Auf dem Weg zur Ein-Kind-Familie

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  • Auf dem Weg zur Ein-Kind-Familie

    Gestern ist in Düsseldorf der neue Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung veröffentlicht worden.
    2 Aussagen daraus geben mir besonders zu denken:
    1. In nur noch jedem 4. Privathaushalt wohnen Kinder unter 18 Jahren; Familien mit mehr als 2 Kindern sind selten geworden; sog. Ein-Kind-Familien nehmen zu
    2. Die Zahl derjenigen Eltern, die bei den örtlichen Jugendämtern um Hilfe in Erziehungsfragen gebeten haben, hat sich fast verdoppelt (1991 => 39 von 10000; 2000 => 74 von 10000)
    Fazit: Weniger, dafür schwierigere Kinder (?)

    Wie sieht es aus mit der Sozialisation unserer Kinder?
    Die geschah in der Vergangenheit ein gutes Stück weit in der Familie.
    Aber in vielen Familien gibt's nur noch ein Kind, manchmal auch nur einen Erziehungsberechtigten; dazu wird immer mehr Verantwortung für die Erziehung der Kinder auf außerfamiliäre Insitutionen übertragen (in den Kindergarten geht's möglichst schon mit 2, später zur offenen Ganztags-schule, deren Aufgabenfelder ständig anwachsen)

    Ist das die Atmosphäre, in denen Kinder zu sozialen Wesen heranwachsen und irgendwann selbst Lust auf Gründung einer Familie bekommen?
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
  • Tja, is schon scheisse, dass keiner mehr Kinder will. Aber dann soll sich auch keinerüber die Situation aufregen, denn ohne Nachwuchs keine Steuerzahler. Ich verstehe es manchmal auch nicht. Kindergarten usw. ist alles da, da kann man Beruf und Kind unter einem Hut bringen.
  • Kindergarten usw. ist alles da


    Seit wenn gibt es denn genug Ganztagesplätze? Die Regierung hat eben den Zahn der Zeit verpennt (mal wieder). Meine Freundin ist Erzieherin und hat an die 30 Kinder in der Gruppe, in der sie meistens mit einer weiteren Erzieherin zusammenarbeitet.
    Viel zu viele Kinder sag ich da. Und eine Warteliste gibt es auch.
    Mir ist klar, wieso die meiste Leute lieber Karriere machen wollen. Zudem Kinder eine enorme finanzielle Belastung darstellen.
    Leider schränkt die BR die finanziellen Vorteile für Familien immer weiter ein.
  • Zitat:
    Kindergarten usw. ist alles da



    Seit wenn gibt es denn genug Ganztagesplätze?



    Die Kindergartenplätze sind doch wohl nicht das Problem! Früher hat es fast keine Ganztageskindergärten gegeben und trotzdem hatten die Leute mehr Kinder!

    Das Problem ist doch vielmehr die finanzielle und gesellschaftliche Stellung der Familien mit Kindern. DAs Problem ist, welche Wertevorstellung die Gesellschaft hat. Im Augenblick ist es doch so, dass derjenige, der sich am wenigsten um andere kümmert und nur für sein Vergnügen lebt, am besten angesehen ist - jedes Jahr dick Urlaub, großes Auto usw..

    Da sind auch viel die Frauen dran schuld. Ihr müsst mal miterleben, wie sich eine Hausfrau mit 2 Kindern gegenüber ihren arbeitenden Geschlechtsgenossinen rechtfertigen muss, weil sie ja nicht "arbeitet". Die Führung des Haushaltes und die Kindererziehung werden in unserer Gesellschaft nicht ausreichend gewürdigt. Das ist das Problem.
  • Die Kindergartenplätze sind doch wohl nicht das Problem! Früher hat es fast keine Ganztageskindergärten gegeben und trotzdem hatten die Leute mehr Kinder!


    Früher ist auch nur ein Teil der Familie arbeiten gegangen. Der andere Teil (meistens die Frau) war nur für die Erziehung zuständig. Und gerade dies hat sich in den letzten Jahren gravierend geändert.

