T-Online wegen Speicherung von IP-Adressen vor Gericht

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  • T-Online wegen Speicherung von IP-Adressen vor Gericht

    Dürfen Provider auch bei Flatrate-Kunden speichern, welchem Anwender sie zu welcher Zeit welche dynamische IP-Adresse zugewiesen haben? Der T-Online-Kunde Holger Voss meint nein und hat deswegen seinen Provider verklagt.

    Laut Voss sieht das Datenschutzrecht ausdrücklich vor, dass die Verbindungsdaten nicht aufbewahrt werden dürfen. Ausnahmen gebe es nur, "wenn und soweit die Daten für Abrechnungszwecke oder einen funktionierenden Betrieb erforderlich sind."

    T-Online speichert die Daten bis 80 Tage nach Rechnungsversand. Der Dienst beruft sich darauf, die IP-Adresse zu Abrechnungszwecke zu benötigen - konnte den Richter bei der gestrigen Verhandlung vor dem Amtsgericht Darmstadt davon aber offenbar nicht überzeugen. Manche anderen Provider, zum Beispiel Lycos, speichern Voss Informationen zufolge die IP-Adresse bei DSL-Verbindungen nicht und können trotzdem problemlos abrechnen.

    Nach knapp einstündiger Verhandlung wurde die Verhandlung gestern abgebrochen. T-Online hat jetzt die Möglichkeit, dem Gericht noch einmal schriftlich darzulegen, warum sie die fraglichen Verbindungsdaten benötigt. Anschließend kann der Kläger ebenfalls schriftlich auf diese Ausführungen eingehen.

    Würde es T-Online und anderen Providern verboten werden, IP-Adressen zu speichern, könnten Kunden faktisch anonym im Netz surfen. Das würde dazu führen, dass sich Verbindungen im Nachhinein nicht mehr zurückverfolgen ließen und es daher nahezu unmöglich wäre, Benutzer für illegale Handlungen im Web zu belangen.

    Die Verkündung einer Entscheidung hat das Gericht für den 30. Juni angesetzt. [quelle=pcwelt.de]

    silverado
  • Ja aber ich würde das nun nicht überall schreiben das es super wäre für den Illegalen bereich, denn die brauchen nur ein wenig Wind davon zu bekommen das es alle toll finden nur weil sie dann alles runterladen können ohne das man es nachverfolgen kann, würden T-Online sicherlich den Prozess gewinnen.
  • silverado schrieb:

    Der T-Online-Kunde Holger Voss meint nein und hat deswegen seinen Provider verklagt.

    Vieleicht wars ja unser Holger?? :D


    Wäre cool, wenn sie net mehr gespeichert werden würden!

    MFG Paulus2
  • ICECRUSHER schrieb:

    Ja aber ich würde das nun nicht überall schreiben das es super wäre für den Illegalen bereich, denn die brauchen nur ein wenig Wind davon zu bekommen das es alle toll finden nur weil sie dann alles runterladen können ohne das man es nachverfolgen kann, würden T-Online sicherlich den Prozess gewinnen.



    glaub mir das wissen die so oder so schon......die sind ja nich dumm :D
  • RedBluE_PhöniX schrieb:

    glaub mir das wissen die so oder so schon......die sind ja nich dumm :D


    richtig und die Klage da hätte der sich sparen können. Die wird sowieso abgewiesen. Dafür leben wir heutzutage einfach viel zu gefährlich (sprich Terror und CO.) als dass sich da irgendein Richter in die Nesseln setzt und die IP-Protokollierung verbietet.

    Wenns nach so manchem Politiker geht dann sollte sowieso noch viel mehr protokolliert werden also seit froh dass dies jetzt noch nicht der Fall ist. Außerdem sind die 80 Tage doch sowieso ausreichend. Justiz-Mühlen mahlen langsam und da sind 80 Tage schnell vergangen.

    Ich persönlich würde es so bevorzugen wie es heutzutage schon bei Handyverträgen gang und gebe ist. Dort kannst du nämlich selbst bestimmen, ob deine Gesprächs- und Rechnungsdaten gespeichert werden oder nicht.

    Ciao :lego:
    [SIZE=1]Dumme Antworten sind rein zufällig und auf einen Fehler in der Speicherverwaltung zurückzuführen
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  • chicken schrieb:


    Ich persönlich würde es so bevorzugen wie es heutzutage schon bei Handyverträgen gang und gebe ist. Dort kannst du nämlich selbst bestimmen, ob deine Gesprächs- und Rechnungsdaten gespeichert werden oder nicht.

    Ciao :lego:

    hm, dann würden diejenigen die etwas illegales vorhaben halt sagen, dass ihre Daten nicht gespeichert werden dürfen. Somit bestrht das Problem dann immernoch.
    Also ich denke nicht dass die damit durchkommen.
    Aber warum genügt es eigentlich nicht, wenn die Telekom sagt, dass sie die IPs aus rechtl Gründen speichern (wenn illegale Aktivitäten vorliegen, dass man das zurück verfolgen kann etc)?

    Naja, viel Glück dem Holger^^
  • jaxxwayne schrieb:

    hm, dann würden diejenigen die etwas illegales vorhaben halt sagen, dass ihre Daten nicht gespeichert werden dürfen. Somit bestrht das Problem dann immernoch.


    Wieso? Alle Vertragsinhaber bei denen nichts protokolliert wird sind dann potentielle Raubkopierer?

    jaxxwayne schrieb:

    Aber warum genügt es eigentlich nicht, wenn die Telekom sagt, dass sie die IPs aus rechtl Gründen speichern (wenn illegale Aktivitäten vorliegen, dass man das zurück verfolgen kann etc)?


    Reicht doch. Wir leben hier nur in Deutschland. Und wenn dir was nicht passt dann darfste klagen. Ob das alles nun Erfolg hat oder nicht spielt erstmal keine Rolle. Hauptsache ich war wichtig und habe mal meinen Senf dazugegeben. Und zu Zeiten von billigen Rechtschutzversicherungen kostet dich der Spaß keinen müden Cent.

    Ciao :lego:
    [SIZE=1]Dumme Antworten sind rein zufällig und auf einen Fehler in der Speicherverwaltung zurückzuführen
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