Strafe für Filmkopien von Videotheken DVD's?

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  • Strafe für Filmkopien von Videotheken DVD's?

    Hi
    Ich hab vor kurzem von jemandem gehört, dass man kaum ärger bekommen kann, wenn man sich DVD's in der Videothek ausleiht und diese dann kopiert, da durch das Ausleihen die gema und der ganze andere Quatsch schon bezahölt wären. Weiß einer wie das Recht da aussieht??? Ich kann mir das nämlich nicht vorstellen!! Meine das natürlich nur, wenn man die Filme dann für den eigenen Gebrauch verwendet und nicht weitergibt.

    RedRhino
  • 100% weiß ichs nicht aber ich kann mich dunkel erinnern mal gelesen zu haben dass das erlaubt ist - eine "sicherheitskopie", die nur privat für dich ist und nicht verkauft werden darf, sowie verliehen oder öffentlich vorgeführt. natürlich nur wenn kein kopierschutz drauf ist. wenn du einen hackst machst dich strafbar.
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    Achtung: Da ich nicht jeden Tag online bin können diverse Verteilungen schonmal ein paar Tage brauchen.[/SIZE]
  • Vampirmind schrieb:

    wenn du einen hackst machst dich strafbar.



    tjo, aba wenn man nen film brennt, und dabei any-dvd im hintergrund laufen lässt, dann "hackt" man im den sinne ja nix, vielleicht läuft es sogar unbewusst im hintergrund, weil es mal der bruder installiert hat, oder so! dann wird bei clonecd ja auch kein kopierschutz erkannt!!! was isn da!?! legal!?! :D
    ich denk nit, aba vielleicht is das ne lücke im system ;)

    die kann man ja für sich nutzen...
  • Wenn eine Kopie erstellt wurde ist der Kopierschutz "geknackt" Egal ob er tatsächlich weg ist oder einfach mitkopiert wurde. Denn eine Kopie setzt das aushebeln des Kopierschutzes vorraus.

    VHS Videos darf man aus der Videothek ausleihen und kopieren (für sich selbst und den engsten Familienkreis). Das gilt zumindest für analoge Kopien. Bei DVD's kommt es warscheinlich auf die art der Kopie an. Auf VHS warscheinlich i.O. Digital auf DVD brennen oder Umwandeln (und auf CD) ist wohl nicht drin. Aber da bin ich mir nicht sicher.
  • wenn du einen hackst machst dich strafbar

    Stimmt, jetzt erinnere ich mich wieder. Er hat gesagt, dass man nur fürs knacken des kopierschutzes ärger kriegen könnte, aber das wäre wohl nicht so schlimm.
    Aber meine Frage ist ob es wirklich als sicherheitskopie zählt, da man ja das Original gar nicht besitzt und man somit doch auch nichts sichern kann, oder???

    RedRhino
  • als es noch VHS kasetten gab :D gab es auch legal sogenannte kopierschutzdekoder zu kaufen. Diese waren auch legal, wenn man die kopie nur für den privaten gebrauch benutzt hat. Hat sich das geändert? sind dann solche dekoder jetzt auch illegal?
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    E nomine patres, et filii, et spiritu sancti[/SIZE]
  • für alle die die anscheinend das neue urheberrecht ab sept. 04 nicht mitbekommen haben hier mal ein paar auszüge:
    Das neue Urheberrecht sieht drastische und grundlegende Einschränkungen des Vervielfältigungsrechts vor, sofern die Werke mit einem Kopierschutz versehen sind. So schützt es "wirksame technische Maßnahmen" vor Umgehung und auch vor bestimmten Vorbereitungshandlungen. Mit "Vorbereitungshandlungen" sind Herstellung, Einfuhr, Verbreitung und Verkauf von Kopier-Tools gemeint – auch die Werbung dafür.

    Dieser Passus schränkt das Recht auf Privatkopien von urheberrechtlich geschützten Werken erheblich ein. Ob der Verbraucher dieses gesetzlich verbriefte Recht künftig wahrnehmen kann, liegt nun im Ermessen der Industrie. Wenn Medienkonzerne beschließen sollten, beispielsweise bestimmte Audio-CDs mit technischen Maßnahmen vor Vervielfältigung zu schützen, ist dem Verbraucher das Umgehen dieses Kopierschutzes gesetzlich verboten.

