SPD: Noch Partei der Arbeiter? Oder was...?

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  • SPD: Noch Partei der Arbeiter? Oder was...?

    MOD-HINWEIS by Doc Lion:
    Dieses Thema wurde aus diesem THREAD ausgegliedert und hier eigenständig fortgeführt.


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    Original Iluminatus
    Den Vorteil den die CDU hat ist, das sie eine Arbeiterpartei ist

    Das ist ja wohl eher ein Flüchtigkeitsfehler, oder?
    Die traditionelle Arbeiterpartei ist ja wohl die SPD!
    Ich denke, dass Arbeiter und Angestellte sicher den größeren Teil der Bevölkerung ausmachen, von daher stimmt es schon nachdenklich, wenn die Partei, die diese Menschen noch am ehesten vertritt, ständig an Akzeptanz verliert.
    Ich bezweifle, ob ein Regierungswechsel zu einer arbeitgeberfreundlicheren Partei/Koalition uns den wirtschaftlichen Aufschwung beschert; abgesehen von den weltwirtschaftlichen Zwängen, in die wir eingezwängt sind kommt noch hinzu, dass auch das oberste Ziel der Unternehmer die Mehrung des eigenen Profits ist, der aber zunehmend nicht in unseren Land erwirtschaftet wird, sondern irgendwo in Osteuropa oder in Asien oder was weiß ich wo, auf jeden Fall kommt er nicht unseren Mitbürgern zugute :(
    Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)
  • SPD: Noch Partei der Arbeiter? Oder was...?

    Die traditionelle Arbeiterpartei ist ja wohl die SPD!


    Dir ist auch ein kleiner Flüchtigkeitsfehler unterlaufen. :D

    Die traditionelle Arbeiterpartei war die SPD. Jedenfalls als Schröder noch nicht das sagen hatte. Du brauchst doch nur einmal nachzusehen, was in den letzten 6 Jahren mit den Arbeitnehmern passiert ist.

    weniger Lohn,

    höhere Abgaben

    weniger Rechte - Kündigungsschutz

    Aufweichung der Tarifverträge

    weniger Schutz bei Arbeitslosigkeit usw.

    Und im Gegenzug dazu Steuergeschenke an die Arbeitgeber!!


    Also die SPD kann man meiner Meinung nach (mit Schröder) nicht wählen. Nur leider gibt es als Alternative nur die CDU.
  • Hi

    hehe,jo McKilroy das hast du gut gesagt! die spd war die traditionelle Arbeiterpartei!
    aber dank schröder ein rekordhoch der Arbeitslosen in der nachkriegszeit!
    und das is nur ein problem......

    also so wie es im moment ausieht würde ich CDU wählen

    Greez Aubert
    Realität ist eine Illusion die durch Alkoholmangel hervorgerufen wird
  • Bin eigentlich schon immer SPD-Wähler.
    Wer hat den mit den Gewerkschaften die ganzen Rechte für den kleinen Arbeitnehmer erstritten und wer hat schon immer der Industrie und den Konzernen (wegen Spendengeldern)die Stange gehalten. Wer hat schon damals (Herr Weigl) alles verkauft und Schulden hoch drei gemacht.
    Leider vergessen zuviel Leute die Vergangenheit und schauen immer auf den eigenen Geldbeutel.
    Man sollte seiner Überzeugung treu bleiben oder man gleich die FDP wählen(aus welcher Richtung der Wind kommt)
    Hoffe das es NRW zum Sieg langt.
    mfg cooker1
  • Ein paar Leute hier sollten nochmal darüber nachdenken was sie hier schreiben. Ich rege mich echt nicht oft über Politiker auf. 80% deren Aussagen sind frei erfunden und dienen nur der Wählerblendung. Ich bin auch nicht Mitglied irgendeiner Partei.
    Aber hier vergleicht tatsächlich jemand die Arbeitslosenzahlen von heute, mit denen vor 8 Jahren. Wie blauäugig muss man sein um zu glauben, was die Union unserer Regierung da unterstellen will? Klar stehen jetzt mehr Arbeitslose auf dem Papier (und es sind bestimmt noch mehr als momentan angegeben). Aber dank der Hartzreformen war das doch klar. In die Statistik gingen ja nie Sozialhilfeempfänger mit ein. Nur weil die Union damals ihre Statistiken beschönigt hat und jetzt mal endlich rauskommt wieviele Erwerbslose es tatsächlich sind, ist das kein Fehler der heutigen Regierung sondern endlich mal etwas (mehr) Ehrlichkeit.

