André Kubiczek Autor 

henrystorm

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André Kubiczek

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André Kubiczek wird 1969 in Potsdam, in der ehemaligen DDR, als Sohn deutsch-laotischer Eltern geboren. Ab 1990 studierte er Germanistik, Komparatistik und Philosophie in Bonn, Berlin und Leipzig, brach sein Studium letztendlich jedoch ab. Heute lebt Kubiczek als freier Schriftsteller in Berlin, Prenzlauer Berg.
Mit dem Roman Junge Talente (2002) feierte er sein Debüt als Romanschriftsteller.

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Titel: (alle Ausgaben in DE)

André Kubiczek - Der perfekte Kuss
André Kubiczek - Skizze eines Sommers
André Kubiczek - Straße der Jugend

Der perfekte Kuss:
Halle, 1986. René kommt aus den Sommerferien zurück. Noch zwei Semester an der Arbeiter- und Bauernfakultät, dann soll er zum Ökonomiestudium in die Sowjetunion. Auf all das hat René keine richtige Lust. Doch zum Glück zieht auch Rebecca, die Freundin aus Potsdamer Tagen, in die Stadt. Sie werden ein Paar. René soll ihre Eltern kennenlernen, beide Künstler, die ein Leben führen, ganz anders als das seiner Familie, weniger angepasst und ausschweifender. Rebeccas Einfluss lässt allmählich auch René an Dingen zweifeln, die bisher für ihn normal waren. Schließlich ist er sogar bereit, seine Studienpläne über den Haufen zu werfen. Veränderungen liegen ohnehin in der Luft. Doch warum ist Rebecca so schwermütig? Und warum macht sie sich so rar? Alles könnte gut sein, aber dann ist Rebecca einmal mehr verschwunden. Für René beginnt eine Zeit zwischen Hoffen und Verzweifeln, zwischen Euphorie und Verdrängung – eine Jugendliebe wie ein Vorbeben, das den Umsturz der folgenden Jahre vorwegnimmt.
Ein Roman über jugendliche Zerrissenheit und große Geschichte, traurig und lustig zugleich, einfühlsam und mit wunderbarer Leichtigkeit erzählt.
 
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Weitere Titel:

André Kubiczek - Das fabelhafte Jahr der Anarchie
André Kubiczek - Der Genosse, die Prinzessin und ihr lieber Herr Sohn
André Kubiczek - Kopf unter Wasser
André Kubiczek - Nostalgia

Kopf unter Wasser:
Die Hoffnung, dass es wieder aufwärts gehen würde, hatte Henry aufgegeben. Dass sein Geld weg war, interessierte ihn dabei noch am wenigsten. Beunruhigender war die Situation mit Birte. Seit ihrem unschönen Auszug, bei dem sie ihre Tochter Johanna mitgenommen hatte, konnte er auch vor sich selbst seine Verlorenheit nicht mehr als Freiheit kaschieren. Und nun war da noch Peter, sein bester Freund. Seit ihrem ausgeuferten Kneipenstreit galt er als vermisst. Und schuld war immer nur er, Henry.

Nostalgia:
«Nostalgia», André Kubiczeks vielleicht persönlichstes Buch, handelt von seiner Beziehung zur Mutter, die versuchte, in der Fremde eine Heimat zu finden. Dabei entsteht ein etwas anderes Bild vom Leben in der DDR – aus der Perspektive einer binationalen Familie, die im Alltag anzukommen versucht. Ein Roman, der einfühlsam und voller Wärme von Vertrautheit, Fremdsein und Liebe über Kulturen und Vorurteile hinweg erzählt.
1968: Teo, eine junge Laotin, kommt am Berliner Ostbahnhof an. Es ist die Liebe, die sie in die DDR führt, weit weg von ihrer Familie. Doch ihr neues Leben in Potsdam, scheinbar ein sozialistisches Idyll, ist schwer, und auch perfektes Deutsch kommt gegen die Fremdheit, die man sie als Asiatin jeden Tag spüren lässt, nicht an. Weihnachten 1982: André, Teos Sohn, ist zwölf und wünscht sich nur eines: den Schikanen seiner Lehrerin entgehen und möglichst nicht auffallen, was nicht so einfach ist als halblaotischer DDR-Bürger mit einem behinderten jüngeren Bruder. Trotzdem ist eigentlich alles ganz schön, solange seine Mutter nicht wieder krank wird, solange sein Bruder nicht ausrastet, solange die Mutter und die Großmutter sich vertragen. Doch dann erschüttern mehrere Schicksalsschläge die Familie.
 
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