Maßnahmen gegen den Stellenabbau in Deutschland

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  • Maßnahmen gegen den Stellenabbau in Deutschland

    Hallo,

    ich hab mir mal überlegt wie man Firmen am Stellenabbau hindern kann.
    Eine Maßnahme wäre vielleicht das jede Firma die Arbeitsplätze ins Ausland verlagert mit Sonderzöllen belegt werden könnte. z.B. wenn eine Firma die Produktion von Textilien ins Ausland verlagert, diese bei der Einfuhr nach Deutschland mit 25% Sondersteuer versehen werden würden. Dadurch würden diese Firmen sich event. 3 mal überlegen die Firmen hier zu schließen.
    Liebe Grüße
    Alfred


    A mind is like a parachute - it doesn't work, when it's not open

    Up1
  • Die Idee finde ich nicht so gut, sas wäre nämlich schon ein sehr hartes Gesetz. Ich denke, man muss die Lohnsteuer senken. In fast keinem europäischen Land sind diese Steuern so hoch. Klar muss dann der Staat zu Beginn mit großen Steuereinbüßen zu Recht kommen. Doch letztendlich zahlt sich dies aus. Dies sieht man z.B. an Irland, was einmal das Armenhaus Europas war. Die hatten glaube ich 60% Steuern oder so, nun sind es glaube ich 12% und die Wirtschaft und das durchschnittliche Einkommen wächst rapide. Dadurch bekommt ja der Staat letztendlich mehr Steuern als wenn er 60% verlangt und es ist kein Unternehmen mehr da.
    Gruß
    Gardenstate
  • Ich glaube, aber wissen weiß ich es auch nicht,
    das wir in Deutschland nur unsere Arbeitsstellen halten können,
    wenn wir den Gürtel enger schnallen, mehr arbeiten, meine
    Stunden mehr für das gleiche Geld, wir müssen alle
    helfen, das die Arbeitsplätze nicht ins billigere Ausland
    verschwinden .

    Meery
  • Eigentlich haben wir keine chance alle firmen
    brauchen geld und deswegen gehen sie jetzt ins
    ausland! Überlegt euch mal z.B. ihr habt eine firma
    würdet ihr in deutschland bleiben oder ins ausland ziehen?
    Im ausland kosten die Arbeiter 3 € und heir ca. bis 3000 oda so
    was würdet ihr nehemen 3€ oda 3000€?
  • Ich glaube, dass es gar nichts nützt an Arbeit festzuhalten, die sowieso woanders billiger bezahlt wird. Billige Arbeitskraft bedeutet aber auch meist weniger qualifiziert. Daher halte ich es für wirksamer mehr in die eigentlichen Stärken Deutschlands zu investieren, und das ist Bildung und Forschung, denn nur auf diesen Gebieten ist Deutschland den Billiglohnländern überlegen.
  • Es müssten unbedingt Strafzölle eingeführt werden, wenn deutsche, europäische, amerkikanische und auch japanische Firmen in Dritte-Welt-Ländern unter Bedingungen produziert, die bei uns nicht zugelassen wäre.

    Das betrifft Kinderarbeit, Arbeitsschutz, soziale Absicherung. Waren aus solchen Ländern sollten einfach nicht auf unserem Markt zugelassen werden.

    aber die großen Konzerne sind ja nur an ihrem Profit interessiert. Die Bedingungen, unter denen die Menschen arbeiten und leben müssen, interessiert die überhaupt nicht.
  • Die Maßnahmen von Sonderzöllen ließen sich erstens gar nicht realiesieren, weil Deutschland in der WTO ist und dieses auch absolut gegen die Grundsätze der EU verstößen würde (Warenverkehrsfreiheit).

    Man muss meiner Meinung nach nicht die Symtome behandeln, sondern die Krankheit bekämpfen und die Krankheit heißt: Wieder Wettbewerbsfähig zu werden.

    Das heißt natürlich nicht, dass Deutschland nun mit China in den Löhnen konkurrieren soll, sondern vielmehr sich auf die stärken besinnen soll.
    Dies wären zum Beispiel: Forschung und Entwicklung oder auch sehr gut ausgebildete Fachkräfte!

    Abwanderung von Arbeit wird es immer geben, das wird man nicht aufhalten können.
    Die Kunst besteht darin mehr Arbeit zu schaffen, als Abwandert!

    Nur so wird man die Arbeitslosigkeit wieder herunterbekommen!

