Pädophiler

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  • Hi.

    Ich wollte fragen was passiert eigentlich wenn man wen anzeigt der Kinderpornographie auf seinem Rechner hat?

    Eine gute Freundin von mir (chatmäßig) hat auf dem Rechner ihres Vaters Kinderpornos gefunden.

    Bloß sie hat eine riesen angst dass er ihr was antut wenn sie ihn anzeigt. Weil sie wurde mittlerweile schon öfter von ihrem Dad verprügelt und offenbar auch schon einmal Missbraucht.

    Was passiert genau wenn sie ihn jetzt anzeigen würde? Würde er sofort in U-Haft kommen oder könnten sie ihm bis zum tag der Verhandlung nix tun?
    [SIZE="2"]Vampi Airlines - Wir buchen, Sie fluchen!
    Einigkeit und Recht auf Freizeit!
    Achtung: Da ich nicht jeden Tag online bin können diverse Verteilungen schonmal ein paar Tage brauchen.[/SIZE]
  • Derbe Story!!

    wenn Sie Anzeige erstattet, glaube ich auf jedenfall, dass Sie dann auch nen Schutz bekommt. Schlimmer kanns ja wohl nimmer kommen. Für Sie kanns nur besser werden wenn Sie Anzeige erstattet. Denke auch dass Sie vom Jugendamt ne Wohnung bekommen würde, vorrausgesetzt sie ist schon 16 und wird vom Jugendamt selbstständig eingestuft. Würd mich da mal erkundigen.
    [SIZE=1]Als Hirte erlaube mir, zu dienen mein Vater dir
    Deine Macht reichst du uns durch deine Hand
    Diese verbindet uns wie ein heiliges Band
    Wir waten durch ein Meer von Blut
    gibt uns dafür Kraft und Mut
    E nomine patres, et filii, et spiritu sancti[/SIZE]
  • Wen das stimmt, ab in U-Haft mit so einem Geisteskranken!

    Sollte er auch noch seine Tochter missbraucht haben, ist das wirklich ein Schwein, auf den das Mädchen keinerlei Rücksicht nehmen sollte.

    Was sagt denn deren Mutter dazu? Hat sie jemand, bei dem sie unterkommen könnte? Am besten gleich an die Kripo wenden, Sittendezernat wohl. Oder zu einem Anwalt gehen. Den Vater nicht vorab warnen oder kritisieren, sonst löscht er die Schweinereien, bevor die Bullen den PC als Beweismittel sichern können.

    Pädophile sind Geisteskranke, die man wegsperren muss. Mir kann auch keiner erzählen, dass Pädophilie heilbar wäre. Solange so jemand auch nur die geringste Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt, gehört er weggeschlossen!

    Und die eigene Tochter zu missbrauchen ist das Allerletzte!
  • also das mit der kinderpornografie ist ja schon schlimm genug, aber da er seine auch tochter misshandelt und schlimmeres sollte man auf jeden fall handeln. zunächst wäre es ratsam sich an entsprechende einrichtungen zu wenden, die einem ratend zur seite stehen, was in einem solchen akuten fall zu tun ist (zb jugendamt, telefonseelsorge, internetrecherche nach hilfe-anlaufstellen etc). ist ja schliesslich ein heikles thema wenn es sich um den eigenen vater handelt. auf jeden fall sollte bzw muss etwas unternommen werden.

    allerdings und das gebe ich zu bedenken, da ich mehrjährige chaterfahrung habe, sollte man sehr vorsichtig sein mit dem was sich im chat so abspielt und was man erzählt bekommt. ich habe die erfahrung gemacht, dass es selten der wahrheit entspricht. auf der anderen seite kann es natürlich auch sein, dass gerade personen die von solchen misshandlungen betroffen sind, sich in die anonymität des internet bzw. chats flüchten.

    tja schwierige sachlage und sollte entsprechend sensibel behandelt werden.
  • Doc Lion schrieb:

    Wen das stimmt, ab in U-Haft mit so einem Geisteskranken!

    Sollte er auch noch seine Tochter missbraucht haben, ist das wirklich ein Schwein, auf den das Mädchen keinerlei Rücksicht nehmen sollte.