    Und natürlich ist die SPD noch immer die Partei des "kleinen Mannes" oder "der Arbeiter". Aber wieviele Grosskonzerne haben denn mit Auswanderung gedroht, wenn nicht etwas getan wird um sie zu entlasten? Allein um die Arbeitsplätze zu erhalten musste die Regierung deswegen katzbuckeln.
    Das Beste war heute in den Nachrichten.
    Brief.
    Die Union ist zu Gesprächen breit, aber die Regierung müsse mit Ideen kommen.

    Klar die Union hat ja keine Eigenen. Es ist viel einfacher der Regierung Unfähigkeit zu unterstellen. Gleichzeitig werden im Bundesrat alle wichtigeren Gesetze und Reformen von der Union abgeblockt. Und da wundern sich die Leute warum es nicht vorran geht. Die Regierung IST handlungsunfähig. Das liegt aber an der Opposition und der Mehrheitenverteilung im Bundesrat (eben was die Bundesebene angeht). So kann das nix werden.

    Wer tatsächlich CDU/CSU wählt und damit letztes mal einen Stoiber bzw demnächst eine Merkel als Bundeskanzler/inn akzeptiert, kann irgendwie in den letzten Jahren nicht aufgepasst haben oder ist den Mediengags der Opposition erlegen.
  • @[NG]Eldar : Genau meine Meinung, aber so exakt geroffen :D

    Schoen klar aufgefuehrt wie es wirklich ist. Das sollten sich wirklich einige im Forum hier durchlesen. Besonders Aubert, der mit so Bildzeitungs (und CDU "Propaganda") Geschwaetz daherkommt:

    Aubert schrieb:


    ....
    aber dank schröder ein rekordhoch der Arbeitslosen in der nachkriegszeit!
    und das is nur ein problem......

    also so wie es im moment ausieht würde ich CDU wählen


    Mir geht diese CDU mentalitaet im Moment einfach gewaltig auf den Sack.
    Alle Vorschlaege der Regierung schlecht reden und insgeheim hoffe das alles noch schlimmer wird bis zu den naechsten Bundestagswahlen. So wie die im Moment agieren schein denen kein bisschen am Wohl Deutschlands zu liegen.
    Mfg
    Larry
  • Gleichzeitig werden im Bundesrat alle wichtigeren Gesetze und Reformen von der Union abgeblockt.


    Gott sei dank hat die SPD nicht volle Handlungsfreiheit!
    Ich glaube dann hätten wir einige mehr Arbeitslose.

    Aufgabe der Opposition ist es nicht das Schößhündcher der Regierung, sondern soll sie kontrollieren. Sie müsste eigentlich auch keine eigenen Vorschläge darlegen, da das die Aufgabe der Regierung ist. Wenn die Regierung nicht fähig ist vernünftige Vorschläge oder Gesetze zu unterbreiten sollte sie die Regierungsaufgabe abgeben.
    Man muss immer beachten, dass die Opposition auch das Volk vertritt und inzwischen sogar mehr Anhänger und Zustimmung im Volk hat als die Regierung!
    Damit ist es auch völlig legitim Gesetzte im Bundesrat zu blockieren.

    Aber dank der Hartzreformen war das doch klar. In die Statistik gingen ja nie Sozialhilfeempfänger mit ein.

