Eröterung(1.Teil) Korrektur

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  • Eröterung(1.Teil) Korrektur

    hallo! Ich hab hier ne halbe Eröterung geschrieben( also die Hälfte der Argumente ausformuliert). Es wäre nett, wenn ihr euch diese anschauen könntet und sowohl inhaltliche als auch sprachliche Verbesserungen geben könntet. Die Gliederung ist in Ordnung(hat meine Lehrerin gesagt), also nur die Ausformuliernung:



    Erörterung zum Thema: Sollten Ihrer Meinung nach Noten in der Schule abgeschafft werden?

    A Einleitung

    Nach der Pisa-Studie wird das Schulnotensystem von Politikern in Frage gestellt.

    B Hauptteil

    Noten in der Schule. Ja - oder nein?

    1. Argumente gegen Schulnoten

    1.1 Wenig Anerkennung in Freundeskreisen/Lehrekreisen
    1.2 Leistungsdruck
    1.3 Tadel von Eltern und Verwandten
    1.4 Schulunlust durch schlechte Noten
    1.5 Falsche Persönlichkeitsdarstellung
    1.6 Senkung des Selbstwertgefühls

    2. Argumente für Schulnoten

    2.1 Leistungsorientierung für sich selbst
    2.1.1 Erkennung von Verbesserungspotential
    2.1.2 Noten als Motivation
    2.1.3 Steigerung des Selbstwertgefühls bei guten Noten

    2.2 Klare Sichtweise für das Umfeld
    2.2.1 Anerkennung bei Lehrern
    2.2.2 Prestigepunkte bei Verwandten

    2.3 Anhaltspunkte für Unternehmen
    2.3.1 Feststellung von Interessen
    2.3.2 Erkennung von Lernbereitschaft

    3. Entscheidung

    Notengebung heutzutage von höchster Wichtigkeit.

    C Schluss

    In naher Zukunft wird man auch weiterhin auf Schulnoten setzten.


    Ausformulierung der Einleitung

    Nach der Pisa-Studie vor wenigen Jahren und den damit verbundenen schlechten Abschneiden deutscher Schüler wird in Bund und Länder oft über das Abschaffen des Notensystems diskutiert. Viele Fachleute sind der Meinung, dass die schlechten Leistungen der Schüler auf die Zensuren zurückzuführen sind. Aber ist dies wirklich wahr? In Folgenden werde ich das Für und Wider der Schulnoten erörtern und meine eigene Meinung kundgeben.

    Ausformulierung der einzelnen Punkte

    Gegen Schulnoten sprechen zunächst einige Argumente. Zum einem setzt sich ein Schüler der Gefahr aus, dass er bei Freunden und Lehrern bei guten bzw. schlechten Noten nicht mehr anerkannt wird oder gar auslacht und als „Streber“ bezeichnet wird. Manche junge Leute denken, dass ihr Leben nur aus Spaß und Entspannen besteht und dass bei guten Zensuren und den damit verbundenen Lernaufwand, die Entspannungsperiode stark verkürzt wird. Bei einigen Lehrern hingegen wird ein schlechter Schüler vorallem in höheren Schulen als „dumm“ in eine Schublade gesteckt, aus der es sehr schwer ist wieder hinaus zu kommen. Sprüche wie „du schaffst das Schuljahr eh nicht“ von Lehrern oder Sätze wie „ mit dir habe ich keine Lust mehr zu spielen“ von Seiten der Freunde, geben einem Schüler wenig Selbstvertrauen und Aufmunterungen, welches ein jener aber benötigt, um in der Schule mit guten Noten zu glänzen. Letztendlich hat dies zur Folge, dass Schüler Angst vor Lehrer haben und sich nicht mehr trauen ihr Freunde anzurufen.

    Desweiteren kann es passieren, dass Schüler durch das Streben nach, für sie akzeptablen, Schulnoten zu einem erhöhten Leistungsdruck führt. Jugendliche sind dann dazu verdammt ein entweder für das Schuljahr ausreichende oder aber, um ihren eigenen Erwartungsdruck zu befriedigende, Zensur zu erzielen. Menschen in jungen Jahren sitzen dann stundenlang vor ihren Schreibtisch, um eine gewaltige Stoffmenge in ihr Gehirn zu flößen. Aber auch nächtelanges Aufsatzschreiben oder ewig lange Knobeleien im Fach im Fach Mathematik sind keine Seltenheit. Ein erhöhter Leistungsdruck führt dann zu starken Kopfschmerzen oder zu Nervenzusammenbrüchen, was für die Gesundheit eines Menschen nicht gerade förderlich ist.