    Was sagt denn deren Mutter dazu? Hat sie jemand, bei dem sie unterkommen könnte? Am besten gleich an die Kripo wenden, Sittendezernat wohl. Oder zu einem Anwalt gehen. Den Vater nicht vorab warnen oder kritisieren, sonst löscht er die Schweinereien, bevor die Bullen den PC als Beweismittel sichern können.

    Pädophile sind Geisteskranke, die man wegsperren muss. Mir kann auch keiner erzählen, dass Pädophilie heilbar wäre. Solange so jemand auch nur die geringste Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt, gehört er weggeschlossen!

    Und die eigene Tochter zu missbrauchen ist das Allerletzte!



    @Doc Lion

    Fachärtze sagen ja auch nicht, dass das heilbar ist. Nur halbwegs kontrollieren kann man das...

    @all

    Es ist einfacher gesagt, den Vater anzuzeigen. Ne Freundin von mir hatte auch grosse Probs damit. Er kam aber sofort in die U-Haft und dann für 2 Jahren in Knast und dort wurde er fast umgebracht...

    Ausgleichende Gerechtigkeit? Genugtuhung?

    Egal. Sowas sollte man aber schon als krank -> wie psychische (richtig geschrieben?) Krankheit ansehen.

    MfG
  • ktm-world schrieb:

    @Doc Lion

    Fachärtze sagen ja auch nicht, dass das heilbar ist. Nur halbwegs kontrollieren kann man das...
    ...

    @ktm-world:
    Eben, du schreibst es selber: halbwegs kontrollierbar.
    Im Gegensatz zu anderen Bereichen der Medizin, hat sich die Neurologie-Psychiatrie nicht nennenswert weiterentwickelt in den letzten Jahrzehnten.

    Da (Verhaltens-)Psychologie so ein bisschen mein Hobby ist, beschäftige ich mich auch mit der verwandten Psychiatrie. Fakt ist, man weiss bis heute nicht, wie man geistige Fehlhaltungen (z.B. Pädophilie) korrigieren kann. Es gibt Lusthemmer, Hormontherapien, Sedativa und anderes. Die bekämpfen aber nur ansatzweise die Symptome, niemals jedoch die Ursachen.

    Wer von uns Männern findet eine junge 'Lolita' mit knackiger Figur und sexy Kleidung nicht aufreizend? Höchstens ein Kastrierter! Die Ratio befiehlt jedoch ganz klar, gewisse Grenzen nicht zu überschreiten, schon gar nicht bei Minderjährigen oder gar den eigenen Kindern. Diese sogenannten 'Lusttäter' beginnen irgendwann zum ersten Mal mit einer strafbaren sexuellen Tat. Ist dieses Hemmnis erstmal gefallen, wird der so Veranlagte in immer kürzeren Abständen und immer häufiger das Verlangen nach Stillung seines 'Bedürfnisses' hegen. Ein fatale Spirale nimmt so ihren Lauf.

    Wird ein Täter geschnappt, erfolgt meistens eine Psychotherapie. Wenn man sich erstens anschaut, welche bescheuerten Methoden da angewandt werden und zweitens bedenkt, dass ein halbwegs intelligenter Täter schnell herausfindet, was er zu antworten hat, dann verwundert die überaus hohe Rückfallquote nach der Straf- oder Klinikentlassung nicht mehr!

    Wenn ein überführter Kindesvergewaltiger, wie von ktm-world geschildert, nur zwei Jahre Haft bekommt, ist das lächerlich angesichts der psychischen Folgen für das Opfer, welches oft viele, viele Jahre an den Nachwirkungen leidet. Aber noch immer gilt in unserem Land, dass Vermögensschäden härter bestraft werden als Personenschäden.

    Solange also keinem dieser Sexualstraftäter zweifelsfrei eine dauerhafte Korrektur seines geistigen Fehlverhaltens bescheinigt werden kann, solange muss so jemand unter Verschluss bleiben. Die oftmals übereilten und hanebüchenen Untersuchungsergebnisse der Psychiatrie zur angeblichen Gesundung sind meistens ein Wust unausgegorenrer Arroganz. Und hinterher, bei einem Rückfalltäter, sucht man dann stotternd nach Ausreden, die es nicht geben kann!