    MfG
  • hallo,

    eine nichtrealisierbare maßnahme wäre doch: preishalbierung - lohn, gehalt,
    konsumgüter etc., dadurch könnte man wettbewerbsfähiger werden, folge:
    keine-/weniger abwanderung.
    wie schon eingangs gesagt, leider nicht realisierbar!

    strafzölle wären unter gewissen bedingungen schon realisierbar, einigkeit
    vorausgesetzt(-EU), aber bei einer freien marktwirtschaft, wohl nicht unbedingt
    erstrebenswert/förderlich!

    mfg
    ich bin, ich weiß nicht wer, ich komme, ich weiß
    nicht woher, ich gehe, ich weiß nicht wohin,
    mich wundert, daß ich so fröhlich bin.
  • fide schrieb:

    hallo,
    ..., aber bei einer freien marktwirtschaft, wohl nicht unbedingt
    erstrebenswert/förderlich!
    ...

    Zunächst sollte man sich überlegen, was (grenzüberschreitende) freie Marktwirtschaft denn bedeutet?

    Die wesentlichen Vorteile liegen inzwischen bei multinationalen Konzernen und Herstellern in Billig(st)lohnländern. Alleine, was die Ziele der EU sind: freier, ungehinderter Marktzugang! Dies ist nur ein Ebnen für die Großkonzerne, die raubtierartig alle kleineren und mittleren Wettbewerber schlucken! Kann es denn das Ziel sein, dass wir es in Bälde nur noch mit den riesigen Firmen (und Banken) zu tun haben? Was bedeuten Tradition, Handwerk und Mittelstand für uns noch?

    Sind erstmal die ganzen kleineren Konkurrenten geschluckt oder plattgemacht worden, wird die Preisschraube schon ganz ordentlich angezogen - gut zu sehen bei den großen Energiekonzernen!

    Einfuhrsperren oder Strafzölle gibt es auch im Moment, aber eher auf (wieder mal) Großfirmenebene (Stahl, Fleisch, etc.)-
  • @ fide
    Tut mir echt leid, aber aus deinem Beitrag werde ich nicht schlau.

    Zum Thema:
    Ein großes Problem ist, dass die Firmen in Deutschland nicht mehr investieren wollen.
    Sie gehen lieber ins Ausland oder in die Nachbarländer, wo sie dann noch zusätzlich Subvention erhalten und die Arbeitskräfte preiswerter sind, die Gesetzmäßigkeiten im Punkt Bürokratie und Umweltschutz einfacher sind.

    Es müssen weiterhin neue Märkte erschlossen werden.

    Wettbewerbsfähigkeit, können wir nur dann erlangen, wenn wir anderen Ländern in Forschung und Entwicklung voraus sind. Nur ein Beispiel: Gentechnik wird in Deutschland aus ethischen Gründen in vielen Bereichen nicht genutzt.

    Die Kaufkraft im Land erhöhen: Noch mehr 400€-Jobs, Statistiken haben ergeben, dass das Geld, was durch Nebentätigkeit erlangt wird, direkt in die Wirtschaft zurückfließt.

    So long Dolly
  • @ Warhammer18:
    Und wo sollte das viele Geld dazu hergenommen werden?
    Es gibt durchaus Beihilfen und Programme, um sogenannte Schwervermittelbare weider unterzubringen. Das könnte man zwar durchaus ausbauen und optimieren, aber 5 Mio. Arbeitslosen kann man damit nicht helfen - leider!
  • Also Subventionen sind total der falsche Weg. Irgendwann wird keine Firma mehr Leute einstellen, wenn's nicht vom Staat Geld dafür gibt. Das wird jetzt schon zu oft gemacht.

    Und eigentlich ist es auch Unsinn, krampfhaft zu versuchen, mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Das geht auf Dauer gar nicht.

    Eigentlich müsste nur die vorhandene Arbeit gleichmäßig auf alle Leute verteilt werden. Dann müssten viele Leute etwas weniger arbeiten als jetzt und könnten das Leben mehr genießen.

    Und fragt jetzt nicht, wer soll das bezahlen. Bezahlen tun wir jetzt auch schon für all die Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger und Rentner und Kinder.
  • McKilroy schrieb:

    Eigentlich müsste nur die vorhandene Arbeit gleichmäßig auf alle Leute verteilt werden. Dann müssten viele Leute etwas weniger arbeiten als jetzt und könnten das Leben mehr genießen.


