Energiemarkt Deutschland

  • Diskussion

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Energiemarkt Deutschland

    Wie bekannt ist hat die Rot-Grüne Bundesregierung seit der Machtübernahme 1998 sehr viel für die Erneuerbare Energien gemacht, sei es durch das Erneuerbare Energien Gesetz oder auch das Einspeisegesetz.

    Im Endeffekt sieht es so aus, dass Erneuerbare Energien ein Mindestabnahmepreis garantiert wird und dies hat diesen Sektor in Deutschland richtig zum boomen gebracht.

    Konkrekt heißt dies, dass Deutschland im Bereich der Erneuerbaren Energien Weltmeister ist.

    Sei es nun im Bereich Sonnenenergie, wo der Bundesumweltminister vor einiger Zeit der größten europäischen Sonnenpark eröffnet hat.
    Oder auch im Bereich der Windenergie, wo die Deutschen vor Dänemark an der Spitze in der Welt liegen.

    Vor dem Hintergrund der steigenden Rohölpreise wird diese Technologie immer wichtiger, auch wenn die Opposition im Bundestag sicherlich nicht zugeben würde, weil natürlich auch durch die Mindestabnahmepreise in Deutschland im Bereich der Erneuerbaren Energien, die Energiepreise insgesamt gestiegen sind.

    Zudem finde ich persönlich der Deutschland in einer Technologie seine Nase ganz vorn hat was sich wahrscheinlich in den nächsten 30-40 Jahren unglaublich wichtig sein wird.

    Was auch nicht absolut zu vernachlässigen ist, sind die "Externen Kosten" !!!

    Das sind Kosten, die für die Volkswirtschaft entfallen, z.B. durch Umweltverschmutzung.
    Im Energiesektor sind das Kosten, die entfallen, wenn aus konventionellen Energiesektoren Energie gewonnen wird.

    Zum Beispiel das Waldsterben oder auch die hohen CO2 Belastungen durch Kohlekraftwerke.

    Bei Erneuerbaren Energien gehen die Externen Kosten gegen null.
    Also wenn man die Externen Kosten zu den Energiepreisen addieren würde, müssten die Energiekosten aus konventionellen Energieträgern erheblich steigen.

    Was denkt Ihr darüber?

    Wie wird sich der Energiesektor Mittel- und Langfristig entwickeln?

    Und wie sollte Deutschland seine Prioritäten setzen?

    MfG
  • Necati schrieb:

    Wie bekannt ist hat die Rot-Grüne Bundesregierung seit der Machtübernahme 1998 sehr viel für die Erneuerbare Energien gemacht, sei es durch das Erneuerbare Energien Gesetz oder auch das Einspeisegesetz.

    Im Endeffekt sieht es so aus, dass Erneuerbare Energien ein Mindestabnahmepreis garantiert wird und dies hat diesen Sektor in Deutschland richtig zum boomen gebracht.

    Konkrekt heißt dies, dass Deutschland im Bereich der Erneuerbaren Energien Weltmeister ist.

    Zudem finde ich persönlich der Deutschland in einer Technologie seine Nase ganz vorn hat was sich wahrscheinlich in den nächsten 30-40 Jahren unglaublich wichtig sein wird.



    Das Problem ist nur, dass das ganze in den meisten Fällen nur Augenwischerei ist. Das meiste dient lediglich dazu, die große dumme Bevölkerung zu beruhigen.

    Worin sind wir Weltmeister?

    Bei den so hoch subventionierten Sonnenkollektoren sieht die GEsamtenergiebilanz doch niederschmetternd aus. Die werden von den Gemeinden ohne Sinn und Verstand gefördert. Bei uns stehen Häuser, die diese Kollektoren auf Dächern Richtung Osten haben. Da kann man sich leicht vorstellen, wie die Energieausbeute aussieht. Schon gut positionierte Kollektoren brauchen 10 - 20 Jahre, um die eingesetzte Energie wieder zu erzeugen. Bei schlecht positionierten Kollektoren ist die Lebensdauer geringer, als die Zeit die benötigt wird, um die eingesetzte Energie wieder herauszuholen.

    Sinn würde das nur machen, wenn man die Kollektoren da aufstellt, wo die Sonne andauernd und mit hoher Intensität scheint. Dazu müsste man Verträge mit entsprechenden Ländern abschließen und sich mehr um den Energietransport und -speicherung kümmern.

