Europe rocks

  • Internationale Politik

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  • Europe rocks

    Gerade kam mir der Gedanke ueber den ich schon immer mal was hier schreiben wollte.
    Viele schimpfen ueber die EU. Ich denke jedoch die EU ist eine der Grossen Ideen unsere Zeit, die Zukunft hat. Es ist eine Staatengemeinschaft, die, was sonst nirgentwo passiert, Macht an eine Zentrale Regierung gibt und in Frieden zusammenlebt. Es geht aber nicht nur um Frieden und Wirtschaftliche Vorteile. Einen zentralen Teil bildet auch die Umweltpolitk.
    Das alles fuer mich ist die Zukunft, die "Gute Zukunft" die heute schon Teilweise realitaet ist.
    Im Gegensatz zur USA hat hier Freizeit und Zufriedenheit einen viel groesseren Wert als Geld.
    Und durch die guten Sozialsysteme gibt es nicht nur wenige Reiche, sondern ein Grossteil der Bevoelkerung lebt im Wohlstand.
    Wenn wir alle zusammen also an diesem "Europaeschen Traum" arbeiten (im gegensatz zum "American Dream", der sich fuer viele ausgetraeumt hat),
    kann unsere Generation noch viel mehr erreichen. Wenn diese Pesimesten aufhoeren vor sich hinzunoergeln und noch ein paar wichtige Reformen durchgezogen werden, wird dieser "Europaesche Traum" noch um einiges besser.
    Und wie einst J.F. Kennedy sagte: "Frage nicht was dein Land fuer dich tun kann, sondern was du fuer dein Land tun kannst."
    Wir koennen mit "unser Land" auch von Europa reden.

    Was denkt ihr darueber?
    Ich bin sehr an konstruktiven Beitraegen interessiert, also liebe Spammer, fangt garnicht erst an Posts jagen zu wollen.

    Mfg
    Larry

    PS: Europe rocks :D
  • Naja, wenn ich mir gerade die Aufweichung des Stabilitätspakts angucke, dann sind wird Europa weiter entfernt, als du denkst/hoffst. Bereits hieran kann man erkennen, dass sich auch innerhalb Europas der Größere/Stärkere durchsetzt. Gerechtigkeit gibt es schon bei den Ansätzen nicht. Ich möchte nicht miterleben, was es für ein Hickhack bei einer eventuellen Europawahl geben würde.

    Ferner ist der bürokratische Apparat bereits so aufgebläht, dass es kaum noch Sinn macht, sich weiter ernsthaft mit dem Gedanken eines gemeinsamen Europas zu beschäftigen, will sagen - netter Versuch, aber mehr auch nicht.
  • Also ich kann mike Hansen nur rechtgeben. Kleinere Staaten haben einfach nicht die macht um sich durchzusetzten . Wenn man nicht gerade D , F oder GB heißt ist nich viel los in der EU.

    Wenn man z.b. den Vorschlag vom Aut Minister Grasser genommen hätte währe das bestimmt fairer gewesen. Sein Vorschlag war wer gegen den Stabilitätspackt verstößt verliert sein Stimmrecht . Denn was nützt einem Staat eine Geldstrafe wenn er sowieso nicht mit dem Geld auskommt?!?
  • Jo, dass stimmt schon. Is ja klar, dass ein Zusammenschluss von Staaten viel mächtiger ist, als ein kleiner einsamer:-) Staat. Was ich leider noch ein bissi schade finde, ist, dass man wie z.B im Fall Irak, in der EU häufig nicht auf einem gemeinsamen Nenner kommt. Also noch große Meinungsdifferenzen existieren, was dann leider auch zu einer Schwächung des Zusammenschlusses führt.
    Edit: Jupp hast schon recht Mike. Verstehe dich. Aber ich finde, dass es in dieser Beziehung nicht so schlimm in der EU aussieht. ;)
  • Es geht nicht darum, dass ein Zusammenschluss von Staaten mächtiger ist als ein Staat alleine, sondern darum, dass es innerhalb des Zusammenschlusses mächtige Staaten gibt und welche, die kaum Rechte haben, somit ein Ungleichgewicht innerhalb der Staatengemeinschaft herrscht.
  • Ja na klar herrscht ein Ungleichgewicht, ist doch auch logisch, wenn man bedenkt wieviele Einwohner beispielsweise Deutschland oder Frankreich hat.
    Oder willst du mir allen Ernstes weiß machen, dass die kleineren Länder genauso viel Gewicht innerhalb der EU haben sollten ???
    [size=1][LEFT] Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland.[/LEFT]
    [RIGHT]Down:120 AlbenMix Playboy 06/2005 Minority Report[/RIGHT]