    Ältere Sicherungskopien: Sind die bald alle illegal?
    Mit einer rückwirkenden Geltung müssen Sie nicht rechnen - dem steht das Verfassungsprinzip des Vertrauensschutzes entgegen.
    /...../
    Der Verbraucher hat auf gar keinen Fall das Recht, ohne Erlaubnis des Herstellers von einem kopiergeschützten Werk, beispielsweise einer Audio-CD, eine Sicherheitskopie anzulegen.

    Es gibt kein Selbsthilferecht des Verbrauchers zur Umgehung der technischen Maßnahmen. Das gilt selbst bei ersatzlosen Auflösungen von juristischen Personen, wenn etwa der Hersteller der CD Pleite geht. Stattdessen will der Gesetzgeber unter Einschaltung von Institutionen und Verbänden sicherstellen, dass alle Hersteller, die Kopierschutzmaßnahmen einsetzen, sich an die gesetzlichen Vorgaben halten.

    Schüler, Studenten, Lehrer und Universitätsangehörige etwa müssen demnach ungehinderten Zugang auch zu kopiergeschützten Werken bekommen und auch Kopien und digitale Archive für einen begrenzten Nutzerkreis anlegen dürfen. Dazu müssen die Rechteinhaber Mittel zur Umgehung des Kopierschutzes bereitstellen.

    was einem drohen kann, kommt hier:
    Was riskiere ich, wenn ich gegen diese Bestimmungen verstoße?

    Das neue Gesetz sieht für das Umgehen von Kopierschutzmaßnahmen und das Herstellen und Verbreiten von Kopier-Tools drastische Geldstrafen bis 100.000 Euro und Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr vor, bei gewerblichem Handeln Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren.

    Straffrei bleibt nur, wer ausschließlich Kopien zum privaten Gebrauch oder für "persönlich verbundene Personen" herstellt. Allerdings muss der Kopierer unter Umständen mit erheblichen zivilrechtlichen Ansprüchen des Urheberrechtsinhabers – in der Regel der Medienkonzerne – rechnen. Schwer bestraft wird der Hersteller von Kopier-Tools, der in der Regel sogar gewerblich Produkte herstellt, die dem Verbraucher das Umgehen und Anlegen einer privaten Kopie ermöglichen oder zumindest erleichtern.

    aber es gibt natürlich auch rechtliche lücken und schlupflöcher:
    Nicht alle Kopien geschützter Musik- und Filmdatenträger sind nach dem neuen Urheberrecht verboten.

    Die folgenden Kopier-Aktionen bleiben legal, weil dabei der digitale Kopierschutz nicht umgangen wird:

    Mit CSS geschützte DVD-Videos für private Zwecke analog vom DVD-Player auf eine VHS-Kassette kopieren

    Geschützte Audio-CDs für private Zwecke analog vom CD-Player auf Cassette oder CD-Recorder kopieren

    Geschützte Audio-CD für private Zwecke analog vom CD-Player über die Soundkarte auf die Festplatte Ihres Computers kopieren

    Früher angelegte Sicherheitskopien für private Zwecke weiterkopieren (hier ist der Kopierschutz bereits weg!)

    ich für mein teil kopiere eh nur für den privaten gebrauch - klar dass es dabei höchst legal zugeht! :) ;)
    wer damit dealt und sich dann auch noch erwischen lässt, hats nicht besser verdient - ansonsten: wo kein kläger ist, ist auch kein richter! ;)

    greetz

    janus
  • ....zu diesem thema: das folgende hab ich in nem anderen board gefunden und denke, es passt hier ausgezeichnet hin - viel vergnügen beim lesen! ;) :D
    2002: Als beste Künstler werden Madonna, Herbert Grönemeyer, Tom Jones, Cher, und Santana ausgezeichnet. Zu den Top-Hits gehören Westlife mit "Uptown Girl", die No Angels mit "All Cried Out", Kelly Osbourne mit "Papa Don't Preach", Madonna mit "American Pie". Die Musikindustrie erfährt zum ersten Mal nach einer langen Boomzeit einen Umsatzrückgang. Als Hauptursachen macht sie das in Mode gekommene Kopieren von CDs und das Tauschen von Musikdateien im Internet verantwortlich. Um den Kids klar zu machen, daß das Kopieren von Musik letzendlich die Künstler schädigt, startet die Industrie die Kampagne "Copying Music is Killing Music".

