Tausende Sicherheits-Tools in einem: Gratis-OS BlackArch Linux ist ein echter Geheimtipp

  • Arch

  • mad.de
  • 74 Aufrufe 0 Antworten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Tausende Sicherheits-Tools in einem: Gratis-OS BlackArch Linux ist ein echter Geheimtipp

    Wer sich mit Sicherheit befasst, landet schnell bei Linux. Denn kein anderes System bietet eine derartige Vielfalt an Security-Tools. Die Distribution BlackArch Linux bündelt Tausende dieser Werkzeuge unter einer Haube.

    BlackArch ist eine Linux-Distribution, die sich in erster Linie an Sicherheitsexperten wendet. Technisch baut sie auf Arch Linux auf und bündelt derzeit rund 2.400 Security-Tools. Damit überflügelt sie alternative Systeme wie Kali Linux deutlich. Doch wer braucht das überhaupt? In erster Linie Pen-Tester, denn mit den verschiedenen Tools lassen sich Sicherheitslücken aufdecken, etwa WLANs analysieren, Virenscanner austricksen oder Passwörter knacken.

    Dicker Download
    Obwohl BlackArch selbst leichtgewichtig ist, ist der Download der ISO-Datei umfangreich. In den rund 14 GByte der ISO-Daei steckt neben dem Linux-Basissystem die komplette Sammlung an Tools. Eine eigene Version für den Betrieb in VirtualBox stellen die Macher auf ihrer Webseite bereit, doch der umfasst satte 35 GByte. Dagegen wirkt Kali Linux mit rund 2,8 GByte fast winzig. Wer es kompakter mag, holt sich beim Anbieter das Netinstall-Image mit unter 500 MByte. Weiterer Unterschied zu Kali Linux: Ein ausgewachsenes Desktop Environment gibt es bei BlackArch nicht, dafür aber verschiedene Fenstermanager wie zum Beispiel Fluxbox.

    Live-Betrieb oder Installation möglich
    Grundsätzlich bietet BlackArch zwei Betriebsmodi an: Man kann das ISO im Live-Modus ausführen oder das Hacker-OS über ein Skript fest installieren. Damit das klappt, schreibt man es am besten auf einen USB-Stick. Um nicht zu viel Platz für die Installation zu belegen, können Nutzer gezielt auswählen, welche Tools sie installieren wollen oder auch ganze Tool-Gruppen in einem Rutsch installieren. Wichtig für den Start, der angelegte Nutzer "root" hat das Standard-Passwort "blackarch".

    Große Tool-Auswahl
    Ansonsten ist die grundlegende Bedienung nicht schwer, denn die Security-Tools lassen sich bequem über das Menü, nach Rubriken unterteilt starten. Schwerer ist da schon die Beherrschung der Tools selbst und das Wissen um ihren korrekten Einsatz. In den meisten Fällen landet man nämlich auf der Kommandozeile und muss dann wissen oder herausfinden, mit welchen Parametern man die Tools füttern muss.

    Quelle: Gratis Hacker-OS: Bündelt Tausende Sicherheits-Tools - CHIP