ByteDevil
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Guten Tag allerseits,
ich würde gerne mein erst vor 2 Monaten erworbenes Acer 1420p verkaufen, da ich aufgrund eines Umzuges andere Kosten abdecken muss.
Ihr könnt auch direkt zum Unterpunkt "Fazit" springen, wenn ihr nicht den langen Text lesen wollt. Ich habe ihn aber verfasst, da ich der Meinung bin, ihr solltet nicht die Katze im Sack kaufen.
Doch nun zum Acer 1420p, einem kürzlich erschienenen Subnotevertible.
Ihr fragt euch, was das ist?
Nun, ich hoffe, dass ich hiermit einige Fragen beantworten kann:
Einleitung / Motivation
Da ich bereits einen Standrechner besitze, suchte ich keinen vollwertigen Desktopersatz, sondern ein „mobiles“ Notebook / Netbook, das seinen Namen auch gerecht wird, da ich es täglich an die Uni mitnehmen wollte.
Hierfür sollten eine Größe von ~12“ und ein Gewicht von nicht mehr als 2,0 kg ideal sein, bei gleichzeitig ausreichender Akkulaufzeit (4 Stunden oder mehr bei alltäglichen Aufgaben), sodass man nicht alle paar Stunden panisch die nächste freie Steckdose aufsuchen muss.
Weiterhin wollte ich ihn nicht nur zu reinem Vergnügen nutzen, sondern er sollte auch als Nutzgerät an der Universität dienen.
Es sollten also auch längere Texte damit bequem geschrieben werden können.
Wesentlich wichtiger war mir aber, dass ich die Skripte der Vorlesungen oder andere Texte (z.B. E-Books, Dokumente) auch in zu überbrückender Zeit an der Uni sowie auch unterwegs in Bus und Bahn anschauen konnte.
Anstatt die Skripte auszudrucken und sich darauf Notizen zu machen, wollte ich diese gerne direkt in der .pdf-Datei anbringen, womit eine einfachere Verwaltung möglich wäre und außerdem sich die Druckerkosten einsparen ließen.
Damit gehört das Papierchaos der Vergangenheit an :read:.
Außerdem sollte die Leistung ausreichend sein, um ohne größere Verzögerungen mit Multitasking arbeiten zu können und eventuell hin und wieder sich die Zeit durch einen Film / ein einfacheres Spiel vertreiben zu können.
Ein reines Tablet schloss ich aufgrund der fehlenden Tastatur erst einmal aus.
Somit musst ein sogenanntes Convertible her, also eine Mischung zwischen Laptop und Tablet.
Somit fiel meine Wahl auf das Acer 1420p.
Leistungsdaten
Der Acer 1420p bietet nämlich folgenden offiziellen Ausstattungsmerkmale (Quelle: amazon.de):
Produktmerkmale
Fotos
Damit nicht alles lediglich auf euerer eigenen Vorstellungskraft basiert, werde ich hier einige Fotos hinzufügen. Leider steht mir momentan nur meine Handykamera zur Verfügung.
Die OVP des Acer 1420p ist dem Gerät angemessen, weder übertrieben klein noch groß.


Der Lieferinhalt des Acers: Laptop (noch von der weißen Folie bedeckt), eine dazu passende Tasche, Netzteil, Akkumulator und einige Bedienungsanleitungen.

Nun seht ihr das geschlossene Convertible:

Erkennbar ist deutlich das glossy finish.

Der 5600 mAh - Akkumulator in der Nahaufnahme.

Wie man recht gut erkennen kann, steht der Akku nur unwesentlich hervor.
Das ganze Subnoteconvertible nun im aufgeklappten Zustand:

Das spiegelnde Display fällt einem schon jetzt auf, darauf komme ich später nocheinmal zurück.
Im Betrieb:

