Angepinnt Schreibt eure schönsten Liebesgedichte auf:

  • TIPP

  • Flinky
  • 43746 Aufrufe 295 Antworten

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Ich kann's nicht fassen, nicht glauben;
    Es hat ein Traum mich berückt:
    Wie hätt' er doch unter allen
    Mich Arme erhöht und beglückt?

    Mir war's, er habe gesprochen:
    "Ich bin auf ewig dein";
    Mir war's - ich träume noch immer,
    Es kann ja nimmer so sein.

    O lass im Traume mich sterben,
    Gewieget an seiner Brust,
    Den seligsten Tod mich schlürfen
    In Tränen unendlicher Lust!

    Adelbert von Chamisso
  • das ist von mir...

    du weißt es nicht . . .

    weißt du noch?
    wir haben uns so gut verstanden.
    wir haben geredet.
    wir haben gelacht.
    du hast mich getröstet.
    und als ich angst hatte hast du meine hand gehalten.
    den ganzen weg über.

    fast.
    fast wären wir zusammen.
    doch da fehlte etwas.
    irgendetwas.
    wir haben uns beide nicht getraut.
    glaube ich.
    oder nur ich?

    danach sind wir uns wieder begegnet.
    du hast gelächelt.
    ich habe gelächelt.
    wir haben uns geschrieben.
    ich habe dich vermisst.
    wollte zurück mit dir.
    zu dir.

    da wusste ich es.
    lange, lange.
    ich dachte: nein, das wird nichts.
    ich wartete.
    ich machte mir hoffnungen.
    die hoffnung verschwand.
    meine liebe nicht.

    nicht?

    ich dachte noch einmal: nein.
    ich kam mit jemand anderem zusammen.
    ich liebe ihn.
    ich liebe ihn?
    ich denke an dich.
    ich liebe ihn.
    ich liebe ihn?

    ich liebe dich.
    oder nicht?
    ich liebe ihn.
    ich liebe dich.
    ich liebe dich?
    ich liebe ihn.
    ich liebte dich.

    aber du weißt es nicht.


    lg
  • When the night begin and I layy in my bed i think of you.
    I can´t sleep, because I think of you.
    When I sleep, in my dreams , I think of you.
    When I wake up in the morning, the frist what I think is you.
    I think of you every day and every night,
    because I LOVE YOU!!

    by me
  • Schrei der Stille

    Ich bin aufgewacht...

    Ich hörte einen Schrei...lautlose Stille...

    Kam er von meinem Herzen ???

    Ein Schrei nach Liebe, Geborgenheit, Zärtlichkeit...



    Die, der ich meine ganze Aufmerksamkeit schenkte,

    und du, der du es hier liest...

    Kennst du den Schrei der Stille ???

    Den Schrei der Sehnsucht, meiner Sehnsucht ???

    © by beatman 20.09.2000


    Das ist eins der Gedichte, die ich geschrieben hatte, unmittelbar nach der Trennung von meiner ersten Freundin... Wenn ich endlich dazu komme meine Webseite wieder zusammen zu basteln, sind meine Gedichte auch wieder mit dabei. Und... Ich hab noch mehr...

    beatman
  • Bestes Liebesgedicht:
    Erster Teil von JBO - Liebe ist süß

    Du bist der Zuckerguss
    Auf meinem Tortenstück
    Du bist die gold'ne Gans
    Für meinen "Hans im Glück"
    In meiner Herz-Boutique
    Bist du der Ladendieb
    Merci, dass es dich gibt

    Du bist das Alpenglüh'n
    Auf meinem Matterhorn
    Auf meinem gelben Wagen
    Sitzt du beim Schwager vorn
    Du bist das Pünktchen
    Dass noch fehlt auf meinem "I"
    Ich hoffe, du änderst dich nie

    Mich geht's ja nichts an
    Doch ist das nicht extrem?
    Was er hier verzapft
    Das kann ich nicht versteh'n
    Liebe macht blind
    Doch irgendwann wird's zuviel
    Mal seh'n, wie lang er das noch durchhalten will

    Du bist für meinen Schlot
    Die beste Fegerin
    Wenn du die Lampe reibst
    Erscheint mein Aladdin
    Zu meinem Wörtchen "wenn"
    Bist du der Konjunktiv
    Und das zum Nulltarif