    2003: Die Musikindustrie zeichnet Herbert Grönemeyer, Nena, Kim Wilde, Ozzy Osbourne und Metallica als beste Künstler aus. Das Album Nr. 1 ist Nena mit Remixen ihrer größten Hits. In den Hitparaden finden sich neben Alexander, Juliette und Daniel K. auch Jeanette Biedermann mit "Rock my Life", das stark nach Roxette klingt.
    Weiterhin gehören Lichtenfels mit "Sounds like a Melody", Outlandish mit "Aicha", Kraftwerk mit "Tour de France 2003", KCPK mit "We will Rock You" und Murphy Brown mit "Axel F 2003" und Culture Beat mit "Mr. Vain Recall" zu den Tophits.

    Die meisten CDs haben ************. Seit August ist das Kopieren kopiergeschützter CDs verboten, ebenso das Herunterladen von Musik aus dem Internet. Der Umsatz der Musikindustrie geht um weitere 15% zurück, besonders betroffen Hit-Kompilationen mit 47%.

    2004: Die Musikindustrie zeichnet Herbert Grönemeyer, Marius Müller- Westernhagen, DJ Bobo, Marianne Faithfull und Pur aus. In den Charts stehen das Hollywood Dance Project mit "Relax Reloaded", Kajagoogoo mit "Too Shy 2004", Nena mit "Haus der 2004 Sonnen" und Nico W aus "GZSZ" mit "Ich vermiß Dich wie die Hölle" lange Zeit ganz oben.

    Mit Hilfe einer automatisierten Sauger-Suche kann die Musikindustrie alle Nutzer von Tauschbörsen ausfindig machen. Fünf Millionen Haushalte in Deutschland erhalten daraufhin Post des Münchner Anwalts G., der ultimativ die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung einfordert und die Erstattung von Auslagen über 583,74 Euro. Die Tauschbörsen brechen zusammen. Die Hälfte aller T-DSL-Anschlüsse wird gekündigt. Der Umsatz der Musikindustrie geht um weitere 10% zurück.

    2005: Es werden Herbert Grönemeyer, Tom Jones, die Supremes, Suzi Quatro und Elvis Presley als Künstler des Jahres ausgezeichnet, dazu Status Quo mit dem Innovationspreis des Musiker-Managements. Die Charts führen an Peter Maffay mit "So bist Du 2005", Roberto Blanco mit "Ein bißchen Spaß muß wieder mal sein" und Zarah Leander mit "Ich weiß, auch 2005 wird ein Wunder gescheh'n."

    Der Umsatz der Musikindustrie schrumpft erneut um 50%. Die Trend-Scouts entdecken, daß unter den Jugendlichen 60er-70er-80er und 90er-Revivals in sind. Sie treffen sich zu FlowerPower-, Disco-, New Wave-und Rave-Parties und hören die CDs ihrer Eltern. Original-CDs und LPs der vergangenen vier Jahrzehnte werden verstärkt bei Ebay gehandelt. Es wird vermutet, daß die Kids die CD erwerben, kopieren und dann weiterverkaufen. Das ist legal, da die alten CDs keinen ************ haben und nur Originale angeboten werden.

    2006: Die Musikindustrie bringt ein neues Tonträgerformat heraus: Die "Smart CD". Sie benötigt spezielle Abspielgeräte mit Internet-Anschluß. Die Smart-CDs lassen sich nur abspielen, nachdem vorher eine Lizenz über das Internet gekauft wurde. Lizenzen gibt es nur noch temporär, es ist nicht mehr möglich, ein Musikstück "für immer " zu erwerben. Dafür werden die "Smart-CD"-Spieler im Bundle mit einem Musik-Abo für einen Euro angeboten.

    Als erfolgreichste Künstler werden Herbert Grönemeyer, die Scorpions, Mark Oh, Oli P. und Peter Kraus ausgezeichnet. Die Charts werden beherrscht durch Songs wie "Flugzeuge im Bauch Ultimate Edition" mit Herbert Grönemeyer, Oli P. und Xavier Naidoo, "You Keep Me Hanging On" mit den Supremes, Kim Wilde und Sinema sowie "Anyplace, anywhere, whatever" von Nena, Kim Wilde und Jan Delay.

