Corona - Sammelthema

  • News
  • Thema

  • odessa
  • 15264 Aufrufe 355 Antworten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Aldi und Lidl melden Hamsterkäufe: Deutsche horten aus Angst vor Lockdown erste Produkte

    Die zweite Corona-Welle ist in Deutschland bereits in vollem Gange. Aus Angst vor einem erneuten Lockdown kommt es bei Aldi, Lidl und Co. wieder zu ersten Hamsterkäufen.

    ...

    Quelle: Aldi und Lidl melden Hamsterkäufe: Deutsche horten aus Angst vor Lockdown erste Produkte - CHIP
  • Corona-Warn-App wird um Symptome-Tagebuch erweitert

    User sollen nun dem Algorithmus in der App, die die Ansteckungsgefahr berechnet, zusätzliche Daten bereitstellen können.

    Die Corona-Warn-App des Bundes wird am kommenden Montag um zwei Funktionen erweitert. Zum einen können Positiv-Getestete freiwillig in einer Art Tagebuch Krankheitssymptome eintragen, um die Warnung von Kontakten noch präziser umsetzen zu können. Außerdem wird die App über die Grenzen Deutschlands hinaus in etlichen europäischen Ländern funktionieren.

    Durch die zusätzlichen Angaben soll die Risikoberechnung der App verbessert werden. Diese ermittelt für Kontaktpersonen von Infizierten, wie hoch ihr Ansteckungsrisiko ist. Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, sagte der dpa: "Je mehr wir über die Symptome wissen und den Zeitraum der Symptome kennen, desto genauer können wir die Warnungen in der App einstellen." Infizierte Personen seien nur eine bestimmte Zeit lang infektiös. Sie würden andere Menschen nur in diesem Zeitraum anstecken. Diese Zeitspanne beginne typischerweise zwei Tage vor Symptombeginn und dauere bis etwa eine Woche bis zehn Tage nach Symptombeginn.

    Wieler betonte den Ernst der aktuellen Lage. Es gebe inzwischen einige Gesundheitsämter, die nicht mehr die Kontrolle über die Ausbrüche hätten. Und je unübersichtlicher das Infektionsgeschehen werde, desto wichtiger werde es, auch ein Mittel wie die Corona-Warn-App zu nutzen, die auch Kontakte nachvollziehen könne, die die Gesundheitsämter nicht ermitteln könnten. Dazu gehörten beispielsweise Kontakte in öffentlichen Verkehrsmitteln.

    "Kein Allheilmittel"
    Die App sei kein Allheilmittel zur Bekämpfung der Pandemie. Sie ersetze nicht die Regeln zum räumlichen Abstand, zur Hygiene, den Alltagsmasken und zum Lüften. "Aber je mehr die Pandemie an Dynamik gewinnt, desto wichtiger wird die Corona-Warn-App als ein kleines Werkzeug, das eben auch einen Beitrag dazu liefert, dass wir die Pandemie besser beherrschen können."

    Die App ist mittlerweile rund 19,6 Millionen Mal heruntergeladen worden. Experten gehen davon aus, dass die Anwendung von rund 16 Millionen Menschen in Deutschland aktiv genutzt wird. Zuletzt hatten sich die täglichen Download-Zahlen auf rund 100.000 verdreifacht. Die neue Version 1.5 wird am Montagmittag in den App-Stores von Apple und Google erwartet.

    Ein SAP-Sprecher betonte, anfängliche technische Probleme seien inzwischen "weitgehend gelöst". Auf dem iPhone habe es ohnehin keine Probleme mit einer signifikanten Verkürzung der Batterielaufzeit gegeben. Dafür spreche auch die gute Bewertung durch die Anwender im App Store. Aber auch unter Android habe SAP die Probleme dank der Hinweise aus der Community "weitgehend im Griff". Das betreffe auch weniger leistungsstarke Android-Smartphones, die Schwierigkeiten beim Öffnen der Datenbank der Kontaktdaten hatten.

