Integrationsbereitschaft ausländischer Mitbürger

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  • Integrationsbereitschaft ausländischer Mitbürger

    //HINWEIS von Doc Lion:
    Dieser Thread wurde abgetrennt von dem ursprünglichen Thread
    Rechtsextreme passen Schüler vor Schulen ab
    Bitte entsprechendes dort nachlesen.//

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    Disasterpiece schrieb:

    Es wollen auch viele nicht. Die meisten können obwohl sie schon seit ihrer Geburt hier sind kaum Deutsch, manche sogar nicht mal ansatzweise. Ausländer machen bei uns viele Sachen die sie sich vor ihren Eltern oder in ihrem eigenen Land niemals trauen würden.

    MfG Disasterpiece


    Da kann ich dir nur zustimmen. Das ist ein Beweis das die sich nicht integrieren "wollen". Und wer schon mal in der Türkei war weiß ganz genau das die Türken mit unseren "deutschen" Türken wenig gemeinsam haben. Da drüber geht es hart zu und sowas wie hier wird da nicht geduldet.

    nobody555 schrieb:

    Glaube bei uns in Köln ist das Interesse für Polotik eh sehr gering. Und wenn hier an Schulen solche Gruppen Informationsmaterial verteilen würden, würde wohl ganz klar gelacht werden.


    Ist wohl auch klar bei dem Ausländeranteil in Köln.
  • wenn wir grade beim Thema Türken sind:

    Was ich so alles über deren Verstädnis gegenüber uns mitbekommen habe ... .
    Wurde auch schonmal gefragt, ob Fleischkäse nach Käse schmecken würden oder einer in der Berufschule hat mal erzählt, dass er nach dem Genuss von Schweinefleisch (hat es nicht gewusst, hat aber demjenigen geschmeckt) bzw. dnach dem er erfahren hat, das dass schwein ist alles wieder rausgekotzt (sorry für den Ausdruck).

    Solange die sich nicht integrieren ist das der optimale Nährboden für solche Parteien, die schuld daran sind, dass Patriotismus als schlecht in der Bevölkerung gesehen wird.

    Auch wurde ich demletzt von enm Ausländer gefragt, den ich von der Berufschuel kenne, ob es in Deutschland normal wäre, dass man so mit Brötchen und wurst und Käse und Marmelade und sowas frühstücken würde, da der es demletzt im TV gesehen hattte ... .

    Mfg Flash169
  • Kommt immer auf den familiären Hintergrund an,
    bei mir is auch ne türkin in der Klasse und ja,.. die ist eigentlich recht modern eingestellt,
    sie isst zwar auch kein Schweinefleich dennoch, merkt man ihr eigentlich nicht die Art an mit der sich manch andere geben.
    Ist denk ich eher bei männern die zum macho erzogen werden, und es nicht anders kennen!
  • Zwar etwas vom Thema abgewischen, aber eigentlich habe ich die Einstellung : Andere Länder, andere Sitten, aber bei dem, was ich Tag täglch mitbekommen, vergeht mir der Gedanke ziemlich schnell. Ungebildet zu sein ist ja keine Straftat, aber ihr Verhalten gegenüber vielen ist anmaßend. Sehr viele verhalten sich wie die Axt im Walde. Kennen keinerlei Respekt. Und die streng religiösen sind meistens sozial Schwache, die sich an ihren Glauben klammern müssen, weil sie keinen anderen Weg mehr sehen, was natürlich auch falsch ist. Die Türken in der Türkei aus normalen Schichten sind kaum gläubig. Die verbringen ihre Zeit mit ganz normalen Dingen, wie in westlichen Ländern. Daraus kann man zurückverfolgern welche Schicht hier nach Deutschland rüberschwappt.
  • Zimtstern schrieb:

    ...
    sie isst zwar auch kein Schweinefleich dennoch...


    Das hat ja auch nichts mit Integration zu tun. Das ist einfach deren Glauben und in diesem Land herrscht nun mal Religionsfreiheit.

