@ sorei:
Nein, es ist natürlich NICHT vergleichbar.
Gaaaanz vereinfacht:
PDF hat "starres" Format, wenn's ganz dumm kommt mit Seitenzahlen (was durchaus bei einer PDF üblich ist).
epub/mobi etc. ist
html, also flexibel/Fliesstext, ohne feste Zeilenumbrüche (es sei denn, sie sind gewollt).
Und nun kannst du dir vorstellen, was Calibre mit einem
festformatierten Text tut ...
- Seitenwechsel/Kapitelwechsel/Leerzeilen u.ä. werden u.U. ignoriert
- Seitenzahlen werden übernommen
um 2 Beispiele zu nennen (siehe die beiden Bildchen hier im Anhang)
Bild 1: keine Seitenwechsel aus der PDF übernommen, keine Leerzeilen usw. (rote Linien sind von mir, dort ist eigtl. Seitenwechsel angesagt)
Bild 2: (gefällt mir pers. als abschreckendes Beispiel am besten

) und so sieht das gesamte "Buch" aus, nicht nur 1-2 Seiten
Hier war die PDF schon noch etwas älter! Kapitelnummern + Seitenzahlen fügen sich "nahtlos" mitten in den Text

In der Ausgangs-PDF ist die Laufweite zw. den Buchstaben grösser, als gewöhnlich. Irgendein ganz Cleverer hat diese PDF
automatisch in RTF gewandelt und daraus jede Menge digi-Formate erstellt. Selbst die RTF (wenn man die nicht-druckbaren Zeichen einblendet) weist zwischen
jedem Buchstaben Leerzeichen auf, dafür sind die Worte nicht mehr voneinander getrennt. Das wurde dann brav auch genauso in alle ebook-Formate übernommen.
Wer will denn sowas tatsächlich als EBook bezeichnen
Deshalb: Wenn man schon nur eine miserable PDF hat, sollte man die nicht auch noch in x Formate autokonvertieren und wenn doch, dann
bitteschön zu Hause auf Platte lassen und nicht verbreiten.
Fazit:
Wenn man konvertiert, dann bitte aus einer
ordentlich formatierten Fliesstext-Vorlage (rtf) (formatierte Überschriften, notwendige Seiten-/Abschnittswechsel) und mit entsprechenden Tools arbeiten (Sigil, Atlantis u.a. bewährte Editoren für html & co) und Grundkenntnisse in html können auch nicht schaden

. Hat man dann erstmal eine
ordentliche epub, kann man auch relativ gute autokonvertierte mobi, awz ... in Calibre erstellen (vorausgesetzt, man nimmt sich auch dort die Zeit, die Strukturoptionen mal zu testen und zu verschiedenen Einstellmöglichkeiten die Ergebnisse zu vergleichen) ... doppelte cover o.ä. Kram ist übrigens auch ein Zeichen dafür, dass der "Ersteller" sich wenig mit dem jeweiligen Tool beschäftigt hat.
