Barbara Lechner-Gay Autor 

henrystorm

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Barbara Lechner-Gay

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1957 in Darmstadt geboren, studierte nach dem Abitur zunächst Jura in Freiburg und Marburg, bevor sie 1981 auf Germanistik und Romanistik umstieg. 1992 absolvierte sie als junge Mutter von zwei Söhnen das zweite Staatsexamen für das Lehramt in Deutsch und Französisch.
Nach einer Zeit an einem privaten Freiburger Gymnasium wechselte sie im Februar 2001 an das Staatliche Hohenzollern-Gymnasium in Sigmaringen, wo sie ihre Schüler binnen kurzer Zeit für mehrere soziale Projekte motivierte. Eines dieser Projekte wurde durch das EU-Programm Erasmus+ finanziert.
Thematisch ging es nicht nur um Rassismus, Verfolgung und Exil, sondern auch darum, nicht zu vergessen, und sich mit Blick in die Zukunft zu erinnern. In diesem Rahmen bekam eine Gruppe engagierter Schüler und Schülerinnen die Gelegenheit, begleitet von zwei weiteren Kolleginnen, kleinere Szenen zu entwerfen und zu spielen. Dabei wurden sie von einem französischen Schauspieler und zeitweise von französischen Kindern aus Vichy unterstützt. Im Rahmen dieses Projektes entwickelten einige Kinder die Idee, die diesem Roman zugrunde liegt, nämlich die verbotene Liebe zwischen einem Hitlerjungen und einer jungen Jüdin.
Geprägt wurde das Leben von Lechner-Gay durch die Kindheitserfahrungen ihrer beiden Eltern. Die in Danzig geborene Mutter verlor mit zehn Jahren bei der »Intelligenzsäuberung« 1939 ihren Vater polnischer Herkunft, der bereits im September als Rechtsanwalt hingerichtet wurde. Später erfolgte die Flucht nach Deutschland. Den Verlust des geliebten Vaters hat sie bis heute nicht verarbeitet.
Der Vater von Lechner-Gay war nach dem frühen Tod seiner Mutter mit sieben Jahren fast allein auf sich gestellt. Sein musikalisches Talent verhalf ihm zeitlebens dazu, seine Gefühle in der Musik auszudrücken.
Aufgrund ihrer Liebe zur Literatur hegte die Autorin seit Langem den Wunsch, selbst zu schreiben. 2016 begann sie schließlich, in den Schulferien einen Kinderroman zu verfassen.

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Titel:

Barbara Lechner-Gay - Zwei Monate für ein ganzes Leben

Auf einem Spaziergang am Donauufer stößt Rebecca, eine junge Ärztin aus Zürich, auf ein verwunschenes Anwesen und einen geheimnisvollen alten Herrn, der behauptet, Rebecca sei seine große Liebe Sarah.
Das unwirkliche Treffen stellt sich zwar als Traum heraus, doch lässt es sie nicht los, und Rebecca, die im Sigmaringer Krankenhaus arbeitet, beginnt in ihrer Familiengeschichte zu forschen. Sie stößt auf die tragische Liebesgeschichte zwischen ihrer jüdischen Großmutter und einem Hitlerjungen.
Eine unmögliche Liebe, die auch 80 Jahre später noch einen Schatten auf ihre Familie wirft …
 
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