    Das ist auch der falsche Weg. Wir müssen schlicht und einfach mehr arbeiten. Jeder von uns. Dazu bedarf es allerdings noch weitere Arbeitsplätze.
    Jetzt sollten wir uns mal überlegen, was eigentlich die Aufgaben eines Staates sind, und wo er sich besser raushalten sollte.
    Ein Staat muss dafür sorgen, dass es Bildung, Sicherheit, Infrastruktur, soziale Absicherung gibt. Das sind die Grundaufgaben eines jeden Staates in der sozialen Marktwirtschaft.
    Er sollte sich z.B. fast komplett aus der Wirtschaft heraushalten, da dort alles über Angebot und Nachfrage geregelt wird, alles andere, wie z.B. Arbeitnehmerschutz, könnte auch mit den Gewerkschaften und den Firmen geregelt werden, da braucht es den Staat eigentlich gar nicht. Nur eventuell bei so Sachen wie Umweltschutz.

    Wenn wir uns hier auf diese Sachen beschränken würden, dann könnte man sich viel effektiver auf das beschränken, was wir hier eigentlich brauchen. Nämlich Bildung, Bildung, Bildung, eine herrvoragende Infrastruktur und die soziale Absicherung. Was glaubt ihr, wie viel attraktiver der Standort Deutschland wäre, wenn wir das wirklich so machen würden.

    Und es bedarf eigentlich auch keiner Steuer auf Firmen und auch keiner Subventionierung an Firmen, weil das schon wieder eine Einmischung des Staates in die Wirtschaft ist.
    Man kann Subventionierung vornehmen, allerdings nur kurzzeitig und nur wenn dadurch ein bestimmtes ideologisches Ziel erreicht werden will, wie z.B. im Moment die Subventionierung der Windräder durch die Grünen.
    [size=1][LEFT] Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland.[/LEFT]
    [RIGHT]Down:120 AlbenMix Playboy 06/2005 Minority Report[/RIGHT]


    [/size]
  • @ Doc Lion,

    die ehemalige bedeutung "freie marktwirtschaft", die du durch deine/die jetzige
    bedeutung definiert hast, hatte ja andere ziele und es war "damals" noch
    nicht absehbar, wie sich das entwickeln könnte/würde!

    die jetzigen, wesentlichen vorteile derjenigen, hast du schon richtig niedergeschrieben,
    nur war das ja so nicht gedacht und die resultate, die sich daraus ergeben haben
    sind selbstläufer geworden und mittlererweile - "normal".
    aber, es gibt durchaus mittelständische/kleine betriebe, die durch leistung,
    qualität und produktion von spitzenprodukten - "herausragen".
    beispiel: firma HAMA - aus Mohnheim/Rheinland, weltbekannt in IT-produkten.
    und, und.
    selbstverständlich sind/werden viele noch in das gras beißen, da vielleicht
    zu eigensinnig, unflexibel, zeit verpennt, schwierige lage, vieles weitere
    außer acht gelassen haben, oder, sich der markt verändert hat und hier
    keine grundlage mehr zu finden ist.
    es spielen halt viele dinge eine rolle!

    @dolly,

    was verstehst du nicht??
    ganz einfach, halbiere alles!!

    mfg
    ich bin, ich weiß nicht wer, ich komme, ich weiß
    nicht woher, ich gehe, ich weiß nicht wohin,
    mich wundert, daß ich so fröhlich bin.
  • fromHELL schrieb:


    Er sollte sich z.B. fast komplett aus der Wirtschaft heraushalten, da dort alles über Angebot und Nachfrage geregelt wird, alles andere, wie z.B. Arbeitnehmerschutz, könnte auch mit den Gewerkschaften und den Firmen geregelt werden, da braucht es den Staat eigentlich gar nicht. Nur eventuell bei so Sachen wie Umweltschutz.


    Na das haben wir ja schon beider Kohle erlebt. Da hat Vatter Staat sich rausgehalten (weitestgehend). Der erfolg war das wir jetzt viel billigere Kohle aus England und USA importieren. Wenn man jetzt aber mal hochrechnet was uns allen die arbeitslosen Bergmänner und die stillgelegten Zechen kosten....
    Ich glaube nicht das Deutschland da ein soo gutes geschäft gemacht hat.
    Liebe Grüße
    Alfred


    A mind is like a parachute - it doesn't work, when it's not open

    Up1
  • Bei der Kohle hält sich der Staat raus ???????

    Wieviel Milliarden werden den bitte schön jährlich für die Steinkohlesubvention rausgeworfen vom Staat ?

    Und wach auf, das ist Gloablisierung. Wenn die Produkte zu teuer sind, dann müssen wir entweder versuchen das billiger oder mit besser Qualität anzubieten oder wir lassen es sein und machen was anderes, aber solch einen Sektor über längere Zeit zu subventionieren, nur um seine Klientel zufrieden zu stellen, halte ich für schwachsinnig und der Zeit nicht angepasst. Das gilt ebenso für die Steinkohle der SPD, als auch die Eigenheimzulage der CDU. Für kurze Zeit durchaus sinnvoll, aber nicht auf Dauer.


