Lehren aus PISA - oder wie machen wir unsere Kinder schlauer?!

  • Landespolitik

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  • Lehren aus PISA - oder wie machen wir unsere Kinder schlauer?!

    Ich meine: Ja. Sämtliche Untersuchungen zum deutschen Bildungssystem zeigen, dass die schlechte vor- und frühschulische Forderung der Hauptgrund für die Misere im deutschen Bildungssystem ist. Da kann es nicht sein, dass Kindergartenplätze (viel) Geld kosten und das Studium kostenlos ist. Um die Chancengleichheit auf ein Studium zu wahren, müssten aber Mechanismen gefunden werden, auch Kindern aus einkommensschwachen Familien das Studium zu erlauben. Das könnte zum Beispiel über zinslose Darlehen oder eine vernünftige Reform des BaFöG geschehen
  • hallo,

    du bist nicht auf dem laufenden!

    das studium wird künftig geld kosten, man spricht von ca. 500€.

    in den 60ger jahren, gab es keine vor-/frühschulischen förderungen!
    diese schulischen jahrgänge sind "alle" etwas geworden!
    es liegt vielmehr an unserem zigfach geändertem schulsystem.

    meine meinung ist: ein kind sollte auch kind sein dürfen und nicht schon
    mit 4-5 jahren, den ernst des lebens erfahren müssen, denn die kindheit
    ist schnell vorbei und kann nicht mehr zurückgebracht werden.

    die preise für kindergartenplätze sind bei uns in deutschland noch
    einigermaßen moderat! in der schweiz kostet ein kindergartenplatz
    ca. 950 €.
    das angebot der plätze reicht allerdings nicht aus (deutschland).
    wie das wort schon aussagt, sollten kinder in einem garten spielen
    und nicht lesen, schreiben und rechnen lernen!

    übrigens, das studium kann sich jeder erlauben, vorausgesetzt
    der-/diejenige will das auch!

    das problem sind die jetzigen eltern/familien, denn diese haben
    schon das "neuere" bildungssystem, der 80ger jahre genossen
    und dieses war gegenüber dem 60ger, schlechter.
    ferner, war "damals" die frau eine hausfrau und übte mit den
    kindern, diktate, aufsätze, rechnen.
    heute ist die frau eine zweitverdienerin, da die heutigen ansprüche
    befriedigt werden müssen/sollen!
    also fehlt da schon einmal etwas, nicht nur die zeit, sondern auch
    das kümmern/erziehen der kinder!
    das setzt sich dementsprechen fort.

    "früher" freute man sich über ein fahrrad, heute muß es ein motorroller
    sein, fernseher, PC und und und.

    abschließend: die erziehung, einstellung, das vorgelebt bekommen
    von den eltern, die werte, selbstdisziplin, fehlen völlig.

    mfg
    ich bin, ich weiß nicht wer, ich komme, ich weiß
    nicht woher, ich gehe, ich weiß nicht wohin,
    mich wundert, daß ich so fröhlich bin.
  • Bis zu 500 € wird es in Zukunft kosten. Und eins kann ich euch versprechen. In spät. 10 Jahren gibt es in ganz Deutschland Studiengebühren und dei werden dann mehr betragen, als 500 €.

    Und die Misere sehe ich nicht im Kindergarten oder in der Vorschule. Viel mehr gibts Probleme

    - bei den Lehren
    - zu hohe Klassenkapazität
    - das jetzige Schulsystem (Haupt/RealSchule, Gymnasium)
    - schlechte Integration (denn ohne die ausländischen bzw. ausländisch-stammigen Schülern, würden wir unter die Top 10 sein)
    - schlechtes Lernklima
    - umoderne Schulen bzw. Hardware
    - keine genormte Vorgaben des Lernstoffes
    - keine Kontrolle der Lehrer, kaum Weiterbildungen

    MfG
  • *Sir Smokealot* schrieb:

    weiss nur dass die schweiz besser abschnitt.. :P :P

    bringt uns das weiter? nö...
    das bildungssystem in ganz deutschland hätte mal wieder eine finanzspritze nötig. da schmeisst man in der aussenpolitik (z.b. spenden an die vom hochwasser betroffenen länder) das geld zum fentser raus, aber die finanzen der bildungspolitik sind komplett ausgeschöpft?! ich würde sagen das nennt man schlecht gewirtschaftet.
    - die weiterbildung der lehrer kommt definitiv viel zu kurz (z.b das fach informatik an gymnasien). kann es sein, dass die schüler mehr wissen als die lehrer? ich denke nicht.
    - unterrichtsmaterialien, wie bücher sind veraltet und gehören nicht in die schule sondern in den müll.
    des weiteren stimme ich ktm-world zu in seinen punkten.

    greez duplex
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    Erfolg heißt, einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
  • also teilweise stimme ich ktm zu, aber in einigen Punkten muss ich dennoch wiedersprechen.

    z.B. zu dem Schulsystem, die PISA-Studie hat eindeutig gezeigt, dass keine oder kaum Unterschiede zwischen Ländern mit Aufteilung und ohne bestehen.

    Dies scheint nämlich nur auf den ersten Blick so zu sein, denn auch z.B. Finnland hat auf den ersten Blick eine Einheitsschule (Gesamtschule), aber auf den zweiten Blick erkennt man, dass es auch innerhalb dieser Schulen jeweils einzelne Lerngruppen gibt, in den besser begabte Schüler dann lernen, und das wäre meiner Meinung nach der größte Schwachsinn, wenn man alle Schüler gleich unterrichten würde, denn das wäre fatal, da die Stärkeren nicht ausreichend gefördert, und die Schwachen zu wenig gefördert werden würden.
    Als bestes Beispiel kann ich hier nur die - in Niedersachsen jetzt zum Glück abgeschaffte - Orientierungsstufe nennen. Ich weiß noch genau wie das war, da es noch nicht alzu lange her ist. Die schwachen waren völlig überfordert und kamen kaum mit und andere, wie ich auch zum Beispiel haben sich nur gelangweilt, und vielleicht auch so schon ein bisschen Potenziell unnötig verschenkt.

    An dem schlechten Lernklima kann die Politik ja nicht unbedingt was dran ändern, da wären vielmehr Eltern, Schüler und Lehrer gefragt.

    Ich weiß jetzt nicht, wie das in anderen Bundesländer aussieht, aber hier in Niedersachsen wurde jetzt gerade von der CDU das Zentralabitur eingerichtet, was dann ja eine genormte Vorgabe wäre, jedenfalls Landesweit.

    Und auch in den Kindergärten sollte meiner Meinung schon viel mehr damit begonnen werden, spielerisch mit Zahlen, Buchstaben und vielleicht auch eigenständigen kleinen Versuchen dem Kind ein bisschen Wissen zu vermitteln, da das Gehirn eines Menschen zu keiner Zeit aufnahmefähiger ist, als im Kindesalter. Um das klar zu stellen, ich bin dagegen, dass man die Kinder wie in der Schule behandelt und versucht ihnen etwas reinzupauken, da es immer noch Kinder sind, aber wenn man das spielerisch machen kann, dann sollte man das auch nutzen und nicht die Intelligenz der Kinder verschenken. So sollten auch Kindergärtner/ -innen eine etwas modifizierte Ausbildung in der Art von Gymnasiallehrern kriegen.
    Auch bei der Kinderfrühförderung zeigt Finnland, wie mans richtig macht.

    Ansonsten stimme ich dem zu. Es muss deutlich mehr Geld für Kindergartenplätze, kleiner Klassen, bessere Lehrer, frühere und bessere Sprachförderung nicht-deutsch sprachiger bereit gestellt werden.

    Ich bin auch generell für Studiengebühren, wenn sie denn die Universitäten auch in vollem Umfang zur Verfügung haben, da so auch die Bildung im Bereich der Hochschulen verbessert werden kann, zudem haben Studenten nun einen gewissen Druck, der sie dazu veranlasst nicht unnötig lange zu trödeln und in anderen Ländern auch zu einer Verringerung der Abbrecherquote geführt hat.
    Allerdings muss dafür ein gutes Instrument da sein, dass es auch wirklich allen Bevölkerungsschichten bei eintsprechender Bildung ein Studium ermöglicht.
    [size=1][LEFT] Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland.[/LEFT]
    [RIGHT]Down:120 AlbenMix Playboy 06/2005 Minority Report[/RIGHT]


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  • @fromHELL

    1. Das Lernklima könnte die Politik verändern, wenn sie die Klassen enorm verkleinern.

    und 2. Kindergärten

    Das sehe ich nicht so. Im Kindergarten sollen die kleinen ihre sozialen Kontakte erlenrnen bzw. aufbauen und nicht (spierlerisch) lernen. Das können ja die Eltern machen. Bei mir hat es gut geklappt und bei anderen auch. Doch heutzutage möchtze man seine Verantwortung gegenüber der Kinder gerne abgeben und wenn dann Deffiziete vorhanden sind, dann wird auf die Politik eingehauen.

    MfG
  • jetzt versteh ich das, wie du das mit dem Lernklima meintest, da hast du natürlich recht, aber in der Sache mit den Kindergärten bin ich anderer Meinung.
    Nochmal, weil die Kinder fast so spielen wie bisher, nur dass sie anstatt ihres normalen Spielzeugs, Spielzeug mit Buchstaben oder Zahlen haben.
    Was spricht den dagegen ?? Die Kinder werden in ihrer Kindheit nicht gestört, und sie lernen trotzdem was.
    Man nutzt einfach den Spiel- und Wissendrang der Kleinen.
    Also wie gesagt, ich sehe nichts, was dagegen spricht.
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  • ktm-world schrieb:

    ..... Im Kindergarten sollen die kleinen ihre sozialen Kontakte erlenrnen bzw. aufbauen und nicht (spierlerisch) lernen.
    ....

    Klar falsch! Schon mal was von Maria Montessori gehört? Wenn nein, einfach googeln. Spielerisches, selbsgewolltes Lernen ohne Druck von Seiten der Eltern oder Erzieher. Führt zu hervorragenden Resultaten.
    Gerade wegen der PISA-Ergebnisse sollte man sich vertsärkt um solche Denkansätze bemühen, das Montessori-Prinzip und seine Erweiterungen sind geeignet vom Kindergarten bis zur Mittelstufe.
  • cyborg5 schrieb:

    ... einfach das Schulsystem der Schweden zu übernehmen(die haben doch am Besten abgeschnitten, oder?) ...

    Wenn man keine Ahung hat und zu faul zum Lesen ist, sollte man die Tastatur nicht unnnütz bemühen! :depp:
    FINNLAND ist gemeint!
  • also bayern is gar nich so scheisse...es is sowie so alles total überstürzt gemacht wprden sowie die g8 in bayern!da fleht die ganz strukur dafür ich sehs jeden tag in der schule wie scheisse des is..
  • der thread is ja schon ein bisschen älter, aber die Problematik ist ja noch present und mit Vergleichsarbeiten, Zentralabitur und anderen Folterinstrumenten immer noch aktuell.
    Auf jeden Fall gibbet keine einfachen Erklärungsmuster für das schlechte Abschneiden deutscher Schüler, ne Vielfalt an Variablen ist beteiligt, die auch weiter oben schon genannt worden sind.
    Für mich sind folgende Aspekte noch bedenkenswert:
    Bei den Vergleichsstudien vergleicht man Äpfel mit Birnen; die europäischen gesellschaftssysteme sind doch recht unterschiedlich und man kann nicht beispielsweise skandinavische Bildungsarbeit nach Deutschland übertragen, um so zu besseren Ergebnissen zu kommen.
    Eines der Hauptprobleme sind m.E. die Finnanzen; Schulgebäude verrotten, die Lehrer-Schüler-Relation liegt bei 1:30, an Gymnasien häufig noch darüber, weil man nicht genug Kohle hat um Lehrer ein zu stellen und auch die Ausstattung leidet unter der Misere.
    Ein weiterer Punkt sind die Ausländer; ich würde mich gern als multikulturell und ausländerfreundlich einordnen, aber ich hab kein Verständnis für die Unzahl von Ausländern, speziell Türken, die oft seit mehreren Jahren in Deutschland leben und immer noch nicht der deutschen Sprache mächtig sind.
    Deren Kinder haben die dicken probs inne Schule und ziehen das Niveau nach unten.
    Ich weiß net, wie die Einwanderungssituation in den skandinavischen Ländern ist, aba so weit ichdas überblicken kann ist sie nicht so krass wie bei uns.
  • In Finnland gibt es auch nicht 16 Regionalparlamente mit Ministerien und Verwaltungen, die man bundeseinheitlich machen könnte. Bei uns wird unglaublich viel Geld für die Bürokratie und Verwaltung der selbigen ver(sch)wendet.