    Auch spricht gegen Schulnoten, dass ein schlechter Schüler oft ununterbrochene Tadel von Eltern sowie von Verwandten standhalten muss. Erwachsene Leute vergleichen die Kinder oft mir ihren geleisteten Arbeiten und wenn deren Leistungen schlechter ausfallen, folgen automatisch einige harte Zurechtweisungen für die heutige Schülergeneration. Oft können aber Eltern, Omas und Tanten gar nicht richtig einschätzen, wie schwer jene Schulaufgaben nun zu lösen gewesen ist. Trotzdem erfolgen bei miserablen Leistungen Sprüche wie „Du musst besser lernen“ oder aber Strafen, wie Hausarrest oder exzessives Lernen in den Ferien. Alles in allem bleibt zu sagen, dass Schulnoten hier nur zu Konflikten un Meinungsverschiedenheiten bei Verwandten und Eltern führen können.

    Aber nicht nur der unnötige Druck von den Eltern und den Verwandten sondern auch die durch schlechte schulischen Leistungen verursachte Schulunlust, lassen Schulzensuren in den Schatten stellen. Viele „Schulbankdrücker“ fühlen sich unmotiviert und lustlos, wenn sie Tag täglich ihre Schule, mit dem Wissen wieder eine 5 oder gar eine 6 in irgendeinem Unterrichtsfach zu erhalten, zu besuchen. Bei anhaltenen katastrophalen Ergebnissen liegt es in der Natur, dass Schüler wenig Lust verspüren ihre Hausaufgaben sorgfälitig anzufertigen, den Unterricht durch konstruktive Vorschläge zu bereichern oder eben in Schulaufgaben, die Leistung zu erzielen, welche sie gerne erbringen würden. Im Endeffekt bleibt jenen Schülern nur die Hilfe einer dritten, neutralen Person, die den Kindern wieder Mut schöpfen lässt, weiterhin zu versuchen wieder freudestrahlend und lustvoll in die Schule zu gehen.

    Nicht zu vergessen ist auch, dass einige Schüler in ihrer Persönlichkeit falsch eingeschätzt werden, wenn die erbrachten schulischen Zensuren nicht stimmen. In der Öffentlichkeit, wie z.B in Zeitungen,wenn es um den Mangel an Ausbildungsplätze geht, ist oft zu lesen, dass deshalb so viele Jugendliche keine Lehrstelle finden, weil deren Noten nicht den vorgebenen Kriterien erfüllen. Oft steht in jenen Artikel auch, dass solche Leute als hoffnungslos abgestempelt sind. Das es aber auf mehr ankommt, als auf schulische Höchstleistungen ist vielen Menschen, darunter auch Firmenchefs, nicht bewusst. Die Vorauswahl bei Bewerbungen erfolgt meistens nach Noten und wer jene benötigte nicht vorweisen kann, landet in der Regel im Papierkorb. Sicherlich ist ein solcher Vorentscheid als sehr hart zu empfinden und hier Formulierungen über die Persönlichkeit im Zeugnis hilfreich sein könnten, eine bessere Auswahl zu erhalten.

    Als letzten Punkt, welcher gegen Zensuren in der Schule spricht, möchte ich anführen, dass bei anhaltenden Fehlleistungen nicht nur Schulunlust sondern dass hier auch das Selbstwertgefühl eines jeden Schülers sukzessiv gesenkt wird. Gerade junge Leute verlieren oft sehr schnell den Glauben an sich selbst und zweifeln oft daran, ob sie jene Leistung überhaupt so erbringen können, wie diese von ihnen gefordert wird. Es kann passieren, dass jene Person in einen Kreisel gerät, der sich mit jeder neuen „hinzugewonnen“, schwachen Note immer schneller dreht. Ein geringes Selbstwertgefühl zeigt sich durch Depressionen, Missgelauntheit oder Ablockungen von Mitmenschen. Es ist für viele sehr schwer aus diesem Kreisel, wieder hinauszukommen und häufig ist das Einschalten eines Schulpsychologen von Nöten. Denn: Es ist keine Schande auf den Boden zu fallen, aber es ist eine Schande danach nicht wieder aufzustehen.
  • hi. also geschrieben hast du den text ziemlich gut. gelegentlich hast du das wort "dass" bissl oft benutzt. man muss halt drauf achten, dass ( :D ) man einen abwechslungsreichen wortschatz benutzt und sich bisschen gehoben ausdrückt

    öhm du hast ja argumente für und gegen abschaffung der noten gebracht... diese argumente hättste teilweise bissl ausführlicher machn können (auf folgen genauer eingehen) aber sonst find ichs gut eigentlich

    übrigens: schulunlust klingt irgendwie komisch

    achja is das ne richtige texterörterung? weil dann fehlt aj noch textanalyse etc.
    hmm ich muss donnerstag ne klausur schreibn (texterörterung) und wir hamd as au ned wirklich gut behandelt, wäre nett wenn andere auch noch gute tipps geben würden