    MfG
  • So nochmal was zu ktm.. wie du siehst wird meiner Meinung auch viel zugestimmt. Liegt wohl daran das die gewaltbereiten Ausländer zwischen 11(!) und 17 Jahren liegen. Ich kenn auch viele Ausländer die über 20 sind und die sind voll ok! Ich hab nix gegen dich ich erzähl hier nur von meinen Erfahrungen und von meinem Umfeld. Wie ich (leider) feststellen musste bin ich net der einzige der in so ner Gegend wohnt wo die Kriminalität der Ausländer so hoch ist. Aber wie schon gesagt.. bei den meisten Ausländern liegt es an der Familie und dem glauben. Und Deutschland ist halt kein Multi-Kulti Land wie man es sich vorstellt. Wenn man in Deutschland sein will muss man sich dem auch anpassen. Ich pass mich ja auch an wenn ich im Ausland bin.

    MfG Disasterpiece
  • Disasterpiece schrieb:

    Und Deutschland ist halt kein Multi-Kulti Land wie man es sich vorstellt. Wenn man in Deutschland sein will muss man sich dem auch anpassen. Ich pass mich ja auch an wenn ich im Ausland bin.

    MfG Disasterpiece


    Da stimme ich dir voll und ganz zu! Ich muss mich im Urlaub auch den Geflogenheiten dort unten anpassen. Wenn ich in der Türkei sage dass ich katholisch bin, dann werde ich gleich gesteinigt. Oder wenn ich in kurzer Hose durch ne Moschee laufe dann gucken mich auch alle blöd an.

    Warum kann man sich also nicht unseren Geflogenheiten anpassen?

    BTW:
    Über dieses Thema können glaube ich nur die Leute mitreden, die wenigstens ein Ausländerviertel in ihrer Stadt haben. Wir haben 20.000 Einwohner und die höchste Kriminalitätsrate im ganzen Bundesland. Und das kommt nicht von ungefähr. Jeder 2. Ausländer bei uns trägt ne Waffe und wer nicht spurt bekommt gleich Besuch von seinen 30 Brüdern.

    Ciao :lego:
    [SIZE=1]Dumme Antworten sind rein zufällig und auf einen Fehler in der Speicherverwaltung zurückzuführen
    [/SIZE]
  • So ist es auch,
    nur bei uns in Deutschland wird uns dann gleich engstirnigkeit vorgeworden,
    wenn die Bürger auf den Beibehalt ihrer Sitten, und Gebräuche bestehen!
    Da heben dann alle ihre Stimme, aber wenn andere ihre Regeln durchsetzten das wird stillscheigen hin genommen! :(
  • BTW:
    Über dieses Thema können glaube ich nur die Leute mitreden, die wenigstens ein Ausländerviertel in ihrer Stadt haben. Wir haben 20.000 Einwohner und die höchste Kriminalitätsrate im ganzen Bundesland. Und das kommt nicht von ungefähr. Jeder 2. Ausländer bei uns trägt ne Waffe und wer nicht spurt bekommt gleich Besuch von seinen 30 Brüdern.


    Genau. Bei uns ists das selbe. Bei uns läuft auch fast jeder Türke mit nem Messer oder manchmal auch mit ner Schusswaffe. Und wenn man sich mit einem anlegt bekommt man gleich mal von der halben Türkei Besuch. Da ist dann auch alles dabei wie Vater, Mutter, die 20Brüder und die Schwestern. Ich finde man sollte bei sowas härter reagieren. Abschieben ohne Rückkehrrecht nach einer ''harten'' Straftat ( Körperverletzung, Mord ect.) So Leute will hier ja wohl wirklich keiner haben oder?

    MfG Disasterpiece
  • hallo zusammen,

    hatte eine zeitlang in der nähe von berlin kreuzberg gelebt
    (beruflich), daher kann ich einige aussagen meiner vorredner
    nur bestätigen.

    kreuzberg - klein türkei, soll nicht abfällig sein, sondern wird dort auch
    so genannt. dort ist, über die jahre, eine kleine "türkei" entstanden.
    eigene geschäfte, sozialstruktur, glaubensrichtung, es wird "nur"
    türkisch gesprochen, also man muß kein deutsch lernen, man findet
    dort alles was man braucht. (über ausnahmen brauchen wir nicht
    zu reden)
    daher wird sich auch nicht bemüht, eine integration in deutschland
    zu wagen, ist ja nicht nötig.
    auch ich habe bemerkt, daß dort die türkischen mitbürger türkischer,
    als in der türkei sind, denn ich war mit einem türkischen freund in
    istanbul, allerdings stammt dieser aus einer bankerfamilie.
    ich kann euch jedenfalls sagen: ein unterschied wie tag und nacht,
    nicht vergleichbar mit deutschland/kreuzberg.
    istanbul - absolut westlich vergleichbar. ob das die ansichten sind,
    die weltanschauung, die einstellung und so religiös, ist man auch nicht.
    kopftücher auf den straßen, mußtest du suchen.
    niemand kleidete sich mit hose, darüber einen rock + kopftuch, viele
    sprachen englisch, oder deutsch.
    ich war absolut begeistert und bin noch einige male dorthin verreist.
    gut war natürlich, mein türkischer freund, es hat eine weile gedauert,
    bis man warm wurde, verstehe ich auch, aber bis heute hält die
    freundschaft. das finde ich gut.