    SAP hat die App und die dazugehörige Infrastruktur zusammen mit der Telekom-Tochter T-Systems entwickelt. Die Anwendung aus Deutschland werde inzwischen von Google und Apple als Referenz-Anwendung für Corona-Warn-Apps angesehen und habe damit auch über Europa hinaus Auswirkungen.

    Quelle: Corona-Warn-App wird um Symptome-Tagebuch erweitert | heise online
  • Neu

    EU zahlt angeblich 7 Millionen Euro an SAP und Telekom für Corona-Warn-App

    Bislang getrennte, nationale Corona-Warn-Apps sollen künftig gekoppelt werden. Dafür stellt die Europäische Kommission insgesamt 13 Millionen Euro bereit.

    Die Europäische Kommission gibt für den Aufbau einer EU-weiten Corona-Warn-Plattform laut einem Bericht der Wirtschaftswoche rund 13 Millionen Euro aus dem Notfallfonds ESI frei. Die Plattform soll ermöglichen, die bisher strikt getrennten nationalen Corona-Warn-Apps grenzüberschreitend zu nutzen.

    7 Millionen Euro fließen laut dem Bericht der Wirtschaftswoche bis Anfang 2021 für Entwicklung und Installation an die Konzerne SAP und Deutsche Telekom, weitere rund 3 Millionen Euro sind bis Ende 2021 für die Wartung vorgesehen. Zusätzliche 3 Millionen Euro liegen im Topf als Entwicklungskostenzuschüsse an EU-Länder bereit, die ihre Apps an die Warnplattform anschließen wollen.

    Entwicklungskosten von 68 Millionen Euro
    Die Entwicklung der deutschen Corona-Warn-App und der Betrieb der Infrastruktur werden bis Ende 2021 insgesamt rund 68 Millionen Euro kosten. Beim EU-Warn-Gateway ist der Aufwand für die beiden deutschen Konzerne wesentlich geringer. Die EU betreibt den Server selbst und es wird auch kein Call-Center dazu angeboten.

    Die Corona-Warn-App des Bundes wird an diesem Montag um zwei Funktionen erweitert. Zum einen können Positiv-Getestete freiwillig in einer Art Tagebuch Krankheitssymptome eintragen, um die Warnung von Kontakten noch präziser umsetzen zu können. Außerdem wird die App über die Grenzen Deutschlands hinaus in einigen europäischen Ländern funktionieren. Dafür war der Aufbau des EU Federation Gateway Service (EFGS) notwendig geworden. Dieses zentrale Gateway erspart den Aufbau von bilateralen Schnittstellen zwischen den jeweiligen Mitgliedsstaaten.

    Bald bis zu 16 nationale Apps gekoppelt
    Die deutsche App wurde mittlerweile rund 19,6 Millionen Mal heruntergeladen. Experten gehen davon aus, dass die Anwendung von rund 16 Millionen Menschen in Deutschland aktiv genutzt wird. Zuletzt hatten sich die täglichen Download-Zahlen auf rund 100 000 verdreifacht. Die neue Version 1.5 wird am Montagmittag in den App-Stores von Apple und Google erwartet.

    Mit dem Update tauschen im ersten Schritt die Apps aus Deutschland, Irland, und Italien Warnungen länderübergreifend die Daten aus. Weitere Staaten, darunter Dänemark, Lettland und Spanien wollen kurz darauf folgen, Länder wie Niederlande, Österreich, Polen und Tschechien voraussichtlich im November. Zum Jahresende könnten nach dem Bericht der Wirtschaftswoche bis zu 16 nationale Apps gekoppelt sein. Die Version 1.5 der deutschen Corona-App vollzieht die europäische Verknüpfung im Hintergrund: Nutzer müssen nichts tun, um den EU-Modus zu aktivieren. Nutzer in anderen Staaten müssen die Funktion teils selbst einschalten.

    Quelle: EU zahlt angeblich 7 Millionen Euro an SAP und Telekom für Corona-Warn-App | heise online
  • Neu

    Verkauf ist gestartet: dm verkauft Antikörper-Tests in Deutschland

    Nachdem Drogerie-Riese dm bereits einen Corona-PCR-Test in Österreich verkauft hat, folgt die deutsche Schwester mit einem Antikörper-Test. Das Unternehmen verkauft ab sofort über den hauseigenen Online-Shop ein Produkt von Hersteller Cerascreen.