    Es wäre auch viel sinnvoller, sogenannte Aufwindkraftwerke in solchen Gegenden zu bauen, die eine deutlich bessere und gleichmäßigere Energieausbeute haben. (Interessantes Thema, solltet ihr mal nachsehen).


    Durch die Windanlagen wird auf absehbare Zeit kein konventionelles Kraftwerk ersetzt werden. Dafür sind die Windkraftwerke in der Stromerzeugung viel zu unsicher. Und da unsere Grundlastkraftwerke ziemlich träge sind, werden da die Möglichkeiten begrenzt sein. Und in der Zwischenzeit laufen ja die Grünen selber Sturm gegen die Windkraftanlagen. Off-shore geht nicht wegen der Schweinswale, Auf den Höhenrücken geht nicht wegen der Verschandelung der Landschaft, ebenso nicht in den Wäldern. IN der Nähe von Ortschaften geht nicht wegen Lärmbelästung und Eiswurf.


    Die ganze Konzept für alternative Energien ist total planlos und wenig durchdacht. Wir haben halt keine Fachleute und Wissenschaftler in der Regierung sondern fast nur verträumte Spinner. Ich weiß nicht, ob das aktuell auch so ist, jedenfalls waren vor ein paar Jahren die Hälfte der Bundestagsabgeordnete Lehrer.
  • McKilroy schrieb:

    Ich weiß nicht, ob das aktuell auch so ist, jedenfalls waren vor ein paar Jahren die Hälfte der Bundestagsabgeordnete Lehrer.
    Also ich weiß jetzt nur von den jüngeren MdB und MdL das die meisten leider aus dem Lehrsall von irgendwelchen Unis kommen und von der Theorie in die angebliche Praxis fliegen!!! Um dort dann ihr Praxiswissen einfließen lassen! :löl:

    Aber das ganze Gebiet der alternativen Energie gewinnung is doch im Moment noch viel zu jung, man muß erst noch nen genauen Weg finden, es wird zwar alles und jeder bezuschußt, aber dann hörts auch schon auf!
    Wir haben hier am Ort 2 Windkraftanlagen bekommen, da wurde nichts getestet oder sonst irgenwie erprobt. Nach einem Jahr hat man sie dann wieder abgebaut und um 5 Km versetzt weil auf dieser Anhöhe kein Wind war! Hauptsache die Zuschüsse stimmen, daß is wie bei den Kollektoren für den Osten *hahaha*

    Wobei es bei den Kollektoren mittlerweile auch Versuche gibt, sie als Dach (dafür keine Dachziegel o. ä.) einzusetzen, da es sich so besser Rechnet im großen und ganzen! Is aber noch ein Versuch bei uns in Bayern. Hier würde es sichmit der verbrauchten Energie auch ganz anders Rechnen lassen!
  • McKilroy schrieb:

    Worin sind wir Weltmeister?


    Meiner Meinung nach denkst Du viel zu pessimistisch!
    Deutschland ist Weltmeister in der Produktion von Erneuerbarer Energie!!!

    Auch die EU-Kommission hat in ihrer Grünbuch die Ziele gesetzt bist 2010 die Quote der Erneuerbarer Energie bis 15% des Gesamtenergiebedarfs zu steigern.

    Und dieses Ziel ist Deutschland am nächsten.

    Sicherlich gibt es auch auch missbrauch bei den Fördermitteln, dass will ich nicht leugenen, aber trotzdem sollte man Erneuerbare Energien weiterhin födern, weil es meiner Meinung nach sich für Deutschland als Exportschlager entwickeln wird, vor allem auch vor dem Hintergrund der steigenden Rohölpreise.

    Greenpease hat in ihrem Bericht über Möglichkeiten von Off-Shore Anlagen berichtete. Nach diesem Bericht könnte der gesamte Energiebedarf Deutschlands in der Nordsee gedeckt werden.

    Aber noch bleiben einige Hindernisse, wie z.B. der hohe Effizienzverlust durch weite Entfernungen.

    Durch weitere Forschung wird auch diese Hürden sicherlich gemeistert werden können.