    --> 200.000-300.000 mehr in der Statistik
    Dafür steigt die Zahl der Teilnehmer an Maßnahmen der BA von 1,27 auf ca. 1,4mio. (Stehen wieder nicht in der Statistik)
    + ICH AGs ca. 220.000 (auch nicht in der Statistik) bei niedrigen Erfolgschancen auf längere Beschäftigung.
    Deswegen sagt Clements selbst, dass man nochmal 1-1,5mio Arbeitslose hinzu zählen muss.
    Die WirtschaftsWoche schätzt die Arbeitslosenzahl auf ca. 9,1mio (bestätigt durch den Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung) [vor einen halben Jahr 'nur' 8,6 Millionen]

    „Wir wollen uns jederzeit daran messen lassen in welchem Maße wir zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit beitragen.“ - Schröder 1998
    Eine bessere Vorlage gibs wohl nicht um zu sagen, dass Schöder versagt hat!
    Vor 7 Jahren sollten es bis zum Ende der ersten Amtsperiode nurnoch 3,5mio Arbeitslose sein...... naja... dazu muss man einfach nichts sagen.

    Die Union ist zu Gesprächen breit, aber die Regierung müsse mit Ideen kommen.
    Klar die Union hat ja keine Eigenen.

    Wenn man das 10 Punkte Programm wegläßt.....
    Sonst hätte die SPD ja keine Vorschläge ablehnen können.
    Alles alte Vorschläge? -JA UND?????
    Aber ich hätte keine Briefe geschrieben. Die SPD wäre eh nicht in der Lage diese vernünftig umzusetzten.

    Naja und weils alle sagen was sie wählen würden --> FDP
  • Einige sagen hier:

    Die CDU würde es auch nicht besser machen, also ist das, was die SPD macht nicht so schlimm. :löl:


    Fakt ist auf jeden Fall, dass die Rechte der Arbeitnehmer noch nie so stark beschnitten wurden (nach dem zweiten Weltkrieg) wie unter dieser SPD-Regierung. Damit sage ich aber nicht, dass es die ganze SPD ist. Das leigt hauptsächlich an Schröder und seiner Bande. Der hat ja schon in seiner Antrittsrede gesagt, dass er der Kanzler der Automobilindustrie ist. Leider haben die wirklich Linken in der SPD zur Zeit überhaupt keine Chancen.

    Die SPD will den Kündigungsschutz lockern.

    Die SPD will die Flächentarifverträge aufheben.

    usw.

    Und dann die Steuerpolitik:

    Spitzensteuersatz runter, das bedeutet, dass jemand, der > 100 000 Eur verdient jetzt mindestens 7000 bis 8000 Eur mehr in der Tasche hat, ohne dafür auch nur einen Handschlag zu tun. Aber stimmt ja, es gibt ja so viele Arbeiter, die > 100 000 Eur verdienen. :würg:


    Zur Zeit ist die SPD ganz sicher keine Arbeiterpartei!!
  • Man kann sich sehr schön über dieses Thema streiten ...

    Zum Kündigungsschutz:
    Diese Änderungen sind leider nötig, wenn wir irgendwann auch einmal wieder WENIGER Arbeitslose als im Vorjahr haben wollen. Der bislang doch ziemlich rigide Kündigungsschutz (international und im Vergleich zu den wirtschaftlichen Konkurrenten Deutschlands gesehen) schreckte viele Arbeitgeber davon ab, Leute einzustellen, da das Gesetz sie ihnen dann für eine ganze Weile aufgezwungen hätte, was unter Umständen (und besonders in Kleinfirmen, denen ja der Hauptteil der Reformen gilt) zum Bankrott führen konnte.

    In dramatischen finanziellen Situationen Mitarbeitern schnell kündigen zu können, zählt leider Gottes inzwischen zu den Wirtschaftlich-Flexiblen Vorraussetzungen für Erfolg oder sogar nur für das Überleben von Kleinfirmen. Von denen in den letzten Jahren unglaubliche Mengen bankrott gegangen sind, eben aufgrund des recht sozialen, aber leider unwirtschaftlichem Kündigungssystem.

    Zur Steuerpolitik für Reiche:

    Leider auch so eine Sache. Wenn man die Reichen zu stark besteuert, flüchten sie ganz einfach in die Schweiz, und man hat gar nichts mehr von Ihrem Geld.
    Da gibt es leider wenig, was man tun kann... Elende Schweiz, lebt vom Geld anderer Länder.
  • Das sind genau die Aussagen, die der Bevölkerung eingeredet werden. Und viele glauben den Unsinn dann auch noch.