    Das Problem ist doch vielmehr die finanzielle und gesellschaftliche Stellung der Familien mit Kindern


    Ganztagsplätze kosten viel Geld und solange Familien dermaßen wenig entlastet werden, können wir auf den nächsten Kinderboom noch Jahre warten.
    Zudem ist es auch unverantwortlich, ein Kind in die Welt zu setzen. Wer weiß, ob sich in 80 Jahren die Welt diesselbe ist? Vielleicht haben wir die Erde soweit zerstört, dass unsere Kinder unter Tage leben müssen. Vielleicht können sich unsere Kinder nicht mehr ernähren, weil sich das Gefälle Arm-Reich noch weiter verschärft hat?
    Da ist es doch klar, dass ich den Luxus immer zuerst mir gönne, in dieser kalten, egoistischen Welt. Warum Kinder? Die schreien und kosten viel.
    Und dieses Denken ist Gift für unsere Gesellschaft.
  • Früher waren mind. 2 Generationen in einem Haushalt vertreten, meist aber 3 oder noch mehr. Es gab einen Hauptverdiener und einen der sich um den Haushalt, Kinder und Familienleben kümmerte.
    Großeltern sind schon lange nicht mehr im Haushalt geduldet, Geld muß mittlerweile von mind. 2 Leuten herangeschaft werden um das "normale" Leben mit Kindern überhaupt finanzieren zu können. ... und wer worgt für den familieären Zusammenhalt??, den ständigen Ansprechpartner als rückhalt in der Familie?? KEINER!!
    Die Katze fängt an sich in den Schwanz zu beißen. Es muß noch mehr Geld verdient werden um Tagesmütter oder Ganztagseinrichtungen finanzieren zu können also werden noch mehr stunden gekloppt und die Kinder sind noch länger alleine.

    Vorweg: Ich bewundere die Arbeitsleistung der Frauen und ihr riesiges Organisationstalent!!!!Ich möchte nicht mit ihnen tauschen müßen.

    Eine Lösung des Problems wäre, den Frauen das Arbeiten zu verbieten. :rot:
    - Die Arbeitslosigkeit würde drastisch sinken oder sogar völlig verschwinden
    - Dadurch würden Lohnnebenkosten stark gesenkt
    - Eine Betreuung für Kinder wäre rund um die Uhr gewährleistet
    - Die geburtenrate würde sprunghaft steigen da die Frauen keine Ängste mehr wegen Kariere oder so hätten und mehrere Kinder einfacher zu erziehen sind.
    - Die Monatlichen Ausgaben würden sich fast halbieren da unter anderem kein Zweitwagen oder Kosten für Kinderbetreuung mehr anfallen.
    - Die Kriminalitätsrate würde sinken da den Kindern eine ständige Anlaufstelle und geborgenheit geboten würde. Und eine bessere Kontrolle wäre auch gegeben.
    - Die Kinder wären wieder viel gesünder und ausgewogener ernährt weil täglich gekocht würde.

    Es gibt sicherlcih noch zig andere positive Aspekte, die aber hier den Rahmen sprengen würden.
    Liebe Grüße
    Alfred


    A mind is like a parachute - it doesn't work, when it's not open

    Up1
  • Jodofus schrieb:

    Eine Lösung des Problems wäre, den Frauen das Arbeiten zu verbieten...

    klar....schon mal was von alleinstehenden frauen gehört? und die muss der staat dann finanzieren. klar arbeitslosigkeit ist dann weg, aber der staat ist noch mehr verschuldet, als er schon ist.
    und dann gibt es ja noch die schöne gleichberechtigung, die seit jahren verbessert worden ist. denk darüber mal nach. :rolleyes:

    Jodofus schrieb:

    - Die Kriminalitätsrate würde sinken da den Kindern eine ständige Anlaufstelle und geborgenheit geboten würde. Und eine bessere Kontrolle wäre auch gegeben.

    wie siehts dann mit den famielien aus die mehrere kinder und damit auch mehrere interessen haben? die mutter kann nicht immer und überall dabei sein.

    Jodofus schrieb:

    - Die Kinder wären wieder viel gesünder und ausgewogener ernährt weil täglich gekocht würde.

    das glaubst du doch selbst nicht, oder?

    greez duplex
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  • Aber du mußt doch zugeben das es auf den ersten Blick recht sinnvoll und schlüssig aussieht, oder?? :D

    Nein, es ist natürlich nicht mein Ernst, ich bin eh jemand der ohne die vielen tausend Talenten der Frauen in der Arbeitswelt völlig aufgeschmissen wäre.
    Für mich persöhnlich wäre das der absolute Supergau.
    Liebe Grüße
    Alfred


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  • So ganz Unrecht hat Jodofus nicht!

    Es hat ja auch eine zeitlang leidlich funktioniert. Es wäre für die Kinder auf jeden Fall besser, als dass, was jetzt abläuft.

