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  • GoSoft schrieb:

    @freefloating Leider bringt Impfen sehr wenig. Die Geimpften sind nicht gegen die Mutationen geschützt, fühlen sich aber sicher, was zu unvorsichtigem Verhalten führt, was die Entstehung und Verbreitung von Mutationen beschleunigt.

    Nun ja, hier dreht sich dann aber die Sache im Kreis.
    Die (nicht von dir, sondern den Quellen) unterstellte Unachtsamkeit nach der Impfung wurde bisher noch nirgends irgendwo verifiziert.
    Dafür wird aber umgekehrt fest davon ausgegangen, das die Lockdown-Bürger sich zu 100% den Maßnahmen diszipliniert beugen.
    Merkst du das Problem?
    Beide Punkte sind einfach nicht mit Schwarz und weiss zu betrachten.

    Selbstverständlich gibt es schwarze Schafe unter den Geimpften, ich gehe aber davon aus, das (weit) über 90% sich der Situation bewusst sind und entsprechend agieren. Aktuell sind das nun auch erst einmal die Hochrisiko Gruppen (wird auch gerne aus der Gefahrenbetrachtung ausgeblendet).

    Viel höher sehe ich da die Dunkelziffer im Lockdown. Wenn sich alle an die seit Dezember geltenden Punkte halten würden (inklusive der Arbeitsplätze…), dann dürften die Zahlen nicht so hoch sein!
    Nun sind die Zahlen so wie sie sind und es soll weiter verschärft werden, ja was eigentlich? Ich gehe einmal am Tag einkaufen und evtl. Eine Runde spazieren. Das soll ich denn noch weiter einschränken? Den alleine ausgeführten Spaziergang mit einem netten Hörbuch?

    Für mich entscheidend bleibt es einen vernünftigen Weg im Umgang MIT dem Virus zu finden. Das GEGEN den Virus ist in der Bevölkerung scheinbar durchgefallen. Ansonsten wäre die Wirkung wie gesagt spürbar.

    Und dieser Weg ist es, dem dann auch eine Mutation egal ist. Der hält es im Rahmen, bis die nächsten Heilmittel auf dem Markt sind. Das sollte das Ziel sein.
  • Neu

    peterli schrieb:

    Ich denke schon dass man als geimpfter gegen Mutationen geschützt ist.
    Genau. Man sieht ja auch die ersten Impferfolge. Israel, Großbritannien, USA und das Department Moselle in Frankreich wo ich mich befinde, generell Frankreich lockern ihre Einschränkungen. Das Department Moselle in Frankreich mit einer Inzidenz von über 400 war lange Zeit Virusvariantengebiet wurde jetzt wieder zurückgestuft in Hochinzidenzgebiet. Wir haben jetzt einen Inzidenzwert von 188 und weiter fallend. Die Impfbereitschaft ist hier sehr groß. Wenn der Impfstoff genügend vorhanden ist, wird hier wird geimpft was das Zeug hält.

    Die Ausgangssperre Couvre-feu gennant ist auch in Frankreich sehr hart. Seit Oktober 2020 werden um 19 Uhr die Bürgersteige bis 5 Uhr morgens hochgeklappt. Ausserdem darf man sich nur im Umkreis von 10 km von seiner Wohnung aufhalten. Bei Nichtbeachtung winken sehr hohe Strafen.
    Die Geschäfte und andere Dienstleistungen wie Frisöre sind grösstententeils geöffnet ohne Testpflicht, ohne FFP2 Maske, normaler Mund Nasenschutz reicht aus, ich setzt mir aber trotzdem eine aus Deutschland importierte FFP2 Maske beim einkaufen auf, denn sicher ist sicher.. Ab den 19. Mai werden wieder Kinos und Theater, Cafes und Restaurants im Aussenbereich geöffnet und ab 9 Juni 2021 wird außer Diskotheken fast alles wieder geöffnet.