    [/size]
  • hi,

    man muss aber beachten, dass frankreich und deutschland zusammen fast so viele einwohner haben wie der rest der eu. deshalb ist es irgendwo verständlich, dass nicht z.b. luxemburg die zukunft der eu entscheidend beeinflussen kann.

    aber ein besseres entscheidungsverfahren und das die eu schneller, entschlossener und geschlossener auftritt wäre schon nötig.

    mfg
  • classter schrieb:


    man muss aber beachten, dass frankreich und deutschland zusammen fast so viele einwohner haben wie der rest der eu.



    Das ist so nicht richtig.

    Deutschland: 80 Mio.
    Frankreich: 65 Mio.
    -------------------
    Gesamt: ~ 145 Mio.


    Zum Vergleich:

    EU: 375 Mio. (vor EU-Osterweiterung)
    EU: 450 Mio. (nach EU-Osterweiterung)
  • Vielleicht sollte man mal auch mal überlegen das Deutschland das meiste Geld an der EU für die anderen Staaten etc... zahlt. Auch Frankreich zahlt eine sehr sehr hohe Summe.
    Natürlich sollten wir dann auch mehr Einfluss haben, als ein Land wie Malta.

    MfG
  • Dann kann ich den Spieß auch umdrehen: Kann man von einem Land wie Malta erwarten, dass es sow viel wie Deutschland zahlen sollte? Nein. Wenn es nach Geld geht, dann müsste Deutschland sowieso mehr oder weniger alles alleine bestimmen können...
  • Und wie einst J.F. Kennedy sagte: "Frage nicht was dein Land fuer dich tun kann, sondern was du fuer dein Land tun kannst."


    Und was wir tun ist ne Mengte steuren zahlen sonst nichts.
    Europa soll sich mal nen beispiel nehmen an den USA :depp:
  • Und wieder noegeln alle. Kann doch echt nicht so schwer sein etwas gutes an all dem zu sehen. Ja wir zahlen viele Steuern, aber nur zu sagen ich zahle schon genug Steuern also muss ich mich um nichts kuemmern, ist doch das letzte.
    Ich finde das Deutschland, Frankreich und Grossbritanien noch mehr macht in der EU haben sollten. Ich finde z.B. Polen benimmt sich unter aller sau. Ganz offen Firmen aus Deutschland abwerben, obwohl sie noch vor dem Beitritt versichert haben eben dies nicht zu tun.
    Seit doch froh das unsere Deutschen interessen gut vertreten werden.

    Man kann gemuetlich in der EU herumreisen, mit dem Euro kann ich ueberall bequem bezahlen, dass sind alles Dinge die fuer mich auch wichtig sind.
    Mfg
    Larry
  • Larry schrieb:


    Ich finde z.B. Polen benimmt sich unter aller sau. Ganz offen Firmen aus Deutschland abwerben, obwohl sie noch vor dem Beitritt versichert haben eben dies nicht zu tun.


    Nun ja, jedes Land will natürlich seine Wirtschaftskraft steigern und die Arbeitslosenquote senken. Wenigstens werben sie die Firmen offen und nicht heimlich ab. Sie schämen sich nicht dafür und brauchen es nicht zu verheimlichen. Besser auf diese Art, als dass sie es in aller Heimlichkeit tun und, falls es herausgefunden wird, es dann als aufgeputschter Skandal wichtigere Beziehungen zerstören könnte.


    Larry schrieb:


    Man kann gemuetlich in der EU herumreisen, mit dem Euro kann ich ueberall bequem bezahlen, dass sind alles Dinge die fuer mich auch wichtig sind.