    Aus Anlaß der Fußball-WM wird mit großem Marketing-Aufwand eine neue Latino-Salsa-Welle propagiert, mit Carlos Santana und Richie Valens ("La Bamba World Cup 2006 Mousse T. Remix") als Galionsfiguren. Obwohl Brasilien zum sechsten Mal Weltmeister wird, hat die Welle nur mäßigen Erfolg. Der Absatz der Musikindustrie sinkt weiter.

    2007: Mit Hinweis auf die vielen bedrohten Arbeitsplätze setzt die Musik- Lobby ein Gesetz durch, nachdem der Rückruf einmal erteilter Lizenzen möglich ist. Prompt widerruft die Industrie alle bisher erteilten Lizenzen auf nicht kopiergeschützte Tonträger. Damit werden alle älteren CDs und alle LPs illegal, ebenso Plattenspieler und CD-Spieler, die nicht dem "Smart CD" Standard entsprechen. Im Austausch für ihre Original-CDs bietet die Industrie CD-Besitzern eine Einjahreslizenz für die auf der CD vorhandene Musik an. Nach einer erneuten Abmahnwelle der Kanzlei G. aus M. bricht der Tonträgerhandel über eBay zusammen. Auf die Veröffentlichung von Charts und die Auszeichnung von Künstlern wird verzichtet. Zunächst einmal müssen die Lagerbestände an CDs abverkauft werden.

    2008: Musik wird in Deutschland nur noch im Radio oder bei Konzerten gehört. Das Radio verliert aber an Popularität, seit die Industrie die Sender zwingt, nur noch neueste Produktionen zu spielen und über diese drüberzusprechen, damit das Aufnehmen mit Tapedecks verhindert wird. Konzerte sind fast unbezahlbar geworden, da das gesamte Management von den Eintrittspreisen mitbezahlt werden muß. Dagegen häufen sich die sogenannten "Open Jams", spontane Zusammenschlüsse von Hobby-Musikern, die auf öffentlichen Plätzen mit Gitarre, kleinem Schagzeug, Keyboard, Saxophon etc. Musik spielen und von begeisterten Zuhörern gefeiert werden.

    2009: Die Musiklobby setzt beim Gesetzgeber das Verbot öffentlicher und privater Performance urheberrechtlich geschützen Materials durch. Musikinstrumente werden mit einer Urheber-Abgabe belegt, da man ja eine Gitarre etwa zum Raub-Abspielen von Stones-Songs mißbrauchen kann. "Making music is killing music" lautet die begleitende Kampagne, die den Leuten Unrechtsbewußtsein beibringen soll.

    2010: Um Arbeitsplätze bei Musikern zu schützen, wird Musikunterricht rationiert: Es dürfen nur noch so viele Nachwuchsmusiker ausgebildet werden, wie der Markt braucht. Da dieser schneller schrumpft als die Musiker wegsterben, bedeutet das faktisch ein Verbot des Musikunterrichts. Hunderte Musikschulen werden geschlossen.

    2011: Sarah Connor versucht mit "Terminate Me" einen neuen, nicht gecoverten Song herauszubringen, wird aber dafür von den Anwälten der Musikrechteinhaber verklagt, die es nicht erlauben, daß neue Urheber am kleiner werdenden Kuchen mitverdienen wollen. "Composing music is killing music" heißt das Schlagwort der Inhaber alter Rechte. Sarah Connor gewinnt den Rechtsstreit, wird aber kurz darauf unter mysteriösen Umständen
    ermordet aufgefunden. Von nun an traut sich niemand mehr, neue Songs zu schreiben.

    2012: Die Eltern des 6-jährigen Wolfgang Amadeus Moherb, des "Jugend- musiziert"-Siegers, werden zu 150.000 Euro Schadenersatz an die Musikindustrie verurteilt, weil sich herausgestellt hat, daß ihr Kind erst seit eineinhalb Jahren musiziert, also nach dem Inkrafttreten der Unterrichts-Rationierung. Seine Lehrerin, die Violinistin Anne-Sophie Mutter, entzieht sich einer Gefängnisstrafe durch Flucht in den Irak, dem einzigen Land, das nicht unter Kontrolle der westlichen Wertegemeinschaft und damit der Musikindustrie ist.

