Batterie Gasbildung beim Laden Technik Frage 

pruner

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hallo,

ich habe meine schwächelnde acht Jahre alte Batterie über Nacht ausgebaut und drinnen geladen.
Eben ist mir aufgefallen, daß in drei von sieben Zellen keine Gasbilbung stattfindet.
Sind diese nicht mehr in der lage Strom anzunehmen, und damit platt?

Dann wäre wohl eine neue Batterie fällig.

Gruß

Pruner
 
Das ist sehr gut möglich, baue sie ein und schaue ob sie wieder funzt, wenn nicht ist sie platt ;)

Ist nach 8 Jahren auch nicht ungewöhnlich.
 
Nach acht Jahren hält Sie allemal schon länger als der Durchschnitt.

Sie erreicht Ihre Spannung, und funktioniert auch.
Was ich nicht testen kann, weil ich nicht weiß wie, ist das Messen der Stromstärke, die noch vorhanden ist. Das Multimeter einfach an Plus und Minus zu halten wird wohl kaum funktionieren.

Ich teste Sie erstmal eine Weile. Im Augenblick werden Batterien erfahrungsgemäß teurer gehandelt als im Sommer, und ich kann im Frühjahr wieder auf nicht mehr eingebaute Batterien von VW zurückgreifen. Die sind echt günstig, nur im Moment nicht zu kriegen. Also muß Sie noch durchhalten bis zum Frühjahr. Dann gibt´s eine drei bis vier Monate alte vom Werk.

Gruß

Pruner
 
Jo mit dem Multimeter das läßt du besser ;)

Tankstellen, Batteriehändler und kleine Werkstätten haben Batterietester, die belasten die Batterie richtig und lassen so Rückschlüsse auf den Zustand zu.
 
hast du vor dem Laden den Wasserstand der Batterie geprüft?

1. vor dem Laden Flüssigkeitsstand mit destilliertem Wasser knapp über die Messmarke auffüllen.
2. mit offenen Deckeln Laden, lieber länger und mit niedriger Amperezahl, die Batterie soll nicht kochen...
3. nach dem Laden Flüssigkeitsstand prüfen und mittels Säureheber prüfen
- hebt sich der Heber in der Zelle nicht mehr, dann ist die Zelle tot (Zellenschluss).
- hebt sich bis zur Mitte, Batterie nicht mehr die beste, aber naja...

Sie erreicht Ihre Spannung, und funktioniert auch.
eine Batterie die geladen wurde hat im unbelasteten Zustand immer gute 12V, das sagt überhaupt nix aus, im belasteten Zustand muss sie ihre Spannung möglichst gut halten.

Was ich nicht testen kann, weil ich nicht weiß wie, ist das Messen der Stromstärke, die noch vorhanden ist. Das Multimeter einfach an Plus und Minus zu halten wird wohl kaum funktionieren.

Stromstärke misst man in Reihe, also nur im eingebauten Zustand und auch nur mit einer Amperezange (denn ein Multimeter übersteht keine direkte Ampereprüfung :D )
Mit Multimeter an + und - damit misst du Spannung (parallele Messung)

denke da ist eine neue Batterie fällig, da bei den täglichen Minusgraden die Kaltstartfähigkeit der eh schon schwachen Batterie fast gegen Null geht, da musst du dann schon froh sein, wenn er mit würgen und brechen anspringt...
 
Hi,

ja, ich habe die Wartungsarme Batterrie geöffnet um die Flüssigkeit zu überprüfen und aufzufüllen.

Im belasteten Zustand, z.b. mit dem Anlasser kann ich nicht messen, dazu bin ich entweder zu alleine oder ich habe zu kurze Arme.

Im Moment funktioniert sie wieder ganz gut, Wahrscheinlich geht Sie aber bald wieder in die Knie, weil ich relativ viel Kurzstrecke fahre. Und die Standheizung.....

Da werde ich wohl noch ein paar mal laden müßen über den Winter denn auch die Aufnahmefähigkeit der Batterie sinkt mit der Kälte

Pruner
 
Hi,
Im belasteten Zustand, z.b. mit dem Anlasser kann ich nicht messen, dazu bin ich entweder zu alleine oder ich habe zu kurze Arme.
Pruner

Auf keinen Fall selber im Lastzustand den Strom messen, ich glaube nicht das du dafür ein passendes Messgerät besitzt.

In der Werkstatt, etc. machen die das meist kostenlos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf keinen Fall selber im Lastzustand messen, ich glaube nicht das du dafür ein passendes Messgerät besitzt.

In der Werkstatt, etc. machen die das meist kostenlos.

dafür brauchst du nur ein Multimeter was Min./Max. Werte speichert, ganz normale Spannungsmessung, Krokoklemmen auf + u - und dann starten, die Batteriespannung sollte bei einer guten Batterie nicht unter 10,5V abfallen.

Bei modernen Autos wird die Batterie für den Belastungstest aus dem FZG ausgebaut bzw. vom Bordnetz getrennt, da man ja vermeiden will evtl. Steuergeräte zu schießen...

Wobei in der Regel eh nur noch mittels Batterietester geprüft wird, der kann aber oftmals total falsche Ergebnisse liefern, am besten sind immer noch mittels Säureheber und Belastungstester geprüfte Ergebnisse.
 
Natürlich kann er Spannungen messen wie er will, nur bei Strommessungen sollte er vorsichtig sein :D ich habe da bei mir editiert.
 
ein akkumulator hat durchschnittlich 5 jahre lebensjahr
 
sei beruhigt Mister pruner.
Wenn 3 Zellen nix mehr annehmen würden, könntest Du nicht mehr starten.
Deine Batterie kannst außerdem nur 6 Zellen haben, keine 7.
Da Du eh schon selbst weißt, daß Du die Batterie sehr hernimmst (Kurzstrecken, Standheizung) würde ich Dir überhaupt empfehlen, sie übern Winter einmal im Monat zu laden.
Acht geben:
Wenn auf der Batterie "mit Calcium" draufsteht, darfst nix nachfüllen.
Dein Ladegerät sollte ein moderneres sein, also mit einer modernen Ladekennlinie (IOIU usw. da gibts einige Varianten). W-Kennlinie geht zur Not auch noch (solange es kein Calcium, Gel, Fließ, AGM-Akku ist). Alles was älter ist, schmeiß weg.
Bei modernen, größeren Fahrzeugen kann es sein, daß Du beim Batteriewechsel dem Auto mit dem Computer sagen mußt welche Batterie Du eingebaut hast (ab A6 aufwärts; die größeren MB, etc)
Bei nicht so ganz neuen Fahrzeugen bitte nach dem wiederanschließen des Akkus die E-Fenster programmieren. Sonst weiß das Fenster nicht wo oben und unten ist und verweigert somit die Einklemmsicherung (meistens den Schalter ein paar Sekunden oben und unten halten)

Eine Starterbatterie zuhause testen ist in der Regel ned möglich (kommt aber nicht auf die Frau an ;-) ) Die modernen Meßcomputer errechnen nur den Batteriezustand. Ich bin noch ein Verfechter der "alten" Methode, den Belastungstest. Da muß was glühen :-)

Wenn Du noch die Tipps der anderen beachtest, kannst nix falsch machen ;-)
lieben Gruß und Prosit
Viking1511
 
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