Was macht einen guten IT'ler aus?

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  • Was macht einen guten IT'ler aus?

    dieses Board hier hat 7-stellige Besucher- und 5-stellige Benutzerzahlen. Und alle (oder die meisten) halten sich vielleicht fuer fit im Bereich IT.
    Aber was macht einen guten IT'ler wirklich aus? Was sollte er koennen?
    Was ist weniger wichtig? Was benoetigt die Arbeitswelt? Welche Chancen raeumt ihr welchen IT-Themen in der Zukunft ein?
    Bin gespannt auf euer Feedback!!!
  • Ganz ganz wichtig ist ein breiter Rücken und gute Nerven. Es gibt Leute, die ziehen Pc-Pannen magisch an, weil sie sich einfach nur strohdumm anstellen. Naja, man sollte ein noch Geduld haben sowohl mit Menschen und Maschienen.
  • @ahörnchen löl ?!?

    Arbeitswelt ? :-> Fundierte Ausbildung ^^
    Was er können sollte ? IT ist soooo ein großes Gebiet , von Bio IT bis zum Stinknormalen Webdesigner alles dabei

    Zukunft ? wird wohl immer mehr in den berreich von user orientierten anwendungen gehen , noch interaktiver noch leichter zu bedienen ...
  • Genau,

    in erster Linie brauchen IT-ler ein dickes Fell und sehr sehr starke Nerven. Voll meiner Meinung, wenn die Leute bei mir anrufen und den Satz sagen "Die EDV geht nicht" da könnt ich immer ausflippen... Weil es zu 90% nicht die EDV ist sondern stink normale Bedienfehler von Benutzern sind. Aber sowas sieht natürlich ein DAU nicht ein, immer auf die anderen schieben, das ist das Einfachste... Achja und ich muss bereit sein, am Wochenende zu schuften bis der Arzt kommt, da viele Produktivumgebungen im laufenden Betrieb bei Updates, Migrationen... nicht angefasst werden.

    Was man in einer IT-Abteilung nicht gebrauchen kann, sind Leute die zwar mit ihrem Heim-PC gut klarkommen, aber keinerlei Verständnis für Client-Server Unternehmenslösungen oder Unternehmensweite Anwendungsbereitstellung haben.

    Solche Experten braucht man nicht, da heutzutage z.B. nur noch mit HDD-Images oder Terminals gearbeitet wird. Fällt also mal ein PC aus, dann setze ich mich nicht nen halben Tag hin und biege das Ding wieder zurecht, sondern habe in 20Minuten nen Image zurückgespielt.

    Auch Computerbastler, die meinen sie müssten jeden Computer übertakten und immer noch das letzte Fitzelchen Leistung rausholen sind auch nicht gefragt.

    Was man braucht ist logisches Denken und fundiertes Wissen über IT-Strukturen. Wenn mal ein Fehler auftreten sollte, dann muss ich in der Lage sein, diesen Fehler so weit wie möglich einzugrenzen. Ich kann bei einem Server, Switch oder Routerausfall nicht erst 5 andere Geräte über den Jordan jagen... Sowas nennt sich Havariemanagement. :rolleyes:

    Viele Leute meinen, wenn se nen HeimPC haben können se auch ein oder mehrere Server verwalten. Das sollten alle da draußen ganz schnell vergessen. Dem ist nämlich nicht so.

    Und wisst ihr woran man einen guten Admin erkennt:
    "Ein guter Admin ist der, den man nie merkt" :)

    cya
    [SIZE=1]Dumme Antworten sind rein zufällig und auf einen Fehler in der Speicherverwaltung zurückzuführen
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  • Hi ,

    Also ein guter IT'ler müsste die fachbegriffe wie z.B. FTP,HTTP,CD,PHP,C/C++ etc. kennen .
    Man müsste nen PC zusammen bauen können
    Und mann müsste mit einem PC SEHR gut umgehen können und Dinge
    ausprobieren und net glei nen neuen PC kaufen .
    Und vieles andere...

    MfG Frager

  • Also ein guter IT'ler müsste die fachbegriffe wie z.B. FTP,HTTP,CD,PHP,C/C++ etc. kennen .


