Amazon bringt Fire TV noch in diesem Monat auch nach Deutschland. Die Set-Top-Box kann ab sofort bei dem Online-Händler vorbestellt werden. Prime-Kunden bekommen diese sogar zum halben Preis - allerdings nur für wenige Tage.
Dass Amazon seine Set-Top-Box Fire TV auch nach Europa bringen will, ist bereits seit Mitte April bekannt. Nun steht auch fest, wann das Gerät in Deutschland an den Start gehen wird - und das ist bald. Denn wie der Online-Händler am Mittwochabend im Rahmen einer Veranstaltung zur IFA bekannt gab, ist Fire TV ab dem 25. September auch auf dem deutschen Markt erhältlich. Video-on-Demand-Dienste wie Maxdome oder auch Streaming-Dienste wie Spotify sind dabei direkt mit an Bord sein. Gleiches gilt beispielsweise auch für die Mediatheten der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF.
Auch zum Preis machte Amazon in Berlin nun konkrete Angaben. Die Set-Top-Box wird in Deutschland für 99 Euro den Besitzer wechseln. Interessenten können das Gerät bereits jetzt bei den Online-Händler vorbestellen, die Auslieferung erfolgt dann am 25. September. Bisher ist die Box nur in den USA verfügbar, wo der Händler 99 Dollar für Fire TV veranschlagt.
Für Prime-Mitglieder hält Amazon zudem ab sofort ein besonderes Einführungsangebot bereit. Denn Kunden, die die Fire-TV-Box in den kommenden fünf Tagen direkt bestellen, bekommen diese zum halben Preis. Statt der regulären 99 Euro müssen diese bis nächsten Montag (8. September) nur 49 Euro für Fire TV zahlen.
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Amazon ist auf dem Weg zum internationalen Mediengiganten. Dies wurde bei der Präsentation von Fire TV in Deutschland deutlicher denn je. Stärker noch als Apple oder Netflix vernetzt das US-Unternehmen seine Kompetenzen in TV, Gaming und Hardware, um auf dem Unterhaltungsmarkt groß einzusteigen.
Ganz Deutschland wartet auf Netflix. Zumindest in der Fachpresse scheint der Streaming-Anbieter aus den USA wenige Tage vor seinem Deutschlandstart als ganz heißes Eisen gehandelt zu werden. Doch während scheinbar alle Augen auf Netflix gerichtet sind, war es ausgerechnet der größte Konkurrent Amazon, der am Mittwochabend für ein echtes Ausrufezeichen gesorgt hat.
Auf einer Dachterasse im Zentrum von Berlin präsentierte das Unternehmen am Rande der IFA seine Set-Top-Box Fire TV, die seit April in den USA verfügbar ist und ab dem 25. September in Deutschland erhältlich sein soll (vorbestellbar bei Amazon). Beeindruckend wirkte die Präsentation dabei vor allem deswegen, weil es darin eben nicht allein um die Box ging, sondern im weiteren Sinne um ein Unternehmen, dass sich vom Online-Versandhändler immer mehr zum echten Entertainment-Konzern von international Format entwickelt.
Dies liegt vor allem an den Inhalten, die Amazon auf Fire TV präsentieren will. Da wäre natürlich zum einen die eigene Online-Videothek Amazon Prime Instant Video, die derzeit inhaltlich und preislich eines der attraktivsten VoD-Angebote in Deutschland darstellen dürfte. Doch zusätzlich möchte man die Plattform wie auch in den USA grundsätzlich für andere Anbieter öffnen und so stehen bereits zum Start mit Maxdome und Netflix auch zwei der größten Konkurrenten von Prime Instant Video über Fire TV zur Verfügung. Weitere Portale sollen folgen.
Zudem bietet Amazon über seine Box auch ein umfassendes Angebot an Videospielen, die über die Box erworben und gestreamt werden können. Der Durchschnittspreis für ein Spiel soll dabei bei lediglich 1,25 Euro liegen. Neben Content von namhaften Publishern wird das US-Unternehmen für seine Box jedoch auch eigene Spiele produzieren, ähnlich wie dies Konsolenhersteller für ihre eigenen Systeme tun. Und neben dem Amazon Game Studios setzt der Anbieter auch im TV-Bereich auf eigene Inhalte.
Dass, was die hauseigenen Amazon-Studios dabei produzieren, kann sich durchaus sehen lassen. Neben bereits bekannten Serien wie "Alpha House" und "Betas" sind auch zahlreiche neue Formate in der Mache, die schon bald in Deutschland verfügbar werden sollen, während etwa der Konkurrent Netflix seine renommierte Vorzeigeserie "House of Cards" in Deutschland aus rechtlichen Gründen vorerst gar nicht selbst zeigen darf. Wie Product-Manager Peter Larson im Anschluss an die Veranstaltung erklärte, sollen alle Amazon-Serien, die von den Zuschauern angenommen werden, auch relativ schnell den Weg nach Deutschland finden - eine klare Ansage.
Noch muss Amazon beweisen, dass die Transformation eines Versandhauses in einen internationalen Medienkonzern am Ende wirklich aufgeht. Auf seinem Weg dahin wirkte der Anbieter aber zumindest bei der Präsentation am Mittwoch deutlich weiter als so manch anderes Unternehmen. Während alles auf Netflix schaut, könnte sich der wahre neue Gigant im TV-Sektor als Amazon herauskristalisieren.