Gehäuse und Verarbeitung
Wie ihr bereits auf den Bildern erkennen konntet, besitzt das Acer 1420p eine Oberseite mit einem Glossy-Finish.
Es wirkt im zugeklappten Zustand dadurch recht edel, also ist es optisch mit dem schwarzen Klavierlack durchaus ein Hingucker.
Der silberne Rahmen um das Display unterstützt diesen Eindruck.
Die Position des Display verbleibt auch nach dem Aufklappen, sodass man keine Angst vor einem versehentlichen Zuklappen des Displays haben muss.
Bis auf das spiegelnde Display selbst ist der Rahmen und der Bereich um die Tastaur nicht glänzend und wirkt ziemlich wertig.
Die Umwandlung in den Tablet-Modus geht einfach vonstatten, indem das Display in
aufrechter Position um 180° im Uhrzeigersinn gedreht und dann nach unten geklappt wird.
Das Scharnier wirkt dabei meines Erachtens stabil, was darauf beruht, dass es nicht zu leichtgängig ist, wackelt oder klappert.
Im Tablet-Modus wird das Display durch einen magnetischen Stift in seiner Position gehalten.
Mein Acer 1420p wiegt inkl. Akku und Stift insgesamt exakt 1,705 kg und ist somit angenehm leicht! Die Herstellerangabe stimmt wirklich exakt.
Im Großen und Ganzen lässt sich die Verarbeitung aber als ziemlich solide bezeichnen und sie wirkt nicht zu billig, was Acer manchmal zugesagt wird.
Tastatur, Touchpad und sonstige Buttons
Das sogenannte "finetip"-keyboard von Acer besitzt erfreulicherweise recht große und leicht zu treffende Tasten. Im Gegensatz zu normalen Tastaturen benötigt man im Prinzip keinerlei Umgewöhnung, man trifft fast jede Taste direkt auf Anhieb und durch die recht definierten Zwischenräumen der Tasten kommt es auch bei großen Fingern recht selten vor, dass man unabsehentlich eine andere Taste trifft.
Die Tabtaste könnte vielleicht ein wenig größer sein, aber da habe ich mich mittlerweile schon daran gewöhnt.
Insgesamt bietet es keine bahnbrechenden Innovationen, aber es ist solide, biegt sich kaum durch und es tippt sich wunderbar angenehm darauf.
Das sich direkt darunter befindliche Touchpad setzt sich von dem umgebenden Gehäuse kaum, ab. Das Material fühlt sich fast gleich an.
Es ist zwar scheinbar weniger nervig, als die direkt integrierten Touchpads anderer Geräte, die man nicht einmal erkennen kann, für den gelegentlichen Einsatz geht es aber wohl in Ordnung.
Es unterstützt weiterhin noch Multitouch und darunter befindet sich noch eine silberne Leiste, durch die Rechts- und Linksklicks ausgeführt werden können, wobei sie nicht billig wirkt und auch nicht im Geringsten klappert.
Als Eingabemöglichkeit besitzt das Acer weiterhin noch einen Button am linken oberen Rand der Basiseinheit (also links oberhalb der Tastatur), der standardmäßig zum Backup der Daten gedacht ist, sich aber wohl auch anders belegen lässt.
Zusätzlich befindet sich am Displayrahmen links unten noch ein Button, mit dem sich bequem und schnell zwischen Finger- und Stiftmodus wechseln lässt und mit dem sich der Taskmanager oder andere Programme schnell aufrufen lassen.
Dieser Knopf ist besonders im Tabletmodus äußerst nützlich!
Display
Der Acer 1420p besitzt ein 11.6" glossy Display, das mit 1366 x 768 Pixeln auflöst und über eine LED-Hintergrundbeleuchtung verfügt.
Da ich keinerlei Messgeräte besitze, seid ihr bezüglich der nun folgenden Eigenschaften auf meine subjektive Beschreibung angewiesen.
Der Bildschirm erscheint mir ausreichend hell und wirkt auch recht gleichmäßig ausgeleuchtet.
Zumindest konnte ich auch in den Ecken keine besonderen Auffälligkeiten bemerken.
Die Farbwiedergabe wirkt aufgrund des glossy Displays lebhaft. Auch der Schwarzwert und Kontrast geht für ein derartiges Gerät in Ordnung.
Die Blickwinkel von rechts und links sind wirklich erstklassig, die Verfälschung ist vergleichsweise gering.
Die vertikalen Blickwinkel sind nicht ganz so herausragend, aber immer noch gut.
Leistung
Der Prozessor der 1420p, der SU2300, ist ein Dual Core (Celeron), dessen Kerne mit jeweils 1,2 GHz takten.
Als ULV (ultra low voltage) verbraucht er äußerst wenig Strom, besonders bei weniger rechenintensiven Aufgaben.
Im Gegensatz zu der Atom-Reihe bringt der zweite Rechenkern jedoch eine deutlich spürbare Mehrleistung mit sich und so ist selbst exzessives Multitasking kein Problem.
Der integrierte Grafikchip 4500MHD besitzt leider keinen eigenen RAM und muss daher vom Hauptspeicher immer ein wenig abzwacken.
Trotz der Unterstützung von Direct X 10 sollte doch klar sein, dass bezüglich der Computerspiele nur einige ältere Spiele möglich sind. Von neueren Vertretern muss man leider die Finger lassen.
Gegenüber der GMA500, die beiden den meisten Netbooks verbaut ist, erscheint jedoch dieser Grafikchip jedoch in einem weitaus besseren Licht.
Besonders wertvoll ist jedoch, dass die Intel 4500MHD die Wiedergabe von HD-Material unterstützt, was dazu führt, dass jegliches HD-Material ohne Probleme und Ruckler abspielbar ist, wenn die Hardwarebeschleunigung unterstützt wird.
Laut meinem eigenen Test, liegt die Prozessorlast bei 720p bei Unterstützung durch den Grafikchip bei etwa 30 - 40 %.
Bei 1080p wird dieser mit 50 % nur unwesentlich mehr ausgelastet.
Weiterhin hält das 1420p standardmäßig 3 GB DDR3-Ram mit 10066 MHz bereit.
Als Festplatte ist eine Toshiba mit 250 GB und 5.400 rpm verbaut, die insgesamt ziemlich ruhig agiert.
Performance im Officebetrieb und Co.:
Multitasking ist in den meisten Szenarien absolut kein Problem.
Firefox, OneNote, PDFReader, Thunderbird, WMP lassen sich parallel betreiben, ohne dass eine spürbare Verzögerung eintritt.
Die Festplatte reagiert auch annehmbar akzeptabel.
Das Hochfahren aus dem komplett ausgeschalteten Zustand dauert wie auch bei vielen Desktop-PCs etwas 40 Sekunden oder mehr.
Da ich, wie wohl die meisten, zwischendurch den Laptop nur in den Standby versetze, wenn ich ihn kurzzeitig nicht nutzen will, ist wohl eher von Bedeutung, dass nach knapp 15 Sekunden das Gerät aus dem Standby-Modus erwacht und einsatzbereit ist.
Konnektivität
Auf der linken Seite befinden sich VGA-Out, Anschluss für das Netzteil, Lüfterschlitze, HDMI und 1 USB-Port.

Vorne finden sich keinerlei Anschlüsse, allerdings LED-Leuchten für die Aktivität von Festplatte, Batterie und WLAN, welches ein Intel Wireless WiFi Link 5100 ist und die Standards b/g/n unterstützt.
Nützlicherweise lässt sich über den zugehörigen Schalter das WLAN-Modul einfach ein- und ausschalten, wenn man zwischendurch ein wenig Strom sparen will.


Links und rechts unten befinden sich jeweils noch die beiden Stereo-Lautsprecher.
Auf der rechten Seite des Gehäuses sind Multi-Card-Reader, SPDIF-Out, Mikrofon-Eingang, 2 USB-Ports, Power-Schalter, Kensington Key-Lock und Ethernet LAN vorzufinden.

Auf der Rückseite befindet sich kein Anschluss.

