Bei Aldi verkauft: E-Bikes werden wegen defekter Bremsen zurückgerufen

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  • Bei Aldi verkauft: E-Bikes werden wegen defekter Bremsen zurückgerufen

    Ein bei Aldi Nord verkauftes E-Bike muss zurückgerufen werden. Sicherheitstechnische Mängel an den Bremsen machen das E-Bike unsicher für den Straßenverkehr - Besitzer sollten das Rad nicht mehr nutzen, bis es einer Reparatur unterzogen wurde. Wie Sie für kleines Geld hochwertige E-Bikes finden können, erklären wir Ihnen im Video.

    Aldi Nord verkaufte im Jahr 2016 in den Monaten März bis Juni das EPAC Elektro-Fahrrad (28 Zoll) der Marke Hansa, die zum Hersteller Prophete gehört. Aufgrund sicherheitstechnischer Probleme mit den Bremsen muss das E-Bike nun zurückgerufen werden, wie der Hersteller bekanntgab und auf Aushängen an Aldi Nord-Filialen zu lesen ist.

    Bei den betroffenen Hansa E-Bikes handelt es sich um Modelle mit der Artikelnummer 54486-0122 und der EAN: 29053421. Die Angaben finden Besitzer am Typenschild, welches am Rahmen des E-Bikes direkt über den Pedalen angebracht ist. Verkauft wurden die Bikes in allen Aldi Nord-Filialen.

    Prophete weist Käufer eindringlich darauf hin, dass das E-Bike nicht mehr gefahren werden sollte, bevor es nicht einer Verbesserung seitens des Hersteller unterzogen werden.

    Aldi Nord: E-Bike muss zurückgerufen werden - das müssen Käufer jetzt wissen
    Sollten Sie eines der betroffenen E-Bikes besitzen, bietet Prophete Ihnen an, das Rad kostenlos wieder in einen "sicherheitstechnisch einwandfreien Zustand" zu versetzen.

    Dafür können Sie sich unter der Telefonnummer 05242-41089699 mit dem Hersteller in Verbindung setzen - alternativ können Sie die Reparatur auch über die E-Mail-Adresse Hansa-E-Bike2016@prophete.de einfordern. Postalisch ist Prophete unter folgender Adresse erreichbar:

    Prophete GmbH u. Co. KG, Abteilung Kundenservice, Lindenstraße 50, 33378 Rheda-Wiedenbrück

    Einen Grund, wieso das vor über vier Jahren verkaufte Bike erst jetzt zurückgerufen wird, liefert der Hersteller indes nicht. Auch was genau der "sicherheitstechnische Mangel" an den Bremsen ist, wird nicht weiter ausgeführt.

    Quelle: Bei Aldi verkauft: E-Bikes werden wegen defekter Bremsen zurückgerufen - CHIP
  • Viele gehen zu sorglos mit E-Bikes um. Ein E-Bike je nach Kraft des Motors ist mit einem Mofa oder Roller vergleichbar, jedoch viel filigraner. Nicht umsonst passieren die meisten tödlichen Fahrradunfälle mit E-Bikes. Viele unterschätzen die Geschwindigkeit und die Bremswege. Eigentlich sollte man für E-Bikes wie für Mofas oder Roller einen Führerschein einführen oder zumindest jeder Käufer eines E-Bikes müsste einen Einführungskurs beim Verkäufer bekommen, bei dem er auf die Unteschiede zwischen einem normalen Fahrrad und einem E-Bike hingewiesen wird und bei dem er lernt, das Gefährt zu beherrschen. Bei uns in der Gegend gibt es viele Renter, welche die Fahrausweis fürs Auto abgeben und ein E-Bike kaufen. Die Folgen sind viele tödliche Unfälle durch diese Altersklasse. Eine neue gesetzliche Regelung für das Führen eines E-Bikes wäre dringend notwendig.
  • Naja die meisten E-Bike Unfälle geschehen eben weil die Geschwindigkeit nicht richtig eingeschätzt wird und zwar von den Autofahrern. Also wenn dringender Nachschulungsbedarf besteht, dann bei denen die den Lappen schon haben. Und es sind eben nicht nur die Rentner, sondern auch jüngere Menschen, die umgefahren werden, weil der Autofahrer überrascht war wie schnell die plötzlich da sind. Am besten alles drosseln, mit Auflagen versehen und verbieten, damit sich der Autofahrer nicht beeinträchtigt fühlt und wir uns an den schönen warmen Sommern erfreuen können.