    2020: Nahezu jede tonliche Äußerung, darunter Motorgeräusche, Trittschall, Türschließgeräusche und gesprochenes Wort, sind unter urheberrechtlichen Schutz gefallen. Eine Tür zumachen darf quasi nur noch, wer nachweisen kann, daß der dabei erzeugte Schall nicht dem von Porsche patentierten ähnelt. Die einzigen lizenzfreien Worte sind "der", "die", "das", "und" und "hallo". Die Gespräche von Menschen, die sich das "Deutsche Sprache Abo" nicht leisten können, sind daher fast unverständlich geworden. Überhaupt ist es sehr still geworden, da fast jede Schallerzeugung das Risiko einer Abmahnung durch den Münchner Justizkonzern G. und Söhne mit sich bringt. Die Anwälte der Ton und Schall Industrie-Gemeinschaft machen Jagd auf Park- und Waldbesitzer, die in ihren Anwesen das illegale Singen von Vögeln dulden.

    2050: Europa und die USA sind in einem Handstreich vom Irak eingenommen worden. Die Iraker brauchten nur einen einzigen Muezzin, um die halbe Streitmacht der Westmächte auszuschalten, die sich, an Schall nicht mehr gewöhnt, mit zugehaltenen Ohren am Boden wälzte. Die andere Hälfte und die zivile Bevölkerung wurden dadurch gewonnen, daß man ihnen Kinderlieder vorsang. Die Menschen fingen an zu weinen und den Invasoren auf Knien zu danken, für diese neue und wunderbare Gabe, die sie so lange vermißt hatten. Seither ist der Islam die größte Weltreligion und das Reich Allahs unter der weisen Herrschaft des Kalifen von Washington schwingt sich auf zu
    neuer Blüte.

    greetz

    janus
  • Echt klasse wo hast du das her?
    Ist aber schon etwas älter oder?
    Etwas visonär aber okay. Hast du das im Net gefunden?
    [FONT="Fixedsys"][SIZE="2"][/FONT][/size]
    [FONT="Verdana"][SIZE="1"]Three witches watch three Swatch watches. Which witch watches which Swatch watch?[/SIZE][/FONT]
    [SIZE="2"][COLOR="DarkOrange"][FONT="TrebuchetMS"]Freundliche User: Deluxemaster, Moddingfreak, [SIZE="2"][COLOR="YellowGreen"]DarkmastaA[/SIZE][/color][/FONT][/color][/SIZE], Chrisi000
  • Das zweite ist einer der geilsten Texte die ich je gelesen hab. *g

    Hey die Schlupflöcher sind genau die die ich (unsicher) gepostet habe. Analoge Kopien = legal
    Aber bei der Änderung ist noch mehr dabei. So ist es jetzt nichtmehr illegal Musik (in begrentztem Maße) aus dem Internet zu ziehen. warum: der Schulhof soll nicht kriminalisiert werden.
    Der verkauf ist natürlich immernoch strafbar.
    §106 Abs 1 (hier als Nr 19 aufgeführt, insbesondere für den Download illegal angebotener Musik)
    "Nicht bestraft wird, wer rechtswidrig Vervielfältigungen nur in geringer Zahl und ausschliesslich zum eigenen privaten Gebrauch herstellt"



    Kopiergeschützte Software darf nach wie vor zum eigenen Gebrauch (zur Sicherung) kopiert werden.
    §69a Abs 2
    Die Erstellung einer Sicherungskopie durch eine Person, die zur Benutzung des Programms berechtigt ist, darf nicht vertraglich untersagt werden, wenn sie für die Sicherung künftiger Benutzung erforderlich ist.
  • Chummer schrieb:

    Kopiergeschützte Software darf nach wie vor zum eigenen Gebrauch (zur Sicherung) kopiert werden.

    äääheeeem *räusper* - wenn wir vom ursprungsthema ausgehen...