    In den letzten Jahren sind die Reallöhne deutlich gesunken. Die Rechte der Arbeiter wurden beschnitten. Kosten wurden von den Arbeitgebern auf die Arbeitnehmer umgeschichtet.

    Und haben wir weniger Arbeitlose???


    Wenn man die Reichen zu stark besteuert, flüchten sie ganz einfach in die Schweiz, und man hat gar nichts mehr von Ihrem Geld.


    Und wieso können die Reichen mit ihrem Geld ins Ausland flüchten und du nicht?? Da ist doch was faul im System, oder?


    Die Arbeitgeber und die Politik will uns einreden, dass wir mit den Billiglohnländern konkurrieren können müssen aber die meinen nichts anderes, als dass die Löhne hier auf deren Niveau gesenkt werden soll. Das hatten wir alles zu Beginn der Industrialisierung schon einmal.
  • Servus Leute, meiner Meinung nach war das mal in der Vergangenheit so, dass die SPD eine Arbeiterpartei war. Heutzutage wird der unterschied zwischen arm und reich in Deutschland immer größer. Die Mittelschicht verschwindet mehr und mehr. Manche Löhne sind von Arbeitern sogar so niedrig, dass sie sogar gleich viel Geld bekommen würden, wenn die zum Sozialamt gehen würden.
  • McKilroy schrieb:

    ...

    Die SPD will den Kündigungsschutz lockern.

    Die SPD will die Flächentarifverträge aufheben.

    ...


    Du weisst aber schon, dass die CDU den Kündigungsschutz noch radikaler verändern will. Und das zurecht. In solch einer wirtschaftlichen Situation, in der die deutsche Wirtschaft steckt, ist das jetzige Kündigungsgesetz ein absolutes Hindernis.

    MfG
  • Du weisst aber schon, dass die CDU den Kündigungsschutz noch radikaler verändern will.


    Sorry, aber der thread heißt, ist die SPD noch eine Arbeiterpartei.

    Und das ist sie eindeutig nicht. Und das wird auch nicht dadurch besser, dass die CDU den gleichen Sch**ß machen würde. Ich habe ja schon in dem anderen thread gesagt, dass die CDU auch nicht viel besser ist und das wir deshalb eigentlich keine richtige Alternative haben.

    Es darf einfach nicht sein, dass eine Partei, die sich "Arbeiterpartei" nennt, die Rechte der Arbeiter so sehr beschneidet.
  • Es ist aber so McKilroy. Du meckerst ja darüber. Aber mit CDU wäre es noch schlimmer. Also darf man da auch nicht Meckern. Arbeiterpartei is ja Ansichtssache. Für die einen ist es sicher auch die PDS:rolleyes:
    Finde, man kanndie großen Parteien nicht auf eine Berufsgruppe o.ä. reduzieren kann.
  • McKilroy schrieb:

    Sorry, aber der thread heißt, ist die SPD noch eine Arbeiterpartei.
    ...

    GENAU!
    Deshalb bleibt bitte beim Thema.
    Es gibt für jeden die Möglichkeit, weitere Themen zu eröffnen, über kontroverse Parteipolitik. Bleiben wir also bei den Sozis ;)
  • Ich glaub nidd dass die SPD mit einen Koalitionspartner wie die Grünen noch arbeiterfreundlich sein können. Schließlich ist das Durchschnittseinkommen der Grünenwähler höher als das der FDP-Wähler ;)
  • staatsdeedee schrieb:

    ...Schließlich ist das Durchschnittseinkommen der Grünenwähler höher als das der FDP-Wähler ;)

    was ein stuss...

    staatsdeedee schrieb:

    Ich glaub nidd dass die SPD mit einen Koalitionspartner wie die Grünen noch arbeiterfreundlich sein können...

