Gefeuerter Angestellter sabotiert Auslieferung von FFP-Masken

  • Aussage

  • mad.de
  • 108 Aufrufe 3 Antworten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Gefeuerter Angestellter sabotiert Auslieferung von FFP-Masken

    Ein verärgerter ehemaliger Vizepräsident hackte sein eigenes Unternehmen und unterbrach die Auslieferung von FFP-Masken, indem er die elektronischen Aufzeichnungen sabotierte.

    Das amerikanische Federal Bureau of Invetigations (FBI) berichtet, dass Christopher Dobbins, Vice President von Stradis Healthcare, einem Verpackungsunternehmen für medizinische Geräte, die Auslieferung von FFP-Masken, Verbrauchsmaterialien und chirurgischen Kits sabotiert hat. Nach seiner Entlassung im März 2020 griff der 41-Jährige auf ein geheimes, gefälschtes Mitarbeiterkonto zu, das er erstellt hatte, als er noch bei Stradis beschäftigt war.

    Der Ex-Mitarbeiter konnte dann den geheimen Zugang zu den Systemen des Unternehmens aufrechterhalten, obwohl sein legitimes Konto gesperrt wurde.

    Dobbins machte sich daran, die elektronischen Aufzeichnungen von Stradis zu zerstören, indem er ein zweites Anwender-Konto anlegte und sowohl über 115.000 Aufzeichnungen bearbeitete als auch über 2.300 Einträge löschte.

    Laut FBI hat dieses Eindringen „die Versandprozesse des Unternehmens gestört , was zu Verzögerungen bei der Auslieferung dringend benötigter Schutzmasken an Gesundheitsdienstleister führte“, die versuchen, mit der COVID-19-Pandemie fertig zu werden.

    Die Aktionen von Dobbins führten nicht nur dazu, dass der Betrieb des Unternehmens im März zum Erliegen kam. Die Probleme hielten auch noch Monate später an, als Stradis versuchte, den Schaden zu beheben.

    Die FBI Atlanta Cyber Task Force sammelte Beweise, die zeigten, dass Dobbins hinter dem Hack steckte. Er bekannte sich im Juli 2020 schuldig, in den Computer eingedrungen zu sein, und wurde im Oktober 2020 zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.

    Quelle: Gefeuerter Angestellter sabotiert Auslieferung von FFP-Masken | ZDNet.de
  • Ich dachte immer die legen ihre Arbeitsverträge so aus, dass in jedem Fall eine Win Win Situation entsteht egal ob Sieg oder Rücktritt , also kein Grund zur Sabotage. Vizepräsident scheint doch ein hoher Posten zu sein, komisch das man den einfach feuern kann. Aber ist schon öfter passiert das gekränkte Egos Firmendaten geleakt haben, oder zum Sand im Getriebe wurden.
  • Wow nur ein Jahr Inhaftierung. Ich hätte mit deutlich mehr gerechnet. Zudem eine Geldstrafe in dreistelliger Millionenhöhe bzw alles an Privateigentum wegpfänden und zusätzlich 20000 Sozialstunden in einer Corona-Ambulanz. Das wäre deutlich eher angemessen.

    Eine juristische Prüfung auf billigendes Inkaufnehmen von Personenschäden mit potenzieller Todesfolge wäre auch denkbar gewesen; sag ich mal als Laie.