Der 1420p enthält kein Bluetooth- oder 3G-Modul.
Scheinbar ist dafür aber im Gehäuse ein Platz vorgesehen, da das Chassis im Prinzip auch dem 1810T entspricht.
Zubehör
Neben dem Netzteil wird als Zubehör eine Fleece-Tasche zum Schutz des Gerätes mitgeliefert, die ja heutzutage eher selten dabei ist.
Sie passt jedoch wie angegossen!
Das Material ist sehr weich und auch nicht zu dünn, sodass ausreichend Schutz besonders gegen Kratzer und leichtere Stöße gewährleitest ist.
Ein Klettverschluss verhindert das versehentliche Öffnen und Herausrutschen.
Allerdings besitzt die Tasche keinerlei Fächer für Zubehör oder das Netzteil oder einen Tragegriff.
Da ich sie zumeist in meine eigene Umhängetasche reinpacke und darin mitnehme, kommt mir diese Tatsache sogar eher entgegen.
Sound
Laut Acer sind die beiden Stereolautsprecher mit "Sound Room Technologie" ausgestattet, welche Surround-Klang emulieren soll.
Die beiden Lautsprecher befinden sich rechts und links unterhalb der Vorderkante des Geräts.
Für ein wenig Musik oder einen Film oder den mobilen Einsatz reicht es vollkommen aus, wenn auch keine Sound-Wunder erwartet werden dürften
Der 3,5mm-Anschluss für Kopfhörer sorgt für einen ziemlich feinen und klaren Klang.
Lautstärke / Temperatur
Trotz lediglich eines Lüfterauslasses, bleibt der Acer 1420p die meiste Zeit über überraschend leise.
Beim Surfen und bei Arbeiten im Office-Bereich, also bei geringer Systemauslastung, was bei mir so etwa 80% der Nutzungsdauer ausmacht, ist der Lüfter beinahe geräuchlos, nur bei absoluter Stille ist er wahrnehmbar. Ansonsten könnte man beinahe meinen, man hätte ein lüfterloses System vor sich.
Lediglich bei höher Systemauslastung dreht der Lüfter ein wenig hoch und ist dann auch hörbar, allerdings selbst bei diesem Szenario, was eher selten auftritt, ist er bei weitem noch im erträglichen Rahmen.
Zu der äußerst geringen Lautstärke trägt auch die Festplatte bei, die im Prinzip nicht wahrnehmbar ist.
Selbst wenn der Lüfter nicht aktiv ist, hört man die Festplatte beinahe nur, wenn man das Ohr nah über die Tastatur hält.
Noch erfreulicher ist das Temperaturverhalten des Acer 1420p.
Während des gesamten Office- und Internetbetriebes bleibt er angenehm kühl.
Die Erwärmung ist minimal, sodass man sie nur wenig spürt, selbst wenn der Laptop im Schoß aufliegt.
Bei längerer rechenintensiver Belastung spürt man vorallem auf der linken Unterbodenseite eine deutliche Erwärmung, die aber noch annehmbar ist.
Da ich kein Messgerät zur Erfassung der physikalischen Daten besitze, kann ich nur versuchen euch meinen Eindruck subjektiv zu schildern.
Ich hoffe, dass ich dies anschaulich gestalten konnte.
Akkuleistung
Acer gibt 8 Stunden als Akkulaufzeit an, was für einen Dual Core - Prozessor anfangs ein wenig utopisch klingt.
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass dies ausnahmsweise einmal nicht maßlos übertrieben ist!
Bei einer Bildschirmhelligkeit von rund 40 %, WLAN an und ansurfen diverser Webseiten liegt hält der Akku rund 6 Stunden durch!
Ohne WLAN und bei noch geringerer Helligkeit und lediglich lesen von Dokumenten ist wesentlich mehr drin.
So sind teilweise bis zu 11 Stunden Akkulaufzeit möglich
!
Mit höherer Prozessor- und Grafikchipleistung sinkt die Betriebsdauer dementsprechend. Beim Abspielen von Filmen liegt sie im Bereich von etwa 4 - 5 Stunden.
Für ein Subnoteconvertible, dessen oberste Priorität wohl auch auf der Mobilität liegen dürfte, sind diese Werte wirklich enorm erfreulich!
Da muss man nur an langen Tagen an der Uni das Ladegerät mitnehmen
.
Nutzung des Touchscreens im Tabletmodus
Die Möglichkeit der Nutzung eines Touchscreens ist derzeit nur bei wenigen derartigen Geräten anzutreffen!
Umwandlung zum Tablet:
Der Acer 1420p kann aus dem gewöhnlichen Modus eines üblichen Laptops recht schnell und unkompliziert in den Tablet-Modus gebracht werden, indem das Display senkrecht aufgerichtet, dann im Uhrzeigersinn um 180° gedreht und schließlich heruntergeklappt wird.
Dem Display bleibt wenig Spielraum, um verschoben zu werden, also ist die Verarbeitungsqualität akzeptabel.
Softwaremäßig ändert sich hierbei nichts, das Betriebsysstem bleibt bis auf die Bildausrichtung so wie es ist.
Nur gibt das Display beim Schreiben oder Fingerdruck nun nicht mehr nach, wie es beim gewöhnlichen Laptop der Fall wäre.
Außerdem lässt es sich so bequemer beispielsweise auf der Couch oder anderswo nutzen!