    Auf meiner Bergkirchweih
    Bist du das Kitzmann-Bier
    Wenn mein Reptil sich regt
    Bist du das Säugetier
    Für meinen Notre-Dame
    Bist du die Glöcknerin
    Ich hab' nur deine Glocken im Sinn

    :D
  • Vertrauen
    Ich lege meine Seele in deine Hände,
    ich gebe sie dir, mit der ganzen Liebe meines Herzens.
    Denn ich liebe Dich,
    und es ist für mich ein Bedürfnis der Liebe,
    mich zu schenken und mich rückhaltlos in deine Hände zu legen.
    Mit einem grenzenlosen Vertrauen -

    weil Du die Liebe meines Lebens bist.



    nur für dich

    ein leises wispern
    will zärtlich flüstern,

    dich still begehren
    und sanft berühren,

    mich an dich schmiegen,
    in deinen armen liegen,

    zwischen den sternen baumeln,
    in unseren gefühlen taumeln,

    dich heimlich verführen,
    dein innerstes spüren,

    meine sinne lenken,
    meine seele dir schenken,

    ganz hilflos sein,
    für immer bei dir sein,

    ganz ewiglich
    ich liebe dich!



    Verfasser unbekannt
    [FONT="Franklin Gothic Medium"][COLOR="Blue"]Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht was Leiden schaft.[/color][/FONT]
  • Mein Favorit: Erich Fried: Was es ist

    Was es ist

    Es ist Unsinn
    sagt die Vernunft
    Es ist was es ist
    sagt die Liebe

    Es ist Unglück
    sagt die Berechnung
    Es ist nichts als Schmerz
    sagt die Angst
    Es ist aussichtslos
    sagt die Einsicht
    Es ist was es ist
    sagt die Liebe

    Es ist lächerlich
    sagt der Stolz
    Es ist leichtsinnig
    sagt die Vorsicht
    Es ist unmöglich
    sagt die Erfahrung
    Es ist was es ist
    sagt die Liebe

    Erich Fried

    (:o Schöööön)
  • bin über ein schönes Gedicht gerade gestolpert, dass muss gleich hier rein:

    Und wüssten's die Blumen

    Und wüssten's die Blumen, die kleinen,
    Wie tief verwundet mein Herz,
    Sie würden mit mir weinen,
    Zu heilen meinen Schmerz.

    Und wüssten's die Nachtigallen,
    Wie ich so traurig und krank,
    Sie ließen fröhlich erschallen
    Erquickenden Gesang.

    Und wüssten sie mein Wehe,
    Die goldenen Sternelein,
    Sie kämen aus ihrer Höhe,
    Und sprächen Trost mir ein.

    Sie alle können's nicht wissen,
    Nur eine kennt meinen Schmerz:
    Sie hat ja selbst zerrissen,
    Zerrissen mir das Herz.

    Heinrich Heine 1797 - 1856


    mfg Flinky
    Natürlich führe ich Selbstgespräche - dann weiss ich wenigstens, dass ich mich mit einem gebildeten Menschen unterhalte.
  • Kennst du das Gefühl,
    alles falsch zu machen?
    Du hast keinen Grund mehr zu lachen?
    Außerdem hast du nie Recht?
    Und im Leben ständig Pech?
    Keiner Liebt dich mehr,
    wohl du es dir wünschst so sehr?
    Manchmal wärst du gern allein?
    Einfach weg von allem sein?
    Unsichtbar, das wär doch was?
    Doch eigentlich kennst du das?
    Keiner sieht dich auch nur an,
    obwohl man dich klar und
    deutlich sehen kann?
    Du bist in voller Trauer,
    um dich herum
    bildet sich eine große Mauer?
    Schmerz, den kannst du
    nicht mehr spüren,
    so kannst du dein Leben
    nicht weiterführen?
    Freude ist ein Fremdwort für dich,
    Spaß kennst du aber erst recht nicht?
    Das Einzige, was es noch gibt,
    was du wirklich liebst, ist ein Lied,
    in dem man sehr gut sieht,
    dass es noch andere wie dich gibt,
    zum Beispiel mich!
    Ich denke manchmal genauso
    wie du
    und höre dir gewiss
    immer zu.
    Ich werde dich dann lieben
    und diese Liebe
    wird siegen!