    Dass Kinderschänder in Gefängnissen am untersten Ende der Knasthierarchie stehen, sollte all denen zu denken geben, die immer noch oder planen, Sexualstraftaten an Mindejährigen zu verüben. Mitleid habe ich da keines.
  • Primax schrieb:

    Pädophile gehören hingerichtet oder kastriert
    ...

    Dafür gab's postwendend die erste Verwarnung! Auch wenn ich das Forum nicht moderiere. Ich war mal so frei.
    Auch das Posten des Links zu den kranken Typen der Girl-Lover halte ich für unangebracht!

    CSIoli wird dir schon noch heimleuchten! :(
  • Primax schrieb:

    Pädophile gehören hingerichtet oder kastriert


    Also ich finde auch, das Pädophile kranke Leute sind, vor denen wir unsere Kinder (bzw unsere Zukünftigen) schützen müssen.
    Nur was ist das so eine Aussage, sie gehören hingerichtet und kastriert, du kannst dich mit Bush an eine Wand stellen, der bringt auch alles um, was nicht in sein Weltbild passt. :fuck:
    Aber wie ihr alle schon gesagt habt, sie sind krank, also haben sie eine Krankheit, und diese haben sie sich bestimmt nicht selber ausgewählt. Es ist ein Fehler in der sexuellen Empfindung, wie Schwule es auch haben (was nicht heißen soll das ich schwule nicht akzeptiere oder für schlechtere Menschen halte), Pädophile lieben halt Kinder. Es gibt viele die leiden unter der Krankheit und viele melden sich selbst beim Psychater an, viele nicht, weil sie genau die Angst vor der Missachtung von den Mitmenschen haben.
    Natürlich finde ich Leute die sich an den eigenen oder anderen Kinder vergreifen auch krank und müssen auch bestraft werden. Aber ich finde man sollte nicht vergessen, das die eine Krankheit haben, von der sie selber wahrscheinlich geheilt werden wollen.

    so long
    Flinky
    Natürlich führe ich Selbstgespräche - dann weiss ich wenigstens, dass ich mich mit einem gebildeten Menschen unterhalte.
  • Flinky schrieb:

    ...Pädophile lieben halt Kinder.
    ...

    Ich liebe auch Kinder, noch viel mehr meinen eigenen Sohn. Wenn ich Anzeigen sehe, wie 'Wohnung nur an kinderloses Ehepaar zu vermieten' oder 'Spielen im Hof verboten', kommt bei mir der Ärger hoch.

    Aber Kinder sexuell zu missbrauchen, hat nichts mit Liebe zu tun. Die Typen, die auf kleine Jungs oder Mädchen stehen, sind nur GEIL. Viele von denen sind sogar so gestört, dass sie nur Lust empfinden, wenn sie diesen Kindern absichtlich Schmerzen zufügen. Diese gehirnlichen Störungen sind natürlich oft in eigenen Kindheitserlebnissen begründet, aber nicht immer. Und viele dieser Perversen wollen gar nicht 'geheilt' werden.

    Todesstrafe oder Kastration sind sicher keine Mittel unserer Demokratie, aber sichere Unterbingung zum Schutz der Gesellschaft allemal.

    @ matz0569: CSIoli ist wegen des Links schon informiert.
  • .....ihr seht das alles nur vom Standpunkt eines Nicht-Betroffenen und gebt Tips, die von Eurer Sichtweise (allgemeines Rechts und Unrechtsempfinden)her glasklar sind. Keiner hier von den threads macht sich die Mühe auch nur ein Stück weit die Opfer zu verstehen....

    Mißbrauchsopfer (speziell bei Mißbrauch durch den Vater) fühlen sich immernoch als Tochter oder Sohn und lieben Ihren Vater trotz solcher Verbrechen!
    Nicht selten sehen sie das Verhalten Ihres Vaters als "Ausrutscher" an in der hoffnung es geschieht nie wieder und alles wird wieder normal! Und dann kommen sie wieder, diese Szenen, wenn die Mutter mal wieder nicht zu Hause ist oder man gerade duschen will, beim Fernseh gucken etc., wo man den widerwärtigen Geruch des Vaters immer näher rücken sieht! Du zitterst bis zu dem Moment bis die Tür aufgeht und hoffst er geht vorbei, doch innerlich weißt Du es schon, da es sich jedesmal so abspielt, was geschehen wird....