    Und die alleinstehenden Frauen mit Kindern sind sowieso zum größten Teil Sozialhilfeempfänger. Da würde sich also nicht so viel ändern.

    Ich will hier nicht sagen, dass Frauen nicht arbeiten sollten, aber für die Kinder wäre es schon besser.
  • ktm-world schrieb:

    lol

    Das ist nicht dein Ernst?...


    wer lesen kann ist klar im vorteil... :hy:

    Jodofus schrieb:

    ...Nein, es ist natürlich nicht mein Ernst, ich bin eh jemand der ohne die vielen tausend Talenten der Frauen in der Arbeitswelt völlig aufgeschmissen wäre...

    les doch bitte erst, bevor du was schreibst, worauf es schon eine frage gibt...
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  • littleprof schrieb:

    ... "Frauen" durch "Männer" zu ersetzen und alle darauffolgenden Sätze treffen ebenso zu.

    Wollt ihr das jetzt nicht kapieren?
    Das war von Jodofus REINSTE SATIRE!!! :depp:

    Der nächste, der wieder dazu postet ohne zu lesen darf sich darüber freuen: :gelb:
  • sorry, doc, spätestens seit PISA wissen wir ja auch von den probs beim sinnentnehmenden Lesen :D
    War eh ne Nebendiskussion.
    Es geht ja um "Kinderfeindlichkeit", deren Ursachen und Folgen.
    Wenn man sich aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten, vielleicht sogar aus wirtschaftlicher Not gegen Kinder und für's Arbeiten entscheiden würde wär das noch nachvollziehbar.
    Oft sind es aber gerade die sozial schwächeren Familien, die noch am kinderreichsten sind. Wer keine Kinder haben will, das sind doch häufig die Yuppies, Leute, die einfach zu bequem, ehrgeizig und egozentrisch sind, um Kinder zu haben.
    Wenn Kinder in einem solch Ich-bezogenen Umfeld groß werden, können sie auch selbst nicht zu sozialer Verantwortung heranreifen. Schon heute merken wir, dass es immer schwerer wird, Ehrenämter zu besetzen, sei es im Sport, in Vereinen oder in anderen öffentlichen Einrichtungen. Der Weg in die Ein-Kind bzw. kinderlose Familie ist der Weg in die egoistische Gesellschaft.
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
  • In meinen Augen ist Deutschland Kinderfeindlich.
    Kaum Freizeitmöglichkeiten, Kaum Kindergärten> bedeutet Eltern machen keine Kinder weil sie ja sonst nicht arbeiten können> bei der Wirtschaftslage lieber nicht.;
    Es ist einfach keine Zeit da um sich um die Kinder zu kümmern deswegen wird kaum Zeit mit den Kindern verbracht wodurch die Erziehung drunter leidet. Deswegen gibt es ja jetzt diese Supernannys im Fernsehen. Eltern wissen einfach nicht mehr was sie machen sollen dadurch wie littleproof schreibt vermehren sich auch die Erziehungsanfragen.

    Grammatik ist vielleicht kacke aber Deutsche Sprache, schwere Sprache....
  • @ littleprof: da bin ja beruhigt, dein letzter Beitrag wieder glasklar!

    Wir haben auch nur ein Kind, leider, ging nicht anders. Trotzdem stösst man überall auf Kinderfeindlichkeit. Da kenn ich aber nix, ich werd' da fuchsteufelswild bei so 'nem Gelaber und die Kinderhasser kriegen verbal eins übergebraten. Haben sich doch vor kurzem mal im Restaurant ältere Leute über die beiden Kinder (von uns und Freunden) beschwert, weil die bisschen rumgealbert haben. Ich hab die Deppen dann gefragt, ob ich ihnen kaltes Wasser ins Gesicht schütten soll, um die Zigaretten auszumachen und dass es wohl eine beispiellose Rücksichtslosigkeit wäre, einfach zu rauchen und die Gesundheit unserer Kinder zu gefährden. Die haben dann noch rumgemault, aber angsichts meiner Statur und meiner Stimmgewalt verstummten die dann unter bösen Blicken.

    Nur ein Beispiel von vielen - Familien mit 2 oder 3 Kindern bekommen schon Wohnungen nicht, weil die Kinder Lärm verursachen könnten....

    Da herrscht einfach falsches Denken in den Köpfen der Menschen. Waren sie nicht selber mal Hosenscheisser und Brüller?