So lobe ich mir das Couch-Surfing, es gibt nichts, was entspannender wäre
!
Accelerometer:
Wird das Display zum Tablet umgeklappt oder in eine andere Richtung gedreht, so reagiert das Accelerometer insofern, als dass der Bildschirminhalt entsprechend angepasst wird und man nicht erst mühselig in den Softwareeinstellungen herumsuchen muss.
Allgemeines zur Touchfunktion:
Da das Acer 1420p einen resistiven Touchscreen besitzt, ist sowohl eine Eingabe per Finger als auch per Stift und jedem anderen Gegenstand möglich.
Dabei kann zwischen einem Stift- und Fingermodus gewechselt werden.
Im Stiftmodus soll eine Eingabe nur durch eben diesen möglich sein, Analoges gilt für den Fingermodus.
Navigation per Finger / Stift:
Die Navigation per Hand und Stift funktioniert fast ausnahmsweise tadellos.
Im Fingermodus sind die Eingaben meist etwas ungenauer, als im Stiftmodus.
Wie exakt diese sein sollen, lässt sich aber in den Optionen einstellen.
Ein Linksklick erfolgt durch Berühren des Touchscreens (wer hätte damit gerechnet?), wohingegen ein Rechtsklick durch etwa 1-2 sekündigen aufrechterhaltenen Druck an einer Stelle ausgelöst wird, sprich: Es muss einfach 1-2 Sekunden dorthin gedrückt werden, wo man rechtsklicken möchte.
Ob es das Surfen im Internet betrifft oder andere Dinge, bei denen nicht unbedingt exakte Präzision erforderlich ist, so fühlt sich die Bedienung auf diese Art wesentlich intuitiver an und sie macht sogar enormen Spaß
!
Genaue Auswahlrahmen und Rechtsklicks lassen sich mit einer Maus allerdings eindeutig rascher ausführen.
Es ist wohl nicht so effektiv und schnell wie die Bedienung per Maus, aber die Freude daran macht dies in einigen Szenarien mehr als nur wett
.
Nutzung als E-Book-Reader:
Für mich war eines der Kaufkriterien, dass ich vermehrt E-Books und andere digitale Printmedien lesen und nutzen wollte, vorallem unterwegs.
Das Acer 1420p erfüllt dies meiner Meinung nach recht gut, da es sich auch im Stehen schnell zum Tablet umwandeln lässt (s. o.) und mit 1705 Gramm noch annehmbar leicht ist und sich auch recht bequem halten lässt.
Wie auf den Fotos zu sehen ist, hat der Rahmen dort eine wesentlich größere Breite, wodurch man ihm dort angenehm festhalten kann.
Mitschriften / Notizen per Stift:
Wie bereits oben aufgeführt, bestand einer der wichtigsten Kaufgründe für mich darin, dass das Gerät mir handschriftliche Aufschriebe ermöglichen sollte.
Somit bestand für mich, wie wohl für viele der Käufer, die recht entscheidende Frage: Ist der Acer 1420p ein Ersatz für Papier?
Eine Alternative hierzu ist er durchaus!
Wenn man ein Wort jedoch stetig schreibt (d. h. ohne abzusetzen), dann gibt es keine fehlenden Teilbereiche.
Die Schnelligkeit der Mitschrift ist kein Problem, da die Wörter wieder gelöscht werden können, wenn man sich einmal verschrieben hat und auch die Handschrift recht zügig erkannt wird.
Die Handschrift lässt sich auch in digitale Schrift umwandeln, was äußerst angenehm ist!
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Acer 1420p im Sinne eines Notizblock eine durchaus würdige Alternative darstellt, und mit präzisen Mitschriften, Zeichnungen, etc. auf Papier in manchmal sogar mithalten kann.
Fazit
Für einen Preis von rund 500 € bietet der Acer Aspire 1420p in meinen Augen ein exzellentes Preis- / Leistungsverhältnis!
Für das Geld erhält man nämlich ein für ein Subnotebook recht leistungsstarkes System mit einem nicht allzu schwachbrünstigen Prozessor.
Besonders beeindruckend verkörpert der 1420p allerdings auch die wichtigsten Eigenschaften, die ein mobiles Gerät meines Erachtens nach bieten sollte:
Er besitzt auch durch seine Größe und sein geringes Gewicht einen wunderbaren Kompromiss aus Mobilität und Nutzbarkeit.
Dazu kommt die für dieses Gerät herausragende Akkulaufzeit, die hohe Displayauflösung und die sehr komfortable Tastatur.
Seine außergewöhnliche Vielseitigkeit gewinnt er aber erst durch seinen Touchscreen und die Nutzung als Tablet und Notizblock.
Ich hoffe, dass sich meine Mühe mehrerer Stunden gelohnt hat und ich euch einen umfassenden Eindruck des Gerätes schildern konnte.
Wie ihr auf den Fotos erkennen könnt, ist das Gerät praktisch noch neuwertig, da es im Prinzip kaum benutzt wurde und wenn, ich es mit Samthänden angefasst und immer in die Schutzhülle gepackt habe.
Die OVP samt allem Zubehör ist ebenfalls dabei.
Die Rechnung inkl. 2 Jahre Gewährleistung seitens ARLT bekommt ihr ebenso.