    MfG
  • Also ich finde es gut, dass die erneuerbare Energien gut gefördert werden und es hier in Deutschland davon auch verhältnismäßig viel gibt.
    Ein Nachteil is aber der Preis davon.
    Die erneuerbaren Energien sind extrem teuer, und somit kosten sie (die Förderungen) dem Staat auch viel Geld. Und das ist Geld, was irgendwoanders fehlt.
  • McKilroy schrieb:


    Dazu müsste man Verträge mit entsprechenden Ländern abschließen und sich mehr um den Energietransport und -speicherung kümmern.


    Nur hierfür gibt es noch kein wirklich sinnvolles Konzept, das vllt vielversprechenste ist wohl noch die Erzeugung von Wasserstoff und Sauerstoff, nur ist dies in großen Mengen auch nicht praktikabel und zu unsicher.

    Allerdings sehe ich es nicht so dramatisch:
    Der übergang wird sich fließend ergeben, wenn die kosten für die erschließung neuer fossiler brennvorräte die kosten der regenerativen energie übersteigt.

    Eine ausschließlich positive und ökologische energiegewinnung gibt es nunmal auch nicht, man kann da gegen jede das eine oder andere sagen, im endeffekt muss man schlicht abwägen.
    Das meiste Potential haben noch brennstoffzelle und solarzelle.

    greetz
  • Necati schrieb:



    Greenpease hat in ihrem Bericht über Möglichkeiten von Off-Shore Anlagen berichtete. Nach diesem Bericht könnte der gesamte Energiebedarf Deutschlands in der Nordsee gedeckt werden.

    Aber noch bleiben einige Hindernisse, wie z.B. der hohe Effizienzverlust durch weite Entfernungen.


    MfG


    Aber genau gegen diese Off-Shore-Anlagen läuft Greenpeace doch zur Zeit Sturm!!! Die wissen doch selber nicht, was sie wollen.

    Und der gesamte Energiebedarf wird durch Windkraftwerke nie gedeckt werden können. Die Windenergie wird nie auch nur annähernd alle anderen Kraftwerke ersetzen, weil der Wind nicht kalkulierbar ist. Was ist bei einer Woche Flaute?

    Ihr müsst mal nicht nur die Schlagzeilen lesen und euch mal richtig Gedanken über nachhaltige Konzepte machen.

    von schmok:
    Allerdings sehe ich es nicht so dramatisch:
    Der übergang wird sich fließend ergeben, wenn die kosten für die erschließung neuer fossiler brennvorräte die kosten der regenerativen energie übersteigt.


    Ich sehe das auch nicht so dramatisch. Aber genau das, was du in diesem Satz gesagt hast, ist das Problem! Unsere großen Konzerne werden solange unsere fossilen Brennstoffe verfeuern, bis es sich vom Preis her nicht mehr lohnt. Bis dahin haben wir aber unsere Umwelt ziemlich stark verschmutzt und wir haben wertvolle Rohstoffe verschwendet. Gerade Erdöl wird nämlich in zunehmenden Maße auch für andere wichtigere Industriezweige benötigt. Es müsste jetzt was getan werden. Und zwar nachhaltig!! Aber da ist unser Wirtschaftssystem im Weg, wo es nur auf Gewinnmaximierung ankommt.


    Und zu deebo:
    Also ich weiß jetzt nur von den jüngeren MdB und MdL das die meisten leider aus dem Lehrsall von irgendwelchen Unis kommen und von der Theorie in die angebliche Praxis fliegen!!! Um dort dann ihr Praxiswissen einfließen lassen!


    Damit gibst du mir unbewusst vollkommen Recht! Du sagst, dass ein Großteil der MdB usw direkt aus den Hörsälen der Unis kommen. Nur, welches PRaxiswissen sollen die denn einfließen lassen???? Die haben doch überhaupt keine Praxis. Die haben alles schön aus irgendwelchen Büchern oder in irgendwelchen Vorträgen gehört. Die haben doch gar keine Ahnung, wo die wirklichen Probleme liegen. Die sehen nur irgendwelche Statistiken und wissen überhaupt nicht, was dahintersteckt.

    Was nützt es, wenn im Jahresmittel der Energieverbrauch mit Windenergie gedeckt werden könnte, wenn im Sommer 2 Wochen Windstille herrscht?

    Was nützt es, wenn mit einer Solaranlage in 20 Jahren 20 000 KW/h Strom erzeugt werden kann, wenn die Herstellung der Anlage 25 000 KW/h Energie verbraucht?