    Soweit ich mich nicht irre, haben diese Vorteile nichts mit den politischen Übergewichten innerhalb der EU einiger Staaten zu tun. Nun ja, ich bin aber kein Mod und werde diese Aussage deshalb nicht weiter anfechten.
    [FONT="Fixedsys"][SIZE="2"][/FONT][/size]
    [FONT="Verdana"][SIZE="1"]Three witches watch three Swatch watches. Which witch watches which Swatch watch?[/SIZE][/FONT]
    [SIZE="2"][COLOR="DarkOrange"][FONT="TrebuchetMS"]Freundliche User: Deluxemaster, Moddingfreak, [SIZE="2"][COLOR="YellowGreen"]DarkmastaA[/SIZE][/color][/FONT][/color][/SIZE], Chrisi000
  • ByteDevil schrieb:


    Soweit ich mich nicht irre, haben diese Vorteile nichts mit den politischen Übergewichten innerhalb der EU einiger Staaten zu tun. Nun ja, ich bin aber kein Mod und werde diese Aussage deshalb nicht weiter anfechten.


    Es ging mir in meinem Eroeffnungspost auch nie um die poltische Gewichtigkeit, also steigert euch da bitte nicht so rein.
    Ausserdem sollten die "Alten EU Mitglieder" auch mehr Entscheidungsgewalt haben als die neuen, die gerade erst dazugekommen sind.
    Zu dem Abwerben von Polnischen Unternehmen, ich finde es ist trotzdem unter aller Sau. Erst nimmt man sie auf und dann halten sie sich nicht an die Regeln. Und das argument, dass sie es "oeffentlich" machen finde ich auch schlecht. Wie sollen sie es denn sonst machen, heimlich geht das nicht wirklich.
    Ihr schwert euch scheinbar wirklich mehr um die kleinen EU Staaten, als um die Interessen Deutschlands. Deutsche Interessen sind EURE Interessen. Wenn es EU Wirtschaftspolitk zu Deutschlands gunsten gibt ist mir das auf jeden Fall lieber, als das die kleinen EU Staaten gross mitreden.
    Klar Gerechtigkeit muss es geben, aber man muss es nicht uebertreiben.

    Zur EU Aussenpolitk: Bei einen Neuen Krieg z.B. im Iran, werden die EU-Staaten warscheinlich staerker zusammenstehen. Da sich die Bevoelkerung in Spanien, Italien und selbst GB zu stark dagegen gewehrt hat.
    Auch wenns die USA warscheinlich nicht von ihrer Politik abbringt, aber das ist eine andere Geschichte.

    Mfg
    Larry
  • Nicht so viel Gewicht, aber auch bei weitem nicht so wenig. Die Waage schlägt in 99% der Fälle immer zu Gunsten der drei bzw. vier großen Länder aus...



    Da irrst du aber gewaltig.

    Hier wird immer davon ausgegangen, dass die großen Länder zusammen gegen die kleinen Länder stehen. Das ist aber nicht der Fall. Auch die großen Länder sind nicht immer einig und dann entscheiden die kleinen Länder schon, in welche Richtung es geht. Dann kann es durchaus mal sein, dass ein "riesiges" Land wie Luxemburg den Ausschlag gibt. Und das wird in Zukunft noch schlimmer werden, weil die Stimmen ja nicht proportional zur Einwohnerzahl oder zur wirtschaftlichen Bedeutung eines Landes stehen.


    Letztendlich hat die EU einige wenige Vorteile für die Leute, ist aber eigentlich nur ein Instrumentarium der Großkonzerne. Die EU wird auch in Europa dazu führen, dass die Großkonzerne noch mehr Macht erhalten. Die Erpressbarkeit der Arbeitnehmer wird weiter steigen.

    Und jetzt für einige wenige, die sich noch mehr Gedanken machen:

    Das ganze entwickelt sich immer mehr zu einer Feudalherrschaft der Großkonzerne, wie wir sich schon im Mittelalter hatten. Mit Leibeigenen, die jetzt aber anders heißen und wenigstens den Eindruck haben, dass sie frei sind. ;)
    Und natürlich wird der Reichtum und die Macht nicht so offen zur Schau gestellt.
    Aber das Prinzip ist das gleiche.