Als Verhandlungsbasis setze ich mal 500 € zur Debatte.
Wem das Ipad zu teuer und zu unpraktisch ist, der sollte hier zuschlagen
!
P.S.: Wenn ihr das Display schützen wollt, könnte ich auch noch eine Display-Schutzfolie dazulegen, die zudem auch eventuelle Reflexionen beseitigt.
ich würde gerne mein erst vor 2 Monaten erworbenes Acer 1420p verkaufen, da ich aufgrund eines Umzuges andere Kosten abdecken muss.
Ihr könnt auch direkt zum Unterpunkt "Fazit" springen, wenn ihr nicht den langen Text lesen wollt. Ich habe ihn aber verfasst, da ich der Meinung bin, ihr solltet nicht die Katze im Sack kaufen.
Doch nun zum Acer 1420p, einem kürzlich erschienenen Subnotevertible.
Ihr fragt euch, was das ist?
Nun, ich hoffe, dass ich hiermit einige Fragen beantworten kann:
Einleitung / Motivation
Da ich bereits einen Standrechner besitze, suchte ich keinen vollwertigen Desktopersatz, sondern ein „mobiles“ Notebook / Netbook, das seinen Namen auch gerecht wird, da ich es täglich an die Uni mitnehmen wollte.
Hierfür sollten eine Größe von ~12“ und ein Gewicht von nicht mehr als 2,0 kg ideal sein, bei gleichzeitig ausreichender Akkulaufzeit (4 Stunden oder mehr bei alltäglichen Aufgaben), sodass man nicht alle paar Stunden panisch die nächste freie Steckdose aufsuchen muss.
Weiterhin wollte ich ihn nicht nur zu reinem Vergnügen nutzen, sondern er sollte auch als Nutzgerät an der Universität dienen.
Es sollten also auch längere Texte damit bequem geschrieben werden können.
Wesentlich wichtiger war mir aber, dass ich die Skripte der Vorlesungen oder andere Texte (z.B. E-Books, Dokumente) auch in zu überbrückender Zeit an der Uni sowie auch unterwegs in Bus und Bahn anschauen konnte.
Anstatt die Skripte auszudrucken und sich darauf Notizen zu machen, wollte ich diese gerne direkt in der .pdf-Datei anbringen, womit eine einfachere Verwaltung möglich wäre und außerdem sich die Druckerkosten einsparen ließen.
Damit gehört das Papierchaos der Vergangenheit an :read:.
Außerdem sollte die Leistung ausreichend sein, um ohne größere Verzögerungen mit Multitasking arbeiten zu können und eventuell hin und wieder sich die Zeit durch einen Film / ein einfacheres Spiel vertreiben zu können.
Ein reines Tablet schloss ich aufgrund der fehlenden Tastatur erst einmal aus.
Somit musst ein sogenanntes Convertible her, also eine Mischung zwischen Laptop und Tablet.
Somit fiel meine Wahl auf das Acer 1420p.
Leistungsdaten
Der Acer 1420p bietet nämlich folgenden offiziellen Ausstattungsmerkmale (Quelle: amazon.de):
Produktmerkmale
- Prozessor: Intel Celeron ULV Prozessor SU2300 (1.2 GHz/ 1 MB L2 Cache / 800 MHz FSB)
- Arbeitsspeicher: 3 GB DDR3 SO-DIMM
- Festplatte: 250 GB, S-ATA, 5.400 U/min
- Display: 29,46cm (11,6 Zoll) drehbares Touch-screen TFT Display , 1.366 x 768 (16:9) Widescreen, Acer Crystal Eye 0.3 MP WebCam
- Grafik: Intel Graphics Media Accelerator 4500MHD
- Sound: Dolby-optimiertes Surround Sound System mit zwei eingebauten Stereolautsprechern
- Kommunikation: Gigabit Ethernet LAN, Intel WiFi Link 1000 Wireless LAN 802.11b/g/n
- Schnittstellen: 3x USB 2.0, 1x HDMI, 1x VGA, 1x Line in/Mikrofon, 1x Line out (inkl. S/PDIF Unterstützung), 1x RJ-45 Ethernet, 1x DC-in (Netzteil), 1x Kensington Lock
- Card Reader: 5-in-1, Secure Digital (SD), MultiMediaCard (MMC), Memory Stick (MS), Memory Stick PRO (MS PRO), xD-Picture Card (xD)
- Eingabekomponenten: 88-Tasten Full-size Acer FineTip Keyboard,, Multi-funktionales (Multi-Gesture) Touchpad
- Betriebssystem: Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
- Software: Acer Crystal Eye, Acer GridVista, Acer eRecovery Management, Acer GameZone, Acer Game Console, McAfee Internet Security Suite 60-Tage Testversion, Adobe Reader, Adobe Flash Player 10, Google Toolbar, Google Desktop, Google Setup, eSobi, CyberLink PowerDirector Testversion, My WinLocker, Microsoft Works mit Office Home and Student 2007 Testversion, Microsoft Windows Live Essentials, Orion
- Akku: Lithium-Ionen, 6 Zellen 5600 mAh, Bis zu 6 Stunden Akkulaufzeit (tatsächliche Laufzeit kann variieren, abhängig von Anwendung und Konfiguration)
- Abmessungen (B x H x T): 285 x 34 x 209 mm
- Gewicht: 1,7 kg
Fotos
Damit nicht alles lediglich auf euerer eigenen Vorstellungskraft basiert, werde ich hier einige Fotos hinzufügen. Leider steht mir momentan nur meine Handykamera zur Verfügung.
Die OVP des Acer 1420p ist dem Gerät angemessen, weder übertrieben klein noch groß.