    Übrigens:

    Von den Mitgliedern des Bundestages:

    149 Beamte aus Verwaltung und Schulen
    80 Angestellte auch aus öffentlichen Verwaltungen
    66 Parteiangestellte
    9 Kirchenvertreter
    101 aus Wirtschaft
    46 Selbstständige
    82 !!!! Rechtsanwälte und Steuerberater
    22 sonstige freie Berufe
    4 Hausfrauen/männer
    2 Schüler und Studenten

    und noch ein paar sonstige

    Wenn das keine Schieflage ist?
  • @McKilroy
    Ich gebe dir nicht unbewußt recht!
    Ich gebe dir ganz bewußt recht, da ich diese Meinung auch in der Öffentlichkeit vertrete und sie bei meiner politischen Arbeit auf Bezirksebene immer wieder auf starke Kritik stößt!
    Dreimal darfst du raten wer die Kritiker sind!

    Genau die jenigen die ich damit kritisieren möchte bzw. die jenigen die mal MdL oder MdB vor ihren Namen stehen haben wollen! Das meiste sind Studenten(ich habe nichts gegen Theorie!).
    Gibt schon mehrere Ereignisse bei denen man mir das Wort entzogen hat oder mich gleich gar nicht sprechen lassen wollte! :devil: :fuck:
  • Es wird gar nicht anders gehen... wir müssen energiealternativen finden...
    öl wird bald so teuer sein, wie nie zuvor... da können wir uns es nicht leisten energie aus öl usw zu beschaffen...
    Genauso kann man sich es sich bald nicht mehr leisten mit normalen autos zu fahren....
    Wir haben zuviel energie verschwendet (stichwort usa ;) )
    und nun steigen in asien auch öl großkonsumenten mit ein... öl wird knapp ;)
  • Man sollte wirklich nicht vergessen und außer acht lassen, dass neben den hohen Kosten für die fossilen Energieträger (und in der Zukunft auch noch rapide steigenden Kosten), dass die Externen Kosten absolut nicht zu vergessen sind.

    Die aktuelle Feinstaubbelastung zum Beispiel gehört ebenfalls dazu, wie auch die CO2 Belastungen.

    Diese Diskussion ist meiner Meinung noch zu wenig ausdiskutiert.

    Man kann auch sagen, wie Wertvoll ist uns die Mobilität und auch die Bequemlichkeit. So wertvoll, dass man die Zukunft unserer Kinder gefährdet?

    Jeder muss es sich für sich selbst beantworten.

    MfG
  • Klar, nachdenken über die Umwelt & Energie sollte man wirklich.

    Was, beim Thema Mobilität, wundert, ist die Tatsache, dass neue Autos immer größere und leistungsstärkere Motoren haben. Klar, brauchen die im Verhältnis zu früher weniger Kraftsstoff, aber absolut egsehen halt doch eine Menge. Ein großer Sechs- oder gar Achtzylindermotor auf Benzin-Basis braucht halt 12 - 20 Liter pro 100 km. Kommt auch auf die Strecken und den Fahrstil an.

    Wenn ich denken, dass mein aktuelles KFZ ca. 7,3 l Diesel auf 100 km braucht, trotz ordentlicher Fahrleistungen und Rußfilter (!!), Euro-4 natürlich, dann ist es kaum zu akzeptieren, dass andere Leute für die gleiche Strecke das doppelte und dreifache an Kraftstoff vergeuden.

    Wenn man nach Nordamerika schaut, wird das Ganze sogar pervers: Die Hälfte der Neuzulassungen dort sind PickUps, Gelaändewagen und Vans. Da Dieselmotoren in den USA nicht sehr beliebt sind, sitzen in den Blechkutschen riesige Benzinmotoren mit gigantischem Verbrauch. NOCH juckt das die AMIs nicht so sehr. Ökologisch betrachtet ist es eine Katastrophe!

