Titel: (alle von diesem(r) Autor(in) hier angeführten Titel in DE)
Benjamin Lebert - Crazy
Benjamin Lebert - Der Vogel ist ein Rabe
Benjamin Lebert - Die Dunkelheit zwischen den Sternen
Benjamin Lebert - Im Winter dein Herz
Benjamin Lebert - Mitternachtsweg
Benjamin & Andreas Lebert - Mit dir (Biografie)
Crazy:
'Hallo Leute. Ich heiße Benjamin Lebert, bin sechzehn Jahre alt, und ich bin ein Krüppel. Nur damit ihr es wißt. Ich dachte, es wäre von beiderseitigem Interesse.' Mit diesen Worten stellt sich Benjamin Lebert an seinem ersten Schultag seinen neuen Mitschülern im Internat Schloß Neuseelen vor. Es ist sein fünfter Schulwechsel. Diesmal soll er endlich die 8. Klasse bestehen. Zusammen mit seinen fünf Freunden übersteht Benjamin die Zeit im Internat. Bei allen Unternehmungen - bei nächtlichen Besuchen auf dem Mädchengang genauso wie bei heimlichen Ausflügen ins Dorf - beschäftigt sie fortwährend die Frage, worum es in dieser ganzen Veranstaltung namens Leben eigentlich geht: um Mädchen, um Sex, um Freundschaft und ums Erwachsenwerden oder vielleicht auf einfach nur darum, immer weiterzumachen, wie verrückt die Welt und wie 'crazy' man selbst auch sein mag.
Der Vogel ist ein Rabe:
Zwei junge Männer, Paul und Henry, begegnen sich im Zug von München nach Berlin. Henry erzählt von seiner Freundschaft mit einem Mann und einer Frau, die in die Brüche geht, als Sex ins Spiel kommt, von Obsession, Eifersucht, Gewalt und Flucht. Paul hört nahezu schweigend zu und nur die LeserInnen erfahren von den düsteren Bildern in seinem Kopf, die sich am Ende zu einer Geschichte verdichten. - Ein Buch voller Traurigkeit und Einsamkeit, Sehnsucht und Verzweiflung, dabei spannend in Szene gesetzt und griffig erzählt .
Die Dunkelheit zwischen den Sternen:
Wo kann man Heimat finden zwischen Hoffnung und Verlorenheit?
Kathmandu im April 2015. Bis zum großen Beben sind es noch neun Tage. Shakti, Achanda und Tarun leben in einem Kinderheim, das für sie so etwas wie ein Zuhause ist. Sie träumen von Freundschaft, der Pflegefamilie, einem Motorrad, sie erleben eine Ahnung von Glück. Ihre Eltern hatten sie in die Zwangsarbeit und in die Prostitution verkauft, irgendwann konnten sie fliehen. Man lässt sie glauben, dass es ihnen jetzt gut gehen wird, aber natürlich wissen sie es besser. Sie sind am Leben, sie trauen niemandem, sie suchen einen Weg durch die Dunkelheit und wissen nicht, wie wenig Zeit ihnen bleibt.
Mit dir:
Die Geschichte, die hier erzählt wird, dauert 39 Jahre. In diese Zeit fallen sieben amerikanische Präsidenten, neun verschiedenfarbige Frisuren des Sohnes und diverse Trennungen des Vaters. Der Sohn schrieb mit sechzehn den Roman »Crazy«, der ein Weltbestseller wurde. Als der Vater aus seinem Job als Journalist in der Chefredaktion des »Stern« entlassen wurde, kam der Sohn nach Hamburg, um bei ihm zu sein. Als der Sohn mit Depressionen in eine psychiatrische Klinik in Göttingen eingewiesen wurde, brachte ihn der Vater dorthin. Wo der Sohn nicht dabei war: Als der riesengroße Mischlingshund Charly starb, ein Begleiter der Familie. Wo der Vater nicht dabei war: Als der Sohn sich einmal in eine Prostituierte verliebte, bekam er es mit einem Zuhälter zu tun, der ihm nachts aufauerte.
Andreas und Benjamin Lebert erzählen von ihrem Leben als Vater und Sohn und von einer Beziehung, die sie ebenso sehr herausfordert wie trägt.