HotPi
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Neue Betrugsmasche?
Amazon Marketplace: Vorsicht beim Kauf von Softwarelizenzen!
von unserem Autor Przemyslaw Szymanski
29.07.2019, 11:45 Uhr Ärger für Amazon-Kunden: Auf dem Marketplace des Online-Händlers war mit JP Trading Enterprises ein Verkäufer unterwegs, der für Stress sorgte.
Bei Amazon gibt es unter anderem auch Software günstig zu kaufen. Neben vielen seriösen Händlern verirrt sich aber ab und zu auch ein schwarzes Schaf auf die Seite: In der Vergangenheit lockte die Firma JP Trading Enterprises mit äußerst preiswerten Angeboten. Und das sorgt für Ärger: Wie Anwalt24.de berichtet, erhielten diverse Kunden des Verkäufers vor Kurzem unangenehme Post – genau genommen eine Zahlungsaufforderung. Das Perfide daran: Obwohl die Betroffenen alles richtig machten, sollen sie das bis zu 20-fache des eigentlichen Bestellwertes zahlen. Wie eine solche Forderung zustande kommt, erklärt Ihnen COMPUTER BILD.
JP Trading Enterprises lockte mit günstiger Software
Um in das Visier der JP Trading Enterprises zu geraten, reichte es aus, eine Software-Lizenz für wenige Euro zu bestellen. In einem beschriebenen Fall handelte es sich um ein Office-Paket für nur 1,89 Euro. Was bei erfahrenen Nutzern bereits die Alarmglocken läuten lässt, sieht für viele Laien nach einem attraktiven Angebot aus. In Wirklichkeit ist es jedoch der Anfang eines nervenaufreibenden Streits. Der beginnt so: Monate nach der Bestellung erhielten viele Kunden den bezahlten Betrag zurücküberwiesen – ohne Kommentar. Einige Kunden erhielten kurz darauf einen Brief, dass man das Geld noch einmal überweisen solle, bei der Rücküberweisung handele es sich um einen technischen Fehler. Bei anderen kam solch ein Brief nicht an.
Kunden erhalten Post von Anwaltskanzlei
Stattdessen erreicht eine Inkasso-Abmahnung der Anwaltskanzlei Juslegal mit einer Forderung in Höhe von rund 85 Euro die Kunden. Wenn man diesen Betrag nicht innerhalb von fünf Bankarbeitstagen zahlen würde, käme es zu einer Klage. Besonders brisant: Unter den Betroffenen sind offenbar auch diejenigen, die das Geld auf das Konto überwiesen haben, also der ersten Zahlungsaufforderung nachkamen.
Amazon: JP Trading längst gesperrt
Aufgrund der Berichterstattung meldete sich Amazon mit folgender Stellungnahme bei COMPUTER BILD: „Kunden haben uns über diesen Fall informiert. Der Verkaufspartner ist bereits im Vorjahr gesperrt worden. Gemäß den vertraglichen Regelungen mit Verkaufspartnern erfolgt die Zahlung für Marketplace-Bestellungen über Amazon. Daher verstößt die direkte Zahlungsaufforderung des Verkaufspartners an Kunden eindeutig gegen unsere Vertragsbedingungen und -richtlinien. Wir verurteilen diese Aktion und erwägen rechtliche Schritte. Natürlich stehen wir auch im Austausch mit unseren Kunden.“
Quelle: Amazon: Kaufen Sie bei diesem Händler keine Software! - COMPUTER BILD
Amazon Marketplace: Vorsicht beim Kauf von Softwarelizenzen!
von unserem Autor Przemyslaw Szymanski
29.07.2019, 11:45 Uhr Ärger für Amazon-Kunden: Auf dem Marketplace des Online-Händlers war mit JP Trading Enterprises ein Verkäufer unterwegs, der für Stress sorgte.
Bei Amazon gibt es unter anderem auch Software günstig zu kaufen. Neben vielen seriösen Händlern verirrt sich aber ab und zu auch ein schwarzes Schaf auf die Seite: In der Vergangenheit lockte die Firma JP Trading Enterprises mit äußerst preiswerten Angeboten. Und das sorgt für Ärger: Wie Anwalt24.de berichtet, erhielten diverse Kunden des Verkäufers vor Kurzem unangenehme Post – genau genommen eine Zahlungsaufforderung. Das Perfide daran: Obwohl die Betroffenen alles richtig machten, sollen sie das bis zu 20-fache des eigentlichen Bestellwertes zahlen. Wie eine solche Forderung zustande kommt, erklärt Ihnen COMPUTER BILD.
JP Trading Enterprises lockte mit günstiger Software
Um in das Visier der JP Trading Enterprises zu geraten, reichte es aus, eine Software-Lizenz für wenige Euro zu bestellen. In einem beschriebenen Fall handelte es sich um ein Office-Paket für nur 1,89 Euro. Was bei erfahrenen Nutzern bereits die Alarmglocken läuten lässt, sieht für viele Laien nach einem attraktiven Angebot aus. In Wirklichkeit ist es jedoch der Anfang eines nervenaufreibenden Streits. Der beginnt so: Monate nach der Bestellung erhielten viele Kunden den bezahlten Betrag zurücküberwiesen – ohne Kommentar. Einige Kunden erhielten kurz darauf einen Brief, dass man das Geld noch einmal überweisen solle, bei der Rücküberweisung handele es sich um einen technischen Fehler. Bei anderen kam solch ein Brief nicht an.
Kunden erhalten Post von Anwaltskanzlei
Stattdessen erreicht eine Inkasso-Abmahnung der Anwaltskanzlei Juslegal mit einer Forderung in Höhe von rund 85 Euro die Kunden. Wenn man diesen Betrag nicht innerhalb von fünf Bankarbeitstagen zahlen würde, käme es zu einer Klage. Besonders brisant: Unter den Betroffenen sind offenbar auch diejenigen, die das Geld auf das Konto überwiesen haben, also der ersten Zahlungsaufforderung nachkamen.
Amazon: JP Trading längst gesperrt
Aufgrund der Berichterstattung meldete sich Amazon mit folgender Stellungnahme bei COMPUTER BILD: „Kunden haben uns über diesen Fall informiert. Der Verkaufspartner ist bereits im Vorjahr gesperrt worden. Gemäß den vertraglichen Regelungen mit Verkaufspartnern erfolgt die Zahlung für Marketplace-Bestellungen über Amazon. Daher verstößt die direkte Zahlungsaufforderung des Verkaufspartners an Kunden eindeutig gegen unsere Vertragsbedingungen und -richtlinien. Wir verurteilen diese Aktion und erwägen rechtliche Schritte. Natürlich stehen wir auch im Austausch mit unseren Kunden.“
Quelle: Amazon: Kaufen Sie bei diesem Händler keine Software! - COMPUTER BILD