    Und bei uns fahren munter die verrotteten Osteuropa-LKWs mit alten, russigen Motoren, da braucht man sich über Feinstaub in rauhen Mengen nicht wundern. Wobei der Feinstaub zum großen Teil auch aus anderen Ursachen entsteht.
  • Das ist ja gerade dass problem... die menscheit ist egoistisch
    Hauptsache uns geht es heute gut... die zukunft ist mir doch scheiß egal, da lebe ich dann schon nicht mehr...
    Wenn wir aber immer so weiter denken, dann wird die erde nicht mehr lange bewohnbar sein... und das müssen wir mit allen mitteln verhindern... alle sind nur auf ihren konsum... ihre bequemlichkeit, mobilität usw fixiert... vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken, was wir dafür für einen preis zahlen...
    Nur daran denkt keiner... ich will auch nicht behaupten, dass ich das im alltag immer tue. Aber man sollte es tuen :)
    Eine neue mentalität muss her... früher oder später ;)

    Grüße
  • Doc Lion schrieb:

    Wenn man nach Nordamerika schaut, wird das Ganze sogar pervers: Die Hälfte der Neuzulassungen dort sind PickUps, Gelaändewagen und Vans. Da Dieselmotoren in den USA nicht sehr beliebt sind, sitzen in den Blechkutschen riesige Benzinmotoren mit gigantischem Verbrauch. NOCH juckt das die AMIs nicht so sehr. Ökologisch betrachtet ist es eine Katastrophe!


    Ich stimme Dir vollkommen zu.

    Deshalb finde ich auch die Ökosteuer eine ganz vernünftige Sache.
    Diejenigen die es sich leisten können, sollen ruhig ihre dicken Wagen fahren aber dafür die Allgemeinheit entschädigen mit höherer Steuer.

    Die Situation in den USA ist meiner Meinung nach absolut unbefriedigend.

    Ich befürchte aber auch, dass sich an dieser Situation in kurzer Zeit wenig ändern wird, weil die Bürger in der USA viel zu wenig sensibilisiert sind.

    Auch wenn die Wirbelstürme in den USA jedes Jahr immer schlimmer werden, die Bürger scheint es nicht aufzurütteln.

    Ich hoffe wirklich dass es nicht zu spät sein wird, wenn die Regierung und die Bürger in den USA aufwacht und dramatisch die Situation verändert.

    Allerdings ist die Situaton in China sehr viel mehr besorgnisserregender!!!

    Die Wirtschaft entwickelt sich sehr schnell und der fossile Energiebrauch ist wirklich enorm!

    Und auch hier ist die Regierung meiner Meinung nach nicht sensibel genug!

    MfG
  • McKilroy schrieb:


    Bei den so hoch subventionierten Sonnenkollektoren sieht die GEsamtenergiebilanz doch niederschmetternd aus. Die werden von den Gemeinden ohne Sinn und Verstand gefördert. Bei uns stehen Häuser, die diese Kollektoren auf Dächern Richtung Osten haben. Da kann man sich leicht vorstellen, wie die Energieausbeute aussieht. Schon gut positionierte Kollektoren brauchen 10 - 20 Jahre, um die eingesetzte Energie wieder zu erzeugen. Bei schlecht positionierten Kollektoren ist die Lebensdauer geringer, als die Zeit die benötigt wird, um die eingesetzte Energie wieder herauszuholen.


    Sorry, du verwechselst da was und bist schon lange nicht mehr auf den letzten Stand der Technik.

    1. Sonnenkolektoren nutzen die Sonne durch erhitzen von Wasser und werden zur reinen Brauchwassererwärmung oder auch zusätzlich zur Heizungsunterstützung eingesetzt. Dadurch kann die Hauptheizung, meistens Öl/Gas, bei entsprechender Dimensionierung vom Frühjahr bis in den Herbst hinein ausbleiben. Dies vermeidet auch den nicht effizienten Teillastbetrieb der Hauptheizung. Ich find momentan keine Quellen aber diese armortisieren sich finanziell und energetisch innerhalb von 3-5 Jahren.
    (ich hoffe dir die entsprechenden Quellen nachreichen zukönnen)
    Aus diesem Grund werden sie in Deutschland nur noch selten subventioniert (Soweit ich weis haben einige Kommunen noch entsprechende Programme).

    2. Du meinst sicher die Photovoltaik.
    Auch die wird in Deutschland nicht mehr subventioniert, das Erneuerbare Energien Gesetz gilt nicht als Subvention! Die Gegner haben mit diesem Argument vor dem EU-Gerichtshof versucht dieses Gesetz zum Fallen zu bringen und sind gescheitert.
    Wenn es danach geht wird die Kohle, Kernkaraft etc. mehr vom Staat direkt und indirekt (Schau dir mal die Forschungsetats der letzen 30 Jahre an!) subventioniert. Von der Solar/Windkraftindustrie in Deutschland leben mittlerweile mehr Menschen als von der Kohleindustrie.