Der Lieferinhalt des Acers: Laptop (noch von der weißen Folie bedeckt), eine dazu passende Tasche, Netzteil, Akkumulator und einige Bedienungsanleitungen.

Nun seht ihr das geschlossene Convertible:

Erkennbar ist deutlich das glossy finish.

Der 5600 mAh - Akkumulator in der Nahaufnahme.

Wie man recht gut erkennen kann, steht der Akku nur unwesentlich hervor.
Das ganze Subnoteconvertible nun im aufgeklappten Zustand:

Das spiegelnde Display fällt einem schon jetzt auf, darauf komme ich später nocheinmal zurück.
Im Betrieb:

Gehäuse und Verarbeitung
Wie ihr bereits auf den Bildern erkennen konntet, besitzt das Acer 1420p eine Oberseite mit einem Glossy-Finish.
Es wirkt im zugeklappten Zustand dadurch recht edel, also ist es optisch mit dem schwarzen Klavierlack durchaus ein Hingucker.
Der silberne Rahmen um das Display unterstützt diesen Eindruck.
Die Position des Display verbleibt auch nach dem Aufklappen, sodass man keine Angst vor einem versehentlichen Zuklappen des Displays haben muss.
Bis auf das spiegelnde Display selbst ist der Rahmen und der Bereich um die Tastaur nicht glänzend und wirkt ziemlich wertig.
Die Umwandlung in den Tablet-Modus geht einfach vonstatten, indem das Display in
aufrechter Position um 180° im Uhrzeigersinn gedreht und dann nach unten geklappt wird.
Das Scharnier wirkt dabei meines Erachtens stabil, was darauf beruht, dass es nicht zu leichtgängig ist, wackelt oder klappert.
Im Tablet-Modus wird das Display durch einen magnetischen Stift in seiner Position gehalten.
Mein Acer 1420p wiegt inkl. Akku und Stift insgesamt exakt 1,705 kg und ist somit angenehm leicht! Die Herstellerangabe stimmt wirklich exakt.
Im Großen und Ganzen lässt sich die Verarbeitung aber als ziemlich solide bezeichnen und sie wirkt nicht zu billig, was Acer manchmal zugesagt wird.
Tastatur, Touchpad und sonstige Buttons
Das sogenannte "finetip"-keyboard von Acer besitzt erfreulicherweise recht große und leicht zu treffende Tasten. Im Gegensatz zu normalen Tastaturen benötigt man im Prinzip keinerlei Umgewöhnung, man trifft fast jede Taste direkt auf Anhieb und durch die recht definierten Zwischenräumen der Tasten kommt es auch bei großen Fingern recht selten vor, dass man unabsehentlich eine andere Taste trifft.
Die Tabtaste könnte vielleicht ein wenig größer sein, aber da habe ich mich mittlerweile schon daran gewöhnt.
Insgesamt bietet es keine bahnbrechenden Innovationen, aber es ist solide, biegt sich kaum durch und es tippt sich wunderbar angenehm darauf.
Das sich direkt darunter befindliche Touchpad setzt sich von dem umgebenden Gehäuse kaum, ab. Das Material fühlt sich fast gleich an.
Es ist zwar scheinbar weniger nervig, als die direkt integrierten Touchpads anderer Geräte, die man nicht einmal erkennen kann, für den gelegentlichen Einsatz geht es aber wohl in Ordnung.
Es unterstützt weiterhin noch Multitouch und darunter befindet sich noch eine silberne Leiste, durch die Rechts- und Linksklicks ausgeführt werden können, wobei sie nicht billig wirkt und auch nicht im Geringsten klappert.
Als Eingabemöglichkeit besitzt das Acer weiterhin noch einen Button am linken oberen Rand der Basiseinheit (also links oberhalb der Tastatur), der standardmäßig zum Backup der Daten gedacht ist, sich aber wohl auch anders belegen lässt.
Zusätzlich befindet sich am Displayrahmen links unten noch ein Button, mit dem sich bequem und schnell zwischen Finger- und Stiftmodus wechseln lässt und mit dem sich der Taskmanager oder andere Programme schnell aufrufen lassen.
Dieser Knopf ist besonders im Tabletmodus äußerst nützlich!
Display
Der Acer 1420p besitzt ein 11.6" glossy Display, das mit 1366 x 768 Pixeln auflöst und über eine LED-Hintergrundbeleuchtung verfügt.
Da ich keinerlei Messgeräte besitze, seid ihr bezüglich der nun folgenden Eigenschaften auf meine subjektive Beschreibung angewiesen.
Der Bildschirm erscheint mir ausreichend hell und wirkt auch recht gleichmäßig ausgeleuchtet.
Zumindest konnte ich auch in den Ecken keine besonderen Auffälligkeiten bemerken.
Die Farbwiedergabe wirkt aufgrund des glossy Displays lebhaft. Auch der Schwarzwert und Kontrast geht für ein derartiges Gerät in Ordnung.
Die Blickwinkel von rechts und links sind wirklich erstklassig, die Verfälschung ist vergleichsweise gering.
Die vertikalen Blickwinkel sind nicht ganz so herausragend, aber immer noch gut.
Leistung
Der Prozessor der 1420p, der SU2300, ist ein Dual Core (Celeron), dessen Kerne mit jeweils 1,2 GHz takten.
Als ULV (ultra low voltage) verbraucht er äußerst wenig Strom, besonders bei weniger rechenintensiven Aufgaben.
Im Gegensatz zu der Atom-Reihe bringt der zweite Rechenkern jedoch eine deutlich spürbare Mehrleistung mit sich und so ist selbst exzessives Multitasking kein Problem.
Der integrierte Grafikchip 4500MHD besitzt leider keinen eigenen RAM und muss daher vom Hauptspeicher immer ein wenig abzwacken.
Trotz der Unterstützung von Direct X 10 sollte doch klar sein, dass bezüglich der Computerspiele nur einige ältere Spiele möglich sind. Von neueren Vertretern muss man leider die Finger lassen.
Gegenüber der GMA500, die beiden den meisten Netbooks verbaut ist, erscheint jedoch dieser Grafikchip jedoch in einem weitaus besseren Licht.
Besonders wertvoll ist jedoch, dass die Intel 4500MHD die Wiedergabe von HD-Material unterstützt, was dazu führt, dass jegliches HD-Material ohne Probleme und Ruckler abspielbar ist, wenn die Hardwarebeschleunigung unterstützt wird.
Laut meinem eigenen Test, liegt die Prozessorlast bei 720p bei Unterstützung durch den Grafikchip bei etwa 30 - 40 %.
Bei 1080p wird dieser mit 50 % nur unwesentlich mehr ausgelastet.
Weiterhin hält das 1420p standardmäßig 3 GB DDR3-Ram mit 10066 MHz bereit.
Als Festplatte ist eine Toshiba mit 250 GB und 5.400 rpm verbaut, die insgesamt ziemlich ruhig agiert.
Performance im Officebetrieb und Co.:
Multitasking ist in den meisten Szenarien absolut kein Problem.
Firefox, OneNote, PDFReader, Thunderbird, WMP lassen sich parallel betreiben, ohne dass eine spürbare Verzögerung eintritt.
Die Festplatte reagiert auch annehmbar akzeptabel.
Das Hochfahren aus dem komplett ausgeschalteten Zustand dauert wie auch bei vielen Desktop-PCs etwas 40 Sekunden oder mehr.
Da ich, wie wohl die meisten, zwischendurch den Laptop nur in den Standby versetze, wenn ich ihn kurzzeitig nicht nutzen will, ist wohl eher von Bedeutung, dass nach knapp 15 Sekunden das Gerät aus dem Standby-Modus erwacht und einsatzbereit ist.
Konnektivität
Auf der linken Seite befinden sich VGA-Out, Anschluss für das Netzteil, Lüfterschlitze, HDMI und 1 USB-Port.