    ....Nun kommt der eigene Schutzmechanismus ins Spiel, man steht es unter wimmern durch als ob es eine Spritze vom Arzt wäre oder ein Zahn gezogen würde.......dazu kommt noch die Verdrängungstaktik, viele Opfer (vor allem Mißbrauch in der Kindheit) können sich kaum noch genau an den Tathergang erinnern. Aber das ist auch egal, denn man weiß, das es nicht gut sein konnte, auch wenn man sehr jung war. Verdrängung schützt in dem Fall das Gehirn, um mit dem innern Konflikt umgehen zu können.........

    ....und trotzdem liebt man seinen Veter nach wie vor, weil man einfach einen Vater brauch. Also allein aus reinem Egoismus und vor allem Verlustängsten, tuen sich sehr viele Opfer schwer, die Polizei einzuschalten.
    Bedingt wird das ganze natürlich noch durch die einschlägige Erziehung der Eltern, welche das Kind in diese Abhängigkeit und Selbstbewustseinslosigkeit hereinerziehen.............

    OMG ich das könnte so ewig weiter gehen, ich will hier auch nicht nerven, aber ihr stellt euch das viel zu einfach vor. Einfach mal zur Polizei latschen und alles wird wieder gut. Man muß sich klar werden, sich mit aller Konsequenz von seiner Familie zu trennen (meist will die eigene Mutter sogar von der ganzen Sache gar nichts wissen und schaut jedesmal weg, da sie selbst zu schwach und abhängig sind von ihrem "Göttergatten").
    Hat man das geschafft bleiben noch die Depressionen, die Selbstzweifel und Ängste.Du benötigst ein Leben lang!!! psichatrische Betreuung. Du wirst niewieder "geheilt" werden können! (Jeder Psychiater wird dir das bestätigen können) Es gibt kein Mittel dagegen, sondern nur unterstützende Maßnahmen um sein Leben zu lindern.


    "Ein einfaches Mittel wäre zu verzeien, so paradox es auch klingt" (übrigens eine Ärzteaussage). Ist natürlich von Fall zu Fall abhängig. Jedoch in diesem speziellen Fall(mehrjähriger Mißbrauch durch Vater an der Tochter) wurde genau das einmal empfohlen.....DAS SOLL KEINE UNIVERSAL LÖSUNG SEIN weiß Gott nicht! Ich wollte nur zeigen, daß es ganz ander Möglichkeiten gibt als die Naheliegensten.

    Der erste Schritt ist also nicht zur Polizei, sondern zu kompetenten Psychologen, welche den richtigen Weg zusammen mit der betroffenen Person herausfinden......

    In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, ein Vergewaltiger ist vielleicht 4 Jahre im Knast. Ein Vergewaltigungsopfer ist sein gesamtes restliches Leben lang vergewaltigt!.........Deutschland mein geliebter Rechtsstaat! ;(


    Wooootage
  • Wooootage schrieb:

    ..... Keiner hier von den threads macht sich die Mühe auch nur ein Stück weit die Opfer zu verstehen....
    ...

    In diesem Thread ging es bislang eher um eine gerechte Bestrafung und den Schutz der Gesellschaft vor solchen Verbrechern.

    @ Wooootage:
    Dein Bericht liest sich so, als wärest du selbst Betroffene(r). Ich kann das, obwohl selbst unbehelligt, gut nachvollziehen, wie demütigend ein jahrelanger Missbrauch seitens eines nahen Verwandten, wie des Vaters, sein muss. Ein Lebe in Angst und Furcht und niemand, der einem hilft. Dazu die permanenten Einschüchterungen und Schuldzuweisungen des Täters. Den Ekel, die Abscheu, die Verzweiflung ist wohl unendlich.

    Dazu eine Mutter, die wegschaut oder manchmal sogar dabei ist. Für mich sind das unfassbare Greueltaten, die viel zu milde bestraft werden. Jeder Einbrecher in leere Büroräume bekommt 5 oder 6 jahre Knast - ein Kinderschänder, der jahrelang und skrupellos seinen verqueren Neigungen nachging, wird dagegen nicht nennenswert bestraft. Und leider oftmals als 'geheilt' nach wenigen Jahren betrachtet.