    Der muss noch nen bisschen mehr als nur die Begriffe kennen! :rolleyes:


    Man müsste nen PC zusammen bauen können


    Gerade das muss man nicht können. Falls ein PC mal defekt sein sollte, dann wird der zur Reparatur geschickt, weil da noch Garantie drauf ist und so der Hersteller für den Ausfall aufkommen muss.

    cya :lego:
    [SIZE=1]Dumme Antworten sind rein zufällig und auf einen Fehler in der Speicherverwaltung zurückzuführen
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  • Ein guter ITler sollte vor allen Dingen Spaß an IT haben. Hört sich blöd an, ist aber so. Von einem ITler wird normalerweise verlangt, dass der Beruf auch sein Hobby ist und dass er schnell und gerne hilft. Wird man dem nicht gerecht, dann hat man nur Ärger.

    So wird der ITler halt in allen Filmen dargestellt und das erwartet man dann auch.

    Unsere IT-Abteilung wird dem nicht gerecht und hat daher erstens einen schlechten Ruf (zu recht) und zweitens ziemlich viel Ärger.
  • Uhm, wenn wir schon bei den IT Leuten sind, was ich z.B total dämlich finde bei den IT Leuten ist diese ständige "Ego Tour", die meisten meinen sie können alles, und wissen alles, sind total von sich selbst überzeugt, und wenn mal was nicht funktioniert, wird irgend eine "postapokalyptische" Theroie aufgestellt, die dann so ungefähr heißt "Ihr WIndows XP ist schuld daran das ihr Router nicht funktioniert, bitte formatieren" (nebenbei, das system ist z.B grad neu aufgesetzt, und, was hat die eigenständige hardware vom router mit bespielter router software mit der ebenfalls eigenständigen software vom Computer zu tun ?)

    Und solche Dinge meine ich....

    ICh denke wenn man die contras eines it´lers aufweist, kann man diese auch als verbesserungskritik auffasen, und an diesen Punkten arbeiten ^^
  • Wenn du anfängst an dir selbst zu zweifeln, ist direkt aus mit dir, dann zereissen dich deine Problemfälle in der Luft. Sicheres Auftreten ist die beste Methode. Auch wenn man mal nicht weiter weiss. Man kann sich immernoch bei Kollegen rat holen, aber der "Kunde" verlässt sich auf dein Urteilsvermögen.
    Wie würdest du reagieren wenn dein Arzt dir während (nicht vorher) einer Operation steckt, dass er sowas zu erstenmal sieht? *g
  • Marktscheffel schrieb:

    Uhm, wenn wir schon bei den IT Leuten sind, was ich z.B total dämlich finde bei den IT Leuten ist diese ständige "Ego Tour", die meisten meinen sie können alles


    Auch du darfst mich Gott nennen, so wie alle anderen an der Arbeit auch !!! :D :D :D :D

    Nee mal im Ernst, das kommt daher, dass IT'ler in den seltensten Fällen Zeit für irgendwelche dummen Benutzerprobleme haben ala

    - Hilfe meine Desktopsymbole haben sich 3mm nach rechts verschoben!
    - Meine Favoriten sind weg!
    - Ich hab mein Passwort vergessen!
    - Mein Internet funktioniert nicht!
    - Ich muss unbedingt was buntes für den Chef drucken!

    Türlich kommt da nen dummer Spruch. Ist doch alles Mehrarbeit. Es gibt wahrhaftig wichtigere Sachen. Wichtiger ist, dass alle Server, Raid-Systeme und Switche rund laufen. :rolleyes:

    Und das größte Problem ist, dass Normaloangestellte die IT nicht schätzen können. Wenn ich hier meinen Backbone abstelle, dann kann die Firma nach Hause gehen, dann ist Schicht im Schacht. Kostet mich nur nen müdes Lächeln. :cool:

    cya :lego:
    [SIZE=1]Dumme Antworten sind rein zufällig und auf einen Fehler in der Speicherverwaltung zurückzuführen
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  • chicken schrieb:

    ...Und das größte Problem ist, dass Normaloangestellte die IT nicht schätzen können. Wenn ich hier meinen Backbone abstelle, dann kann die Firma nach Hause gehen, dann ist Schicht im Schacht. Kostet mich nur nen müdes Lächeln. :cool:
    ...

    chicken, ich bin auch IT'ler und ich hasse solche Sprüche.
    Wenn der Hausmeister die Sicherungen rausdreht, dann kannst du mistamt allen anderen Kollegen nach Hause gehen.
    Die IT ist heute ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Firma, aber nur Mittel zum Zweck.

    Ich verstehe, dass Super-DAU-Leute einfach nervig sein können, keine Frage.
    Dass deine Server und Systeme laufen müssen und Prioritäts-Stufe 1 haben, ist auch keine Frage.

