Arbeiten für ein Almosen Diskussion 

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Mit diesen 1 Euro-Jobs & Co. zerstören wir letztendlich unsere Wirtschaft. Damit bewegen wir uns nicht vorwärts sondern rückwärts. Arbeitssoziale Errungenschaften werden damit brutal unterwandert. Das war mit Bestimmtheit die dümmste politische Idee der letzten 10 Jahre auf dem Gebiet " wie bekommen wir die Arbeitslosigkeit in den Griff". Damit schuf man höchstens eine neue, moderne Sklaverei.

Unsere Löhne müssen etwas Wert sein, so auch unsere Produkte. Wenn wir nun heute vor der Tatsache stehen, dass viele Produkte und Zwischenfabrikate im Billig-Ausland hergestellt werden, dann ist dies kein Grund zur Resignation. Ganz im Gegenteil sollte wir uns Gedanken machen, wie wir im Inland qualitativ hochwertige Produkte hestellen können, die sich von der Billig-Ware abheben. Damit könnten auch wieder neue, gut bezahlte Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Schweiz lebt eigentlich nur von solchen Produkten, wir haben keine Bodenschätze. Billig-Löhne sind bei geschützten Werkstätten ok, aber niemals im ersten Arbeitsmarkt. Das müsste eigentlich verboten sein - es ist eine Schande! Gruss freefloating
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
freefloating schrieb:
wir haben keine Bodenschätze.

Das stimmt so natürlich nicht!


Aber mit deinen Hinweisen auf Qualität, die sich verkauft, hast du natürlich Recht. Es macht keinen Sinn, sich auf das Niveau des billigsten 3. Welt-Landes begeben zu wollen.
 
...Abseits der Schwankungen der Weltwirtschaft greift mit immer mehr Wucht die Demografie. Silberlocken verlassen Werkhallen, Bürogebäude und Geschäfte, und es gibt kaum jemanden, der sie ersetzt. Arbeitnehmer werden zur umworbenen Spezies - und die kann in Zukunft mehr verlangen als bisher üblich war.

Von 2013 an geht dem Arbeitsmarkt nach Berechnungen des Bonner Instituts für die Zukunft der Arbeit (IZA) alle vier Jahre netto eine Million Arbeitskräfte verloren - und das bei einer optimistisch unterstellten Zuwanderung von 200 000 Menschen im Jahr. Für 2014 erwarten die Experten von Kiel Economics nur noch 1,88 Millionen Arbeitslose.

"Ein Absinken der Arbeitslosigkeit kann und muss einhergehen mit einer Normalisierung der Lohnentwicklung", sagt Alexander Herzog-Stein vom gewerkschaftsnahen Wirtschaftsforschungsinstitut IMK."Nur so kann die Binnennachfrage neben dem Export zur zweiten Stütze für die Wirtschaftsentwicklung werden."...

Das werden wir erst noch sehen.

Es wird eventuell attraktivere Länder geben, in die Menschen abwandern werden die hier wie Idioten behandelt wurden.

Liebe Grüße
Carmen
 
Diese ganze Niedriglohnpraxis macht die Menschen und die Gesellschaft kaputt!
Jemand der sich jeden morgen aus dem Bett quält um für einen Euro arbeiten zu gehen versinkt früher oder später in Resignation. Famillien gehen kaputt wegen der finanziellen Probleme und die Kinder solcher Familien sind weit entfernt von so etwas wie Chancengleichheit. Man kann also sagen, daß so der Arbeitsmarkt für die kommenden Generationen gleich mit zerstört wird...!
Aber was interessiert das unsere fettgefressenen immer selbstzufrieden lächlelnden Bonzen?:flag:
 
Die Menschen sollen für ein Mindestlohn arbeiten aber gleichzeitig den maximalen Konsum generieren. "Die Bosse" sollten nochmal auf die Schulbank, damit einer ihnen erklären kann, dass das so nicht funktionieren wird..
 
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