HotPi
Registered +
- Registriert
- Mai 2008
- Beiträge
- 1.965
8000 Outlook-Postfächer aus der Schweiz ungeschützt im Internet
Der Wechsel vieler Mitarbeiter ins Home Office führt zu neuen Einfallstoren für Hacker. So stehen 8000 Outlook-Ports in der Schweiz offen.
von Jens Stark 27.03.2020
Sicherheitsforscher von Check Point Research, der Threat-Intelligence-Abteilung von Check Point Software Technologies, schlagen Alarm: Die Outlook-Postfächer vieler Unternehmen liegen frei zugänglich und ungeschützt im Internet. Grund dafür ist, dass viele Unternehmen, die Outlook Web Application (OWA) einsetzen, die das Postfach im Browser öffnet, statt über das installierbare Desktop-Programm.
Sie wollen damit auf die Tatsache reagieren, dass viele Mitarbeiter ihre privaten Endgeräte nutzen, oder mangels Vorbereitung nutzen müssen, und natürlich keine Microsoft-Office-Lizenz für ihre eigenen Geräte zur Verfügung haben. Die OWA ist dagegen frei verwendbar – und reisst nun ein grosses Loch in die IT-Absicherung.
180'000 Ports weltweit offen
Wie viele Ports offen wie Scheunentore stehen, zeigt die Übersichtsseite shodan.io. Bei dieser landet Deutschland mit fast 50'000 gefundenen, offenen Ports auf Platz zwei, hinter den USA mit über 60'000 offenen Ports.
Die Schweiz folgt mit knapp 8000 offenen Ports auf Platz 7 und Österreich mit rund 6500 Ports noch auf Platz 10. Weltweit werden derzeit über 180'000 offene Ports gezählt. Damit fällt mehr als ein Drittel auf die DACH-Region.
«Wir können nur allen Unternehmen raten, diese offenen Ports umgehend zu schliessen und auf Schutzmassnahmen erfahrener Sicherheitsanbieter als zusätzliche Abschirmung zurückzugreifen», empfiehlt Sonja Meindl, Country Manager Schweiz und Österreich bei Check Point gemäss einer Mitteilung. «Andernfalls ist einer der sensibelsten Bereiche, der gesamte E-Mail-Verkehr, frei im Internet einsehbar und damit Angreifern schutzlos ausgeliefert», warnt sie weiter.
Quelle: 8000 Outlook-Postfächer aus der Schweiz ungeschützt im Internet
Der Wechsel vieler Mitarbeiter ins Home Office führt zu neuen Einfallstoren für Hacker. So stehen 8000 Outlook-Ports in der Schweiz offen.
von Jens Stark 27.03.2020
Sicherheitsforscher von Check Point Research, der Threat-Intelligence-Abteilung von Check Point Software Technologies, schlagen Alarm: Die Outlook-Postfächer vieler Unternehmen liegen frei zugänglich und ungeschützt im Internet. Grund dafür ist, dass viele Unternehmen, die Outlook Web Application (OWA) einsetzen, die das Postfach im Browser öffnet, statt über das installierbare Desktop-Programm.
Sie wollen damit auf die Tatsache reagieren, dass viele Mitarbeiter ihre privaten Endgeräte nutzen, oder mangels Vorbereitung nutzen müssen, und natürlich keine Microsoft-Office-Lizenz für ihre eigenen Geräte zur Verfügung haben. Die OWA ist dagegen frei verwendbar – und reisst nun ein grosses Loch in die IT-Absicherung.
180'000 Ports weltweit offen
Wie viele Ports offen wie Scheunentore stehen, zeigt die Übersichtsseite shodan.io. Bei dieser landet Deutschland mit fast 50'000 gefundenen, offenen Ports auf Platz zwei, hinter den USA mit über 60'000 offenen Ports.
Die Schweiz folgt mit knapp 8000 offenen Ports auf Platz 7 und Österreich mit rund 6500 Ports noch auf Platz 10. Weltweit werden derzeit über 180'000 offene Ports gezählt. Damit fällt mehr als ein Drittel auf die DACH-Region.
«Wir können nur allen Unternehmen raten, diese offenen Ports umgehend zu schliessen und auf Schutzmassnahmen erfahrener Sicherheitsanbieter als zusätzliche Abschirmung zurückzugreifen», empfiehlt Sonja Meindl, Country Manager Schweiz und Österreich bei Check Point gemäss einer Mitteilung. «Andernfalls ist einer der sensibelsten Bereiche, der gesamte E-Mail-Verkehr, frei im Internet einsehbar und damit Angreifern schutzlos ausgeliefert», warnt sie weiter.
Quelle: 8000 Outlook-Postfächer aus der Schweiz ungeschützt im Internet