Frankreich nicht für neues europa

  • Diskussion

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  • Frankreich und Niederland nicht für neues europa

    so war grad im sonnigen sueden frankreichs (nebenher saugeil)
    dort musste ich in den nachrichten aber hoeren das 57% der franzossen gegen das neue europa und den beitrit frankreichs in dieses neue europa sind.
    morgen (sontag) wird dort gewählt ob frankreich sich dieser neuen eu anschliest oder nicht.

    Ich find das nicht bessonders schlau von den franzosen ihre aktuele politiche lage und ihren hass gegen die momentane politik so auf ihre stimme für den beitritt europas einfluss nehmen lassen

    wollt mal eure meinung hören den danach wird ja nicht nochmal gewählt das heist ein neues europa ohne frankreich.


    greetz
    bingo666

    MOD-HINWEIS: habe das thema ein bisschen ausgeweitet! die niederländer haben auch dagegen gestimmt! duplex
  • das war schon immer der wohl gewichtigste Grund dafür, weshalb eine direkte Demokratie nicht funktionieren kann. Gerade in Frankreich werden die Wähler vor dieser Abstimmung enorm Manipuliert durch die Medien(siehe franz. TV)
    Das ist pures politisches Kalkül mit den Ängsten der Menschen


    >wollt mal eure meinung hören den danach wird ja nicht nochmal gewählt das >heist ein neues europa ohne frankreich.

    so ein Quatsch, ich bin grad überfragt aber es geht dann halt abgesehen von dem Imageschaden für die EU weitere wie bisher; denn die bisherige VErfassung gilt ja nachwie vor.

    Traditionell stimmen die Bürger bei Referenden, vor allem zu europäischen Themen, nicht über die zur Abstimmung stehende konkrete Frage ab, sondern nutzen die Gelegenheit, um die heimische Politik abzustrafen.
  • Vielleicht ist aber ein Großteil der Bevölkerung einfach nur dagegen, dass die EU zu weitgehende Rechte bekommt. Denn dadurch werden die Menschen noch machtloser gegenüber der Politik und den Einwirkungen von außen.
  • Die Abstimung geht über die neue Verfassung der EU, die einstimmig von 25 Staaten angenommen/ratifiziwert werden muss. Nicht über einen Staatenzusammenschluss im Sinne der existierenden EU.

    Wird die Verfassung nicht angenommen, gelten die Verträge von Neapel wie bisher weiter.

    Leider ist es doch so, dass für eine vernünftige Meinungsbildung eine umfassende Informatioon notwendig ist, die aber keinér hat - oder wer hat die Verfassung, die zur Abstimmung gelesen oder gar verstanden? Beim Abstimmungsverhalten spielen inadäquate Animositäten gegen Hern Chirac eine Rolle und dumpfe Ängste, die nicht genau benannt werden.

    Abgesehen davon - wenn bei uns in Deutschland ein Referendum möglich wäre und durchgeführt würde, wäre es nicht anders als in Frankreich. Und nebenbei - trotz und wegen der mir vorliegenden Informationen würde ich gegen diese Verfassung stimmen.

    Yogi58
  • Die Franzosen sind nicht europafeindlich.

    Ich denke ein "Non" wäre nur Ausdruck von Kritik an der aktuellen sozialen, wirtschaftlichen Politik F und besonders der Premiers Raffarin, den 75% der Franzosen ablehnen.
  • am SOnntag ist die Wahl und man darf wirklich gespannt sein was passiert:

    die Franzosen entscheiden maßgeblich für alle anderen Volksbefragungen. Sollten sie die Verfassung ablehnen werden alle weiteren Befragungen überflüssig sein. Aber sollten sie Mehrheitlich mit Ja stimmen, so wird das ein SIgnal sein, der EU und deren Verfasung endlich eine neue Verfasung zu geben, welchem sicherlich sehr viele Staaten folgen werden. Somit ist Frankreich ein sehr entscheidendes Land, da es schon immer eine Vorreiterrolle und deine Führungsrolle besaß und beitzt.
  • Knappe Mehrheit der EU-Gegner

    Doch dürften die Wähler der Sozialisten (PS) letztlich den Ausschlag geben. Ifop sieht dort eine knappe Mehrheit (52 Prozent) für die Verfassungsgegner, die mit dem ehemaligen Premierminister Laurent Fabius eine machtvolle und angesehen Galionsfigur gefunden haben. Fabius, als Wirtschafts- und Finanzminister bis 2002 vom linken Flügel der PS noch misstrauisch betrachtet, haben ganz offensichtlich auch persönliche Ambitionen auf seinen Kreuzzug gegen die Verfassung getrieben: Er will den farblosen PS-Chef François Hollande stürzen und 2007 als Kandidat der Linken in die Präsidentschaftswahl ziehen.