    Ich habe als externer IT'ler genügend mit IT-Abteilungen in Firmen zu tun und da hatte ich dieser Tage auch erlebt, wie ein Server-Admin (gewerbl. Berufsausbildung, abgebrochene MCSE und CNE-Lehrgänge) einen Entwicklungsingenieur (Dipl.-Ing. E-Technik, Soft- u. Hardwareentwickler) vor meinen Augen und Ohren als EDV-Volltrottel hingestellt hat. Ich hätte mir das nie bieten lassen!

    Ich bin immer dafür, man arbeitet mit allen Kollegen (bei mir: Kunden) so freundlich und hilfsbereit wie möglich zusammen. Kommt ein DAU mit einem geringwertigen Problem und ich habe gerade keine Zeit, dann delegiere ich es entweder an einen Mitarbeiter oder sage dem User, dass ich mich später darum kümmern werde, weil gerade dies und jenes eben Vorrang hat und lasse ihn nicht mit einem dummen Spruch stehen. Auch so kann man sich Respekt verschaffen.

    Letztendlich habe ich so in etlichen Firmen ein ganz gutes Verhältnis zu den Mitarbeitern, was sich dann auch in Aufträgen widerspiegelt. Ich selber habe z.B. keine Ahnung vom Steuerrecht und bin meiner Steuerberaterin immer dankbar, wenn sie mich auf Fehler und Säumnisse aufmerksam macht.

    Warum also nicht dem absoluten DAU mal einen Gefallen tun, wenn gerade Zeit ist und dafür bei ihm/ihr auch was gut haben?
  • Es ist aber nicht Sinn und Zweck, dem Kollegen die ganzen DAUs zuzuschieben nur weil du keine Zeit hast oder weil der DAU nerft. Der arme Kollege, der is ja am Abend fix und fertig! :rolleyes:

    Ich bin eigentlich auch ein sehr hilfsbereiter Mensch aber alles hat nunmal seine Grenzen. Ich habe auch nen dicken Fell aber irgendwann ist dann auch mal Schluss mit Lustig.

    Wenn jemand z.B. mal sein Passwort vergisst, dann ist das auch bei mir kein Hals- und Beinbruch. Wenn das aber innerhalb von 2 Wochen 3 mal passiert, dann werde ich schon sauer. Du könntest bei mir eine Person einstellen, die nur dafür zuständig ist, den Leuten das Passwort zurückzusetzen und den richtigen Novell-Kontext einzustellen. Dabei existiert das Novell-Netz schon seit 6 Jahren. Und die Mitarbeiter auch.

    Da machen wir hier Schulungen und und und... Alles für die Katz. Sowas Störrisches gegen Neues habe ich selten erlebt.

    Bei dir ist das was ganz Anderes, du bist womöglich selbstständig und lebst nunmal von deinen Kunden. Ich bin das nicht. Ich habe es tagtäglich mit dem Grauen persönlich zu tun. Ich arbeite in einer IT-Abteilung mit 6 Leuten, wobei 4 fürn Helpdesk und 2 für die Infrastruktur zuständig sind.

    Mittlerweile kann ich meine Uhr stellen und dir ca. 5min vorher sagen, wer gleich anrufen wird und was das Problem sein wird. Es sind nämlich immer die Gleichen.

    Und solche Leute machen mich fertig, da redest du gegen nen Baum, obwohl der hätte bestimmt besser zugehört. :rolleyes:

    BTW: Ich würde hier gerne mal unser WWW-Proxy-Protokoll posten!

    cya :lego:
    [SIZE=1]Dumme Antworten sind rein zufällig und auf einen Fehler in der Speicherverwaltung zurückzuführen
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  • chicken schrieb:

    Es ist aber nicht Sinn und Zweck, dem Kollegen die ganzen DAUs zuzuschieben nur weil du keine Zeit hast oder weil der DAU nerft. Der arme Kollege, der is ja am Abend fix und fertig! :rolleyes:
    ...

    Nee, Mann - ich bin der Boss und kann das entscheiden.
    Im Ernst, wenn ich gerade Zeit habe, weise ich niemanden ab.

    Dass es genügend Unbelehrbare gibt, kenne ich auch. Manche jedoch von denen brauchen den gewissen KLICK-Effekt und sie verstehen dann künftig mehr davon. Für die Super-Noobs dagegen ist noch kein Kraut gewachsen.

    Aber ich gebe dir recht: solange der Kunde dafür zahlt, macht mir das auch weniger aus als dir Festangestellten! ;)
  • Doc Lion schrieb:

    Manche jedoch von denen brauchen den gewissen KLICK-Effekt und sie verstehen dann künftig mehr davon. Für die Super-Noobs dagegen ist noch kein Kraut gewachsen.


