...eine Autorin zu werden?

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  • ...eine Autorin zu werden?

    Hallo alle miteinander!

    Wahrscheinlich bin ich hier in der falschen Kategorie, aber ich bin mir sicher, dass hier trotzdem einige Leute vorbeischauen und je nach Interesse antworten werden.

    Angefangen hat es schon in der Volksschule: das Schreiben, weiter ging es in der Hauptschule: Aufsätze...und zwar acht Seiten in einer Stunde, meine Schularbeiten waren immer die längsten - und nicht schlecht.
    Auch in der HAK lobte mich die Professorin, ich sei eine gute Schreiberin, ich solle doch daraus etwas machen.

    Zugegeben: mich interessiert es irrsinnig, Autorin zu sein. Freunde/innen meinen, dazu brauche ich doch nicht extra Germanistik studieren, sondern solle so Stift und Papier zu Hand nehmen und losschreiben!...

    Würde ich ja gerne, wenn die ganze Sache nicht einen Haken hätte:
    1.) ich "sprudle" nur so vor Ideen, und wenn ich anfange zu Schreiben, bin ich
    mir sicher, dass ich wieder eine neue Idee habe - aber für ein anderes
    Buch.
    2.) Wie bekomm ich es hin, dass ich mich nur auf das Eine interessiere?
    3.) Muss ich mich für Geschichtliche Dinge interessieren, oder damit
    beschäftigen, dass ich dann ein Buch schreiben kann?
    4.) Interessieren sich Menschen heute überhaupt noch für Fantasy-Romane
    und dergleichen?
    5.) Geduld ist angesagt: damit man ein Buch von über 400 Seiten zusammen
    bringt, heißt es: hinsetzen und schreiben...lange schreiben, sicherlich ein
    Jahr oder noch länger, bin ja auch noch berufstätig.

    Könnt ihr mir ein paar Tipps geben, oder kennt ihr ein Buch, wo beschrieben wird, wie man vorgehen soll - um Autorin zu werden?
    Habe, als ich in Amerika drüben war nämlich eine Illustriete gesehen, wie man besser schreibt, dachte ich mir: merke ich mir den Namen der Zeitschrift und besorge sie mir zu Hause; was war: habe mir den Namen der Zeitschrift nicht gemerkt!

    Bitte helft mir, oder was auch immer ihr zu melden habt!

    Viele liebe Grüße J-Lo
  • Zu 1 und 2:

    Gib deinem Werk zuerst einmal einen Rahmen oder einen roten Faden, dann ist es leichter, bei der Sache zu bleiben.

    Zu 3:

    Wenn es ein vernünftiges WErk werden soll, solltest du schon ordentlich recherchieren. Nimm z.B. Michael Chrichton, der recherchiert immer sehr ordentlich und deshalb haben seine Storys einen wissenschaftlichen Hintergrund und sind wahnsinnig interessant, vor allen Dingen, weil es Visionen sind, die nicht ganz abwegig sind.

    Zu 4:

    Scifi und Fantasy ist zeitlos

    Zu 5:

    Es besteht auch die Möglichkeit von kürzeren Geschichten. Isaac Assimov hat z.B. wahnsinnig interessante Scifi-Geschichten geschrieben. Das kann man benutzen, um seinen Stil zu finden, bevor man sich an ein dickes Buch gibt.
  • Also sollte ich mit einem kleinerem Werk anfangen?

    Nun ja...Fantasy ist zeitlos - laut deiner Aussage. Was ich zB voll interessant fand, das Buch habe ich gerade gelesen von Astrid Fritz (übrigens deutsche Autorin) "Die Tochter der Hexe" bzw. bin grad nun dabei das erste Buch von ihr zu lesen "Die Hexe von Freiburg" (das Buch, das zuvor erschienen ist) und diese Autorin hat voll recherchiert über das damalige Leben zur Zeit der Hexen etc. bzw. im Buch "Die Hexe von Freiburg" kommt eine Person vor, die damals verurteilt wurde, und sie hat sich die Prozessakten von damals herausgesucht --
    und nun mit ein bisschen Wahrheit und Erfindung ein Buch erschaffen.

    Sollte ich so vorgehen, dass ich nach etwas recherchiere?

    Und wegen dem roten Faden: aufschreiben, als Mind-mapping, was ich wie der Reihe nach haben möchte?
  • Ob du mit einem kleineren Werk anfängst liegt an dir. Ich würde es so machen, um erst einmal meinen Stil zu entwickeln

    Überlege dir einfach mal ein paar interessante Themen über die du dann gerne schreiben würdest. Und dann ordentlich recherchieren. Im Augenblick sind Stories, die einen realen oder wissenschaftlichen Hintergrund haben angesagt.
    Die Leute wollen das Gefühl haben, beim Lesen auch etwas zu lernen oder ihr Wissen bestätigt zu sehen.

    Der rote Faden ist wichtig, damit man sich nicht beim Schreiben verliert. Es gibt eine Reihe von Büchern, da merkt man, dass der Schreiber sich beim Schreiben so richtig ausgetobt hat und am Schluss nicht mehr so richtig wusste, wohin er eigentlich wollte. Dann kommt dann oft ein Schluss, der nicht so richtig zu übrigen Buch passt. Das kann man vermeiden, wenn man von vorneherein ungefähr weiß, wohin die Story laufen soll. Da reichen ein paar Stichworte. MAn kann sich entfalten und verliert trotzdem nicht den roten Faden.

    Aber das Wichtigste ist:

    Einfach mal damit anfangen!!!