218 Millionen Accounts gehackt: Smartphone-Gamer sollten jetzt aufpassen

  • Allgemein

  • mad.de
  • 89 Aufrufe 0 Antworten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • 218 Millionen Accounts gehackt: Smartphone-Gamer sollten jetzt aufpassen

    Zynga ist einer der bekanntesten Spiele-Entwickler für Apps auf dem Smartphone. Wie jetzt bekannt wurde, gab es im September 2019 einen erfolgreichen Hacker-Angriff auf das Unternehmen. Dabei wurden Daten von mehr als 218 Millionen Spielern gestohlen, darunter von Words with Friends.

    Hackerangriffe sind nicht neu. Jedes große Unternehmen muss sich täglich mit Cyberkriminellen auseinandersetzen und die Sicherheit so erhöhen, dass keine Hacks mehr möglich sind. Das gelingt leider nicht immer, wie die Angriffe auf willhaben.at, Facebook, Conrad und Instagram zeigen. Auch die Politik ist vor derartigen Angriffen nicht immer zu 100 Prozent geschützt.

    Das es jetzt mal wieder einen App-Hersteller erwischt hat, ist auch nicht verwunderlich. Denn beliebte Apps sind auch beliebte Ziele der Hacker. So muss WhatsApp beispielsweise immer wieder Sicherheitslücken schließen, über die Angriffe auf Nutzerdaten oder gar das Smartphone der Facebook-Nutzer möglich wären.

    Um zu überprüfen, ob Sie von einem Hacker-Angriff betroffen sind, gibt es eine ganz einfache Methode. Diese stellen wir Ihnen in einem anderen Artikel genau vor.

    Welche Daten wurden bei Zynga gestohlen?
    Für den Hacker-Angriff auf Zynga zeichnet ein Cyberkrimineller namens Gnosticplayers verantwortlich. Laut einem Bericht von Hacker News hat er über 218 Millionen Words with Friends-Spielerkonten gestohlen. Dabei griff der Hacker auf eine Datenbank zu, in der sich die Daten von Android- und iOS-Nutzern befanden, die das Spiel vor dem 2. September 2019 installiert haben.

    Bei dem Angriff wurden nicht nur Name und E-Mail-Adresse gestohlen. Auch die Anmelde-IDs und noch mehr Daten gelangten in die Hände des Kriminellen. Laut Zynga sind Zahlungsdaten und Kontodaten davon nicht betroffen.

    Zynga bestätigte den Hack am 12. September und äußerte sich, dass ein Verstoß gegen die Kontoanmeldeinformationen für Draw Something and Words with Friends-Spieler aufgetreten ist. Anzeige wurde bereits erstattet und die Untersuchung des Hacks läuft.

    Spieler-Konten werden geschützt
    Weiterhin äußert sich Zynga, dass sie Schritte unternommen haben, um Konten bestimmter Spieler vor ungültigen Anmeldungen zu schützen. Außerdem wurden einzelne Mitteilungen an Spieler gesendet, bei denen Zynga der Meinung ist, dass es erforderlich ist, diese Spieler zu informieren.

    Der Beitrag "Words with Friends/Draw Something: Spiele-Entwickler Zynga wurde gehackt – über 218 Millionen Accounts" wird auf CHIP Online veröffentlicht von onlinewarnungen.de. Er wurde von der CHIP-Redaktion nicht geprüft oder bearbeitet. Kontakt zum Verantwortlichen.

    Quelle: 218 Millionen Accounts gehackt: Smartphone-Gamer sollten jetzt aufpassen - CHIP