    Da gebe ich dir voll und ganz Recht, aber wie machst du das mit dem Klick-Effekt. Ich bin hier nur von Super-Noobs umgeben, vielleicht schaffe ich es aber noch ein paar umzupoolen.

    Doc Lion schrieb:


    Aber ich gebe dir recht: solange der Kunde dafür zahlt, macht mir das auch weniger aus als dir Festangestellten! ;)


    Ja das ist die richtige Einstellung. Aber bei mir geht das so schlecht. Naja ich tröste mich immer damit, dass ich für eine funktionierende IT-Struktur bezahlt werde und nicht dafür, dass ich mich mit DAUs rumärgern muss.

    Aber zum Glück hab ich nen Display-Telefon. :D :D :D

    cya :lego:
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  • chicken schrieb:

    Da gebe ich dir voll und ganz Recht, aber wie machst du das mit dem Klick-Effekt. ...

    Nun ja, ich habe schon früher Schulungen für ziemliche blutige Nixwisser gemacht: Einführungen in PC, Windows, Standard-Anwendungen.

    Da bekommt man mit der Zeit mit, WIESO die Leute Probleme haben. Bei den meisten sind es Hemmungen, Technikangst und mangelndes Selbsbewusstsein über die eigenen Fähigkeiten.

    Viele Anwender bekommen in Schulungen zum einen zu schnell und zum anderen zu theoretisch eine Lektion 'verpasst'. Ausserdem dauern Schulungen oft den ganzen Tag, was absoluter Quark ist. Maximal zwei Stunden am Stück, danach mindestens einen Tag Pause.

    Dann versuche ich immer, den Anwendern praxis-bezogene, plausible Beispiele zu geben. Nach theoretisch-allgemeiner Einführung sofort die Umsetzung, wie der Anwender das selber machen kann.

    Der Effekt ist oft erstaunlich. Manch ein 'Schüler' kommt nach Tagen freudestrahlend an und erzählt mir dann, wie toll das Programm wäre und was er/sie alles schon herausgefunden habe --> der >>KLICK<< eben.

    Bei anderen PC-Nutzern ist leider fast jede Mühe, nebst einfühlender Einzelschulung, für die Katz! Gibt es auch - leider. Ausgerechnet solche machen aber oft viel Arbeit, da sie trotzdem meinen, alles zu beherrschen. Denen kann man sich nur erwehren, in dem man alles an Rechten entzieht, was nur geht.

    Hab schon einen Super-DAU erlebt, der ein RAM-Modul aus einem PC rausnahm und in einen anderen PC steckte (seinen), weil er halt mehr Speicher brauchte.
    Danach beschwerte er sich über MICH (!!!), weil beide PCs nicht mehr liefen. Na ja, RAM-BUS Mainbaords brauchen halt immer eine paarweise Bestückung. Weder eins noch drei sondern zwei oder vier Module.

    Und oft sind es auch die älteren Chefs, die unbedingt alle Zugriffsrechte wollen, und dann mal kurz-und-schmerzlos ein Server-Verzeichnis löschen. Sich aber hernach beschweren, wo die Daten wären. Was will man da machen? In kleineren Betrieben wollen die Bosse das so haben!
  • Ich glaube, was in eurem Dialog im Hintergrund mitschwingt, ist das wichtigste.

    Ein ITler ist, wenn er mit Kunden zu tun hat, ein Dienstleister. Das bedeutet, dass er zum einen möglichst viel Fachwissen haben sollte, zum anderen sollte er aber auch das Gefühl haben, wie man mit den "Kunden" umgehen muss. Auch die Arbeitskollegen im Betrieb sind für den ITler "Kunden", wenn er deren Computer am laufen halten muss.

    Er muss den Kunden zeigen, dass sie wichtig sind. Wenn die Kunden selber rumprobieren, darf er ihnen nicht zeigen wie schwachsinnig das ist (obwohl es so ist) indem er ihnen zeigt, wie dumm sie doch sind. Die Kunden müssen sich verstanden fühlen.

    Ich habe einen Kollegen, der privat immer an seinem Rechner rumdoktort, wenn etwas nicht läuft. In den meisten Fällen macht er dann alles zu Schrott und ich kann alles von Grund auf neu aufbauen angefangen mit Neuinstallation des BS. Aber wenn in einem von 10 Fällen mal was klappt, dann ist er stolz wie Oskar. So sind die Menschen halt.

    Also muss man ein dickes Fell haben, sich die Tipps von den Amateur-ITlern, die neben einem stehen anhören und das beste draus machen.