits seit dem 21. Mai 2019. Sie fielen auf, als immer mehr Benutzer ihre Windows-10-Systeme auf das frisch freigegebene Windows 10 Mai 2019 Update umstellen wollten.

    Die Bluetooth- und Wi-Fi-Probleme betrafen Windows 10 Version 1903 und Version 1909 gleichermaßen, da beide dieselbe Codebase verwenden; dementsprechend blockierte Microsoft das Upgrade von älteren auf die genannten Win-10-Versionen. Das Problem mit dem Intel-Display-Audio-Treiber hingegen brachte eine Upgrade-Blockade von der Ende 2018 erschienenen Windows-10-Version 1809 auf Version 1903 mit sich.

    Problem 1: Wackelige WLAN-Verbindungen
    Es war ein nerviger Bug, der Besitzer diverser Geräte mit älteren Qualcomm-WLAN-Chips traf: Nach dem Upgrade auf Windows 10 Version 1903 konnten keine stabilen WLAN-Verbindungen mehr aufgebaut werden.

    Microsofts Empfehlung für Betroffene lautete, auf den Webseiten der Gerätehersteller (Original Equipment Manufacturer, OEM) nach aktualisierten Treibern zu suchen; eine Upgrade-Blockade auf Windows 10 Version 1903 folgte Anfang August. Diese wurde im Anschluss an die Veröffentlichung (und darauf folgenden diversen Nachbesserungen) aktualisierter Treiber für WLAN-Chips durch Qualcomm am 22. November aufgehoben.

    Problem 2: Kaputte Realtek-Bluetooth-Funktionalität
    Ein zweites Problem betraf Systeme mit Bluetooth-Chips von Realtek, da deren Treiber nicht mit dem Windows 10 Mai 2019 Update (Windows 10 1903) kompatibel war. Dies führte dazu, dass die Bluetooth-Geräte nicht gefunden wurden und die Kopplung nicht funktionierte. Microsoft setzte daraufhin einen Upgrade-Blocker auf Version 1903 für betroffene Clients und Server und später auch auf die Client- und Sever-Versionen von 1909.

    Zum 15. November 2019 erklärte Microsoft das Problem für gelöst, da Realtek neue Bluetooth-Treiber für die betroffenen Windows 10-Versionen bereitstellte. Die Update-Blockade wurde aufgehoben.

    Problem 3: Ärger mit dem Intel Display Audio-Treiber

    Der dritte Bug, der am 12. November 2019 mit der Freigabe des Windows 10 November 2019 Update als behoben gekennzeichnet wurde, betraf den Intel Display Audio-Treiber. Eine Inkompatibilität des Treibers mit Windows 10 Version 1903 führte zu erhöhter CPU-Last und zu erhöhtem Stromverbrauch.

    Konkret betraf dies den Treiber intcdaud.sys in den Versionen 10.25.0.3 bis 10.25.0.8. Nutzern wurde beim Versuch eines manuellen Upgrades auf Windows 10 Version 1809 oder Version 1903 eine Aufforderung angezeigt, den Treiber zu aktualisieren.

    Mittlerweile hat Microsoft den Upgrade-Stopp aufgehoben: Aktualisierte Treiber, die von den Geräteherstellern beziehungsweise Intel bezogen werden können, beseitigen das Problem. Intel hat eine Informationsseite für Betroffene mit Updatehinweisen eingerichtet.

    Sofern dennoch Probleme beim oder nach einem Upgrade auftreten sollten, empfiehlt Microsoft, direkt beim Gerätehersteller nach neuen Treibern zu fragen.

    Quelle: Bluetooth, Wi-Fi, Audio: "Upgrade-Blocker" für Windows 10 1903/1909 beseitigt | heise online