    Das Lager der Nein-Sager ist bunt: Es reicht vom Rechtsextremisten Jean-Marie Le Pen über konservative Souveränisten wie Philippe de Villiers und seinen linken Geistesverwandten Jean-Pierre Chevènement sowie Euroskeptiker in der PS und den Nationalisten der UMP bis zu Trotzkisten und den Globalisierungsgegnern von Attac.

    [Quelle] n24.de
  • Die Abstimmung in Frankreich ist leider eine Abstimmung der Bürger für oder gegen ihre eigene Führung, wie 'DerChris' und 'Yogi58' schon erwähnten.
    Außerdem ist unter anderem Frankreich auch gegen einen Beitritt der Türkei in die EU, was auch ein Grund für ein eventl. Nein ist.

    Das es endgültig von Holland abhängt ist so auch nicht richtig, Holland ist nur ein weiteres Land, dass WAHRSCHEINLICH gegen den Vertrag stimmt.
    Allerdings gibts noch mehr 'Wackelkandidaten' so z.b. Polen, England, Tschechien, Dänemark und Polen.

    Also lieber ein paar mehr Quellen lesen bevor man sich festlegt ;)

    mfg
  • ist irgendwie traurig der deutsch französiche pakt war doch der anreiz fuer dieses gemeinsame europa wenn jetzt frankreich UND die niederlande ablehnen wird es wohl keine zweitwahl geben weil das irgendwie undemokratich wäre.
    also wird das projeckt europa von vorne anfangen muessen .


    greetz
  • Die Entscheidung ist so gut wie gefallen:


    Paris - Die EU-Verfassung ist nach ersten Hochrechnungen mit deutlicher Mehrheit an Frankreich gescheitert. Nach den Angaben von drei Meinungsforschungsinstituten stimmten am Sonntag zwischen 54,5 und 55,6 Prozent bei dem Referendum am Sonntag gegen den Text, meldeten die französischen Fernsehsender.


    Quelle: h**p://portale.web.de/Schlagzeilen/msg/5835247/


    Somit steht fest, die EU-Verfassung ist gescheitert. Nur wenn alle 25 Länder ein positives Ergebnis agegeben hätten wäre Sie für gültig erklärt worden.
    "Glück bedeutet nicht, das zu kriegen, was wir wollen, sondern das zu wollen, was wir kriegen."


  • Das die Verfassung von den Franzosen abgelehnt wurde ist zum einen super. Der Grund dahinter ist aber eben nicht die Ablehnung der Franzosen gegen die EU sondern, wie bereits gesagt, die Abrechnung mit der Regierung. Dort sind schon erste Stimmen laut geworden die den Ruecktritt von Chirac fordern. Zum anderen steht es eventuell auch in DE nochmal zur Diskussion wenn die Verfassungsklage eines CDU Politikers zugelassen wird. Er beruft sich auf Artikel 10 Abs.4 des GG das nur die Buerger ueber eine neue Verfassung entscheiden duerfen. Die erste Klage des Politikers ist zurueckgewiesen worden mit der Begruendung er koenne nicht gegen ein noch nicht beschlossenes Gesetz klagen. Das gibt Anlass zu Hoffnung das das naechste mal auch in DE die Buerger darueber selbst entscheiden duerfen.

    Ja ich habe die Verfassung gelesen kann aber nicht behaupten das ich alles verstanden habe. Ich hoffe das das naechste mal die ÖR ihrer Aufgabe nachkommen und darueber Aufklaerungsarbeit leisten.

    Quelle:n-tv

    Gruss Schinderhannes
    Erst wenn der letzte FTP Server kostenpflichtig, der letzte GNU-Sourcecode
    verkauft, der letzte Algorithmus patentiert, der letzte Netzknoten
    verkommerzialisert ist, werdet Ihr merken, dass Geld nicht von alleine
    programmiert.
  • Schade!

    Es hätte alles so toll werden können. Frankreich war ja auch ein Geburtsland der EU. Aber was bitte steht denn nun in der Verfassung weshalb so viele Franzosen dagegen gestimmt haben?
    Ich habe immer nur Globalisierung gehört. Aber geht das noch genauer?
  • naja frankreich ist das beispeil das zufiel demokratie auch nicht gut ist
    die meisten franzosen die non gewählt haben taten das nur aus frust gegen chirac
    die oposition dort unterstuzte ja das "non" weil chirac für "oui"war.

    ich find das scheise so geht die arbeit an ein gemeinsames europa hin.

    ps:hätte man die deutschen wählen lassen hätten sie sicher auch mit nein gestrimt und das aus den selben gründen (nur gegen schröder)
  • Hat auch nur einer von euch den (korrekt eigentlich) EU-Verfassungs-Vertrag gelesen ?