    Und die Globalisierung und auch die EU sind WErkzeuge hierzu.
  • @ Larry

    Klar ist Europa eine gute idee, aber du hast gesagt es gibt viele reiche Menschen !!
    Du musst aber auch bedenken wie viele arme Menschen es gibt, die sich nicht an ein sollches board wie dieses hier wenden können, da sie sich keinen PC keisten können !!!
    Die Klufft ze´wischen arm und reich wird immer größer !!!
    In Europa muss sich noch viel ändern, damit wir von einem Staatenbund reden können, der wirklich eine Inovation ist, die allen Menschen etwas bringt !!!

    mfG sebavampir
  • Ich denke Die EU hat Zukunft, wenn zur Zeit auch nciht alles so rosig aussieht.Die Wandlung findet von unten her statt, was ich ganz gut finde. Wo es aber klar hapert ist die Sache mit der Politik. Ich meine wirtschaftlich läuft es doch schon ganz gut. Nun zu den Armen, das gabs auch shcon vor der EU, also soll man die Probleme nicht auf die EU schieben. Und das mit der Kluft erlebe ich zur Zeit leider auch recht dramatisch. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Aber ich glaube nicht, dass das mit der EU zu tun hat. Im Gegenteil, die EU wird eines Tages irgendetwas unternehmen müssen / können. Den meinr Meinung nach ist nichts wichtiger, als ein grosses starkes Mittelfeld.....
  • recess schrieb:

    also ich persönlich finde auch das die eu zukunft hat. Das mit den Handeln untereinander und die unterstützung von den reicheren für die ärmeren länder ist ja nur von vorteil für alle.


    bin ja auch der meinung das die eu zukunft hat aber wo liegt der spätere vorteil für uns (deutschland)?
    DER ANGRIFF DER KLONKRIEGER BEGONNEN HAT
  • hi,
    ich denke, dass europa noch nicht so gut ist wie es
    eigentlich seien könnte, aber die politiker machen
    auch nicht viel dafür... ich finde die sollten mal ein
    bisschen mehr für europa anstatt nur für sich und ihre
    partei werben...
    denk ich....

    S.E.K.
  • die EU hat eindeutig zukunft, vorallem wenn man sich gegen einen imperialistischen staat wie amerika in der UNO durchsetzen muss, der einfach alles angreifen würde was islamistisch ist. Da ist es eindeutig von Vorteil, wenn mehrere Staaten zusammengeschlossen sind.

    Ich finde es aber auch total richtig, das DE, FR, GB etc. mehr Stimmen haben, als kleinere Staaten, vorallem die Gründerländer haben am Anfang der EU (damals ja EG) ziemlich viel Geld in Staaten wie Spanien als Wirtschaftshilfe gesteckt haben... Da her ist es auch vollkommen legitim, das wir mehr Stimmen haben...
  • Das Ziel der EU sollte sein einigkeit unter den Mitgliedsländern zu finden. Wenn das nicht gelingt dann bin ich gegen die EU weil sie keinen Zweck hat als 25 Mitglieder die sich Streiten. Die Einigkeit sollte in Fragen Aussen und sicherheitspolotik herschen wenn sich die EU als stark präsentieren will. Im Fall des Irakkrieges war dies zum Teil der Fall. Die Bürger aller Länder waren vereint mehrheitlich gegen den Krieg. Die Bürgervertreter (Politiker) jedoch nicht.

    Die EU ist Hals über Kopf versunken in Bürokratie. Die Zusammenarbeit zwischen der Kommision, dem Europäischen Rat, dem Rat ist der reinste chaos.
  • Die Eu an sich ist schon eine gute Sache, gerade wegen der großen wirtschaftlichen Stärke und der einheitlichen Währung (zumindest in einigen Ländern). Aber ich finde, die Eu läuft Gefahr, ihre Einheit zu verlieren, gerade wegen der zu scheitern drohenden EU-Verfassung.
  • Sehe das genau so wie kai-ebel.

    Schon 2 von 6 Gründungsmitglieder haben GEGEN die Verfassung gestimmt.
    Das ist ein sehr heftiger Rückschlag für die EU und was passiert eigentlich jetzt da 2 Staaten abgehlehnt haben??

    Das ist einfach nur die schlechte mangelnde Aufklärung...verdammte kacke :mad:




    ;)