    Leider kein Thema, dass die Parteien ernsthaft verfolgen würden. Da schwafelte zwar unser O.B. vor der letzten Wahl, er wolle unsere Stadt zur kinderfreundlichsten im Ländle machen, aber für Spielplätze und Jugendhäuser hat man kaum Geld, dafür wurde von der selben Stadt heute die Einweihung der neuen Kunstgalerie gefeiert. Die hat nur so um die 70 Mio Euro gekostet - ohne Folgekosten.
  • dazu mussich gestehn, das ich auhc nicht unbedingt ein kind in diese welt setzen möchte. wenn man sich nur umschaut in den städten, möchte ich da ien kind gar nicht gross ziehn. und in solch unsicheren zeiten wie heut, wo ein grossteil der leute nicht weiss, was de rmorgige tag bringt. wa smacht man wenn man arbeitslos wird? man möchte ja dem kind auch etwas bieten.
    desweiteren finde ich es auch schon sehr krass, was heutzutag an schulen in grosstädten abgeht. da kommen die kinder ja schon im frühesten alter mit zigaretten, alkohol und drogen in kontakt und man hat nicht wirklich einen direkten einfluss drauf.
    ich finde leute und die ganze einstellung vieler leute, wenn nicht sogar ein grossteil der gesellschaft? tendiert zum kinderfeindlichen...
  • So schlecht sind doch die Zeiten überhaupt nicht. Den meisten geht es doch einigermaßen gut. Wenn man bedenkt, mit welchen Mitteln die meisten Eltern von 50 Jahren ihre Kinder über die Runden bringen mussten.

    Klar ist es nicht schön, wie die Einstellung vieler zu Kindern ist und wie unsere Gesellschaft mit Kindern umgeht. Das ist aber kein Grund, keine Kinder zu haben.

    Wichtig wäre halt, wie ich oben schon gesagt habe, dass sich die Einstellung der Gesellschaft zu Kindern und auch zu den Eltern (vor allen Dingen den Müttern) wieder ändern würde.

    Auch als ich klein war gab es einige Erwachsene, die keine Kinder in "diese Welt" setzen wollten. Aus meiner jetzigen Sicht betrachtet, war das falsch. Ich habe bisher, wie die meisten, ein sehr schönes Leben gehabt.
  • Doc Lion schrieb:


    Wir haben auch nur ein Kind, leider, ging nicht anders. Trotzdem stösst man überall auf Kinderfeindlichkeit. Da kenn ich aber nix, ich werd' da fuchsteufelswild bei so 'nem Gelaber und die Kinderhasser kriegen verbal eins übergebraten. Haben sich doch vor kurzem mal im Restaurant ältere Leute über die beiden Kinder (von uns und Freunden) beschwert, weil die bisschen rumgealbert haben. Ich hab die Deppen dann gefragt, ob ich ihnen kaltes Wasser ins Gesicht schütten soll, um die Zigaretten auszumachen und dass es wohl eine beispiellose Rücksichtslosigkeit wäre, einfach zu rauchen und die Gesundheit unserer Kinder zu gefährden. Die haben dann noch rumgemault, aber angsichts meiner Statur und meiner Stimmgewalt verstummten die dann unter bösen Blicken.


    Hi

    ich denke das ist das größte Problem, die intoleranz.
    Ich glaube die meißten Paare die mit dem Gedanken spielen ob sie ein Kind bekommen sollen haben Angst vor diesen Vorurteilen, daß sie dann keinen ruhigen Abend mehr haben, sondern sich nur noch um die Kinder kümmern müssen, die die ganze Zeit quängeln.
    Dies seh ich anders: Kinder sind zwar manchmal ansträngend dafür sind sie
    aber unsere Zukunft und dafür macht es auch Spaß mit seinem Kind zu spielen und zu sehen wie es sich entwickelt.

    Zu dem Punkt das es viele Problemkinder gibt:
    Manche Kinder sind zwar ziemlich ungezogen, aber Problemfälle würde ich sie nicht nennen. Ich habe mal eine Woche in einem Kindergarten mitgeholfen. Das Problem sind nicht die Kinder sondern die wenigen Erzieher. Es gibt ca. 30 Kinder und höchstens 2 Erzieher. Dabei kann ein normaler Erzieher nur mkit 7 Kindern vernünftig "arbeiten". Also jeden seine Aufmerksamkeit geben usw.