    Unser Staat reagiert hier seitens der Legislative viel zu schwach und nicht auf die Opfer und die Folgen für sie fixiert. Mir ist klar, dass nur eine Langzeittherapie und evtl. ein liebevoller Partner oder verständisvolle Freunde/Angehörige über diesen langwierigen Weg der Aufarbeitung begleiten können.

    Trotz alledem befürworte ich eine sofortige Trennung von Täter und Opfer durch eine Anzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft. Gleichzeitig sollte aber, wie Wooootage fordert, eine psychologische Betreuung der Opfer erfolgen.

    Ich bin selber Vater und kann mir überhaupt nicht vorstellen, was einen Elternteil dazu bewegt, sein eigenes Kind sexuell zu missbrauchen. Wo bleibt da die eigene Ratio? Man kann doch als Vater stolz auf eine hübsche Tochter oder einen wohlgeratenen Soh sein!

    Eine bittere Sache fällt mir dennoch dazu ein:
    Leider machen unseriöse Anwälte und egoistische Mütter bei Scheidungen mittlerweile zu häufig den Vorwurf des Kindesmissbrauchs gegenüber dem Vater, um das alleinige Sorgerecht zu erhalten. Vereine, wie Wildwasser e.V., die sich eigentlich für den Schutz missbrauchter Kinder sehen, nehmen viel zu leichtfertig mütterliche Vorwürfe für bare Münze und fertigen, ohne die entsprechende Ausbildung zu besitzen, 'Gutachten' an, die das Papier nicht wert sind. Allerdings lassen sich Jugendämter und auch Gerichte oft ungeprüft von solch obskuren Gutachen davon überzeugen, dass ein angeblicher Missbrauch vorliegt. Nach oft jahrelangem Rechtsstreit und der gerichtlichen Feststellung der Unhaltbarkeit der Vorwürfe dürfen die Väter dann dennoch ihre Kinder nicht sehen, weil es angeblich durch das jahrelange (ungerechtfertigte) Besuchsverbot für die Kinder psychisch nicht gut wäre, den Vater jetzt wieder direkt zu sehen. Absoluter Quatsch!

    Mich wundert, dass Jugendämter hier das 'angebliche' Kindeswohl in den Vordergrund stellen, sie aber bei den wirklichen Missbrauchsopfern kaum tätig werden und lieber wegschauen. Frauen, die ihre Männer auf diese Weise bewusst ungerechtfertigt beschuldigen, erhalten höchstens eine Geldstrafe.

    Schade, dass scheidungswillige Frauen zunehmend Schindluder mit dem angeblichen väterlichen Missbrauch von Kindern treiben, zur egositischen Durchsetzung ihrer Ziele. Wenn nur ein WIRKLICHES Opfer dadurch unbeachtet und der Täter unbestraft bleibt, ist das unhaltbar. Durch immer mehr solch bewusster Falschbeschuldigungen entsteht ein Misstrauensklima, in dem es echte Opfer immer schwerer haben, Glauben zu finden für ihre wahren Erlebnisse. Leider!

    Lasst uns daher auch unsere Kinder stärken im Selbstbewusstsein und dem Wissen, dass die Täter und nicht die Opfer die Schuldigen sind. An der Schule meines Sohnes findet demnächst ein Präventionskurs für Kinder statt. Dabei geht es auch um die kindlichen Opfer sexuellen Missbrauchs. 20 % nur sind Fremdtäter, der riesige Rest von 80 % kommmt aus dem familiären, verwandschaftlichen oder nachbarschaftlichen Milieu.
  • Wooootage schrieb:

    .....ihr seht das alles nur vom Standpunkt eines Nicht-Betroffenen und gebt Tips, die von Eurer Sichtweise (allgemeines Rechts und Unrechtsempfinden)her glasklar sind. Keiner hier von den threads macht sich die Mühe auch nur ein Stück weit die Opfer zu verstehen....

