1. September = Glühlampenverbot

  • Ersteller Ersteller matze0179
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Vielleicht sollte man mal zur Abwechslung daran denken, die Massenillumination ganzer Innenstädte im Winter ('Weihnachten') in Frage zu stellen, ähnliche wie die aus den USA um sich greifenden Idee, Haus und Garten mit tausenden von Lämpchen zu beleuchten.
 
Die Haltbarkeit (12x länger und sogar mehr) von Energiesparlampen ist wohl eher ein Gerücht ;)
Wie schon erwähnt gab es Langzeituntersuchungen von Leuchtmitteln jeder Hersteller von staatlichen Materialprüfstellen, u.a in Wilhelmshaven.
Bei Kurzzeiteinsätzen hielten Glühbirnen tw. sogar länger :D,
bei > 2 Stundeneinsätzen belief sich die Haltbarkeit je nach Hersteller auf 2x bis 5x länger als Glühbirnen.
Einen "normalen" Einsatz, in dem Energiesparlampen die angegeben Haltbarkeitsgrenzen erreichen, gibt es im üblichen RL so nicht bzw. kaum
Dann müssten die Dinger nämlich fast dauernd brennen ;)
Von daher ist das eher eine energiepolitische Milchmädchenrechnung :D
Die höheren Produktionskosten (auch energetisch), sowie die Beschaffungskosten für Verbraucher, die ja auch die Entsorgung dieses Sondermülls bezahlen müssen,
heben sich derzeit fast schon wieder auf ;)
Zukunftsweisende Technologien sehen anders aus ;)

Zur Gesundheitsschädlichkeit
Die liegt vor allem, wie bei fast allen anderen Leuchtstoffröhren auch, im "Flackern", welches zwar bewusst kaum wahr genommen wird, aber nachweislich zu Irritationen im menschlichen Gehirn führt.
Zudem ist über die Auswirkungen des Kondensatoren einfach noch nicht genügend bekannt bzw. erforscht.

Bzgl. LED's, welcher "neuen" Bauart auch immer, bin ich aber voll bei Dir :)
Das ist die richtige Technik für die Zukunft.

[...]
Für den richtigen Einsatz von Energiesparlampen bräuchte es
- so oder so -
angefangen vom passenden Einsatz bis hin zur Entsorgung
erstmal eine richtige Aufklärung für die Verbraucher ;)

[...]

Ich würde mich riesig freuen,
wenn es demnächst mal einen (O)LED Thread,
meinetwegen unter Haushaltsgeräte (oder sonstwo *g*) gäbe,
wo Experten ihr Wissen über diese alternativen Lichttechniken mal fundiert vorstellen würden :)

zunächst mal zum thema haltbarkeit: das kommt natürlich auf den einsatzzweck an. in umgebungen wo das licht oft an und ausgeschaltet wird, macht so etwas natürlich so gut wie keinen sinn (ich erinner mich da nur an unsere leuchtstoffröhre hier im bad, die schon so abgenutzt ist, dass sie erst leuchtet, wenn man schon wieder vom pott runter ist und fast schon die hände fertig gewaschen hat), an stellen wo aber das licht oft und lange brennt, rechnen sich energiesparlampen dann doch. wie z.b. bei uns hier in der küche/gang, wo einige leute es lustig finden, das licht die ganze nacht brennen zu lassen - gut, wenn ich das mitbekomme mach ichs immer wieder aus, weil muss ja net die ganze nacht brennen und den fliegen gesellschaft leisten. ;)

aber ich hab auch nicht gesagt, dass ich komplett hinter diesen energiesparlampen stehe. wie ich viel weiter oben schon mal angesprochen habe halte ich solche leuchten einzig und allein für eine übergangslösung bis wir mit leds und OLEDs so weit sind, dass wir unsere räume vernünftig damit ausleuchten können. und wenn es denn dann mal so weit sein wird, werden wir wirklich energiesparende leuchtmittel haben. (leds wie auch oleds haben ich glaub eine effizienz von 95%, dem gegenüber die alten glühbirnen gerade mal 5% und wies bei energiesparlampen aussieht weis ich grad gar net, soo viel besser werden die aber auch nicht sein)

dass von kondensatoren eine gesundheitsschädigende gefahr ausgeht habe ich allerdings auch noch nie gehört. in solchen leuchtstoffröhren sind ja im endeffekt inverter enthalten, welche aus einer niedrigeren spannung eine höhere erzeugen. der einzige ort, an welchem hierbei wirklich felder entstehen, wäre der spulenkörper - sofern überhaupt mit spulenkörpern und net mit ner kaskade gearbeitet wird.

aber letzten endes ists trotzdem so, dass ich die entstehende strahlung schon mit einem relativ dünnen weißblech-stück abschirmen kann. und in der lichtendladung innerhalb der röhre entsteht vlt. auch ein feld, allerdings ist dieses doch recht schwach und dürfte keinem menschen schaden. (wenn ein gerät eine strahlung aussenden würde, welche dem menschen schadet, würden schon viel früher elektrogeräte im näheren umfeld dieses gerätes störungen aufweisen!)
also macht da net so ne panik. ;)

zum thema aufklärung, ich denk mal, bis da wirklich was passiert, wird die energiesparlampe ausgestorben sein. letzten endes machen viele politiker solche sachen ja hauptsächlich wegen der publicity. und wenn se dann aufklärungskampagnen unterstützen würden, in welchen dann rauskommt, dass se scheiße gebaut haben... so was macht keion politiker. (und im übrigen wird auch keine firma so eine aktion starten, da sie da ja ihre eigenen produkte schlecht darstehen lassen)


letztlich bliebe noch die frage nach experten der modernen technologien: das wär schon cool, wenn sich da mal ein paar richtige experten melden, welche in den entsprechenden forschungsbereichen aktiv tätig sind (und nicht nur auf wissen aus fernsehen, internet und basteleien aufbauen. :P)
 
Ich denk mal das is ein Thema, wo man auch auf Erfahrung aufbauen kann. 3 Wochen für eine Lampe im Vorzimmer (=Flur) is nicht wirklich lang, das is Fakt, Energiesparlampen geben den Geist bei häufigem An/Aus-Schalten schneller auf als Glühlampen. Da stimmen Fernsehen, Internet und ich überein =p
 
Kann jemand erklären,weshalb ausgerechnet "matte" Birnen verboten werden?
Der Energieverbrauch einer matten unterscheidet sich doch nicht von einer klaren,oder irre ich da?

ich glaube gehört zu haben weil die noch mehr strom verbrauchen

60watt sind 60watt bei einer klaren

75watt muss eine mattelampe aufbringen um so hell zu sein wie eine 60watt klare

ich hoffe es ist richtig so :D :depp: es ist ja auch nur ein beispiel

LG Matze
 
So, wissenschaftliche Kenntnisse habe ich nicht, aber ich muss sagen, dass ich persönlich zufrieden mit den Energiesparlampen bin.

Das Licht ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber ich denke, das wird sich alles mit der Zeit legen. entweder man gewöhnt sich an das Licht, oder es gibt angenehmere Lampen.

Länger halten tun sie auf jeden Fall, wir mussten bis jetzt noch keine Energiesparlampe auswechseln. Und wir haben schon etwas länger die neuen Lampen.

Und das Energieersparnis ist natürlich auch ganz nett. ;)

Das Quecksilber find ich nicht so schlimm. Es ist erstens nicht viel, und zweitens ist das eine Sache, auf die man achten kann. Wozu gibt es schließlich Sondermüll?
 
Kann jemand erklären,weshalb ausgerechnet "matte" Birnen verboten werden?
Der Energieverbrauch einer matten unterscheidet sich doch nicht von einer klaren,oder irre ich da?
Was wieder beweist: "Die Gedankengänge der Politiker sind unerforschlich."

Oder, es könnte ja sein, dass matte Birnen mit Energiesparlampen verwechselt werden könnten.:eek:
 
Wenn ich das Wort "VERBOTEN" höre, krieg ich schon wieder Hörner.
Alles wird verboten, jetzt sind es sogar schon die guten alten Glühlampen:löl:
Ich hab ja nix gegen Energiesparlampen aber warum wird denn das langbewährte gleich verboten?
Heute sinds die Glühbirnen, morgen ist das Klopapier:D
 
In einigen Fällen scheint das Verbot ja gerechtfertigt zu sein.

Aber generell die Glühbirnen abzuschaffen ist nicht machbar...

Viele setzen Energiesparlampen seit Jahren freiwillig ein, und zwar dort wo es sich lohnt, weil die Lampen lange brennen.
Dort, wo die Lampen kurz brennen >5 min, lohnt es sich nicht, da die einfachen Energiesparlampen zu schnell den Geist aufgeben.
Es gibt zwar Sparlampen, die auf kurze Schalt-Zeiten ausgelegt sind, aber diese sind mit 15€ und mehr unrentabel....

Außerdem:
Was ist mit "Sonderfällen", wo Energiesparlampen oder LED´s nicht eingesetzt werden können?
z.B. Backofen-Beleuchtung?
Die Lampen müssen Hitzefest sein, da Temperaturen über 250°C auftreten.
Hochleistungs-LED über 1W müssen gekühlt werden, geht also nicht.
Energiesparlampen haben Kunststoff-Gehäuse, die können schmelzen, geht also auch nicht.
Tiefkühlung:
Energieparlampen können ab -15°C in vielen Fällen nicht mehr zünden, LED´s sind auch nur bedingt Kältefest.
Also müsste die Lampe beheizt werden, was wieder eine sinnlose Energieverschwendung ist...
Und da die Halogen-Lampen ab 2015 auch verboten werden sollen, sieht es damit eng aus...

Da hat mal wieder irgendnen Politischer Schlaumeier ne Idee gehabt, und über den Büroschlaf vergessen, was seine Idee für Kreise ziehen kann.


Ok, man kann zwar mit Energiesparlampen ne Menge Schotter in der Stromrechnung einsparen, aber es muß erstmal schön investiert werden und dieses Geld muß man haben.

Ich habe vor ein paar Jahren mein Hütte mal umgestellt, von Glüh- und Halogenlampen auf Energiesparlampen und LED.
Damit konnte ich die Leuchtleistung von ca 8.000W auf unter 500W drücken.
Das hat sich aber tierisch auf dem Sparbuch bemerkbar gemacht. Ok, auch bei der Stromrechnung, aber bis diese Investition durch die Stromersparniss aufgehoben ist, werden einige jahre ins Land ziehen.

Es bringt aber nichts:
Die Stromkonzerne werden demächst die Gebühren stark anheben:
Da viele jetzt zum sparen gezwungen werden, sinkt der Stromverbrauch und damit die Einnahme der Konzerne.
Und die wollen natürlich ihren Gewinn behalten und das geht nur durch anheben der Gebühren oder Personalabbau.
Und da die Chefs ja ihren Büroschlaf brauchen und nicht arbeiten wollen, müssen die Mitarbeiter bleiben -> also bleibt nur die Gebührenerhöhung....
 
Trekki76 schrieb:
Außerdem:
Was ist mit "Sonderfällen", wo Energiesparlampen oder LED´s nicht eingesetzt werden können?
z.B. Backofen-Beleuchtung?
Die Lampen müssen Hitzefest sein, da Temperaturen über 250°C auftreten.
Hochleistungs-LED über 1W müssen gekühlt werden, geht also nicht.
Energiesparlampen haben Kunststoff-Gehäuse, die können schmelzen, geht also auch nicht.
Tiefkühlung:
Energieparlampen können ab -15°C in vielen Fällen nicht mehr zünden, LED´s sind auch nur bedingt Kältefest.
Also müsste die Lampe beheizt werden, was wieder eine sinnlose Energieverschwendung ist...
Und da die Halogen-Lampen ab 2015 auch verboten werden sollen, sieht es damit eng aus...

zitat aus mein link:

5) Heißt das, dass der Verbraucher ab 01. September 2009 überhaupt keine Glühlampen mehr kaufen darf/kann?
Die EU Richtlinie sieht einen schrittweisen Ausstieg vor. Demnach dürfen ab 01. September 2009 keine mattierten Lampen, ausgenommen Energieklasse A, sowie keine Glühlampen von mehr als 80 Watt (also auch die in Deutschland gängigen 100W Glühlampen) mehr in den Handel gebracht werden. Für Deutschland heißt das, dass es ab 01. September 2009 keine Glühlampen mit 80 Watt oder mehr zu kaufen geben wird. Jahr für Jahr werden dann mehr Lampen auch mit niedrigeren Wattagen aus den Regalen der Geschäfte in der EU verschwinden. Bis 2012 werden alle Glühlampen bis 7 Watt aus dem Verkauf genommen. Weiterhin verfügbar sein werden einige Speziallampen für besondere Anwendungen (beispielsweise für Backofen), die aber in Zukunft besonders gekennzeichnet sein müssen.

LG Matze
 
Das wärs ja wohl. Eine Energiesparlampe für den Backofen. Ich lach mich scheckig.
Eine 15 Watt-Glühbirne bei einem Anschlußwert von 10 000 Watt.:löl:
 
@ Matze:

Ich hab gelesen, das ab 2015 generell keine Glühbirnen mehr hergestellt werden dürfen...
Also auch keine "Spezial-Lampen" mehr....

Mal sehen, wie das umgesetzt wird.
 
die werden dann vom zoll abgegriffen *g* und du bekommst ne anzeige wegen lampen-schmuckel :löl: die härter bestraft wird als drogen oder irgendwas anderes weil es ja gegen mutternatur geht *weg schmeis*

LG Matze
 
dann fliegts nachher noch auf, dass ich in glühbirnen schon seit jahren drogen schmuggel! :P

aber mal im ernst: bis 2015 sinds noch ein paar jahre. bis dahin wird sich sicher schon einiges in sachen beleuchtung geändert haben. immerhin hat sich in den letzten jahren schon ein erheblicher entwicklungssprung in bezug auf leuchtmittel vollzogen - vor 5 jahren waren oleds glaub ich noch komplette zukunftsmusik, normale leds waren längst net so gut wie heutige usw. - zum anderen entsteht nun natürlich ein gewisser druck von der industrie, die ja dem verbraucher eine möglichst gute alternative zur energiesparlampe bieten will. und natürlich einen guten preis machen will. ;)
 
Was sich in Sachen Lampen so bewegt, hab ich heute auf der Arbeit gesehen:

Wir haben zum Testen eine LED-Leuchtstofflampe bekommen, daher hier mal nen kleiner Test-Bericht:

Glasrohr, innenliegend eine Platine mit 360 LED´s (58W-Lampen-Ersatz), die nur in eine Richtung strahlen: ungeeignet für Reflektor-Leuten, die in Büro´s hängen müssen (Blendfreies Licht),
und keine ordentliche Raumausleuchtung, da das Licht nur in eine Richtung geht.

Nur brauchbar in Lampen, mit gerader eingebauter Fassung. Bei schrägen Fassungen geht das Licht auch nur schräg....

Leistungsaufnahme: ca 25W
Kann in jeder 58W-Leuchte gebraucht werden, die vorhandenen Vorschaltgeräte müssen raus

Lichtfarbe bei 58W-Ersatz nur in Weiß, 18 und 36W-Ersatz-Lampen gibt es auch in Warm-Weiß.

Kostenpunkt: 58W-Ersatz-Lampe bei ca 75€, 36er bei 55€

Fazit:
Nur begrenzt einsetzbar, da keine "rundum"-Strahlung, Leistungsersparnis nur rund 50% und bei dem Preis viel zu teuer.....

Ist nach der Meinung von meinem Kollegen-Team nur ein "muß ich unbeding haben um zu zeigen, was ich mir leisten kann".....

Gruß

Trekki
 
na, das liegt auch an den verwendeten leds. wenn ich superflux-leds od. smd-leds in bestimmten bauformen nehme, so liegt der abstrahlwinkel bei 120°. die pack ich mir dann rundrum in den glaskolben und schon hab ich ne einigermaßen ordentliche ausleuchtung. nichtsdestotrotz sind und bleiben leds auch weiterhin eher punktlichtquellen. zur richtigen ausleuchtung von größeren flächen werden OLEDs besser geeignet sein - die brauchen halt nur noch was bis zur marktreife.

zum thema lichtfarbe: es ist ein leichtes, auch eine 60W-led-lampe mit warmweißen leds zu bestücken. die hersteller denken sich da aber denk ich mal, dass es dafür keinen markt gibt, da man solche helligkeit dann ja lieber zum ausleuchten nimmt während man die niedrigeren werte zum beleuchten beim lesen und co. nutzt. (im büro hast ja auch energiesparlampen mit nem ähnlich kalt-weißen licht)

zum thema indirekte beleuchtung: Da setzt man doch sowieso leuchtstoffröhren ein und die led-lampen sind auch nicht als ersatz für so was gedacht.
im übrigen kann man eine oled, wenn sie denn mal rauskommen, einfach direkt unter die decke schrauben und das licht direkt austreten lassen ohne irgendwelche reflektoren einzusetzen. denn: OLEDs liefern von sich aus schon diffuses licht.
als beispiel:
http://www.sustainabilityninja.com/wp-content/uploads/2008/12/ge-oled-lighting-panel.gif << dies ist ein oled-panel. hierbei sind keinerlei filter vor den oleds, das licht, was da austritt, kommt also direkt und ohne irgend eine ablenkung von den oleds. wie du siehst, ist das licht sehr homogen und difus, also perfekt für büroausleuchtung geeignet. ;)
 
Ich halte LED's für eine hervorragende Sache. Aber erst müssen die mal von den Besserverdienenden gekauft werden, damit die Preise soweit sinken, dass sie sich jeder leisten kann.
 
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