    McKilroy schrieb:


    Was nützt es, wenn mit einer Solaranlage in 20 Jahren 20 000 KW/h Strom erzeugt werden kann, wenn die Herstellung der Anlage 25 000 KW/h Energie verbraucht?


    Wiederspricht deiner oben gemachten Aussage, ausserdem total veraltet. Ich suche mal nach neueren Zahlen (bei Interesse).

    McKilroy schrieb:


    Was nützt es, wenn im Jahresmittel der Energieverbrauch mit Windenergie gedeckt werden könnte, wenn im Sommer 2 Wochen Windstille herrscht?

    Dann ist schönstes Wetter und die Photovoltaik liefert ein Maximum an Erträge zur Hauptverbrauchszeit (gegen 12 Uhr Mittags). Nachts können Pumpspeicherkraftwerke den Strom liefern, neben Biomasse, Geothermie, Wasserkraft allgemein.
    Übrigens bekommen auch Atomkaftwerke oft Probleme bei heißem Wetter, weil ihnen schlicht das Kühlwasser fehlt.
  • Ich denke, dass an der Atomenergie auf lange Sicht kein Weg vorbei führt. Es ist total bescheuert, Kernkraft abzuschaffen und dafür mit Kohle viel Schadstoffe in die Luft zu pusten.
    Wenn man komplett auf erneuerbare Energien setzen würde, wäre Strom unbezahlbar.

    Doc Lion schrieb:

    Klar, nachdenken über die Umwelt & Energie sollte man wirklich.

    Was, beim Thema Mobilität, wundert, ist die Tatsache, dass neue Autos immer größere und leistungsstärkere Motoren haben. Klar, brauchen die im Verhältnis zu früher weniger Kraftsstoff, aber absolut egsehen halt doch eine Menge. Ein großer Sechs- oder gar Achtzylindermotor auf Benzin-Basis braucht halt 12 - 20 Liter pro 100 km. Kommt auch auf die Strecken und den Fahrstil an.

    Wenn ich denken, dass mein aktuelles KFZ ca. 7,3 l Diesel auf 100 km braucht, trotz ordentlicher Fahrleistungen und Rußfilter (!!), Euro-4 natürlich, dann ist es kaum zu akzeptieren, dass andere Leute für die gleiche Strecke das doppelte und dreifache an Kraftstoff vergeuden.

    Wenn man nach Nordamerika schaut, wird das Ganze sogar pervers: Die Hälfte der Neuzulassungen dort sind PickUps, Gelaändewagen und Vans. Da Dieselmotoren in den USA nicht sehr beliebt sind, sitzen in den Blechkutschen riesige Benzinmotoren mit gigantischem Verbrauch. NOCH juckt das die AMIs nicht so sehr. Ökologisch betrachtet ist es eine Katastrophe!

    Und bei uns fahren munter die verrotteten Osteuropa-LKWs mit alten, russigen Motoren, da braucht man sich über Feinstaub in rauhen Mengen nicht wundern. Wobei der Feinstaub zum großen Teil auch aus anderen Ursachen entsteht.


    sorry für den Doppelpost hab das grad erst gelesen und will noch meinen Senf dazu abgeben...

    In den USA sind die Benzinpreise ja von vor ungefähr einem Jahr 1,30 $ pro Gallone (3,8 Liter) auf 2,35$ pro Gallone gestiegen. Sofort waren alle am rumheulen "cant move a car anymore, bla, bla"

    Ich denke die Entwicklung in Deutschland wird bald auch auf die USA zutreffen: Es werden dort immer mehr sparsame Motoren entwickelt und die SUVs werden durch Kombis ersetzt, usw...

    MOD-EDIT: posts zusammengefügt
  • Lagaf schrieb:

    Ich denke, dass an der Atomenergie auf lange Sicht kein Weg vorbei führt. Es ist total bescheuert, Kernkraft abzuschaffen und dafür mit Kohle viel Schadstoffe in die Luft zu pusten.
    Wenn man komplett auf erneuerbare Energien setzen würde, wäre Strom unbezahlbar.


    Nach Ausschalten der Atomkraftwerke soll die Energienachfrage auch nicht durch neue Kohlekraftwerke ersetzt werden, sondern vielmehr durch Erdgasanlagen, deren Effektivität um einiges höher ist.