Vorne finden sich keinerlei Anschlüsse, allerdings LED-Leuchten für die Aktivität von Festplatte, Batterie und WLAN, welches ein Intel Wireless WiFi Link 5100 ist und die Standards b/g/n unterstützt.
Nützlicherweise lässt sich über den zugehörigen Schalter das WLAN-Modul einfach ein- und ausschalten, wenn man zwischendurch ein wenig Strom sparen will.


Links und rechts unten befinden sich jeweils noch die beiden Stereo-Lautsprecher.
Auf der rechten Seite des Gehäuses sind Multi-Card-Reader, SPDIF-Out, Mikrofon-Eingang, 2 USB-Ports, Power-Schalter, Kensington Key-Lock und Ethernet LAN vorzufinden.

Auf der Rückseite befindet sich kein Anschluss.

Der 1420p enthält kein Bluetooth- oder 3G-Modul.
Scheinbar ist dafür aber im Gehäuse ein Platz vorgesehen, da das Chassis im Prinzip auch dem 1810T entspricht.
Zubehör
Neben dem Netzteil wird als Zubehör eine Fleece-Tasche zum Schutz des Gerätes mitgeliefert, die ja heutzutage eher selten dabei ist.
Sie passt jedoch wie angegossen!
Das Material ist sehr weich und auch nicht zu dünn, sodass ausreichend Schutz besonders gegen Kratzer und leichtere Stöße gewährleitest ist.
Ein Klettverschluss verhindert das versehentliche Öffnen und Herausrutschen.
Allerdings besitzt die Tasche keinerlei Fächer für Zubehör oder das Netzteil oder einen Tragegriff.
Da ich sie zumeist in meine eigene Umhängetasche reinpacke und darin mitnehme, kommt mir diese Tatsache sogar eher entgegen.
Sound
Laut Acer sind die beiden Stereolautsprecher mit "Sound Room Technologie" ausgestattet, welche Surround-Klang emulieren soll.
Die beiden Lautsprecher befinden sich rechts und links unterhalb der Vorderkante des Geräts.
Für ein wenig Musik oder einen Film oder den mobilen Einsatz reicht es vollkommen aus, wenn auch keine Sound-Wunder erwartet werden dürften
Der 3,5mm-Anschluss für Kopfhörer sorgt für einen ziemlich feinen und klaren Klang.
Lautstärke / Temperatur
Trotz lediglich eines Lüfterauslasses, bleibt der Acer 1420p die meiste Zeit über überraschend leise.
Beim Surfen und bei Arbeiten im Office-Bereich, also bei geringer Systemauslastung, was bei mir so etwa 80% der Nutzungsdauer ausmacht, ist der Lüfter beinahe geräuchlos, nur bei absoluter Stille ist er wahrnehmbar. Ansonsten könnte man beinahe meinen, man hätte ein lüfterloses System vor sich.
Lediglich bei höher Systemauslastung dreht der Lüfter ein wenig hoch und ist dann auch hörbar, allerdings selbst bei diesem Szenario, was eher selten auftritt, ist er bei weitem noch im erträglichen Rahmen.
Zu der äußerst geringen Lautstärke trägt auch die Festplatte bei, die im Prinzip nicht wahrnehmbar ist.
Selbst wenn der Lüfter nicht aktiv ist, hört man die Festplatte beinahe nur, wenn man das Ohr nah über die Tastatur hält.
Noch erfreulicher ist das Temperaturverhalten des Acer 1420p.
Während des gesamten Office- und Internetbetriebes bleibt er angenehm kühl.
Die Erwärmung ist minimal, sodass man sie nur wenig spürt, selbst wenn der Laptop im Schoß aufliegt.
Bei längerer rechenintensiver Belastung spürt man vorallem auf der linken Unterbodenseite eine deutliche Erwärmung, die aber noch annehmbar ist.
Da ich kein Messgerät zur Erfassung der physikalischen Daten besitze, kann ich nur versuchen euch meinen Eindruck subjektiv zu schildern.
Ich hoffe, dass ich dies anschaulich gestalten konnte.
Akkuleistung
Acer gibt 8 Stunden als Akkulaufzeit an, was für einen Dual Core - Prozessor anfangs ein wenig utopisch klingt.
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass dies ausnahmsweise einmal nicht maßlos übertrieben ist!
Bei einer Bildschirmhelligkeit von rund 40 %, WLAN an und ansurfen diverser Webseiten liegt hält der Akku rund 6 Stunden durch!
Ohne WLAN und bei noch geringerer Helligkeit und lediglich lesen von Dokumenten ist wesentlich mehr drin.
So sind teilweise bis zu 11 Stunden Akkulaufzeit möglich
Mit höherer Prozessor- und Grafikchipleistung sinkt die Betriebsdauer dementsprechend. Beim Abspielen von Filmen liegt sie im Bereich von etwa 4 - 5 Stunden.
Für ein Subnoteconvertible, dessen oberste Priorität wohl auch auf der Mobilität liegen dürfte, sind diese Werte wirklich enorm erfreulich!
Da muss man nur an langen Tagen an der Uni das Ladegerät mitnehmen
Nutzung des Touchscreens im Tabletmodus
Die Möglichkeit der Nutzung eines Touchscreens ist derzeit nur bei wenigen derartigen Geräten anzutreffen!
Umwandlung zum Tablet:
Der Acer 1420p kann aus dem gewöhnlichen Modus eines üblichen Laptops recht schnell und unkompliziert in den Tablet-Modus gebracht werden, indem das Display senkrecht aufgerichtet, dann im Uhrzeigersinn um 180° gedreht und schließlich heruntergeklappt wird.
Dem Display bleibt wenig Spielraum, um verschoben zu werden, also ist die Verarbeitungsqualität akzeptabel.
Softwaremäßig ändert sich hierbei nichts, das Betriebsysstem bleibt bis auf die Bildausrichtung so wie es ist.