    Und wenn man sich überlegt, dass man für die eingesparten Milliarden entweder weniger Schulden hätte machen können oder mehr in Bildung investieren können, dann kann man sagen, dass durch diese Art der Subventionierung Jobs kaputt gemacht werden, da erstens die Menschen aufgrund eventuell fehlender oder mangelhafter Bildung und zweitens schafft Subventionierung auch immer ein Ungleichgewicht im freien Wettbewerb, welche, falsch angewandt, auch Innovationsfeindlich ist.
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  • Höhere Zölle auf Waren die im Lande selber produziert werden, würden Subventionen auch völlig überflüssig machen. So könnte man verhindern das Jobs abgebaut werden in Branchen, wo wir selbst genau so gut oder besser produzieren können. Nicht alles was billiger vom Asuland her angeboten wird ist unter dem Strich auch wirklich billiger.
    Liebe Grüße
    Alfred


    A mind is like a parachute - it doesn't work, when it's not open

    Up1
  • Also meiner Meinung nach wollen die Firmen nur aus reiner Geldgier in's Ausland abwandern...und dem gehört ein Riegel vorgeschoben!

    Hier mal ein paar Zahlen:

    Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS steigerte 2004 seinen Vorsteuergewinn um 58 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro – das beste Ergebnis seiner fast fünfjährigen Geschichte.

    Der weltgrößte Chemiekonzern BASF notiert für 2004 eine Gewinnverdoppelung auf 1,88 Milliarden Euro.

    Der Vorsteuergewinn des Autobauers BMW kletterte 2004 auf 3,5 Milliarden Euro.

    Deutschlands größter Energiekonzern E.ON erzielte 2004 ein Vorsteuerergebnis von 7,361 Milliarden Euro, der Nettogewinn betrug 4,339 Milliarden Euro.

    Der Energiekonzern EnBW verzeichnet 707 Millionen Euro Vorsteuergewinn für 2004 – er hat seine Beschäftigtenzahl von 44 500 im Jahr 2001 auf heute 17 700 verringert.

    Der Chemiekonzern Degussa meldet 977 Millionen Euro Gewinn,

    RTL-Group 711 Millionen,

    Springer-Konzern 335,8 Millionen (bestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte),

    Salzgitter-Konzern 322,8 Millionen,

    Sportartikelhersteller Adidas-Salomon 314 Millionen (die Vergütungen für den Vorstand wurden verdoppelt).

    Und Deutsche Telekom 4,9 Milliarden Euro – der Stellenabbau beim Tochterunternehmen T-Online soll nun »maßvoller« werden...

    Wer da noch daran glaubt , daß durch weitere Steuerentlastungen deutscher Großkonzerne, durch weiteren Abbau von Arbeitnehmerrechten , durch noch mehr Abbau von Sozialleistungen irgendwann einmal tatsächlich Arbeitsplätze entstehen statt Dividenden- und Gehaltserhöhungen nimmersatter Großkapitalisten, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann oder an Merkel, Schröder Stoiber.
    MfG
    cujolino
    Diskutiere nie mit Idioten, zuerst ziehen sie dich auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dann mit ihrer Erfahrung
  • Alle westlichen Ländern müssten Zölle auf solche Waren legen, die unter Bedingungen hergestellt werden, die in den westlichen Ländern nicht zulässig sind.

    Es kann doch nicht sein, das die Konzerne in dritte Welt Ländern Kinder billig produzieren lassen.

    Es kann doch nicht sein, dass wir unsere Kraftwerke, die auf einem hohen Standard sind und minimale Umweltverschmutzung bewirken, stilllegen und zur gleichen Zeit billig Strom aus östlichen Ländern importieren, der unter riesiger Umweltverschmutzung billig hergestellt wird.

    Es ist schlimm, dass unsere Politik dem Gebahren der Großkonzerne nicht mal einen Riegel vorschiebt. Aber das sind Schröder, Stoiber und Merkel halt die falschen Leute, die sind industriehörig.
  • Also ich sehe es so,

    - Lohnsteuer senken
    - Krankenkasse reformieren, es kann nicht sein, dass der Beitrag bei 14 % liegt, obwohl einige Arbeitnehmer nicht einmal im Jahr krank sind!
    - Urlaub verkürzen auf 4 - 5 Wochen im Schnitt, nicht wie fast überall 6 Wochen!
    - Urlaubsgeld streichen
    - 40 - Std. - Woche einführen

    So, jetzt wird bestimmt gestönt, noch länger arbeiten, noch weniger Urlaub, Nun ja, es wurde ja schon angesprochen, wir müssen wettbewerbsfähiger sein, und nur so werden wir es. Strafzölle sind unrealistisch, zusätzliche Subventionen kann sich Deutschland nicht leisten.