    ups, sollte kein roman werden.

    gruß fide
    ich bin, ich weiß nicht wer, ich komme, ich weiß
    nicht woher, ich gehe, ich weiß nicht wohin,
    mich wundert, daß ich so fröhlich bin.
  • Disasterpiece schrieb:

    Genau. Bei uns ists das selbe. Bei uns läuft auch fast jeder Türke mit nem Messer oder manchmal auch mit ner Schusswaffe. Und wenn man sich mit einem anlegt bekommt man gleich mal von der halben Türkei Besuch. Da ist dann auch alles dabei wie Vater, Mutter, die 20Brüder und die Schwestern


    Genau so siehts aus, endlich mal einer der die Realität kennt. Türken haben nur ne große Fresse, wenn erstmal der erste seinen Schlagstock zückt dann fangen se an zu heulen und laufen weg. Aber lege dich nie mit einem Russen an. Ohje, dann kannste gleich dein Testament machen. Die schiessen dich glatt übern Haufen.

    Habe schon Leute erlebt, die wurden von ganzen 40 Russen ins Nirvana geprügelt.

    Stadtfeste werden bei uns grundsätzlich nur mit Schlagstock und CS-Gas gefeiert. Sicher ist sicher... ;)

    Ciao :lego:
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  • Mh... so krass ist es bei uns nicht, aber dennoch ist die provozierende Seite meistens die russische, türkische... hab noch nicht viele Schlägereien zwischen Deutschen - Russlanddeutschen gesehen, die von der deutschen Seite angezettelt wurden!!

    Wird hoffentlich besser wenn die im BT mal die strikteren Integrationsregelungen durchsetzen würden :(
  • Wobei die 'Russen' dem Gesetze nach deutsche Staatsbürger sind. Find ich auch krass, da sehr viele von denen hierher kamen ohne die geringsten Sprachkenntsnisse.

    Und inzwischen gibt es ja Millionen von denen, so dass auch diese Gruppen immer weniger Anlass sehen, sich zu integrieren und teil-anzupassen - ganz im Gegenteil. Alkohol und Gewalt sowie eine ausgeprägte Abneigung gegen ehrliche Arbeit prägen viele der Jüngeren. Nicht alles, klar - aber auffallend viele. Immer gepaart mit unglaublichem Anspruchsdenken.
  • chicken schrieb:

    ...
    BTW:
    Über dieses Thema können glaube ich nur die Leute mitreden, die wenigstens ein Ausländerviertel in ihrer Stadt haben. Wir haben 20.000 Einwohner und die höchste Kriminalitätsrate im ganzen Bundesland. Und das kommt nicht von ungefähr. Jeder 2. Ausländer bei uns trägt ne Waffe und wer nicht spurt bekommt gleich Besuch von seinen 30 Brüdern.

    Ciao :lego:


    Und bei anderen Themen sollten auch nur Menschen mit diskutieren, wenn sie ein wenig Ahnung davon haben (z.B: politisch-geschichtliches Wissen etc...) ;) (fühl dich bitte nicht angegriffen, meine nicht dich damit).

    Wie gesagt gibt es bei uns auch bestimmte Viertel, wo man als Deutscher in der Minderheit ist (zumindest kommt das manchmal ein vor), aber trotzdem haben hier nicht alle solche schlechte Erfahrungen mit Ausländern gemacht, wie du oder Disasterpierce...

    @Zimtstern

    Lustig. Sollen die Polen wieder raus? EU Bürger darf man nicht aussperren. Vielleicht interssiert dich das ja. Seit Jahren ist der Zuwanderung rückläufig. Und Gesetze werden auch gemacht und wenn jetzt noch Nachrichten verfolgen würdest, dann würdest mitbekommen. Das Reformvorschläge ausgearbeitet werden.