    Verfasser unbekannt






    Wenn es einen Menschen gibt,
    der Dich nimmt, wie Du bist,
    immer zärtlich zu Dir ist,
    den kein anderes Denken stört
    und gerne Deine Meinung hört,
    der Dich achtet und versteht
    und alle Wege mit Dir geht,
    der ohne Lügen oder List
    aufrichtig und ehrlich zu Dir ist,
    der das Gute in Dir baut
    und Dir grenzenlos vertraut,
    der mit seinem Kummer zu Dir eilt,
    auch Deine Sorgen mit Dir teilt,
    bist Du auch traurig und verstimmt,
    der Dich dann in die Arme nimmt,
    der sich auf´s Wiedersehen freut
    und Dich zu lieben nie bereut,
    der ist ein wahrer Freund für Dich,
    drum lass ihn auch nie im Stich!!


    Verfasser unbekannt
  • Nach kurzer Zeit schon wird Milch sauer,
    auf Wurst und Käse gibt es Schimmel,
    das Haupthaar wird im Alter grauer,
    und kaum wer liest noch was von Simmel.
    Der Spiegel wird beizeiten blind,
    der Opa kriegt die Gicht,
    doch mein Gefühl für dich, mein Kind,
    das ändert sich wohl nicht.

    von littleprof aus der Zeit des Werbens uns Umgarnens vor eienm Vierteljahrhundert :D

    P.S.
    Das "Kind" war dem Reimzwang geschuldet - hat sie mir nicht übel genommen ;)
    Es nie zu spät für eine glückliche Kindheit! (Erich Kästner)
  • O Lieb, solang du lieben kannst!


    O lieb, solang du lieben kannst!
    O lieb, solang du lieben magst!
    Die Stunde kommt, die Stunde kommt,
    Wo du an Gräbern stehst und klagst!

    Und sorge, daß dein Herze glüht
    Und Liebe hegt und Liebe trägt,
    Solang ihm noch ein ander Herz
    In Liebe warm entgegenschlägt!

    Und wer dir seine Brust erschließt,
    O tu ihm, was du kannst, zulieb!
    Und mach ihm jede Stunde froh,
    Und mach ihm keine Stunde trüb!

    Und hüte deine Zunge wohl,
    Bald ist ein böses Wort gesagt!
    O Gott, es war nicht bös gemeint, -
    Der andre aber geht und klagt.

    O lieb, solang du lieben kannst!
    O lieb, solang du lieben magst!
    Die Stunde kommt, die Stunde kommt,
    Wo du an Gräbern stehst und klagst!

    Dann kniest du nieder an der Gruft
    Und birgst die Augen, trüb und naß,
    - Sie sehn den andern nimmermehr -
    Ins lange, feuchte Kirchhofsgras.

    Und sprichst: O schau auf mich herab,
    Der hier an deinem Grabe weint!
    Vergib, daß ich gekränkt dich hab!
    O Gott, es war nicht bös gemeint!

    Er aber sieht und hört dich nicht,
    Kommt nicht, daß du ihn froh umfängst;
    Der Mund, der oft dich küßte, spricht
    Nie wieder: Ich vergab dir längst!

    Er tat’s, vergab dir lange schon,
    Doch manche heiße Träne fiel
    Um dich und um dein herbes Wort -
    Doch still - er ruht, er ist am Ziel!

    O lieb, solang du lieben kannst!
    O lieb, solang du lieben magst!
    Die Stunde kommt, die Stunde kommt,
    Wo du an Gräbern stehst und klagst!

    Ferdinand Freiligrath, 1849
  • Für uns

    Ich würde Berge versetzen,
    und bis ans Ende der Erde laufen.
    Ich will dir die Sterne vom Himmel klauen,
    und abends den Rücken kraulen.

    Ich würde niemals dich betrügen,
    und nie in fremden Armen liegen.
    Ich will dich immer lieben,
    und mit dir zum Himmel fliegen.

    Hast viel zu viel schon durchgemacht,
    das Herz zerissen,
    die Gefühle in den dreck geschmissen.
    Hast Angst das wieder durchzumachen,
    noch mal so leiden zu müssen.

    Ich weis wie du dich fühlst,
    hab das alles auch schon durchgemacht.
    Ich weis wir werdens schaffen,
    und alles hinter uns lassen.

    Werden zusammen alt,
    und geben uns einander halt.
    Werden uns immer lieben,
    uns wird keiner auseinander kriegen.