    Zudem ist bei Atomanlagen immer noch nicht die Frage der Endlagerung gelöst!

    Keiner will der Atommüll haben, aber viele wollen Atomstrom!

    Das passt nicht zusammen!

    MfG
  • hm naja ich denke mal, wir können etwas ändern, auch wir alleine...wir müssen es nur wollen. irgendwer muss den anfang machen, die menschen werden sich schon um diese person sammeln, und dann kann man entschieden dagegen angehen! Wir können den Staat mitlenken, der Wille muss nur da sein, den Anfang zu tuen!

    Grüße Ingo
  • Necati schrieb:

    Nach Ausschalten der Atomkraftwerke soll die Energienachfrage auch nicht durch neue Kohlekraftwerke ersetzt werden, sondern vielmehr durch Erdgasanlagen, deren Effektivität um einiges höher ist.


    das ist aber auch nur theorie! ich weiß von einem bekannten, der in dieser branche arbeitet, dass viele ALTE kohlekraftwerke seit der abschaltung von atomkraftwerken, wieder viel stärker beansprucht werden. und das obwohl die alten kohlekraftwerke viel schlechter für die umwelt sind. hat sich das dann gelohnt?
  • ALLE anderen Läner europas denken nicht daran, ihre Atomkraftwerke gegen Erneuerbare Energien auszutauschen, weil sie im Gegensatz zu den deutschen mal überlegt haben bevor sie handelten. DIe GEsamtenergiebilanz einer SOlarzelle z.b. ist so schlecht, dass sie sich erst nach mehrere Jahren(15-20) rentiert, und mal ehrlich nach 15 Jahren ist das DIng doch schon längst 2 mal erneuert. DIeses ganze Thema bringt nur eines. EInen erhöhten Strompreis...
  • Das Problem mit diesen erneuerbaren Energien ist das es ihnen nicht möglich ist Spitzenzeiten abzufangen! Wenn morgens um 8 die leute in deutschland die Kaffeemaschine einschalten ist der Energiebedarf in Deutschland riesig groß (ehrlich wahr)! Und um das abzufangen muüssen dann wieder die Kohlekraftwerke eingeschaltet werden... Super!

    Mal ganz davon abzusehen mit welchen Milliarden diese Energien subventioniert werden und was für einen Wirkunsgrad sie letzendlich haben! Wie hier schon richtig gesagt, teilweise bekommen die kollektoren ihre zu produktion verbrauchte energie in ihrer gesamten (!) Lebenszeit nicht wieder heraus!

    Was die Grünen mit ihrem Öko Trip da verzapfen ist gemeingefährlich und volkswirtschaftlich gesehen grüne Grütze!
  • 24fan schrieb:

    ich weiß von einem bekannten, der in dieser branche arbeitet, dass viele ALTE kohlekraftwerke seit der abschaltung von atomkraftwerken, wieder viel stärker beansprucht werden. und das obwohl die alten kohlekraftwerke viel schlechter für die umwelt sind.


    Mag ja sein das zur Zeit vielleicht die Atomkraftwerke mehr beansprucht werden als vorher aber nicht vergessen man, dass in den nächsten 2-3Jahren im Kraftwerksbereich Investitionen vom 5 Mrd. Euro anstehen.
    Sicherlich ist auch bekannt, dass diese Atomkraftwerke nur eine bestimmte Betriebszeiten in Betrieb sind.

    Deshalb bin ich persönlich absolut dafür, dass die Forschung im Bereich Erneuerbarer Energien fortgesetzt werden müssen.

    MfG
  • CollectorT schrieb:

    Sorry, du verwechselst da was und bist schon lange nicht mehr auf den letzten Stand der Technik.


    Wiederspricht deiner oben gemachten Aussage, ausserdem total veraltet. Ich suche mal nach neueren Zahlen (bei Interesse).


    Dann ist schönstes Wetter und die Photovoltaik liefert ein Maximum an Erträge zur Hauptverbrauchszeit (gegen 12 Uhr Mittags). Nachts können Pumpspeicherkraftwerke den Strom liefern, neben Biomasse, Geothermie, Wasserkraft allgemein.
    Übrigens bekommen auch Atomkaftwerke oft Probleme bei heißem Wetter, weil ihnen schlicht das Kühlwasser fehlt.