    Klar gibt es Nachteile z.B. bei der Wohnungssuche, aber solche Nachteile kann man auch bekommen, wenn man ein Hund oder ein ähnliches großes Haustier hat das sich ähnlich wie ein Kind verhält.
  • Hi,
    viele Faktoren spielen meiner Meinung nach eine große Rolle für die Ein-Kind-Familie:
    1. Durch die verschiedenen Verhütungsmethoden, können die Familien viel besser ihre Familienplanung steuern. Die Pille gibt es seit den 60-Jahren, zu dieser Zeit hat der Trend allmählich begonnen.
    2. Es wird sehr viel mehr Wert auf eine gute Ausbildung gelegt und eine gewisse Zeit im Berufsleben. Das Durchschnittsalter einer Erstgebärenden liegt bei 28 Jahren. Die meisten Frauen wollen dann auch wieder schnell ins Berufsleben zurück. Deshalb eher 1 Kind.
    3. Frauen, die auf dem Land leben, haben durchschnittlich 2 Kinder. Die Familien sind dort eher durch Großeltern entlastet.
    In der Stadt ist eher die Tendenz zur Ein-Kind-Familie.
    4. Nicht zu vergessen, der finazielle Aspekt.
    Schade, mit mehr Bescheidenheit und Tolleranz wäre es möglich, wieder unsere Gesellschaft zu vermehren.
    Ich für meinen Teil, habe meinen Beitrag doppelt erfüllt.
    So long Dolly
  • Kein wundern, bis zum 18. Lebensjahr kosten Kinder durschnittlich 150.000 Euro!!!!

    Viele Familien können das nicht unbedingt finanzieren! Außerdem möchten die Eltern ihren Kindenr eine gute Bildung gewährleisten können, und wenn man 3 Kinder hat, dann ist es nich so einfach jedem ein gutes Studium zu finanzieren was in der heutigen Gesellschaft fast essentiell ist um eine Anstellung zu sichern!

    Außerdem ist der "Versagerdruck" immer größer! Was ist wenn mein Kind behindert ist? Oder doch nicht so schlau? Was meint ihr warum die Abtreibungsrate bei behinderten Kindern immer mehr steigt? Nicht umbedingt weil es neue Techniken gibt (zwar Vorraussetzung aber), sondern weil der Leistungsdruck in unserer Gesellschaft immer merh steigt!
  • Ich finde und simme so den meisten zu, dass sich die Gesellschaft weitest gehend dazu entwickelt hat, dass kaum noch Kinder geboren werden. Allein, dass schon die Frauen Karriere machen müssen, die eigentlich die Pflicht haben, sich um Kind und Haushalt zu kümmern. Das klingt jetzt zwar ziemlich konservativ, aber fürher ging das noch gut. Die traditionelle Familie fällt immer mehr in den Schatten, dagegen tauchen immer seltsamere Familieformen auf, z.B. die Wochenendfamilie oder Gleichgeschlechtliche Familien. Da is aber die Ein-Kind-familie noch am besten. So entsteht aber auch ein Genrerationenkonflikt!! In Zukunft können die jüngeren Generationen nicht mehr für unsere Rente aufkommen. Das is wirklich schade!!!
  • cyborg5 schrieb:

    Ich finde und simme so den meisten zu, dass sich die Gesellschaft weitest gehend dazu entwickelt hat, dass kaum noch Kinder geboren werden...

    das ist leider nicht für die ganze welt richtig. für deutschland und einige europäische länder trifft das jedoch zu. in den asiatischen staaten gibt es sogar schon eine "kindesgrenze", da dort ein massiver überschuss ist.

    cyborg5 schrieb:

    Allein, dass schon die Frauen Karriere machen müssen, die eigentlich die Pflicht haben, sich um Kind und Haushalt zu kümmern. Das klingt jetzt zwar ziemlich konservativ, aber fürher ging das noch gut...

    ein bisschen? also die gleichberechtigung sollte man schon repektieren. wenn frauen danach ist, arbeiten zu gehen sollte man sie nicht daran hindern. kariere müssen sie aber nicht machen!
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    Erfolg heißt, einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
  • Die Demographische Entwicklung in Deutschland ist absolut beängstigend.
    Und darf auch nicht aus den Augen gelassen werden.

    Allerdings müßte jede Deutsche Frau sofort 4 Kinder bekommen, wenn man den Trend aufhalten und umkehren will.

    Es ist zwar traurig aber wahr, dass die Deutsche Gesellschaft langsam ausstirbt, wenn nicht zügig etwas geschieht.

    MfG