    Das Gedicht habe ich vor 6 Jahren für meinen Freund geschrieben. Und wir sind immernoch glücklich miteinander

    liebe grüße goodjana

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von goodjana ()

  • Hello Friends,
    I HOPE U LIKE IT !
    ________________________
    I’d give anything to see the sun set on the horizon,
    I’d do anything to gaze at a full moon in the night sky;
    Even a rainbow would make me smile,
    And I’d love to swim in crystal clear waters
    Of an untouched sea;
    Sometimes I’ll see a shooting star,
    And try to gaze from afar,
    All the diamonds in the night sky;
    The mist on the mountains is breathtaking,
    As is walking in rainforest;
    To see cascading waterfalls I’d do anything for,
    As to stand on the highest peak in the world,
    And look at the sights below;
    I’d love to soar on wings above the clouds,
    Across the bluest skies;
    I’d do anything to see
    All the beautiful things in the world,
    Like a red rose blooming in the Sahara,
    Like a river twisting through a dusty land,
    All the beautiful things in the world;

    But I also know I am looking at
    The world’s most beautiful creation,
    Every time you smile,
    And every time I look into your eyes. : Drum:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von NeHe ()

  • -=SixtSenZ=- schrieb:

    Moin!
    Dies Gedicht habe ich nach der Trennung von meiner Freundin vor genau einem Monat geschrieben. Sollte erst ein Rap-Lied ala Curse werden, aber... naja...nicht so ganz.

    ...


    Würde mich über ein paar Feedbacks in Bezug auf dieses Gedicht freuen!
    Vor allem die Meinung von ein paar weiblichen Mitmenschen würde mich interessieren!




    Du meintest ja, dass das Gedicht eig ein Raptext werden sollte. Ich hab mir jetzt dein Gedicht/Rap durchgelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass das als Rap noch gar nicht mal so schlecht wäre. Nur das man an einpaar Textstellen Gesang anstatt Rap wählen wollte. Aber an sich finde ich den Text voll gut. :)
    - You're into a lot of gay shit for a straight person - Larry is real ♡

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von NeHe () aus folgendem Grund: vollzitat eingekürzt

  • An dem Feuer saß das Kind,
    Amor, Amor,
    Und war blind;
    Mit dem kleinen Flügel fächelt
    In die Flamme er und lächelt,
    Fächle, lächle, schlaues Kind!
    Ach, der Flügel brennt dem Kind,
    Amor, Amor
    Läuft geschwind!
    »O, wie mich die Glut durchpeinet!«
    Flügelschlagend laut er weinet,
    In der Hirtin Schoß entrinnt
    Hülfeschreind das schlaue Kind.
    Und die Hirtin hilft dem Kind
    Amor, Amor,
    Bös und blind.
    Hirtin, sieh, dein Herz entbrennet,
    Hast den Schelm du nicht gekennet?
    Sieh, die Flamme wächst geschwind,
    Hüt' dich vor dem schlauen Kind!- Clemens Brentano
    Rechtschreibprüfung ist an, aber diese hilft nicht beim Satzbau :saint:
  • Johann Wolfgang von Goethe

    Es schlug mein Herz. Geschwind, zu Pferde!
    Und fort, wild wie ein Held zur Schlacht.
    Der Abend wiegte schon die Erde,
    Und an den Bergen hing die Nacht.
    Schon stund im Nebelkleid die Eiche
    Wie ein getürmter Riese da,
    Wo Finsternis aus dem Gesträuche
    Mit hundert schwarzen Augen sah.


    Der Mond von einem Wolkenhügel
    Sah schläfrig aus dem Duft hervor,
    Die Winde schwangen leise Flügel,
    Umsausten schauerlich mein Ohr.
    Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
    Doch tausendfacher war mein Mut,
    Mein Geist war ein verzehrend Feuer,
    Mein ganzes Herz zerfloß in Glut.


    Ich sah dich, und die milde Freude
    Floß aus dem süßen Blick auf mich.
    Ganz war mein Herz an deiner Seite,
    Und jeder Atemzug für dich.
    Ein rosenfarbnes Frühlingswetter
    Lag auf dem lieblichen Gesicht
    Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter,
    Ich hofft’ es, ich verdient’ es nicht.


    Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe!
    Aus deinen Blicken sprach dein Herz.
    In deinen Küssen welche Liebe,
    O welche Wonne, welcher Schmerz!
    Du gingst, ich stund und sah zur Erden
    Und sah dir nach mit nassem Blick.
    Und doch, welch Glück, geliebt zu werden,
    Und lieben, Götter, welch ein Glück!
    Willkommen im Reich der strömenden Tränen, wohin das Glück zum sterben geht.