    Nein ! Hat keiner von euch ! Ich auch nicht !

    Nichtmal die deutschen Bundestagsabgeordneten haben dass alles lesen können, was auf den 500 Seiten stand. Zu viele unverständliche, verschachtelte Paragraphen Sprache, die von manchen Anwälten nichtmals gelesen und verstanden werden konnte.

    Die Franzosen wuden 300x mehr informiert als wir, ob durch Medien oder durch regionlae Veranstaltungen.

    Ich bin froh das sei nein gesagt haben - wir hatten ja nichteinmal die chance zu entscheiden.

    und die franzosen haben auch nicht nur gegen chirac gewählt. es war ein volkentscheid über die frage "sagt frankreich ja oder nein zur verfassung" und nicht "sind wir für oder gegen chirac" und ich hoffe das niemand denkt, dass die franzosen so blöd sind, dass sie das nicht trennen können ! natürlich war es ein kleiner mitentscheidener Grund, aber nicht der Hauptgrund. Die franzosen waren gegen den eu-verfassungs-vertag.

    ich war letzte woche auf einer veranstaltung mit 3 eu parlaments abgeordneten aus detuschland und 2 bundestagsabegordneten.

    was die sich in die tasche lügen, von wegen, die deutschen bürger sind nicht "gut" genug über sowas abzustimmen, einfach lächerlich... !
  • Ich finde, dass man solche Entscheidungen nicht der Bevölkerung überlassen kann, da diese im großen und ganzen zu wenig von der Materie versteht. Platt gesagt: Die Bevölkerung ist dumm. Dies zeigt sich in Deutschland an den Absatzzahlen der Bild-Zeitung und in Frankreich ist es auch nicht anders.

    Schlechte Entscheidung der Franzosen!!!
  • man muss den leuten schon richtig erklären was mit einer europäischen verfassung auf sie zu kommt, was sich ändert, vor- und nachteile.
    Wer das nicht macht muss sich nicht wundern, das die meisten leute dagegen stimmen weil sie nicht wissen was dieses referendum bringen wird und inwieweit sie davon schaden tragen bzw. provitieren werden !

    Meine meinung ist einfach das die bürokraten nichtmehr mit der einfachen ländlichen bevölkerung usw. kommunizieren und ihnen das alles erklären was passieren soll und warum, wie ....
  • bingo666 schrieb:

    ...die nein sager in frankreich ich defienier sie mal so
    "scheis-racistiche-komplet-inkopetente-archlöcher"...

    Schade, dabei hatte dein Beitrag sinnvoll begonnen.... :depp:
    Aber solche Aussagen möchte ich hier im Forum nicht haben, auch wenn deine 'Rechtschreibung' grauenhaft ist!!!
  • Ich schließe mich der Meinung vieler EU Politiker an und meine auch, dass die Französische Bevölkerung, wegen der schlechten Wirtschaftslage, mit dem nein zu der Verfassung die eigene Regierung abstrafen wollte.
  • Ich denk mal das Problem ist vorallem die Geschwindigkeit mit der Europa an Bedeutung gewinnt. Ich glaube viele Franzosen wollten mit ihrem Votum auch deutlich machen, dass sie nicht einfach alles immer nur abnicken. Europa muss eindeutig an Bedeutung gewinnen. In letzter Zeit wurden aber zu viele neue Mitgliedsstaaten in kürzester Zeit aufgenommen. Die Folgen für die alten Mitgliedsstaaten sind unvorhersehbar. Aber Europa hat jetzt ein höhres BIP als Amerika. na klasse, bekommt man jetzt ein eis dafür ;)

    Also mit dem Inhalt der Vefassung an sich hat das Ergebnis der Abstimmung meiner Meinung nach also nichts zu tun. Es ist hauptsächlich eine Unzufriedenheit mit der Europapolitik.
  • Europa kann nur mit einer Vervassung an bedeutung gewinnen. Wenn die Franzosen die Verfassung abgelehnt haben weil die EU für sie zu wenig bedeutung hat, dann war das dumm von ihnen. Das glaube ich aber nicht. Vielmehr glaube ich der großteil der Bevölkerung die gegen (oder für) die Verfassung gestimmt hat, wuste nicht genau um was es in der Verfassung eingentlich ging. Es reicht nicht mehr dass die EU eine Wirtschaftsunion bleibt. Bald wird die EU von China eigeholt werden. Um in der Zukünftig im Weltgeschehen mehr bedeutung einzunehmen ist eine Verfassung nötig das unter anderem einen EU Aussenminister vorsieht. Der Beitritt der Türkei soll der EU zuätzlich an Politischem gehör verschaffen.