    Für Kinder, Jugend und Bildung bleibt dann nicht mehr genügend übrig. In meiner (Groß-)Stadt fehlt z.B. ein Betrag von 7000 Euro, um einen innerstädtischen Bolzplatz wieder etwas herzurichten. Gleichzeitig genehmigt aber die selbe Stadtverwaltung einen neuen Kunst-Palazzo für fast 80 Mio Euro und vergisst dabei, Lagerräume für nichtausgestellte Kunstwerke einzuplanen. Für über 800 Mio Euro wird eine neue Landes-Messe gebaut, die sich niemals rechnen wird. Die realen Gesamtkosten dürften bei weit über 1 Milliarde Euro liegen. Die Mittel für die Förderung des Breitensport wurden nochmals drastisch vom Land gekürzt, während die Stadt eine kleinere Sport-WM mit fast 3 Mio. Euro sponsort, von den Maßnahmen für die Fussball-WM 2006 ganz zu schweigen.

    Was ich damit ausdrücken will: es ist eine Frage der Prioritäten, die das Politikerpack setzt! Ausgerechnet in unserem Land, mit einem sehr hohen Ausländeranteil (plus deutschstämmige Immigranten) wird auf die Schul- und Berufsvorausbildung zu wenig Wert gelegt. PISA zeigte genau auf, dass z.B. in Baden-Württemberg die Gymnasien recht gut abschnitten, aber Schulen mit hohem Ausländeranteil verhältnismäßig schlecht punkteten.

    Nur wollen die Damen und Herren Politiker sich lieber jahrelang um grenzwertige Kultus-Details streiten, statt die Ärmel aufzukremplen und was zu bewegen. Die bisherigen Maßnahmen aus der 1. PISA-Studie waren nicht mehr, als blinder, undurchdachter Aktionismus, der nichts bringt und vor allem (fast) nichts kostet.
  • In der Zeitung habe ich mitgekriegt das sie jetzt längere Schulzeiten haben wollen aber dafür größere Klassen damit sie immer mehr Lehrer einsparen können.....
    Ich selber habe ein Problem mit der Berufsschule, da wird nur schwachsinn gelehrt.
    z.b. ich bin Industriemechaniker (Metaller) und lerne zurzeit den Aufbau eines Getriebes (wichtig) und in einer anderen Stunde wie man Dichtungen herstellt.... da frage ich mich warum muss ich das wissen wenn ich die Dichtungen später einfach kaufe....
    Es wird nicht richtig nachgedacht und die Schulsysteme wechseln andauernd anstatt an einer gescheiden zu bleiben.
  • In Deutschland hat sich das Schulsystem seit Jahren weiterentwickelt. Leider im negativen. So ist vollständig von der Entwicklung von Eliten abgegangen worden. Die Entwicklung von Eliten ist jedoch mittlerweile in dieser High-Tec-Welt nicht mehr wegzudenken. In Deutschland bekommen viel zu viele Menschen Abschlüsse die im Endeffekt über ihren Möglichkeiten liegen. Andere fallen komplett aus unserem Schulsystem heraus weil sie sich in der Schule völlig unterfordert fühlen, die jedoch nicht als Überqualifikation angesehen wird , sondern als Dummheit. Ähnlich ist die bei vielen ausländischen Schülern die zwar die Anlagen zu guten Schülern haben ,aber nicht genug gefördert werden und an der Sprachbarriere scheitern. Elitenbildung muss in Deutschland gefördert werden.

    Der nächst Punkt für das schlechte Abschneiden der Schüler ist das antiautoritäre Schulsystem. Diese System wurde zur genüge getestet , die Pisa -Studie ist der Beweis es funktioniert nicht. In Deutschland muss die Autorität der Lehrer und der Schule allgemein wieder gesteigert werden. Lehrer müssen wieder eine Vorbildfunktion einnehmen in Benehmen und in Wissen. Die Schüler müssen merken das die Schule ihnen keine Wahl lässt sie haben zu lernen. Wer nicht lernen will muss dazu gezwungen werden? Dadurch das auch in der Grundschule schon eine Lernatmosphäre und Lerndisziplin geschaffen werden muss. Dann funktioniert das ganze ohne Zwang. Es muss ein gesellschaftlicher Wandel stattfinden, es muss cool werden der Beste in der Schule zu sein, die besten müssen wieder fühlen das sie gebraucht werden und schlechten müssen merken das sie besser werden müssen. Parallel hierzu muss die Eignung jedes einzelnen für die jeweilige Schulform regelmässig getestet werden um eine Überforderung auszuschliessen.

    Nicht herausreden!

    Die Schulen und die Lehrer dürfen sich nicht mehr herausreden können das die Schüler zu schlecht sind. Es gibt keine schlechten Schüler nur schlechte Lehrer und schlechte Schulen.

    Die schlechten Lehrer resultieren schon aus einer schlechten Ausbildung in der Universität und danach einer mangelnde Bereitschaft an Weiterbildung. Die schlechten Lehrer resultieren aber auch aus einer mangelnden Motivation. Wie kommt es zu dieser mangelnden Motivation? Dies hat viele Gründe die Hauptgründe sind: Schlechte Lehrmittel, undisziplinierte Schüler. Weiterhin ist es so das viele Lehrer ihren Job nicht ernst genug nehmen und auch keine keine Gefahr laufen wenn sie schlecht sind ihren Job zu verlieren. Es muss eine Kontrolle geschaffen werden die jeden einzelnen Lehrer kontrolliert und immer wieder überprüft, ob er die Leistung erbringt die von ihm gefordert wird. Dies kann nur nach einem Leistungskatalog geschehen der Bundesweit einheitlich ist. In diesem Katalog muss festgeschrieben werden was ein Lehrer wem in welcher Zeit beizubringen hat.

    Zu wenig Mittel = Schlechte Schüler. Niemals wenn die Lehrer gut ausgebildet sind und hochmotiviert sind, dann gibt es auch dann keine schlechten Schüler.
    Rettet die Wälder, esst mehr Biber
  • Das Schulsystem ist, wie ich finde ein bischen dumm.
    Kinder bekommen schon im Kindergarten Englisch oder jetzt müssen alle Klassen von 5-10 nach jedem Jahr eine art Abschlussprüfung machen. :rot:
    --------------------------------------------------------------
    ##irgendwer hat mal gesagt: unter windows zu hacken is wie mit ner zwangsjacke autofahren##
  • Zitat von Schicki
    Nicht herausreden!

    Das gilt ja wohl für alle am Bildungsprozess Beteiligten, nicht nur für Lehrer und Schulen.
    Auch Schüler und Eltern haben erheblichen Einfluss auf die schulische Entwicklung, in der Grundschulzeit mehr die Eltern, mit zunehmendem Alter mehr die Schüler selbst.
    Schule ist ja nun kein Ort reiner Wissensvermittlung; mindestens ebensowichtig ist die Anbahnung von Einstellungen und Haltungen, z.B. eben gerade zum Arbeiten und Anstrengen. Da kommt es z.B. im Grundschulbereich häufig vor, dass das, was morgens mühsam in der Schule aufgebaut wird mittags zu Hause durch Ignoranz, Gleichgültigkeit oder schlicht falsche Erziehungsmethoden wieder kaputt gemacht wird.
    Eine erfolgreiche Bildungsarbeit ist nur in enger Zusammenarbeit aller daran Beteiligten möglich.
    Irgendwo sind dann auch noch die Variablen "Intelligenz" und "Anlagen" vorhanden. Jeder soll und muss in der Schule gemäß seinen individuellen Möglichkeiten gefördert werden, aber es geht nicht darüber hinaus.
    Es gibt nun mal auch schwache Schüler, da kann man nicht die Augen vor verschließen.
    Ne Kuh wird nie das Taffellappen häkeln lernen.
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
  • Jop dann gibt es auch immer diese Eltern die meinen, das alle Lehrer ihren Kindern nur schlechtes wollen. Ich kenne eine Hauptschullehrerin (Familienmitglied), was die mir manchmal so erzaehlt, wie Lehrer von den Eltern bei den Sprechtagen dumm angemacht werden, tz tz tz.
    Wenn meine Eltern von nem Lehrer gehoert haben, dass ich scheisse gebaut hab, hab ich eher von denen nochmal einen Anschiss bekommen, als das die den Lehrer dumm anmachen. Hat mich manchmal gewaltig genervt und jetzt wo ich aelter bin hat sich das auch geaendert, aber als kleines Kind hat mir das sicher ganz gut getan.
    Wenn jemand von nem Lehrer immer auf den Kicker genommen wird, hat das meistens auch einen Grund. In meiner Klasse war das eben der, der die ganze Zeit geschaetz hat, nie Hausaufgaben hatte und der Lehrer dumm angemacht hat. Dann hat er es eben auch verdient.
    Mfg
    Larry

    Fazit: Die meisten Lehrer sind eben nicht boese ;)
  • Wir haben eine ganze Menge unmotivierter Schüler. Das ist jetzt in der ganzen Gesellschaft so und da werden auch hochmotivierte Lehrer nur begrenzt was dran machen können.

    Aber wir haben ja auch zum größten Teil auch noch unmotivierte Lehrer. Da kann es eigentlich nur schiefgehen.

    Ich gebe seit einiger Zeit einem Mädel (10. Klasse Gesamtschule) 1 x die Woche Nachhilfe. Das Mädel stand zwischen 4 und 5. Und jetzt steht das selbe Mädel zwischen 1 und 2. Wer hat da wohl versagt?

    Die Klassengrößen stimmen nicht, die Ausstattung der Schulen ist meistens miserabel. Der Stundenausfall ist viel zu groß. USW...
  • Warhammer18 schrieb:

    Das Schulsystem ist, wie ich finde ein bischen dumm.
    Kinder bekommen schon im Kindergarten Englisch oder jetzt müssen alle Klassen von 5-10 nach jedem Jahr eine art Abschlussprüfung machen. :rot:



    Finde das Syste auch nicht gut und so wie es Aussieht bring es noch weniger...
    Wie man gesehen hat die Länder die an der Spitze der Pisa-Liste waren hatten System in denen man nicht durchfallen btw. Sitzenbleiben kann.

    Ich denke, wie viele andere hier, das Problem liegt nicht am System sondern an viele unmotivierten Lehrern. Wenn ich mir manche Lehrer an den Schulen anschau ist es kein Wunder:
    Beispiel1: Ein Deutschlehrer sitzt seinen Gesamten Unterricht vorne an seinem Pult und redet seinen Stoff herunter ohne 1 Tafelanschrieb / Folie oder ein Blatt das Ausgegeben wird. Dieser Lehrer ignorriert Fragen und benimmt sich eigentlich wie ein Prof. an der Uni, nur das Problem ist, er ist keiner und er kann den Stoff nicht vermitteln. Was passiert nun wenn man diesen Lehrer noch in 3 anderen Fächern hat ..... :rot:

    Beispiel2:
    Oder Lehrer die keine Ahnung von ihrem Stoff haben und ihre Notizen die sie sich mal vor vielen Jahren geschrieben haben immer wieder benutzen und ihren Unterricht nicht weiterentwickeln. So kommt dann das Problem das diese Lehrer auf dem Stand von vor 10 oder mehr Jahren sind und somit keine Aktuelles Wissen besitzen oder besitzen wollen.
  • Hi @lle miteinander,
    wir sollten endlich aufhören mit der Rumheulerei. Wir haben doch nach der Pisa-Studie begriffen, dass unser Bildungssystem nicht ausreichent funktioniert, also müssen wir unsere Bildung selber in die Hand nehmen.

    Scherz bei Seite, es gibt reichlich unmotiverte Lehrer und Schüler. Aber es gibt auch schon positive Impulse. Viele selbständige Schulen in NRW arbeiten an neuen Schulkonzepten. Z.B. Selbstlernzentren, diverse Förderprogramme für Begabte und schwache Schüler. Der Frontalunterricht ist out (doch leider nicht überall). Die alten, verknöcherten Lehrer müssen lernen umzudenken.
    Doch es hapert in Deutschland schon daran, einen gemeinsamen Konsens in der Bildungspolitik für alle Bundesländer zu finden. Wie soll da eine Pisa-Studie eine wirkliche Aussagekraft haben.
    Ich für meinen Teil meine, wir sind alle gefragt und müssen an der Zukunft unserer Kinder arbeiten.

    So long Dolly
  • Es ist in meinen Augen verfehlt, Schulsysteme aus anderen Ländern in das unsere übertragen zu wollen in der Hoffnung, damit streiche man auch den Pisaerfolg dieser Länder ein.
    Systeme lassen sich eben nicht einfach übertragen, weil die beteiligten Variabeln (Erziehung, Einstellung zur Schule, Anzahl der Ausländer und vieles mehr) sehr unterschiedlich sind.
    Ich kann auch nicht nen Apfelbaum in die Wüste pflanzen, damit die Beduinen mehr Vitamine kriegen.
    Frankreich z.B. arbeitet nach der Pisastudie erfolgreicher als wir, da geht's aber an den Schulen wesentlich strenger zu als bei uns. Wenn man diese Verhältnisse auf Deutschland übertragen wollte gäb's ne Revolution in der Schülerschaft.
    In Schweden z.B. sind die Klassen wesentlich kleiner als bei uns und die Lehrer arbeiten weniger Stunden, wahrscheinlich gibt's weniger Gastarbeiter; auch hier hinken die Vergleiche.
    Ne andere Weisheit:
    Ein halbwegs guter Schüler kommt in jedem Schulsystem klar!
    Die wahre Qualität eines Systems offenbart sich in der Auseinandersetzung mit den Problemfällen.
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
  • Die Überhastete Rumdokterei an unserem Schulsystem ist eine Frechheit und in Frevel den kommenden Generationen gegeüber! Weil Deutschland schlecht bei PISA abgeschnitten hat muss jetzt was geschehen, und zwar schnell sonst wird man bei der nächstne Wahl nicht wieder gewählt!
    Wie überhastet das ganze ist bekomme ich zum Beispiel über mein Engagement für die Schülervertretung mit. Ich sitze in ein paar Gremien und merke was für ein SCHEIß da von oben (vom Land NRW) kommt! Schnell überlegtes Zeugs das kaum hieb und stichfest ist! Regularien kommen erst raus wenn sie schon längst in Kraft getreten sein sollten!
    Beispiel a) Die Lernstandserhebung *geileswort* schüler schreiben in der 9 eine prüfung die a) nicht in die note einfliesst b) bei der nur das richtige ergebnis gewertet wird (zumindestens in Mahte) a) demotiviert die Schüler total b) wenn ich den komlett richtigen ansatz habe aber kurz vor ende einer komplexeren aufgabe ein fehler mache dann bekomme ich für diese aufgabe keine punkte!! Für diese tolle Prüfung muss dann für jeden Schüler ein leistungsprofil angefertigt werden, ich habe es von den Lehrern gehört, das ganze schafft endlos viel Arbeit und bringt einen Scheißdreck

    Beispiel b) Das Zentralabitur. Eine super Sache an sich. Doch was draus gemacht wird ist kacke. Bin der erste Jahrgang der das ganze machen wird (abi 007) Die Lehrer wissen noch nicht (Ich bin jetzt in der 11 also vorbereitung fürs abi) was alles gemacht werden muss, was kommen wird usw und können uns dementsprechend schlecht vorbereiten. Das ganze ist unausgegoren und unüberlegt. nochmal Beispiel Mahte: Es wird erwartet das die ganze 13 in der Abi Klausur parallel am Computer schreibt. Man stelle sich das mal vor! Wird sind mit 2 PC Räumen à 20 pcs noch gut ausgestattet doch wie soll das gehen?

    Diese Rumdoktorrei ist eine Sauerei!
    Meiner Meinung nach muss an folgenden Punkten gearbeitet werden:
    - bessere Lehrerausbildung
    - mehr Lehrerfortbildungen
    - jüngeres Lehrpersonal, die alten endgültig in den Ruhestand schicken
    - entlastung der Lehrer damit sie mehr Zeit für die wirklich wichtigen sachen haben
    - bessere Lehrmittelaustattung auch im Bereich neue Medien
    - Integration des PCs als neues Lernmittel
    - Mehr Schulstunden, aber weniger religion zB(3 Stunden Reli - 3 Stunden Englisch wo ist das Verhältnis?)

    Das Ausländer nicht richtig integriert werden ist nicht nur ein Problem der Schulen sondern der ganzen Gesellschaft und kann an den Schulen kaum geregelt werden!

    So das ganze ist n bischen unzusammenhängend, ist aber schon spät :D
  • - bessere Lehrerausbildung
    - mehr Lehrerfortbildungen
    - jüngeres Lehrpersonal, die alten endgültig in den Ruhestand schicken
    - entlastung der Lehrer damit sie mehr Zeit für die wirklich wichtigen sachen haben
    - bessere Lehrmittelaustattung auch im Bereich neue Medien
    - Integration des PCs als neues Lernmittel
    - Mehr Schulstunden, aber weniger religion zB(3 Stunden Reli - 3 Stunden Englisch wo ist das Verhältnis?)


    Da muss ich dir vollkommen zustimmen.

    Das fängt schon damit an, dass den Schülern in Mathe kein Buch mit den Lösungswegen zur Verfügung gestellt werden. Wie soll ein Schüler, der im Untericht was nicht verstanden hat, sich das selber erarbeiten können?
    Wenn also ein Schüler einen Lehrer hat, der schlecht erklärt, dann ist er aufgeschmissen. Und solche Bücher dürften nichts kosten.

    Und die Ausstattung vieler Schulen mit PCs ist miserabel. Es gibt heute kaum noch Berufe, in denen man nicht den PC braucht. Darauf müssen die Schüler vorbereitet werden.

    Und der letzte Punkt stimmt natürlich auch.
  • C4Rtm4n schrieb:

    unser lehrer sagt immer die in bayeren sind vom aufnehmen des lehrnstoffes besser weil da die schuhlform anderst ist geanu so wie frankreich. ich kann das zwar nicht bestetigen aber nungut.

    erstens heisst es schulform und zweitens ist das totaler stuss! die schulform ist die gleiche wie überall: grund-, sonder-, haupt- und realschule und dann kommt das gymnasium. ab und zu gibt es dann noch gesamtschulen. wie in jedem bundesland. :eek:
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    Erfolg heißt, einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
  • Die schlechte Bildung ist in meinen Augen auch geprägt durch unsere Lebensgewohnheiten. Mir reicht da nur die Rechtschreibung. Ich bin fester MEinung daß die Rechtschreibung der Jugend zum Teil an diesen Konsolenspielchen, PC-Spielchen liegt. Während ich als Jugendlicher noch recht viele Bücher gelesen habe und ab und an gezoggt habe ist das doch bei den jetzigen Kids grad anders herum, wenn ich nachfrage welches Buch wann gelesen wurde, kommt nur ein Grinsen. Durch das ständige Lesen verschiedener Wörter wird es im Unterbewusstsein verinnerlicht und richtig aufs Papier gebracht. Wieviel Wörter, zusammenhängende Texte gibts in Pokemon etc? Die Rechtschreibreform war nur Augenwischerei um uns nicht als soooo dum hinzustellen