    MfG
  • kreuzberg - klein türkei, soll nicht abfällig sein, sondern wird dort auch
    so genannt. dort ist, über die jahre, eine kleine "türkei" entstanden.
    eigene geschäfte, sozialstruktur, glaubensrichtung, es wird "nur"
    türkisch gesprochen, also man muß kein deutsch lernen, man findet
    dort alles was man braucht.


    Da gabs glaub ich mal n Bericht im Fernseh über das Viertel. Dort ist die Kriminalität auch sehr hoch, auch untereinander. Man hat gefilmt wie jemand aus einer Gruppe mit jemandem aus der ''feindlichen''( :rolleyes: ) Gruppe geredet hat und derjenige wurde dann von seiner eigenen Gruppe als Verräter bezeichnet und zusammen geschlagen. Dort gibts schon sogenannte Jugendtische, an denen mit den kriminellen geredet wird mit Gründen ect. Ein Boxtrainer nimmt extra nur Jugendliche auf um ihnen beizubringen das Gewalt falsch ist und wie sie ihre Wut kontrollieren können. Er sagte bei einem Interview das die meisten nur hier her kommen um zu lernen wie sie kämpfen und das dann wieder auf der Straße zu verwenden.

    und inzwischen gibt es ja Millionen von denen, so dass auch diese Gruppen immer weniger Anlass sehen, sich zu integrieren und teil-anzupassen - ganz im Gegenteil.


    Vielleicht ist das ja auch ein Grund das sich viele nicht anpassen wollen/können. Russen treffen sich mit Russen, Türken mit Türken und Deutsche mit Deutsche. Damit wird keinem geholfen. So können Ausländer auch kein Deutsch lernen wenn sie mit Volksgenossen rumlaufen die es genauso wenig können wie sie selbst.

    MfG Disasterpiece
  • Disasterpiece schrieb:



    Vielleicht ist das ja auch ein Grund das sich viele nicht anpassen wollen/können. Russen treffen sich mit Russen, Türken mit Türken und Deutsche mit Deutsche. Damit wird keinem geholfen. So können Ausländer auch kein Deutsch lernen wenn sie mit Volksgenossen rumlaufen die es genauso wenig können wie sie selbst.

    MfG Disasterpiece


    das seh ich auch so - aber was will man dagegen machen ?! ich meine man kann sie ja auch nicht zur Integration "zwingen" und was würde man selber machen wenn man ins Ausland ziehen würde? dann hätte man doch auch am liebsten Kontakt mit seinen "eigenen" Leuten...
  • Die geringe Integrationsbereitschaft ist aber auf beiden Seiten vorhanden. Die meisten Deutschen vertreten unterschwellig die Meinung, dass Ausländer und insbesondere Türken da bleiben sollen, wo sie sind (in den Ghettoartigen Ausländervierteln). Fremdenfeindlichkeit war schon immer und bleibt die verbreitetste Art von politischen Denken in Deutschland.

    Ich finde das ja auch traurig, aber da ich selbst aus dem ehemals deutschen und heute polnischem Gebiet in Westschlesien stamme, kann ich wohl nicht wirklich in so einer Debatte mitreden.

    Viele meiner Verwandten haben grundsätzlich nichts gegen Ausländer (wie schön sich dieser Begriff doch dehnen lässt, "grundsätzlich"), aber sie können Leute, die nicht arbeiten wollen oder sich unzivilisiert verhalten, nicht ausstehen. Wobei das sogar eine nicht geringe Anzahl Deutsche mit einschließt.

    Mit unzivilisiertem Verhalten meine ich zum Beispiel das regelrechte Wettwerfen von Böllern auf vorbeifahrende Autos an und um Silvester. (Türkisches Viertel bei uns) Die wurden sogar mit Fontänen zum Anhalten gezwungen und dann mit Explosivem eingedeckt...
  • @n\/Cl34r

    Genau meiner Meinung.

    Das versuche ich hier zu predigen. Veile sehen nur negatives an Ausländern, aber die Deutschen sind perfekt. Was ich damit sagen will?

    Dass man nicht nach Staatsangehörigkeit urteilen sollte, sondern nach guter und schlechter Mensch. ;)

    MfG
  • ktm-world schrieb:

    .... Seit Jahren ist der Zuwanderung rückläufig. Und Gesetze werden auch gemacht und wenn jetzt noch Nachrichten verfolgen würdest, dann würdest mitbekommen. Das Reformvorschläge ausgearbeitet werden.
    ...

