Alexander Solschenizyn Autor 

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Alexander Solschenizyn

Über den Autor

Alexander Solschenizyn wurde am 11. Dezember 1918 im russischen Kislowodsk geboren. 1945 Verurteilung zu acht Jahren Zwangslager des GULAG. 1953 Entlassung aus der Lagerhaft, Verbannung auf Lebenszeit. 1957 offizielle Rehabilitierung des an Krebs erkrankten Solschenizyn. 1970 Literaturnobelpreis. 1974 Ausweisung nach Solschenizyns Freigabe von »Der Archipel GULAG« zur Veröffentlichung im Westen. Nach längeren Aufenthalten in der Schweiz und den USA 1994 Rückkehr nach Russland. Am 3. August 2008 starb Solschenizyn in Moskau.

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Titel: (wenn nichts anderes angegeben in deutscher Sprache)

Solschenizyn, Alexander - Der Archipel Gulag - Vom Verfasser autorisierte überarbeitete und gekürzte Ausgabe in einem Band
Solschenizyn, Alexander - Krebsstation - Gesamtausgabe

***
Buchbeschreibung: Der Archipel Gulag
In seinem monumentalen Werk beschreibt Alexander Solschenizyn aus eigener Erfahrung den Terror der sowjetischen Straflager des GULAG, mit der dokumentarischen Sorgfalt eines Historikers und der Sprachgewalt eines großen Epikers.

Wäre es irgendeiner Nation möglich, die bitteren Erfahrungen einer anderen durch die Lektüre eines Buches mitzuerleiden, so würde ihre Zukunft gewiß viel heller sein, weil viel Unglück und viele Fehler durch rechtzeitige Einsicht vermieden werden könnten. Doch jedermann ist der verhängnisvollen Meinung: «Derartiges könnte bei uns nie vorkommen!»
Dennoch sind die Torturen des zwanzigsten Jahrhunderts überall auf der Welt denkbar.
Ich habe allerdings die Hoffnung noch nicht aufgegeben, daß die Menschen, daß alle Völker vom Schicksal anderer zu lernen bereit sind, um nicht das gleiche erdulden zu müssen. Deshalb habe ich Professor Ericsons Vorschlag begrüßt, eine einbändige Fassung des «Archipel Gulag» herzustellen, um allen denjenigen die Lektüre zu erleichtern, die in unserer hektischen Gegenwart nicht die Zeit finden würden, das gesamte dreibändige Werk zu lesen. Ich danke Edward E. Ericson für seine Initiative, vor allem aber für das bei der schwierigen Kürzungsarbeit bewiesene sprachliche und sachliche Einfühlungsvermögen.
***
Buchbeschreibung: Krebsstation
Alexander Solschenizyn schildert in seinem inzwischen weltberühmten Roman eine durch die Präsenz des Todes aneinandergefesselte Gesellschaft: Patienten und Ärzte, Funktionäre und Häftlinge, Denunzierte und Denunzianten in der Krebsstaion eines Krankenhauses im asiatischen Russland.
 
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Weiterer Titel:

Solschenizyn, Alexander - Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch

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Buchbeschreibung: Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch
Nikita Chruschtschow mahnte eindringlich auf dem 22. Parteitag der KPdSU: "Es ist unsere Pflicht, derartige Angelegenheiten, die mit dem Mißbrauch der Macht zusammenhängen, sorgfältig und allseitig zu klären. Solange wir arbeiten, können und müssen wir vieles klarstellen und der Partei und dem Volk die Wahrheit sagen..."
Mit dieser Erklärung setzte er sich für ein literarisches Werk ein, das nach Erscheinen sofort Weltruhm erlangte: "Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch". Es bringt keine sensationellen Enthüllungen, sondern die nüchterne, mikroskopisch genaue Untersuchung des Lagerlebens in Sibirien, so wie es von den Opfern der stalinistischen Periode erlebt wurde.
 

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