    Mißbrauchsopfer (speziell bei Mißbrauch durch den Vater) fühlen sich immernoch als Tochter oder Sohn und lieben Ihren Vater trotz solcher Verbrechen!
    Nicht selten sehen sie das Verhalten Ihres Vaters als "Ausrutscher" an in der hoffnung es geschieht nie wieder und alles wird wieder normal! Und dann kommen sie wieder, diese Szenen, wenn die Mutter mal wieder nicht zu Hause ist oder man gerade duschen will, beim Fernseh gucken etc., wo man den widerwärtigen Geruch des Vaters immer näher rücken sieht! Du zitterst bis zu dem Moment bis die Tür aufgeht und hoffst er geht vorbei, doch innerlich weißt Du es schon, da es sich jedesmal so abspielt, was geschehen wird....

    ....Nun kommt der eigene Schutzmechanismus ins Spiel, man steht es unter wimmern durch als ob es eine Spritze vom Arzt wäre oder ein Zahn gezogen würde.......dazu kommt noch die Verdrängungstaktik, viele Opfer (vor allem Mißbrauch in der Kindheit) können sich kaum noch genau an den Tathergang erinnern. Aber das ist auch egal, denn man weiß, das es nicht gut sein konnte, auch wenn man sehr jung war. Verdrängung schützt in dem Fall das Gehirn, um mit dem innern Konflikt umgehen zu können.........

    ....und trotzdem liebt man seinen Veter nach wie vor, weil man einfach einen Vater brauch. Also allein aus reinem Egoismus und vor allem Verlustängsten, tuen sich sehr viele Opfer schwer, die Polizei einzuschalten.
    Bedingt wird das ganze natürlich noch durch die einschlägige Erziehung der Eltern, welche das Kind in diese Abhängigkeit und Selbstbewustseinslosigkeit hereinerziehen.............

    OMG ich das könnte so ewig weiter gehen, ich will hier auch nicht nerven, aber ihr stellt euch das viel zu einfach vor. Einfach mal zur Polizei latschen und alles wird wieder gut. Man muß sich klar werden, sich mit aller Konsequenz von seiner Familie zu trennen (meist will die eigene Mutter sogar von der ganzen Sache gar nichts wissen und schaut jedesmal weg, da sie selbst zu schwach und abhängig sind von ihrem "Göttergatten").
    Hat man das geschafft bleiben noch die Depressionen, die Selbstzweifel und Ängste.Du benötigst ein Leben lang!!! psichatrische Betreuung. Du wirst niewieder "geheilt" werden können! (Jeder Psychiater wird dir das bestätigen können) Es gibt kein Mittel dagegen, sondern nur unterstützende Maßnahmen um sein Leben zu lindern.


    "Ein einfaches Mittel wäre zu verzeien, so paradox es auch klingt" (übrigens eine Ärzteaussage). Ist natürlich von Fall zu Fall abhängig. Jedoch in diesem speziellen Fall(mehrjähriger Mißbrauch durch Vater an der Tochter) wurde genau das einmal empfohlen.....DAS SOLL KEINE UNIVERSAL LÖSUNG SEIN weiß Gott nicht! Ich wollte nur zeigen, daß es ganz ander Möglichkeiten gibt als die Naheliegensten.

    Der erste Schritt ist also nicht zur Polizei, sondern zu kompetenten Psychologen, welche den richtigen Weg zusammen mit der betroffenen Person herausfinden......

    In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, ein Vergewaltiger ist vielleicht 4 Jahre im Knast. Ein Vergewaltigungsopfer ist sein gesamtes restliches Leben lang vergewaltigt!.........Deutschland mein geliebter Rechtsstaat! ;(


    Wooootage


    Sorry, aber das kann ich so nicht stehen lassen.

    Also ich habe meinen Beitrag nach meinen Eindrücken und Wissen (von meiner Freundin) geschrieben.

    Auch deine These: "Mißbrauchsopfer (speziell bei Mißbrauch durch den Vater) fühlen sich immernoch als Tochter oder Sohn und lieben Ihren Vater trotz solcher Verbrechen!" definitiv nicht. Einige wünschen den Vater/Mutter/Onkel den Tod...

    Allerdings kann man nichts verallgemeinern. Solltest du Erfahrungen im Freundeskreis oder sogar persönlich gemacht haben, die so sind, wie du sie nieder schreibst, dann kannst trotzdem genau so wenig wie ich nicht verallgemeinern.

    Trotzdem schönen Abend noch

    MFG