    Erst dieser Tage war ein ganzer Ausschuss des Ba.-Wü Landtags in Russland/Sibirien, um sich über ausreisewillige 'Deutsche' zu informieren. Laut denen gibt es noch sehr viel, die kommen wollen.
    Früher kamen mal bis zu 200.000 Aussiedler pro Jahr, heute sind es immer noch um die 70.000 jährlich. Vorwiegend nur noch sogen. Deutsch-Russen.

    Da kommen in den letzten Jahrzehnten, seit das läuft, einige Millionen zusammen.
  • Man muss bei solchen Wanderungsbewegungen auch immer das warum sehen.

    Russland ist arm. Die reiche oder zumindest prunkvolle Hauptstadt steht bei weitem nicht für das ganze Land. Die Menschen dort leben in unbeschreiblichen Zuständen in einem unwirtlichen Land, während wir hier in garantiertem(!) Wohlstand schwelgen.

    Was gibt uns das Recht dazu und ihnen nicht ?
    Die wollen doch auch nur ein erträgliches Leben... und in Deutschland ist das alles zum Greifen nah. Tja, nur verteidigen die Deutschen und die 1. Welt ganz allgemein ihre Privilegien eifersüchtig, denn leider heißt und hieß Wohlstand für wenige schon immer Armut für viele.

    Aber ich habe auch hier nicht das Recht, darüber zu mosern, denn ich will auch mein schönes Leben und meinen Status behalten.
  • Die rechtlichen Grundlagen für die deutschstämmigen Aussiedler in Russland, Ungarn, Rumänien etc. gehen davon aus, dass diese Menschen quasi genetisch immer noch Deutsche sind.

    Inzwischen sind aber viele Mischehen entstanden und die Nachkommen sprechen weder Deutsch noch pflegen sie länger die deutsche Kultur der Vorfahren.

    Die Folge der Armut bzw. der schelchteren Chancen ist natürlich, dass extrem viele ins gelobte (Deutsch-)Land auswandern woll(t)en.

    Am Anfang durften nur Rentner kommen, zu Zeiten des Eisernen Vorhangs. Danach kamen ganze Clans und auch solche Religions-Spinner, wie die sogen. 'Pfingstler'. Vom Arbeitsamt gab's Sprach- und Berufsschulungen en-masse und für die Verhältnisse der Aussiedler gewaltige Mengen an Sozialhilfe.

    Wozu also mühsam jeden Morgen aufstehen und arbeiten, wenn man auch so genug Kohle bekommt?

    Den Fleissigeren drängte man Null-Zins-Kredite förmlich auf, die hatten nach zwei Jahren in DE schon ein eigenes Haus. Und ich? Ich schaute dumm in die Röhre, ich bekam und bekomme keine solche Fördermittel - und habe demzufolge auch kein Haus.

    In den letzten Jahren kamen sehr viele Deutsch-Russen mit Fremd-Partnern und Kindern, die allesamt kein deutsch sprachen. Nachdem die dann merkten, dass es hier auch nicht das Schlaraffenland ist, und man ackern und schuften muss, versanken viele in Lethargie mit den Folgen Alkohol und Gewalt. Andere, vor allem Jüngere, bilden kriminelle und aggressive Jugendbanden, die so manchens Stadtviertel terrorisieren. Und der Staat schaut mal wieder zu, bzw. weg, ohne was zu tun.

    So Umschüler-Praktikanten hatte ich auch schon ein paar. Die meinen, nach ein paar Monaten IT- oder Netzwerk-Schulung wären sie jetzt die Top-Admins und hätten Anspruch auf ein Gehalt für 5000 Euro monatlich. Bloß, fast keiner beherrscht sein Metier und so jemand kann man ganz und gar nicht auf Kunden-Geräte loslassen.
  • Kurz zum Thema Erhalt von Fördergeldern.
    Ich mache eine schulische Ausbildung und bekomme kein Bafög, da ich ja nochzu Hause wohne. In unserer Klasse ist eine ziemlich betuchte Türkin. Ihr Vater ist ein schwerer Bauunternehmer in der Türkei. Er wohnt in der Türkei, Mutter und Tochter hier. Er entsendet natürlich immer genügend Geld zu seiner Frau und Tochter. Nun zum Punkt : Sie hat Bafög beantragt und bekommt es auch noch mit der Begründung, dass ihr Vater ja in der Türkei lebt. Und man kann sagen, dass sie wirklich reich sind. Aber trotzdem noch Bafög bekommen.