    Ich hoffe der ganze Coronaspuk hat nicht nur in Frankreich sondern weltweit bald eine Ende gefunden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von - Matthew - ()

  • Neu

    - Matthew - schrieb:

    Ich hoffe der ganze Coronaspuk hat nicht nur in Frankreich sondern weltweit bald eine Ende gefunden.
    Ein Ende wird es nicht geben.
    Wir werden einen Weg finden müssen wie wir mit dem Virus leben können.....
    Vergleichbare Krankheiten gibt es ja genug.....
  • Neu

    @GoSoft :)
    Impfen bringt eine ganze Menge. Ob nun speziell und auf Dauer im CoVid-Fall bleibt zukünftig noch dahin gestellt.
    Immerhin kann als sicher gelten, dass Impfen derzeit eine wirksame körpereigene Immunabwehr aufbaut, die bisher "noch" zumindest gegen schwere Krankheitsverläufe schützt.
    Dass Geimpfte aber potentiell nicht mehr ansteckend sein können, ist eine sehr schlichte Verallgemeinerung, die kein Virologe zu 100% unterschreiben würde. Das Ansteckungsrisiko ist lediglich - oder Gott sei Dank - (sehr) erheblich gemindert.

    @yuhu :)
    Bin in dieser deiner Argumentation ganz bei dir.
    Wenn ... dann...
    Beispiel gefällig
    Australier und vor allem meine geliebten Kiwis haben es doch vorgemacht. Mit rechtzeitigen Reaktionen, Disziplin, gegenseitiger Rücksichtnahme und allgemein akzeptierten und vor allem auch ein- und durchgehaltenen Maßnahmen - und das trotz bisher wesentlich geringerer Impfquoten als in Europa - haben die Mädels und Jungs dort die Situation weitgehend völlig unter Kontrolle. Sprich: 2021 eine Inzidenz zwischen 1 und max. 10, aktuell bei 2 ;)
    Man muss dabei auch bedenken, dass beide Nationen beileibe nicht aus Duckmäusern oder staatstreuen Bucklern bestehen ;)
    Aber sie sind, wie ich selbst des Öfteren erleben durfte, sehr pragmatisch und darauf bezogen sehr vernünftig, wenn es Not tut. Und genau das geht hier in Europa mehr und mehr vielen Leuten ab.
    Ach ja, und auch die Wirtschaftseinbußen in allen Schichten liegen dort weit unter den europäischen Zahlen.

    @peterli
    Bisher ist derzeit ein Geimpfter weitgehend geschützt.
    Allerdings schon weniger gegen die südafrikanische, bretonische sowie voraussichtlich die indische Variante, die teilweise den Impfschutz schon minimieren.
    Es bleibt nur die Hoffnung, dass innerhalb der nächsten 3-5 Jahre, in denen diese Pandemie mindestens global noch aktiv ist, sich keine noch virulenteren Mutationen entwickeln.
    Gerade Indien ist ja ein prima Pflaster für resistente wie multiresistente Keime, weshalb also nicht auch bei Virenfamlien wie CoVid.
    Von daher bezweifele ich stark, dass das CoVid-Virus in den nächsten Jahren bzw. Jahrzehnten komplett eliminiert werden kann.
    Denn bevor die Pandemie nicht weltweit im Griff ist, wird sie uns mit diversen Mutationen - ähnlich wie die Grippe - immer wieder heimsuchen.
    Aber vor diesen Gefahren kann man vmtl. ewig warnen ;)
    Ähnlich wie bei den Vorhersagen der zweiten, dritten und vmt. auch noch vierten Welle werden Menschen eher auf das Prinzip Hoffnung setzen, als Realitäten mal ins Auge zu blicken ;)
    @- Matthew -
    Deinen Optimismus teile ich so nicht, obwohl ich es mir sehr wünschen würde.
    Da Europa bis zum Herbst/Winter vmtl. nicht durchgeimpft sein wird, ist zumindest partiell dann mit einer vierten Welle zu rechnen.
    Wie stark diese 4. Welle dann ausfällt, wird im Wesentlichen davon abhängen, welche Verbreitungswege dem Virus bis dahin und darauf folgend zur Verfügung stehen und welche Mutationsvarianten dann schon in Europa Verbreitung gefunden haben.

    Insofern, yep, @ruderbernd :)
    Schönen Wochenanfang euch allen :)
    Cui bono? et ... Quis custodiet ipsos custodes? frei übersetzt: Wem nützt es? und ... Wer kontrolliert die Kontrolleure?

    Seltener online, dafür umso aktiver vs brown cancer

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von muesli ()