    und warum? erläuter das doch ein bisschen!
    [font="Fixedsys"]
    Neulinge! * Regeln! * Suchfunktion!
    Freesoft-Board IRC! * Freesoft-Board Teamspeak![/font]
    Erfolg heißt, einmal mehr aufstehen, als hinfallen!
  • Ich glaube, dass das Ziel der Parteibonzen aller Partein, die derzeit im Bundestag sitzen ist, nur ihre eigenen Geldsäcke zu füllen - egal welcher Partei die angehören.
    Für die meisten sind doch ihre Diäten nur ein Taschengeld, die haben ganz andere "Nebeneikünfte".
    Die haben nur ein Interesse: Die Profite der Unternehmen und damit ihre Einkommen zu maximieren.
    Die aufrechten SPD'ler haben dieser Partei längst den Rücken gekehrt.
    Die Arbeitslosenzahlen interessieren die einen Scheißdreck und die Arbeitnehmerrechte erst recht.
    Zumindest solange, wie die sich ruhig verhalten.
    Für mich gibt's derzeit nur eine Alternative: die asg - wahlalternative
    Das könnte eventuell eine Arbeiterpartei werden - abwarten.

    asg-wahlalternative.de/
  • @McKilroy
    Meiner Ansicht nach ist die SPD immer noch die Arbeiterpartei, nur müßte sie jemand anderen an ihrer Spitze haben, jemand der nicht den Bossen hörig ist und jemanden der nicht gleich immer die Vertrauensfrage benutz, sonder jemanden der nicht nur wenn er in der Oposition sitzt seinen Mund aufmacht und sich für etwas einsetzt!!!


    Und das andere is einfach weil bei uns in Deutschland niemand mehr auf die Barikaden geht, keine Demos und so weil wir uns leider viel zu viel gefallen lassen und die Politiker sich nur noch abschütteln, im Bundestag und in den -Landtagen gehts doch schon lange nimmer um Politik fürs Volk!!!! :mad:

    NEIN,
    ich bin kein Revoluzer oder Extremist :flag: , bin selbst in mehreren Vorstandschaften jener Partei und werde oft genug gerügt :rot: nur weil ich etwas anzweifel!! :confused:
  • waage schrieb:

    Ich glaube, dass das Ziel der Parteibonzen aller Partein, die derzeit im Bundestag sitzen ist, nur ihre eigenen Geldsäcke zu füllen - egal welcher Partei die angehören.
    Für die meisten sind doch ihre Diäten nur ein Taschengeld, die haben ganz andere "Nebeneikünfte".
    Die haben nur ein Interesse: Die Profite der Unternehmen und damit ihre Einkommen zu maximieren.
    Die aufrechten SPD'ler haben dieser Partei längst den Rücken gekehrt.
    Die Arbeitslosenzahlen interessieren die einen Scheißdreck und die Arbeitnehmerrechte erst recht.
    Zumindest solange, wie die sich ruhig verhalten.
    Für mich gibt's derzeit nur eine Alternative: die asg - wahlalternative
    Das könnte eventuell eine Arbeiterpartei werden - abwarten.

    asg-wahlalternative.de/


    Super! Genau das ist es was viele leider vedammt viele Tages und Wochenzeitungen (egal ob links oder rechts) in Deutschland verursachen! Diesser populistische Journalismus ist eine Volksverhetztung die nur zu Politikverdrossenheit führt und zu einem denken "alle politiker sind scheiße", "die wollen eh nur den reichen zustecken", "die sind eh nur auf ihr eigenes wohl fixiert" Wie mich so etwas immer aufregt! Und wenn dann immer wieder irgendwlche Möchtegern-Grünschnabel-Wahlalternativ-Politiker kommen uaaaaaah da könnt ich immer nen anfall kriegen!
  • Frage an TELAX und WAAGE

    @Telax
    In erster Linie geb ich dir ja mal recht was diese "Propaganda-Opfer" (kein persönlicher Angriff!!!) anbelangt, ich hätte es jetzt net ganz so ausgedrückt (->Angst vor Mods *fg*)! Aber wenn du schon so darauf reagierst stellen sich für mich ein paar Fragen:

    @TELAX und WAAGE
    Bist du in einer Partei?
    Arbeitest du persönlich in der Politik mit?
    Hast du denn überhaupt ne Ahnung was das heißt und wieviel der einzelne "Politiker" erreichen kann?
    Was kann ein Politiker überhaupt machen ohne Partei?
    Was sehen die Menschen von deiner Arbeit und was nicht?
    Was sehen die Medien und was wollen sie gesehen haben?

