Aus Have I Been Pwned wird Project Svalbard Allgemein 

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Aus Have I Been Pwned wird Project Svalbard
Have I Been Pwned soll künftig Project Svalbard heissen. Aktuell sucht Inhaber Troy Hunt noch nach einem neuen, geeigneten Unternehmen.
von Stefan Bordel 12.06.2019

In der Datenbank von Have I Been Pwned (HIBP) sammelt der australische Microsoft-Direktor und IT-Sicherheitsexperte Troy Hunt seit Ende 2013 Informationen zu gekaperten Konten und Passwörtern. Künftig soll der Dienst nun unter dem Namen Project Svalbard mit einem neuen Betreiber fortgeführt werden. Wie Hunt in einem Blogpost mitteilt, ist er gerade auf der Suche nach einem geeigneten Unternehmen für die Übernahme.

Seit dem Start vor fünf Jahren hat sich HIBP zu einer zentralen Anlaufstelle für Breach-Informationen entwickelt. Aktuell werden über die Webseite kostenfrei Daten zu rund 7,86 Milliarden betroffenen Accounts aus über 360 im Netz aufgetauchten Daten aus Webseiten-Hacks verwaltet. Nahezu 3 Millionen Nutzer haben ihre Mailadresse bei HIBP hinterlegt und auch zahlreiche Sicherheitstools wie Firefox Monitor, 1Password oder Bitwarden setzen auf die Daten des Dienstes.

Betrieben und gepflegt wurde HIBP bislang von Hunt allein. Laut eigenen Angaben ist dem IT-Experten das Projekt nun aber über den Kopf gewachsen. Daher hat sich Hunt mit KPMGs Abteilung für Merger und Akquisen zusammengetan, um einen Kandidaten für den weiteren Fortbestand von HIBP ausfindig zu machen.

Der Dienst soll auch unter dem neuen Namen kostenlose Informationen zu Datenpannen zur Verfügung stellen, und Hunt selbst wolle auch bei der weiteren Entwicklung mit an Bord bleiben.


Quelle: Aus Have I Been Pwned wird Project Svalbard
 
Schweiz kooperiert mit «Have I Been Pwned»
Der IT-Security-Experte Troy Hunt hat eine Zusammenarbeit zwischen seinem Projekt «Have I Been Pwned» und dem Informatiksteuerungsorgan des Bundes bekanntgegeben.
von Luca Perler 29.11.2019

Der australische IT-Security-Experte Troy Hunt hat kürzlich einige Tage in der Schweiz verbracht, wie er in einem Blog-Beitrag auf seiner Website schreibt. Dabei hielt er am CERN einen Vortrag zur Zunahme von Datenpannen. Hunt sprach dabei unter anderem über die Motivation von Hackern, Zugang zu Daten zu erhalten, und wie Unternehmen mit den Folgen von Angriffen umgehen. Sein Referat kann unter folgendem Link angeschaut werden.

Berühmt geworden ist Hunt insbesondere durch sein Projekt «Have I Been Pwned». Dabei handelt es sich um eine riesige Datenbank, in der zahlreiche Datensätze aus grossen Leaks abgelegt sind. Dank einer Suchfunktion können Userinnen und User mit dem Dienst überprüfen, ob sie bereits Opfer eines Datendiebstahls geworden sind. Dazu muss bei «Have I Been Pwned» lediglich die eigene Mail-Adresse eingegeben werden. Der Dienst spuckt dann gegebenenfalls aus, bei welchem Hack die Zugangsdaten ihren Weg ins Netz gefunden haben.

Bei seinem Besuch in der Schweiz fädelte Hunt auch gleich eine neue Zusammenarbeit mit dem Bund ein, wie er im Blog-Beitrag weiter bekannt gab. Die Schweiz kooperiert somit als siebter Staat mit dem Dienst. Mit an Bord sind unter anderem auch Australien, Österreich und Spanien.

Das Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) hat dank der Kooperation nun via API Zugriff zu sämtlichen Datensätzen, die von «Have I Been Pwned» erfasst werden. So kann etwa überwacht werden, ob bei neuen Leaks Mail-Adressen von Bundesangestellten dabei sind.

Hunt rechnet laut eigenen Angaben damit, dass sich in den kommenden Monaten weitere Staaten mit «Have I Been Pwned» kurzschliessen werden.


Quelle: Schweiz kooperiert mit «Have I Been Pwned»
 
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