Nur gibt das Display beim Schreiben oder Fingerdruck nun nicht mehr nach, wie es beim gewöhnlichen Laptop der Fall wäre.
Außerdem lässt es sich so bequemer beispielsweise auf der Couch oder anderswo nutzen!
So lobe ich mir das Couch-Surfing, es gibt nichts, was entspannender wäre
Accelerometer:
Wird das Display zum Tablet umgeklappt oder in eine andere Richtung gedreht, so reagiert das Accelerometer insofern, als dass der Bildschirminhalt entsprechend angepasst wird und man nicht erst mühselig in den Softwareeinstellungen herumsuchen muss.
Allgemeines zur Touchfunktion:
Da das Acer 1420p einen resistiven Touchscreen besitzt, ist sowohl eine Eingabe per Finger als auch per Stift und jedem anderen Gegenstand möglich.
Dabei kann zwischen einem Stift- und Fingermodus gewechselt werden.
Im Stiftmodus soll eine Eingabe nur durch eben diesen möglich sein, Analoges gilt für den Fingermodus.
Navigation per Finger / Stift:
Die Navigation per Hand und Stift funktioniert fast ausnahmsweise tadellos.
Im Fingermodus sind die Eingaben meist etwas ungenauer, als im Stiftmodus.
Wie exakt diese sein sollen, lässt sich aber in den Optionen einstellen.
Ein Linksklick erfolgt durch Berühren des Touchscreens (wer hätte damit gerechnet?), wohingegen ein Rechtsklick durch etwa 1-2 sekündigen aufrechterhaltenen Druck an einer Stelle ausgelöst wird, sprich: Es muss einfach 1-2 Sekunden dorthin gedrückt werden, wo man rechtsklicken möchte.
Ob es das Surfen im Internet betrifft oder andere Dinge, bei denen nicht unbedingt exakte Präzision erforderlich ist, so fühlt sich die Bedienung auf diese Art wesentlich intuitiver an und sie macht sogar enormen Spaß
Genaue Auswahlrahmen und Rechtsklicks lassen sich mit einer Maus allerdings eindeutig rascher ausführen.
Es ist wohl nicht so effektiv und schnell wie die Bedienung per Maus, aber die Freude daran macht dies in einigen Szenarien mehr als nur wett
Nutzung als E-Book-Reader:
Für mich war eines der Kaufkriterien, dass ich vermehrt E-Books und andere digitale Printmedien lesen und nutzen wollte, vorallem unterwegs.
Das Acer 1420p erfüllt dies meiner Meinung nach recht gut, da es sich auch im Stehen schnell zum Tablet umwandeln lässt (s. o.) und mit 1705 Gramm noch annehmbar leicht ist und sich auch recht bequem halten lässt.
Wie auf den Fotos zu sehen ist, hat der Rahmen dort eine wesentlich größere Breite, wodurch man ihm dort angenehm festhalten kann.
Mitschriften / Notizen per Stift:
Wie bereits oben aufgeführt, bestand einer der wichtigsten Kaufgründe für mich darin, dass das Gerät mir handschriftliche Aufschriebe ermöglichen sollte.
Somit bestand für mich, wie wohl für viele der Käufer, die recht entscheidende Frage: Ist der Acer 1420p ein Ersatz für Papier?
Eine Alternative hierzu ist er durchaus!
Wenn man ein Wort jedoch stetig schreibt (d. h. ohne abzusetzen), dann gibt es keine fehlenden Teilbereiche.
Die Schnelligkeit der Mitschrift ist kein Problem, da die Wörter wieder gelöscht werden können, wenn man sich einmal verschrieben hat und auch die Handschrift recht zügig erkannt wird.
Die Handschrift lässt sich auch in digitale Schrift umwandeln, was äußerst angenehm ist!
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Acer 1420p im Sinne eines Notizblock eine durchaus würdige Alternative darstellt, und mit präzisen Mitschriften, Zeichnungen, etc. auf Papier in manchmal sogar mithalten kann.
Fazit
Für einen Preis von rund 500 € bietet der Acer Aspire 1420p in meinen Augen ein exzellentes Preis- / Leistungsverhältnis!
Für das Geld erhält man nämlich ein für ein Subnotebook recht leistungsstarkes System mit einem nicht allzu schwachbrünstigen Prozessor.
Besonders beeindruckend verkörpert der 1420p allerdings auch die wichtigsten Eigenschaften, die ein mobiles Gerät meines Erachtens nach bieten sollte:
Er besitzt auch durch seine Größe und sein geringes Gewicht einen wunderbaren Kompromiss aus Mobilität und Nutzbarkeit.
Dazu kommt die für dieses Gerät herausragende Akkulaufzeit, die hohe Displayauflösung und die sehr komfortable Tastatur.
Seine außergewöhnliche Vielseitigkeit gewinnt er aber erst durch seinen Touchscreen und die Nutzung als Tablet und Notizblock.
Ich hoffe, dass sich meine Mühe mehrerer Stunden gelohnt hat und ich euch einen umfassenden Eindruck des Gerätes schildern konnte.
Wie ihr auf den Fotos erkennen könnt, ist das Gerät praktisch noch neuwertig, da es im Prinzip kaum benutzt wurde und wenn, ich es mit Samthänden angefasst und immer in die Schutzhülle gepackt habe.
Die OVP samt allem Zubehör ist ebenfalls dabei.
Die Rechnung inkl. 2 Jahre Gewährleistung seitens ARLT bekommt ihr ebenso.
Als Verhandlungsbasis setze ich mal 500 € zur Debatte.
Wem das Ipad zu teuer und zu unpraktisch ist, der sollte hier zuschlagen
P.S.: Wenn ihr das Display schützen wollt, könnte ich auch noch eine Display-Schutzfolie dazulegen, die zudem auch eventuelle Reflexionen beseitigt.