Antonio Muñoz Molina Autor 

henrystorm

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Antonio Muñoz Molina

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Antonio Munoz Molina wurde 1956 in Ubeda, Andalusien, geboren. 1988 erhielt er den Spanischen Staatspreis für Literatur, 1991 für den Roman "Der polnische Reiter" den Premio Planeta, den wichtigsten spanischen Literaturpreis. Er wurde mit 39 Jahren - so früh wie niemand vor ihm - in die Königliche Akademie gewählt. Munoz Molina lebt in Granada.
Er ist wohl der bekannteste und am meisten gelesene andalusische Gegenwarts-Autor. Allerdings ist er in Deutschland wenig bekannt. Das ist schade, denn Molina hat in seinen zahlreichen Werken etwas mitzuteilen und benutzt dazu eine facettenreiche Sprache. Seine Romane fesseln den Leser ähnlich wie die Romane des in Deutschland sehr beliebten katalanischen Schriftstellers Carlos Ruiz Zafón.

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Antonio Muñoz Molina - Die Augen eines Mörders
Antonio Muñoz Molina - Tage ohne Cecilia

Die Augen eines Mörders:
Tag und Nacht lief er durch die Stadt, auf der Suche nach einem Blick. Nur für diese Aufgabe lebte er ...
Der Sexualmörder schlägt bei Vollmond zu. Sein jüngstes Opfer: ein zehnjähriges Mädchen. Vom Täter finden sich Kippen, Blut und Schamhaare. Der Inspektor sucht ihn mit der Besessenheit eines Mannes, der ein persönliches Unglück kompensieren muss. Denn er ist neu in der kleinen südspanischen Stadt, und seine Kollegen betrachten den einstigen Spitzel in Francos Diensten mit Argwohn ...

Tage ohne Cecilia:
Handwerker beaufsichtigen, die Wohnung einrichten, mit dem Hund die Stadt erkunden: Voller Vorfreude erwartet ein Mann die Ankunft seiner Frau in Lissabon. Während Cecilia, eine Forscherin, die Verlegung ihres wissenschaftlichen Projekts vorantreibt, organisiert er den Umzug. Das Paar, so erfahren wir aus seiner Schilderung, lässt ein Leben in New York hinter sich, das durch die Ereignisse des 11. September nachhaltig erschüttert wurde. Umso verheißungsvoller scheint die Zukunft in einer hübschen Wohnung und einem ruhigen Viertel der südländischen Stadt. Doch je länger der Mann wartet und aus der gemeinsamen Vergangenheit erzählt, desto mehr drängt sich ein Verdacht auf, der seine friedlichen Routinen und die idyllische Ruhe in ein anderes Licht rückt. Mit »Tage ohne Cecilia« ist Antonio Muñoz Molina ein spannendes psychologisches Kammerspiel gelungen: Sein Roman zeigt eindringlich, wie Erinnerungen und Angst unser Erleben bestimmen – und wie unsere Realität bei näherer Betrachtung dem nicht standhält, was wir uns über unser Leben einreden.
 
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