    Der Corona-Antikörper-Test kostet 59,95 Euro (abzüglich der drei Prozent Mehrwertsteuer-Rabatt). Kunden erhalten den Test ausschließlich über den Online-Shop.

    Mit dem Antikörper-Test können Kunden prüfen, ob sie "Antikörper gegen das Coronavirus gebildet haben und der Kunde dementsprechend eine Infektion bereits durchlebt hat", sagt dm-Geschäftsführer Sebastian Bayer.

    Wie funktioniert der Antikörper-Test von Cerascreen?
    Grundsätzlich gilt: Der Test von dm soll eine bereits vergangene Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nachweisen. Dabei wird etwas Blut entnommen. Die Probe geht dann an ein Labor.

    Hersteller Cerascreen verspricht ein schnelles Ergebnis innerhalb von 12 bis 48 Stunden. In der Blutprobe des Verbrauchers sucht das Labor nach dem langlebigen igG-Antikörper, der laut Robert-Koch-Institut grundsätzlich nachweisen kann, dass eine Infektion mindestens zwei bis drei Wochen zurückliegt.

    Und so läuft der Test ab: Mit einer beigefügten Lanzette entnehmen Kunden die Blutprobe. Verbraucher müssen sich dafür lediglich leicht in die Fingerkuppe stechen. Ähnlich läuft ein HIV-Schnelltest und ein Blutzuckermessung ab. Die Blutprobe kommt in ein beigelegtes Röhrchen. In einem Rücksendeumschlag wird der Test an ein Partner-Labor zugeschickt.

    Um das Ergebnis zu erhalten, müssen Verbraucher sich zusätzlich auf der offiziellen Homepage von Cerascreen registrieren und Fragen beantworten. Nachdem sie den beigelegten Code des Antikörper-Tests angelegt haben, erhalten sie das Ergebnis digital übermittelt.

    In Österreich hatte dm als allererster Einzelhändler überhaupt einen Coronavirus-Test in den Verkauf gegeben. Anders als in Deutschland handelte es sich bei den Nachbarn um einen PCR-Test, der eine aktive Infektion nachweisen sollte. Für das Testkit veranschlagte dm Österreich einen Verkaufspreis von 119 Euro.

    Brauche ich einen Antikörper-Test?
    Ein Antikörper-Test, wie er von dm Deutschland verkauft wird, kann eine bereits abgeschlossene Infektion nachweisen. Er kann Gewissheit geben, dass eine Covid-19-Erkrankung vorlag.

    Gleichzeitig gilt allerdings, dass ein positiver Antikörpertest nicht auf eine Immunität hinweisen kann. Auch deshalb können Verbraucher diesen Test nicht als Nachweis auf Reisen oder in der Arbeit nutzen.

    "Es kann aber wahrscheinlich ein Hinweis darauf sein, dass Sie mit SARS-COV-2 infiziert waren", heißt es auf der Packungsbeilage.

    Ein PCR-Test wiederum prüft, ob eine aktuelle Infektion vorliegt. Weil das Labor lediglich nach igG-Antikörpern sucht, könnte der Test im Falle einer aktuellen Covid-19-Infektion negativ ausfallen, obwohl eine Infektion vorliegt.

    Wer sich also krank fühlt und Corona-Symptome aufweist, sollte unbedingt beim Gesundheitsamt nach einem PCR-Test nachfragen oder seinen Hausarzt telefonisch zu Rate ziehen. Neben dm haben bereits etliche Apotheken Antikörper-Tests im Angebot. Sie kosten ebenfalls zwischen 60 und 150 Euro.

    PCR-Tests können in Deutschland wiederum lediglich Labore, Ärzte und medizinisches Personal durchführen. So soll gewährleistet werden, dass der Test auch sorgfältig stattfindet. In vielen Bundesländern ist der PCR-Test – anders als der Antikörper-Test - kostenlos.

    Quelle: Verkauf ist gestartet: dm verkauft Antikörper-Tests in Deutschland - CHIP