    @TELAX
    Das es leider solche "Propaganda-Opfer" (kein persönlicher Angriff!!!) gibt seh ich tagtäglich, deshalb würde mich interessieren was du dagegen machst wenn du diese Leute so beschimpfst:

    Telax schrieb:

    Möchtegern-Grünschnabel-Wahlalternativ-Politiker

    Diskutierst du mit ihnen darüber?

    Wenn du dich fragst warum ich dich das frage, dann beantworte einfach diese Fragen!
    :confused:
  • Also wenn man sich mal beispielhaft für die Veränderung der SPD den Gesinnungswandel eines Otto Schilys anschaut,der sich mittlerweile wirklich um 180 Grad gedreht hat und schon seit längerem dazu übergeht massiv in die Freiheitsrechte des Einzelnen einzugreifen,und dabei beachtet ,dass null Protest von anderen SPDlern und dem Grünen Koalitionspartner kommt,dann könnte man daraus wohl schließen,dass das Parteiprogramm nicht Taten und Ansichten der Parteipolitiker entsprechen muss.Berücksichtigt man dann auch noch,dass nahezu jeder Politiker aktiv Lobyarbeit betreibt,so kann man bezweifeln,dass er sich eher um den "kleinen" Arbeiter,als um den ihn finanziell "unterstützenden" Arbeitgeber kümmert.Das eine wachsende Zahl der Arbeitnehmervertreter SPD Parteimitglieder sind,dürfte diese Thesen stützen.....Nicht vergessen darf man natürlich,dass die Parteibasis der SPD nunmal zum absoluten Großteil aus Arbeitnehmern besteht.Was diese vom jetzigen Kurs halten,kann man sehn,wenn man sich mal die rapide sinkenden Mitgliederzahlen anschaut :) .
  • Also wenn man sich mal beispielhaft für die Veränderung der SPD den Gesinnungswandel eines Otto Schilys anschaut,der sich mittlerweile wirklich um 180 Grad gedreht hat und schon seit längerem dazu übergeht massiv in die Freiheitsrechte des Einzelnen einzugreifen,und dabei beachtet ,dass null Protest von anderen SPDlern und dem Grünen Koalitionspartner kommt,dann könnte man daraus wohl schließen,dass das Parteiprogramm nicht Taten und Ansichten der Parteipolitiker entsprechen muss.


    So sehe ich das auch. Die Spitze der Partei hat sich schon seit einiger Zeit von der Basis getrennt. In den unteren Bereichen wird vielleicht noch gute Basisarbeit betrieben. Aber die Leutz, die an der Macht sind, haben mit den Arbeitnehmern nichts mehr am Hut.

    Ich hoffe nur, dass die Basis bald mal solche Leute, allen voran Schröder, absägt und sich wieder darauf besinnt, was und wen sie eigentlich vertreten.
  • das is ja das große Problem ind er SPD!!!

    Und das größte kommt aber noch, das sind die ganzen Studenten die als "SPD-Nachwuchs" kommen, welche n bischen Politik studieren oder so Zeugs und als reine Thoeretiker ausm Lesungssaal in die Bundestagsbänke einziehn und über was wollen die entscheiden!? Über thoretische Themen! Da haste Ansichten, da schlagt man als "ungebildeter" Praktiker die Hände übern Kopf zusammen, vollkommen Weltfremde Anischten etc.
    Sollte es jemand geben der das bezweifelt, so kann er mich gerne mal auf den nächsten Landesparteitag begleiten, wobei es bereits am Bezirksparteitag zu tropfen anfängt!
    Und das is das größte Problem das die SPD mit hat!!!!

    Die SPD is zwar die Arbeiterpartei, aber das auch nur noch auf dem Papier und auch nur noch an der Basis!