    Ich würde mal sagen, du bist nicht so besonders gut informiert und redest nur nach, was du von irgendwelchen Grünen vorgeplappert bekommst.

    1. Werden von den einzlnen Gemeinden immer noch Förderungen für Solaranlagen gegeben.

    2. Wird dabei nicht detailliert geprüft, welchen Wirkungsgrad die Anlagen vor Ort tatsächlich haben. Ich kann dir inunserem Ort einige Anlagen zeigen, die einen ganz miesen Wirkungsgrad haben, wie oben schon dargestellt, alleine schon durch die Anordnung und die Ausrichtung der Häuser.

    3. Kann die Photovoltik bei weitem nicht die Ausfälle kompensieren, die eine Windstille bei den Windkrafträdern verursachen würde, genauso, wie die Windkrafträder noch bei weitem nicht die konventionellen Kraftwerke ersetzen können.

    4. Nicht bei jeder Windstille scheint die Sonne. Und schon gar nicht nachts.

    5. Scheinbar hast du überhaupt keine Ahnung von Pumpspeicherkraftwerken und den Möglichkeiten, solche anzulegen. Damit können allenfalls Verbrauchsspitzen morgens und abends abgefangen werden. Als Ersatz über Tage sind die überhaupt nicht geeignet. Und vor allen nicht, um die Grundlast bereitzustellen. Fahr einfach mal nach Waldeck (Edersee) und schau dir das mal an und erkundige dich, was die wirklich können.

    6. Wenn du mit neuen Zahlen hausieren gehst, dann bringe sie auch und behaupte nicht nur.


    7. Schau dir mal an, wie die Energie zur Zeit erzeugt wird. Und dann überlege dir mal, wie du diesen Verbrauch durch Wind- und Wasserkraft bereitstellen willst. Vor allen Dingen, wenn die Gründen gegen jegliche Eingriffe in die Natur sind.


    Das Problem bei der Energiewirtschaft ist, dass es auf der einen Seite die reinen Profitgeier gibt, die die herkömmlichen Kraftwerke gewinnmaximal betreiben wollen und auf der anderen Seite grüne Spinner, die wenig Ahnung von den tatsächlichen Gegebenheiten haben.

    Es sollten endlich mal die Wissenschaftler zu Wort kommen und wirklich realistische Alternativen eingeführt werden.



    Ihr müsst euch einfach mal die Energiebilanz einer solchen PVAnlage im Jahresverlauf und im Tagesverlauf ansehen. Und dann mal den Energieverbrauch gegenüberstellen. Dann sehr ihr sehr schnell, dass die Kurven überhaupt nicht übereinstimmen.

    Mal übertrieben:

    Die PV-Anlagen sind eine sehr schöne Spielerei, wenn die Energieversorgung von herkömmlichen Anlagen gesichert ist und man halt sein Gewissen beruhigen will. Eine richtige Alternative zu den herkömmlichen Kraftwerken sind sie leider nicht. Es fehlen halt einfach nachhaltige Konzepte.
  • Hmm das ist eine berechtigte Frage, da ja auch die Parteien unterschiedlich damit umgehen.

    Also sollte Rot-Grün bleiben wird es weiter mit dieser erneuerbaren Energien Politik gehn. Wo die regierung wirklich ein Dickes Lob bekommt. Das ist aber auch nötig da Deutschland ja eine Mitgliedschaft in UN-Sicherheitsrat bekommen möchte und dafür muss man ja ein Vorbild sein und ganz tolle Dinge vollbringen und sehr engagiert in der Welt sein.

    Wie die CDU mit diesem Thema umgeht weiß ich nicht da es unter Kohl nicht so relevant war.

    Ich denke aber das dieses Thema eine Rolle im Wahlkampf spielen wird

    EDIT//
    Na also ich finde Deutschland sollte weiter in die erneuerbaren Energie investieren. Das wird sowas von 100 prozentig eine Zukunftsbranche. Dann können sich die Betriebe vll auf diese Produktion einstellen und dann wird spätestens in ein paar Jahren ne menge Abnehmer aus dem Ausland. Das wär dann endlich mal eine neue Branche, wo Dtl. den Anschluss verpasst hat.

    Jedoch war das alle Verdienst von den Grünen. Also müssten die weiter am Drücker bleiben. :read: