3-gliedriges Schulsystem geschlossen 

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Asbest

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hey, wollt mal fragen was ihr so von unserem 3-gliedrigen schulsystem haltet und warum?

mfg Asbest
 
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Die Aufteilung von Haupt-, Gesamt-, Realschule und Gymnasium finde ich soweit in Ordnung, ich würde es aber besser finden, wenn die Grundschule 1 oder 2 Jahre länger geht. Das finde ich weniger für den Lernerfolg besser, sondern eher für die sozialen Kontakte. Denn ich hab zu den Leuten aus meiner Grundschule garkeinen Kontakt mehr, da ich finde, dass man sich mit 10 oder 11 Jahren noch nicht so stark um darum kümmern kann. Ist man älter, fällt es leichter den Kontakt zu anderen aufrecht zu erhalten, auch wenn man nicht mehr in einer Klasse/auf einer Schule ist.

MfG Scarecrow
 
Ich finde das 3-teilige System eigentlich ganz gut. Dass die Ergebnisse aus den PISA- Tests v.a. in den skandinavischen Ländern z.T. deutlich besser sind, als bei uns, hat IMO viel weniger mit dem 3-teiligen System oder mit dem (frühen) Wechsel ins Gymnasium zu tun, als vielmehr mit der Ausgestaltung der Schulbildung.
So sind z.B. in Finnland die Klassen meist deutlich kleiner:

Finnland & PISA-Studie

so daß (auch) für schwächere Schüler eine viel bessere Betreuung möglich ist.

Damit erübrigen sich auch die teilweise dogmatischen Diskussionen, ob nun ein Schulwechsel in der 4. 5. oder späteren Klasse stattfinden sollte.
Ich durfte z.B. erst nach der 5. Klasse ins Gym. wechseln, obwohl damals standardmässig nach der 4. Kl. normal war (BaWü), kam aber im Gym. wieder in die 5., hatte dadurch also 1 Jahr verloren.
Ich finde einen frühen wechsel eher besser, weil mehr Zeit in der weiterführenden Schule mit dem etwas strafferen Stoffplan bleibt.
Übrigens find ich 12 Jahre bis zum Abi ausreichend. Aus "meiner" Jungengruppe von 3 Leutchen haben das 2 genau so gemacht (1x Klasse übersprungen, 1x Europaschule, die prinzipiell 12 Schuljahre hat(te))
Notfalls müsste halt der Lehrplan um überflüssiges bereinigt werden, sowie mehr Wert auf didaktische Fähigkeiten der Lehrkräfte gelegt werden.
Und kleinere Klassen sowieso!
Zudem ist m.M.n. der Nachweis ausreichender deutscher Sprachkenntnisse bei der Einschulung absolut nötig. Hilfreich könnte dabei vll. eine Art verpflichtende (kostenfreie) Vorschule sein (s.Finnland)

Hmm, war wieder länglich, aber vielleicht hat jemand dazu ja noch ne Meinung?
bernie15
 
Toller Beitrag von Denise...hier werden keine Posts gezählt :P

Ich denke das 3-Gliedrige System is gut, da schüler durch ihren Wissensstand\Einsellung zur schule eingeteilt sind.
Kluge leute lernen doch nichts in einer Klasse voller Hauptschüler.
Man könnte das System aber durch kleinere klassen verbessern.
Ausserdem sind Studiengebühren und G8 Murks! (Ich war am 17.06 Streiken :P)
Eine Einteilung per Sozialen stand der Eltern ist auch Dreck!
So hat der sohn von Arbeitslosen Eltern kaum eine Chanche aufs Gymi zu kommen!
Und was ist mit U+? Wir haben mehr Ausfall als vorher
Die Fünf Punkte Verbessern und das Schulsystem ist Super (Aufs Gröbste) ^-^

P.S Wer ist noch Jahrgang 94'?
Mit unserer Bildung wurde nur Experimentiert!
Siehe:
-Grundschule, 1.+2. Klasse haben Gemeinsam Unterricht
-5.+6. Klasse, Was war den die Förderstufe für ein Mist?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
P.S Wer ist noch Jahrgang 94'?
Mit unserer Bildung wurde nur Experimentiert!
Siehe:
-Grundschule, 1.+2. Klasse haben Gemeinsam Unterricht
-5.+6. Klasse, Was war den die Förderstufe für ein Mist?

ich bin zB auch 94er :D
aber an die 1. und 2. klasse kann ich mich leider nimma erinnern ^^
und was genau meinst du mit "förderstufe"??
 
Das 3 gliedrige System ist nicht schlecht, nur falsch eingeteilt..

Zumindestens bei uns in der gegend. Die grundschule schafft eigentlich jeder mit einer 1+++++++++ (OHNE LERNEN) und dann kommt die nächste Schule, bspw. Gymnasium oder Realschule, Hauptschule...

Vom Gymnasium kann ich aus eigener Erfahrung sprechen, aufeinmal muss man Lernen, jedoch wurde das ja nicht gefördert, was nun ein totaler nachteil ist.

D.h. kurz gefasst: Der "Abstand" zwischen Grundschule und Gymnasium ist, zumindestens hier, viel zu groß...

Jetzt fehlen nur noch Ganztägige Schulen, bzw. Gesamtschulen. Denn die Eltern müssen heutzutage beide Arbeiten und ein Kind wird wohl kaum von alleine Lernen.

Meine Meinung dazu.
 
Das 3-gliedrige Schulsystem ist gut so wie es ist und sollte auch so bleiben. Trotzdem muß sich aber an unserem Schulsystem einiges ändern.

Besonders sauer bin ich darüber, daß es immer noch kein einheitliches System bezüglich Abitur gibt. Jedes Bundesland macht seinen eigenen Kram. In einem Bundesland das 12-Schuljahr-Abitur und in dem anderen wieder das 13. Schuljahr-Abitur. Das soll einer verstehen, daß es hier noch immer keine einheitliche Regelung gibt. Ich bin für ein einheitliches Abitur bis zur 12. Klasse.
(Ich als ehemaliger Ossi, der 1993 sein Abitur in Sachsen-Anhalt gemacht hat und jetzt ein Wossi ist, hat früher zum 13-Schuljahr-Abitur gesagt: 2 Jahre fürs Abi, und danach noch 1 Jahr für den Schaulspielunterricht. :weg:)

Noch dazu finde ich es schlimm, daß in manchen Bundesländern das Abitur aus anderen Bundesländern nicht so ganz anerkannt wird. Wo kommen wir denn dahin, daß jemand dafür bestraft oder benachteiligt wird, nur weil er sein Abitur in einem anderen Bundesland gemacht hat. tz tz tz... Es soll auch endlich einheitliche Lehrpläne geben!
 
strangemaik schrieb:
Besonders sauer bin ich darüber, daß es immer noch kein einheitliches System bezüglich Abitur gibt. Jedes Bundesland macht seinen eigenen Kram. In einem Bundesland das 12-Schuljahr-Abitur und in dem anderen wieder das 13. Schuljahr-Abitur. Das soll einer verstehen, daß es hier noch immer keine einheitliche Regelung gibt. Ich bin für ein einheitliches Abitur bis zur 12. Klasse.
[...]
Es soll auch endlich einheitliche Lehrpläne geben!

Stimmt. Diese Kleinstaaterei ist grober unfug. Besonders unter dem Hintergrund, dass heute von den Eltern im Job immer mehr Mobilität gefordert wird.

Ein anderer Punkt sind die Kosten. Ich hab da ein Statement von irgend einem Politiker im Hinterkopf, der sinngemäss im TV gesagt hat, wenn wir bundeseinheitliche Lehrpläne und dadurch einheitliche Lehrbücher hätten, könnten die Kosten durch die gestiegene Auflage so gedrückt werden, dass ohne einen Euro Mehrkosten für den Staat die Schulbücher in Deutschland frei abgegeben werden könnten.

Gruss
zotel
 
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