    In meinem Beispiel senke ich die Steuereinahmen von Deutschland, doch, das wäre nicht der Fall. Denn so wäre die Wirtschaft eher dazu bereit hier in Deutschland zu produzieren und demzufolge würden die Steuereinahmen im Umkehrschluss steigen.

    Ach ja, und was ich persönlich für ganz wichtig halte: Rente reformieren
    man sollte sich aussuchen können, bei wem und wie man für die Rente spart. (trotzdem muss die Altersvorsorge verpflichtend gemacht werden) Denn wie es jetzt ist, ist das eine Unzumutbarkeit für den Arbeitgeber. Arbeitnehmer sollten sich selber für die Zukunft absichern. Denn man könnte das gewinnbringender verwalten und anlegen, als es der Dt. Staat für uns tut. Und so würde es kostengünstiger für Arbeitnehmer und Arbeitgeber sein. Und man könnte schon mit 60 in die Rente gehen, was natürlich auch gut ist, weil daher schneller Arbeitsplätze frei werden.
  • Es muss frei bleiben. Wir müssen von den Kosten her für die Unternehmen Attraktiv bleiben. Doch das ist nicht wirklich leicht, da der Westen häufig ziemlich günstiger arbeitet und das werden die bis ihre wirtschaftliche Lage besser wird. So lange können wir nicht warten also lieber die Lohnnebenkosten senken.

    -----------------

    antennemv schrieb:

    Also ich sehe es so,

    - Lohnsteuer senken
    - Krankenkasse reformieren, es kann nicht sein, dass der Beitrag bei 14 % liegt, obwohl einige Arbeitnehmer nicht einmal im Jahr krank sind!
    - Urlaub verkürzen auf 4 - 5 Wochen im Schnitt, nicht wie fast überall 6 Wochen!
    - Urlaubsgeld streichen
    - 40 - Std. - Woche einführen


    Das finde ich schon etwas zu viel des guten.Das ist zu hart.
    1.Später Rente o.k.
    2.Krankenkasse reformieren b.w. Beitrage senken kommt jetzt, da die Krankenkasse einen haufen überschuss gemacht hatt und das ist ja nicht deren Ziel.

    Nach dem muss man halt schauen.Tatsache ist für mich das wirklich viel Geld für Rentner verbraucht wird.Ich werde auch bald Renter o.k. doch wir haben halt zu viele.

    //MOD-Hinweis:
    Doppelposting zusammengefasst
    Bewertung im Flohmarkt
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    negativ:0
  • player schrieb:

    Das finde ich schon etwas zu viel des guten.Das ist zu hart.

    Das habe ich mir schon gedacht, immer nur jammern oder sagen, "Deine Einstellung ist zu hart!".
    Denn konkretisiere doch mal bitte Deine Aussage! Wo bin ich zu hart?

    player schrieb:

    Tatsache ist für mich das wirklich viel Geld für Rentner verbraucht wird.Ich werde auch bald Renter o.k. doch wir haben halt zu viele.

    Richtig, wir geben viel Geld für Rentner aus. Das ist auch richtig, denn wer ein Leben lang eingezahlt hat, hat auch einen Anspruch auf Rente. Doch warum muss der Staat das zwangsläufig organisieren, und sich dabei auch noch verrechnen, um es milde auszudrücken! Ich kenne das Prinzip des Generationsvertrages, doch Fakt ist, wir brauchen Reformen, die uns tatsächlich weiterbringen. Und eine Reform via "wir sollen bis 70 arbeiten" ist inakzeptabel. Daher bin ich ganz klar für eine Eigeninitiative. Das heißt, wir als Arbeitnehmer müssen unser Geld eigenverantwortlich anlegen, und das Geld bekommen wir mit Eintritt monatlich ausgezahlt. Ähnlich wie die Riesterrente, nur halt ohne staatliche Subvention. Und ganz wichtig, man muss es verpflichtend machen, sich also ein zertifiziertes Produkt aussuchen zu müssen!
    Denn so ist es ganz egal, wie wieviele Rentner ein Staat hat.... Denk mal drüber nach!

    mfg