    Grob gesagt finde ich die Bereitschaft zur eigenen Integration der Ausländer hier in Deutschland ziemlich schlecht. Doc hat es ziemlich treffend beschrieben.
    Die meisten lehnen alles aus Prinzip ab. Es fängt schon im kleinen an. Man vermag jemandem einen Fehler zu verbessern, worauf hin man stets die Antwort "Klugscheisser" bekam. Unserer Sprache wiedersetzen sich auch viele. Sind seit vielen Jahren hier und beherrschen kaum unsere Sprache. Es gibt natürlich auch sehr viele, die es richtig handhaben. In meiner Klasse ist ein Mädchen ausm Kongo. Sie ist seit 1 Jahr hier und spricht schon ziemlich gut Deutsch. Aber der Großteil macht es anders. Die ersten Generationen kamen hier her um etwas erreichen zu wollen und um ihren Glauben frei ausleben zu dürfen, was sie in der Türkei ja nicht mal dürfen !

    Mir fällt dazu etwas ein, was zwar nicht ganz zum Thema passt aber unsere Staat zum Thema Integration kritisiert.
    Vor 8 oder 9 Kahren lernte ich einen Kriegsflüchtling aus Bosnien kennen. Sie wurden zuerst in ein Asylantenwohnheim gesteckt. Die ganze Familie versuchte sich sofort zu integrieren und arbeitete wirklich hart. Vater, Mutter und Sohn versuchten sich so gut es ging den deutschen Lebensverhältnisen anzupassen. Nach kurzer Zeit waren sie etwas gefestigt und konnten sich schon eine eigene Wohnung leisten. Alle Familienmitglieder lernten ziemlich rasch deutsch und hatten sich nach 2-3 Jahren ca schon recht etabliert in und verdienten gutes Geld. Sie haben sich nichts zu schulden kommen lassen.
    Und ich glaube nach dem dritten Jahr ca bekamen sie einen Schrieb, dass ihre Heimat in Bosnien wieder vollkommen hergerichtet wäre und die Gefahr eben vorbei wäre, womit einer Rückkehr nichts mehr im Wege stünde. Natürlich wollten sie das nicht, da sie dort nichts mehr hatten und hier alles aufgebaut hatten. Es wurde kein happy end und sie wurden einfach wieder abgeschoben :eek: Da rege ich mich heute noch manchmal drüber auf. Wie jetzt, wenn die Erinnerungen in einem aufkommen.

    MfG
  • nobody555 schrieb:

    ... Es wurde kein happy end und sie wurden einfach wieder abgeschoben ...

    Diese Leute kamen als Bürgerkriegs-Flüchtlinge mit von vorneherein begrenztem Aufenthaltsstatus (=Duldung).

    Ich kenne es genauso, dass viele dieser Flüchtlinge sich hier sehr gut integriert haben, sei es Sprache oder Ausbildung/Arbeit. Da hat die Politik es versäumt, die Regelungen anzupassen und diesen arbeitsamen Menschen eine Daueraufenthaltserlaubnis zu gewähren.

    Das Problem war halt, wo zieht man die Grenzen bei Kriegsflüchtlingen und wie handhabt man es, dass nicht Millionen von nicht-politischen Flüchtlingen die selben Rechte einfordern?!
  • Wo man die Grenzen bei Kriegsflüchtlingen zieht, kann doch wirklich nicht so schwer sein. Wo Krieg ist, sind Flüchtlinge, die flüchten halt. Aber diese haben überhaupt kein Recht, gerade in Deutschland Asyl zu fordern, wo alle unsere Nachbarn doch stabile Länder ohne Menschenrechtsverletzungen sind.

    Es gab doch mal was von wegen "Flüchtlinge, die über ein sicheres Drittland einreisen, sind abzuweisen"...

    Deutschland hadert eigentlich ziemlich stark damit, Leute auszuweisen/abzuschieben. Und die meisten, deren Aufenthaltsgenehmigung abläuft, tauchen einfach unter. Ist nicht besonders schwer in einem derart großen Land mit unheimlich viel Schwarzarbeitsmöglichkeiten.