Quelle: digitalfernsehen.de
Dass Amazon seine Set-Top-Box Fire TV auch nach Europa bringen will, ist bereits seit Mitte April bekannt. Nun steht auch fest, wann das Gerät in Deutschland an den Start gehen wird - und das ist bald. Denn wie der Online-Händler am Mittwochabend im Rahmen einer Veranstaltung zur IFA bekannt gab, ist Fire TV ab dem 25. September auch auf dem deutschen Markt erhältlich. Video-on-Demand-Dienste wie Maxdome oder auch Streaming-Dienste wie Spotify sind dabei direkt mit an Bord sein. Gleiches gilt beispielsweise auch für die Mediatheten der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF.
Auch zum Preis machte Amazon in Berlin nun konkrete Angaben. Die Set-Top-Box wird in Deutschland für 99 Euro den Besitzer wechseln. Interessenten können das Gerät bereits jetzt bei den Online-Händler vorbestellen, die Auslieferung erfolgt dann am 25. September. Bisher ist die Box nur in den USA verfügbar, wo der Händler 99 Dollar für Fire TV veranschlagt.
Für Prime-Mitglieder hält Amazon zudem ab sofort ein besonderes Einführungsangebot bereit. Denn Kunden, die die Fire-TV-Box in den kommenden fünf Tagen direkt bestellen, bekommen diese zum halben Preis. Statt der regulären 99 Euro müssen diese bis nächsten Montag (8. September) nur 49 Euro für Fire TV zahlen.
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Amazon ist auf dem Weg zum internationalen Mediengiganten. Dies wurde bei der Präsentation von Fire TV in Deutschland deutlicher denn je. Stärker noch als Apple oder Netflix vernetzt das US-Unternehmen seine Kompetenzen in TV, Gaming und Hardware, um auf dem Unterhaltungsmarkt groß einzusteigen.
Ganz Deutschland wartet auf Netflix. Zumindest in der Fachpresse scheint der Streaming-Anbieter aus den USA wenige Tage vor seinem Deutschlandstart als ganz heißes Eisen gehandelt zu werden. Doch während scheinbar alle Augen auf Netflix gerichtet sind, war es ausgerechnet der größte Konkurrent Amazon, der am Mittwochabend für ein echtes Ausrufezeichen gesorgt hat.
Auf einer Dachterasse im Zentrum von Berlin präsentierte das Unternehmen am Rande der IFA seine Set-Top-Box Fire TV, die seit April in den USA verfügbar ist und ab dem 25. September in Deutschland erhältlich sein soll (vorbestellbar bei Amazon). Beeindruckend wirkte die Präsentation dabei vor allem deswegen, weil es darin eben nicht allein um die Box ging, sondern im weiteren Sinne um ein Unternehmen, dass sich vom Online-Versandhändler immer mehr zum echten Entertainment-Konzern von international Format entwickelt.
Dies liegt vor allem an den Inhalten, die Amazon auf Fire TV präsentieren will. Da wäre natürlich zum einen die eigene Online-Videothek Amazon Prime Instant Video, die derzeit inhaltlich und preislich eines der attraktivsten VoD-Angebote in Deutschland darstellen dürfte. Doch zusätzlich möchte man die Plattform wie auch in den USA grundsätzlich für andere Anbieter öffnen und so stehen bereits zum Start mit Maxdome und Netflix auch zwei der größten Konkurrenten von Prime Instant Video über Fire TV zur Verfügung. Weitere Portale sollen folgen.
Zudem bietet Amazon über seine Box auch ein umfassendes Angebot an Videospielen, die über die Box erworben und gestreamt werden können. Der Durchschnittspreis für ein Spiel soll dabei bei lediglich 1,25 Euro liegen. Neben Content von namhaften Publishern wird das US-Unternehmen für seine Box jedoch auch eigene Spiele produzieren, ähnlich wie dies Konsolenhersteller für ihre eigenen Systeme tun. Und neben dem Amazon Game Studios setzt der Anbieter auch im TV-Bereich auf eigene Inhalte.
Dass, was die hauseigenen Amazon-Studios dabei produzieren, kann sich durchaus sehen lassen. Neben bereits bekannten Serien wie "Alpha House" und "Betas" sind auch zahlreiche neue Formate in der Mache, die schon bald in Deutschland verfügbar werden sollen, während etwa der Konkurrent Netflix seine renommierte Vorzeigeserie "House of Cards" in Deutschland aus rechtlichen Gründen vorerst gar nicht selbst zeigen darf. Wie Product-Manager Peter Larson im Anschluss an die Veranstaltung erklärte, sollen alle Amazon-Serien, die von den Zuschauern angenommen werden, auch relativ schnell den Weg nach Deutschland finden - eine klare Ansage.
Noch muss Amazon beweisen, dass die Transformation eines Versandhauses in einen internationalen Medienkonzern am Ende wirklich aufgeht. Auf seinem Weg dahin wirkte der Anbieter aber zumindest bei der Präsentation am Mittwoch deutlich weiter als so manch anderes Unternehmen. Während alles auf Netflix schaut, könnte sich der wahre neue Gigant im TV-Sektor als Amazon herauskristalisieren.
Quelle: digitalfernsehen.de
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