    RedRhino schrieb:

    ...wenn man sich DVD's in der Videothek ausleiht und diese dann kopiert...
    ....dann darf man das natürlich NICHT, weil man hier keine "sicherungskopie" von einer rechtmässig erworbenen cd/dvd macht, sondern von einer ausgeliehenen - für eigene gilt das aber sicher! :)
    - nur - wer sich hier auffm board befindet (oder auf anderen) ist sicher in solchen eigentumsfragen nicht ganz so kleinlich?! (ich jedenfalls nicht!) ;) :D

    (btw @bytedevil: der oben zitierte text ist garnicht sooo alt - er stammt von powerforen.de und wurde dort mitte september reingetextet!)

    greetz

    janus
  • @ Janus
    Wirklicher geiler Text :D !!!

    ...wenn man sich DVD's in der Videothek ausleiht und diese dann kopiert... ....dann darf man das natürlich NICHT, weil man hier keine "sicherungskopie" von einer rechtmässig erworbenen cd/dvd macht, sondern von einer ausgeliehenen - für eigene gilt das aber sicher

    Das war eigentlich schon alles was ich wissen wollte. Mir hat halt jemand erzählt, dass man mit den Ausleihgebühren die Gema schon mitbezahlt und das rechtlich das gleiche Wäre als wenn ich mir die DVD kaufen würde, sprich auch eine Sicherheitskopie erstellen dürfte.
    - nur - wer sich hier auffm board befindet (oder auf anderen) ist sicher in solchen eigentumsfragen nicht ganz so kleinlich?! (ich jedenfalls nicht!)

    Meine Frage war auch eigentlich mehr theoretisch gemeint ;)Kopiern werde ich wohl mein Leben lang, ich wolllte aber nur mal nachfragen, da ich mir das nicht ganz vorstellen konnte.

    RedRhino
  • @Redrhino. Wir hatten doch gerade, dass das FALSCH ist.
    Das was oben so schön steht sind alles nur auslegungen des Gesetzes. Der Gesetzestext unterscheidet nicht zwischen analogen und digitalen kopien sondern nur zwsichen kopiergeschützen und nicht-kopiergeschützen.

    Zweitere dürfen auf keinen Fall kopiert werden (Musik und Video!)
    Erstere nur zum privaten gebrauch.
    siehe bundesrecht.juris.de/bundesrecht/urhg/


    GEMA gebühren sind tasächlich bereits im Ausleihpreis enthalten.
    Bei der GEMA sind daher anzumelden:
    ...
    - Hintergrundmusik (Beschallung von Geschäftsräumen, Aufenthaltsräumen, Gastro-
    nomie), Vermietung von Ton-/ Bildtonträgern an andere Personen (z. B. Videothek)
    Musik im Internet, z. B. auf der Homepage des Betriebes


    @Janus. Änderungen sind:
    §95b Abs 2 (durchsetzung der Schrankenbestimmungen)
    Soweit ein Rechtsinhaber technische Maßnahmen nach Maßgabe dieses Gesetzes anwendet, ist er verpflichtet, den durch eine der nachfolgend genannten Bestimmungen Begünstigten, soweit sie rechtmäßig Zugang zu dem Werk oder Schutzgegenstand haben, die notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen, um von diesen Bestimmungen in dem erforderlichen Maße Gebrauch machen zu können:
    ...
    6. § 53 (Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch) a) Absatz 1, soweit es sich um Vervielfältigungen auf Papier oder einen ähnlichen Träger mittels beliebiger photomechanischer Verfahren oder anderer Verfahren mit ähnlicher Wirkung* handelt,

    und §95d abs 2 Kennzeichnungspflicht.
    (1) Werke und andere Schutzgegenstände, die mit technischen Maßnahmen geschützt werden, sind deutlich sichtbar mit Angaben über die Eigenschaften der technischen Maßnahmen zu kennzeichnen.

    (2) Wer Werke und andere Schutzgegenstände mit technischen Maßnahmen schützt, hat diese zur Ermöglichung der Geltendmachung von Ansprüchen nach § 95b Abs. 2 mit seinem Namen oder seiner Firma und der zustellungsfähigen Anschrift zu kennzeichnen. Satz 1 findet in den Fällen des § 95b Abs. 3 keine Anwendung.

    sowie §111a Abs Bußgeldvorschriften.
    egal.


    * Folie ist ein ähnlicher Werkstoff wie Papier. photomechanisch kann auch das brennen der Daten auf die Folie einer DVD oder CD sein.